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[20.11.2007]
Drei Kurzfilme am 20. Dezember 2007 in München
Am Donnerstag, den 20. Dezember 2007, zeigen wir in gemeinsamer Münchner Erstaufführung unsere Kurzfilme "ein Sommer lang" von Steffi Niederzoll, "Die Handwerker Gottes" von Siegmar Warnecke und "Einsame Insel" von Stanislav Güntner. Die Vorführung der zusammen 90 Minuten dauernden Filme findet ab 22:45 Uhr im Rio Filmpalast am Rosenheimer Platz in München statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Anschließend, ab ca. 1 Uhr, feiern wir im nur wenige Hundert Meter entfernten Café Muffathalle, Zellstraße 4 bis in den Morgengrauen...
Nähere Informationen zu den Filmen
"ein Sommer lang" unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.htm
"Die Handwerker Gottes" unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/handwerker.htm
"Einsame Insel" unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsameinsel.htm
und zum Kino unter www.riopalast.de
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[07.11.2007]
Workshops "Von Delphinen und Känguruhs" in Berlin und Wiesbaden
Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Workshops "Von Delphinen und Känguruhs" im Mai und Juni dieses Jahres finden nun zwei weitere Veranstaltungen zur NoBudget-Filmproduktion in Berlin und Wiesbaden statt. Ausgehend von den Fragen "Wie verschaffe ich mir einen Überblick, was mein Filmprojekt kosten wird?", "Welche Ausgaben kann ich vermeiden?" und "Wie funktionieren sogenannte Beistellungen und Rückstellungen?" werden formvollendete Kalkulationen und Finanzierungspläne erarbeitet. Das ist nicht nur wichtig, um selbst den Überblick zu behalten, sondern wird auch von vielen potentiellen Geldgebern verlangt. Um diese geht es im zweiten Teil: hier wird nicht nur erörtert, welche Förderung für welchen Film in Frage kommt und wie man günstige Voraussetzungen für eine Bewilligung schafft, sondern auch, welche weiteren Geldquellen von Fernsehredaktionen über Sponsoren bis hin zu privaten Geldgebern es sonst noch gibt - um wie die Delphine flexibel den Weg ans erhoffte Ziel zu finden. Ein dritter und letzter Teil, in dem Fragen der Verwertung besprochen werden, schließt den Crashkurs ab: Wer kauft warum welche Kurzfilme? Was sind Exklusivität, Territorien, Laufzeiten und Medien? Welche Verträge muß der Kurzfilmmacher mit den Beteiligten geschlossen haben, um den Film verwerten zu können? Auch die Kurzfilmreferenzförderung z.B. aufgrund eines Prädikats der Filmbewertungsstelle, die Ankaufspraxis der Verleiher wegen des Kopplungsgebots in §20 FFG sowie finanzielle Unterstützung durch und für Festivalteilnahmen werden angesprochen. Dazu wird den Workshopteilnehmern umfangreiches Material zur Verfügung gestellt - bis hin zu Vorlagen für Verträge aus der Praxis der Münchner Filmwerkstatt. So gerüstet, steht der finanziell soliden Produktion eines Kurzfilms nichts mehr im Wege, damit Kurzfilmmacher - wie die Känguruhs - auch mit leerem Beutel große Sprünge machen können.
Der erste Workshop findet in Zusammenarbeit der selbstorganisierten Filmschule Filmarche e.V. mit dem Bundesverband Jugend und Film am 10. und 11. November 2007 jeweils von 10 bis 18 Uhr in Berlin statt, für die Teilnehmer des laufenden Produktionslehrgangs der Filmarche schließen noch zwei Vertiefungstage am 12. und 13. November an, in denen konkrete Projekte besprochen werden. Die Teilnahme an den zwei offenen Tagen kostet 80 Euro, Anmeldung und nähere Informationen unter www.filmarche.de/foyer/foyer1-work.html
Der zweite, wesentlich kompaktere Workshop findet im Rahmen des exground filmfest am 17. November 2007 in der Zeit von 12 bis 16 Uhr im Medienzentrum Wiesbaden statt. Hier kostet die Teilnahme 20 Euro, Anmeldung und nähere Informationen finden sich unter www.exground-filmfest.de/15.0.html
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[05.11.2007]
Lobende Erwähnung für "ein Sommer lang" bei den Biberacher Filmfestspielen
Die Kurz- und Debütfilmjury der gestern zu Ende gegangenen Biberacher Filmfestspiele bestehend aus Daniel Acht, Jörn Rettig und Igor Zaritzky hat für unsere Produktion "ein Sommer lang" unter der Regie von Steffi Niederzoll eine lobende Erwähnung ausgesprochen. In der Begründung dazu heißt es: "die sensible Geschichte eines jungen Mädchens und ihrer ersten Liebe – erzählt mit leichter Hand, skizzenhaft und mit genauen filmischen Mitteln. Kein Bild, kein Wort ist zuviel, leise Töne, kleine Gesten und ein großes Herz."
Weitere Informationen finden sich
zum Film unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.htm
zum Festival unter www.filmfestbiberach.de
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[02.11.2007]
Reminder zur Premiere "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz"
Gut ein Jahr nach Ende der Dreharbeiten ist es nun soweit - die Münchner Filmwerkstatt präsentiert in Zusammenarbeit mit Creative Gap Filmproduktion und der Hochschule für Fernsehen und Film München in der Nacht vom morgigen Samstag, den 3. auf Sonntag, den 4. November 2007 um 00:30 Uhr im Royal Filmpalast in München die Premiere von "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 - Das Geheimnis von Schloß Kottlitz" von Lasse Nolte.
Zwar sind die rund 800 reservierbaren Plätze in den drei Sälen des Kinos, die wir parallel bespielen, schon vergeben - aber angesichts der späten Stunde werden sicherlich nicht alle, die sich angekündigt haben, auch den Weg ins Kino schaffen, und außerdem haben wir ein gewisses Kontingent an freien Plätzen, die nicht über die Gästeliste vergeben werden. Wenn Sie also abenteuerlustig sind und den Weg nicht scheuen, können Sie trotzdem morgen abend gegen Mitternacht zum Royal Filmpalast kommen und versuchen, einen dieser nicht vergebenen Plätze zu ergattern. Hier gilt: first come, first serve. Bitte beachten Sie, daß der Premiereneinlaß erst um 00:00 Uhr seine Pforten öffnet.
Weitere Informationen finden sich
zum Film unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.htm
zur Premiere unter www.dergoldenenazivampir.de/premiere
zum Kino unter www.royal-filmpalast.de
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[21.10.2007]
"ein Sommer lang" in Luzern, Biberach, Straubing, Regensburg und Poitiers
Der Kurzfilm "ein Sommer lang" von Steffi Niederzoll, entstanden in Zusammenarbeit mit der Kölner Kunsthochschule für Medien, setzt seine erfolgreiche Festivalkarriere fort:
Nachdem der Film nach seiner Uraufführung bei den 40. Hofer Filmtagen vor genau einem Jahr u.a. noch beim Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken und beim Festival International de Programmes Audiovisuels (FIPA) in Biarritz zu sehen war, stehen nun Aufführungen im Rahmen folgender Festivals an:
filmON! Schulfilmfestival Luzern, Schweiz
22. bis 26. Oktober 2007
www.filmon.ch
Biberacher Filmfestspiele
31. Oktober bis 4. November 2007
www.filmfest-biberach.de
Kurzfilmfest Straubing
10. November 2007
www.sin-filmfest.de
Regensburger Kurzfilmwoche (Bayernfenster)
21. bis 28. November 2007
www.kurzfilmwoche.de
Rencontres Internationales Henri Langlois
Festival International des Ecoles de Cinéma Poitiers, Frankreich
7. bis 14. Dezember 2007
www.rihl.org
"ein Sommer lang" ist die Geschichte von Vroni, die in einem kleinen bayerischen Dorf ihre erste Liebe erlebt. Zwischen der Enge der alltäglichen monotonen Pflichten des Bauernhofs, auf dem sie mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter lebt und den ersten schüchternen Gesprächen mit ihrer Freundin Gerti über Jungen und Sex, zieht es Vroni immer wieder in den Wald, zum Wohnwagen des jungen tschechischen Puppenspielers Ales.
"ein Sommer lang" erzählt in einer ruhigen Bildsprache mit weichen, fast traumhaften Sequenzen von der süßen Melancholie der ersten Liebe und den staubig-trägen Sommern der Kindheit, die stets endlos schienen.
Weitere Informationen zum Film finden sich unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.htm
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[16.10.2007]
DER ROTE PUNKT – Drehendemeldung
In der vergangenen Woche gingen in Tokio die Dreharbeiten zur deutsch-japanischen Kinokoproduktion "Der Rote Punkt" (AT) zu Ende. Der neunzigminütige Spielfilm ist die Abschlußarbeit der ersten japanischen Studentin an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München Marie Miyayama. Der deutsche Teil der Dreharbeiten fand in der Zeit vom 16. August bis zum 6. September im Gebiet zwischen Landsberg, Schongau, Bad Wörishofen und Kaufbeuren statt, der japanische Teil - durchgeführt vom lokalen Partner Chase Film Co. - vom 2. bis zum 6. Oktober 2007 in Tokio.
Der Film entsteht als deutsch-japanische Koproduktion der Münchner Filmwerkstatt mit Chase Film Co., FGV Schmidle und der Hochschule für Fernsehen und Film München und wird vom FilmFernsehFonds Bayern, ARRI Film & TV, Bayerisches Filmzentrum - First Movie Program, Japan Airlines (JAL), Toyota Deutschland, Asahi Beer Europe und Kodak Entertainment Imaging unterstützt.
Zum Inhalt: Die in Tokio lebende Studentin Aki Onodera (22) hat in sehr jungen Jahren ihre Eltern bei einem Unfall in Deutschland verloren. 18 Jahre nach diesem Ereignis folgt sie den Spuren ihrer Eltern zum damaligen Unfallort und lernt die dort ansässige Familie Weber kennen. Elias Weber (18) fühlt sich spontan von der geheimnisvollen Reisenden angezogen, während sein Vater, Johannes Weber (52), vor ihr zurückschreckt, da er mit Entsetzen die verborgene schicksalhafte Verbindung zwischen Aki und seiner Familie erkennt.
Das Drehbuch hat Regisseurin Marie Miyayama gemeinsam mit Christoph Tomkewitsch geschrieben, die Bildgestaltung liegt in den Händen von Oliver Sachs, das Szenenbild stammt von Gabi Mai. In den Hauptrollen spielen Yuki Inomata als Aki, Hans Kremer als Johannes und Orlando Klaus als Elias, daneben u.a. Mikiko Otonashi, Shinya Owada, Yuu Saitô, Imke Büchel, Zora Thiessen, Toshihiro Yashiba, Nahoko Fort-Nishigami und Tôru Minegishi.
Weitere Informationen zum Film finden Sie unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm, das Teamphoto des japanischen Teams, auf dem u.a. Miyako Sonoki (Chase Film - 2. von links), Marie Miyayama (Regie - 10. von links), Yuki Inomata (Aki - Mitte), Oliver Sachs (Kamera - 7. von rechts) und Martin Blankemeyer (Münchner Filmwerkstatt - 5. von rechts) zu sehen sind, kann unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/drp_teamphoto_japan.jpg heruntergeladen werden.
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[14.10.2007]
Premiere "Einsame Insel" bei den 41. Hofer Filmtagen
Bereits im dritten Jahr in Folge feiert eine Produktion der Münchner Filmwerkstatt ihre Premiere bei den Hofer Filmtagen: in diesem Jahr wurde "Einsame Insel" von Stanislav Güntner eingeladen. Der 23minütige Kurzfilm, entstanden in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film München und mit freundlicher Unterstützung des FilmFernsehFonds Bayern und der Gesellschaft der Freunde und Förderer der HFF München, wurde von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit dem Prädikat "wertvoll" ausgezeichnet.
In der melancholischen Komödie von einem Architekten in der Lebenskrise, einem verliebten Tramperpärchen, einer einsamen Insel und davon, daß man um die Liebe kämpfen muß, spielen Martin Butzke, Karolina Horster, Simon Eibelshäuser, Josef Baum und Keziban Inal. Die Bildgestaltung lag in den Händen von Namche Okon, die Produktion übernahm Ferdinand Freising, die Montage verantwortete Rodney Sewell, die Musik stammt von Ivan Arnold und das Szenenbild gestalteten Markus Dicklhuber und Christoph Stählin.
Die Aufführungen in Hof sind am Mittwoch, den 24. Oktober 2007 um 20:00 Uhr, am Freitag, den 26. Oktober 2007 um 10:30 Uhr und am Sonntag, den 28. Oktober 2007 um 16:45 Uhr jeweils im Kinosaal 3 "City" des Central-Kinos, Altstadt 8 in Hof. Danach ist der Film noch am Samstag, den 10. November 2007 beim Kurzfilmfest Straubing und am Sonntag, den 18. November 2007 beim exground filmfest in Wiesbaden zu sehen.
Weitere Informationen finden sich
zum Film unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsameinsel.htm
zu den Hofer Filmtagen unter www.hofer-filmtage.de
zum Kurzfilmfest Straubing unter www.sin-filmfest.de
zum exground filmfest Wiesbaden unter www.exground.com
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[03.10.2007]
Premiere "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz"
Gut ein Jahr nach Ende der Dreharbeiten ist es nun soweit - die Münchner Filmwerkstatt präsentiert in Zusammenarbeit mit Creative Gap Filmproduktion und der Hochschule für Fernsehen und Film München einen der ungewöhnlichsten Filme, der seit Josef Rödls 105-minütigem Werk "Albert - Warum?" jemals an der HFF entstand. Wir feiern die Premiere in der Nacht von Samstag, den 3. auf Sonntag, den 4. November 2007 um 00:30 Uhr im Royal Filmpalast in München.
Aus dem Inhalt: Wenn es nach General Donovan ginge, dann würde sich der Militärgeheimdienst der Vereinigten Staaten um wirklich wichtige Dinge kümmern, denn von denen gibt es im Oktober 1942 mehr als genug. Laßt die Waffen-SS doch nach Atlantis forschen und nackt germanischen Druidenriten frönen – wer glaubt schon an okkulte "Wunderwaffen"? Doch wohl kein vernünftiger amerikanischer Patriot – höchstens William Blazkowicz, der einzige Brillenträger des Geheimdienstes.
Und doch... kann man eindeutige Warnungen ignorieren? Filmaufnahmen? Beweise?
Was geht wirklich vor im Schloß von Kottlitz? Wer tötete Smokey Savallas? Wonach forscht das "Ahnenerbe der SS"? Wer hat das Gerippe von Graf Dracula aus der Walachei verschwinden lassen? Was verbindet einen fanatischen SS-General, unterirdische Laboratorien voller deutscher Wissenschaftler und eine Grube mit geschmolzenem Gold?
Fragen über Fragen – und ausgerechnet William Blazkowicz wird in die Alpen geschmuggelt, um Antworten zu finden. Aber was ihn auf Schloß Kottlitz erwartet, hätte niemand auch nur im Traum ahnen können...
In dem 45minütigen HD-Kurzfilm spielen unter der Regie von Lasse Nolte, der auch das Buch geschrieben und den Film geschnitten hat, unter anderen Daniel Krauss, Götz Burger, Hendrik Martz, Walter Stapper, Kim Bärmann und Oliver Kalkofe. Die Bildgestaltung hat David Emmenlauer übernommen, das Szenenbild gestaltete Tobias Maier, die Musik komponierte Tuomas Kantelinen, der Song zum Film stammt von Knorkator. Die Produktion lag in den Händen von Cornel Schäfer und wurde von der Filmförderungsanstalt (FFA), den Firmen Merck Finck & Co. Privatbankiers, Apple Computer Deutschland, Panasonic Deutschland, Panther Rental, P+S Technik und MUC Media sowie von Robin Schäfer, Christl Catanzaro, Damien Donnelly, Mike Dehghan und Daniel Fröhlich unterstützt.
Anmeldungen zur Premierenfeier in München nehmen wir gerne unter premiere@dergoldenenazivampir.de entgegen. Bitte geben Sie an, mit wie vielen Personen Sie kommen wollen, damit wir wissen, mit wievielen Personen wir rechnen dürfen.
Weitere Informationen finden sich
zum Film unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.htm
zur Premiere unter www.dergoldenenazivampir.de/premiere
zum Kino unter www.royal-filmpalast.de
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[24.09.2007]
Münchner Filmwerkstatt erhält VGF-Stipendium im Bayerischen Filmzentrum
In den kommenden 18 Monaten finanziert die VGF (Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH) der Münchner Filmwerkstatt einen komplett eingerichteten Büroraum im Bayerischen Filmzentrum Geiselgasteig. Zu den Produzenten, die mit diesem Stipendium ihre Karriere begründeten, gehören u.a. Andreas Ulmke-Smeaton (SamFilm), Mischa Hofmann und Philip Voges (Hofmann & Voges Entertainment), Stefan Raiser und Felix Zackor (Dreamtool Entertainment) oder Fritjof Hohagen und Clarens Grollmann (enigma film/Odeon Film).
Die Bekanntgabe der neuen Stipendiaten fand im Rahmen der Feier zum 15-jährigen Bestehen des Bayerischen Filmzentrums am vergangenen Donnerstag, den 20. September 2007 in Anwesenheit von Staatsminister Eberhard Sinner statt. Unser Dank galt dort Christiane M. Conradi und Dr. Klaus Schaefer vom Bayerischen Filmzentrum, Dr. Eberhard Mielke und Johannes Klingsporn von der VGF und dem Auswahlgremium aus Julia Rappold (FFF Bayern), Jakob Claussen (Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion) und Sven Burgemeister (Goldkind Film, TV60Film).
Mit dem Bezug des Büros ist auch die Einrichtung einer Praktikumsstelle bei der Münchner Filmwerkstatt ab Januar 2008 verbunden, für die wir Bewerbungen ab sofort gerne entgegennehmen.
Weitere Informationen finden sich
zum Bayerischen Filmzentrum unter www.filmzentrum-bayern.de
zur Praktikumsstelle unter www.crew-united.com/index.asp?show=jobOffer&ID=53844
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[30.08.2007]
ARTE: "Musik nur wenn sie laut ist" am 05.09.2007 um 16:30.
Am kommenden Mittwoch, dem 5. September 2007 um 16:30 Uhr zeigt der deutsch-französische Kultursender ARTE den Kurzfilm "Musik nur wenn sie laut ist" von Marie Reich.
Über den Inhalt: Else Klopsch ist neu im Altenheim. Von ihrem Sohn hierhin verfrachtet, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie fühlt sich abgeschoben, sehr einsam und denkt das erste Mal ans Sterben. Von den anderen Heimbewohnern möchte sie nichts wissen, sie will nur allein sein. Tief enttäuscht und von ihrer Familie verletzt kann sie zu alledem auch ihrer Leidenschaft - dem Musikhören - nun nicht mehr nachgehen. Denn selbst mit Hörgerät ist Else Klopsch ziemlich schwerhörig. Um ihre geliebte Musik in all ihren Facetten wahrnehmen zu können, muss sie sehr laut sein. Und das wird in ihrer neuen Umgebung nicht mehr gehen. Alles erscheint für sie ausweglos. Doch da tritt Lucie Bremer in ihr Leben, ihre Nachbarin...
Der 15minütige Kurzfilm, eine Produktion der Münchner Filmwerkstatt in Koproduktion mit Solaris Film und der Hochschule für Fernsehen und Film München, wurde mit dem Friedrich-Wilhelm-Murnau-Kurzfilmpreis und von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet. In den Hauptrollen spielen Renate Grosser und Luise Deschauer, unterstützt von Tom Lass und Peter Bamler, hinter der Kamera arbeiteten u.a. Stephan Vorbrugg (Bildgestaltung), Sabine Lauscher (Szenenbild), Antonia Haacks und Jasmin Schlott (Kostüm), Esther Dönitz (Maske), Christian M. Götz (Ton), Reinhold Maul (Licht), Tobias Alexander Seiffert (Producer) und last not least Marie Reich (Buch, Regie & Montage).
Nähere Informationen zum Film gibt es unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/musik.htm, zur Ausstrahlung unter www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=804137,day=5,week=36,year=2007.html
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[19.08.2007]
Drehbeginn "Der Rote Punkt" (AT)
Am vergangenen Donnerstag, den 16. August 2007, haben im Ostallgäu die Dreharbeiten zur deutsch-japanischen Kinokoproduktion "Der Rote Punkt" (AT) begonnen. Der neunzigminütige Spielfilm ist die Abschlußarbeit der ersten japanischen Studentin an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München Marie Miyayama. Der deutsche Teil der Dreharbeiten, der im Gebiet zwischen Landsberg, Schongau, Bad Wörishofen und Kaufbeuren stattfindet, dauert noch bis zum 6. September. Anfang Oktober wird dann der zweite Teil des Films in und bei Tokio in Japan gedreht.
Zum Inhalt: Die in Tokio lebende Studentin Aki Onodera (22) hat in sehr jungen Jahren ihre Eltern bei einem Unfall in Deutschland verloren. 18 Jahre nach diesem Ereignis folgt sie den Spuren ihrer Eltern zum damaligen Unfallort und lernt die dort ansässige Familie Weber kennen. Elias Weber (18) fühlt sich spontan von der geheimnisvollen Reisenden angezogen, während sein Vater, Johannes Weber (52), vor ihr zurückschreckt, da er mit Entsetzen die verborgene schicksalhafte Verbindung zwischen Aki und seiner Familie erkennt.
Das Drehbuch hat Regisseurin Marie Miyayama gemeinsam mit Christoph Tomkewitsch geschrieben, die Bildgestaltung liegt in den Händen von Oliver Sachs, das Szenenbild stammt von Gabi Mai. In den Hauptrollen spielen Yuki Inomata als Aki, Hans Kremer als Johannes, Orlando Klaus als Elias, Imke Büchel als Erika, Zora Thiessen als Martina, Toshihiro Yashiba als Akis Vater und Nahoko Fort-Nishigami als Akis Mutter.
Der Film entsteht als deutsch-japanische Koproduktion zwischen der Münchner Filmwerkstatt e.V. und Chase Film Co., Ltd. aus Japan, und wäre nicht möglich ohne eine ganze Reihe von Förderern und Partnern, u.a. dem FilmFernsehFonds Bayern, FGV Schmidle, ARRI Film & TV, Bayerisches Filmzentrum - First Movie Program, Japan Airlines (JAL), Toyota Deutschland und Asahi Beer Europe.
Weitere Informationen zum Film finden Sie unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm, das Drehstartphoto (© Chris Hirschhäuser), auf dem v.l.n.r. Orlando Klaus (Elias), Oliver Sachs (Kamera), Hans Kremer (Johannes), Marie Miyayama (Regie), Miyako Sonoki (Chase Film), Yuki Inomata (Aki) und Martin Blankemeyer (Münchner Filmwerkstatt) zu sehen sind, kann unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/drp_drehstartphoto.jpg heruntergeladen werden.
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[31.07.2007]
Den Wahnsinn in den Augen
In ihrer jüngsten Ausgabe 07+08/07 berichtet die Fachzeitschrift PROFESSIONAL PRODUCTION auf drei Seiten ausführlich über unsere Produktion "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz".
Das liest sich dann so:
Hochschulfilme müssen nicht langweilig sein. In München entsteht ein unkonventionelles Werk, das weder nach Bedeutungsschwere noch Studentenfilm-Oscar schielt. Sonja M. Schultz sprach mit den Machern von »Der Goldene Nazivampir von Absam 2« und stellte fest, dass der Platz zwischen allen Stühlen immer noch der spannendste ist.
Seit geraumer Zeit überschwemmt eine nicht enden wollende NS-Filmwelle Leinwände und Bildschirme, die Stoffe mit möglichst großem Drama, Leid, Grusel und schließlich Happy End aus der Zeit des »Dutzendjährigen Reichs« generiert. So unterschiedlich die Produktionen auch sind, verstärken sie doch insgesamt einen Eindruck: Hier soll weniger die Vergangenheit verstanden oder aus neuen, originellen Blickwinkeln betrachtet werden, als dass mit den immer gleichen Stilmitteln an einer ewigen Mainstream-Erzählung gewoben wird. Auch das ist eine Form von Exploitation. Warum nicht lieber gleich eine Trash-Komödie drehen?
Lesen Sie mehr unter www.eubucoverlag.de/pp2/archiv/fachbeitrag/07-07/07-07_190_Nazivampirtx.shtml
oder informieren Sie sich aus erster Hand bei der Münchner Filmwerkstatt www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.htm
oder auf der Webseite des Regisseurs Lasse Nolte zum Film www.dergoldenenazivampir.de
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[16.07.2007]
Dreharbeiten "Vertrauter Feind"
Der arabische Student Medhi und die deutsche Studentin Natalja verlieben sich und heiraten gegen den Willen ihrer beiden Eltern. Doch als Mehdi fälschlicherweise von der Polizei als Islamist verdächtigt wird, verändert dies nicht nur die Beziehung des jungen Paares, sondern auch Mehdis und Nataljas ganzes Leben.
So lautet der Kurzinhalt des Kurzfilms "Vertrauter Feind", dessen Dreharbeiten seit dem 10. und noch bis zum 28. Juli d.J. in München stattfinden. Die Hauptrollen in dem Abschlußfilm von Inga Nemstsverdize (Buch und Regie) spielen Anne Bommer und Anas Ouriaghli. Das Szenenbild stammt von Helen Kraiczy, die Kamera führt Jens-Tibor Homm, Producer des Films ist Rafael Parente.
Der Kurzfilm entsteht als Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München und der Münchner Filmwerkstatt e.V. mit freundlicher Unterstützung durch den FilmFernsehFonds Bayern.
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[02.06.2007]
Die Münchner Filmwerkstatt präsentiert den Deutschen Kurzfilmpreis unterwegs
Zum ersten Mal kommen die Gewinnerfilme des Deutschen Kurzfilmpreises und des Short Tigers der FFA in diesem Jahr auch nach München: die Münchner Filmwerkstatt präsentiert sie in zwei Vorführungen am Freitag, den 15. und am Samstag, den 16. Juni jeweils ab 23:00 Uhr im Mathäser Filmpalast. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt für Studenten u.ä. auf 4,50 Euro.
Von Science Fiction bis zum Dokumentarfilm, vom Drama bis zum Videoclip reicht das breite Spektrum der Genres und Stile, in denen junge Filmemacher neue, ungewöhnliche Perspektiven auf das moderne Leben eröffnen. Beschleunigung und Meditation, Slumelend und Urlaubsparadies, Liebe und Duell – die kontrastreiche Themenvielfalt sowie tolle Schauspieler verleihen den Filmen eine besondere Attraktivität. Im Programm SÜCHTE am Freitagabend geht es um den schmalen Grad zwischen Sehnsucht und Sucht nach Leben, Fortschritt oder Freiheit; das Programm GRENZEN am Samstagabend präsentiert Filme, in denen Menschen Grenzen erfahren, ausblenden oder überschreiten.
Weitere Informationen finden sich
zum Deutschen Kurzfilmpreis unter www.deutscherkurzfilmpreis.de
zum Programm SÜCHTE unter www.kurzfilmpreisunterwegs.org/2007/index.php?go=1&p=2
zum Programm GRENZEN unter www.kurzfilmpreisunterwegs.org/2007/index.php?go=1&p=1
zum Mathäser Filmpalast unter www.mathaeser.de/filmpalast
Zur Kartenvorbestellung geht es unter www.mathaeser.de/filmpalast/tickets_online/tickets_online.php
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[24.05.2007]
Workshops "Kurzfilmproduktion" mit der Münchner Filmwerkstatt
Kurzfilmmacher treibt oft großer Enthusiasmus, der sie ihre Produktion gut vorbereiten läßt. Das nötige Wissen, damit das auch für die finanziellen Angelegenheiten gelingt, vermitteln zwei Workshops von Münchner Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer unter dem Titel "Von Delphinen und Känguruhs - Rahmenbedingungen der NoBudget-Produktion" an den beiden kommenden Wochenenden. Ausgehend von den Fragen "Wie verschaffe ich mir einen Überblick, was mein Filmprojekt kosten wird?", "Welche Ausgaben kann ich vermeiden?" und "Wie funktionieren sogenannte Beistellungen und Rückstellungen?" wird eine formvollende Kalkulation und ein Finanzierungsplan erarbeitet. Das ist nicht nur wichtig, um selbst den Überblick zu behalten, sondern wird auch von vielen potentiellen Geldgebern verlangt.
Um diese geht es im zweiten Teil: hier wird nicht nur erörtert, welche Förderung für welchen Film in Frage kommt und wie man günstige Voraussetzungen für eine Bewilligung schafft, sondern auch, welche weiteren Geldquellen von Fernsehredaktionen über Sponsoren bis hin zu privaten Geldgebern es sonst noch gibt - um wie die Delphine flexibel den Weg ans erhoffte Ziel zu finden.
Ein dritter und letzter Teil, in dem Fragen der Verwertung besprochen werden, schließt den Crashkurs ab: Wer kauft warum welche Kurzfilme? Was sind Exklusivität, Territorien, Laufzeiten und Medien? Welche Verträge muß der Kurzfilmmacher mit den Beteiligten geschlossen haben, um den Film verwerten zu können?
So gerüstet, steht der finanziell soliden Produktion eines Kurzfilms nichts mehr im Wege, damit Kurzfilmmacher - wie die Känguruhs - auch mit leerem Beutel große Sprünge machen können.
Die Workshops finden statt am Sonntag, den 27. Mai 2007 um 10:00 Uhr im Rahmen der "Werkstatt für junge FilmerInnen" im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod und am Sonntag, den 3. Juni 2007 um 12:00 Uhr im Rahmen der "CrankCookieKurzfilmtage" in der Universität in Passau.
Nähere Informationen, Anfahrtsbeschreibungen etc.:
www.werkstatt-fuer-junge-filmer.de
www.crankcookiekurzfilmtage.de
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[20.05.2007]
Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz
Am morgigen Montag, den 21. Mai um 15:30 Uhr findet die einzige Vorführung des aktuellen Stands der Arbeit an unserer Produktion "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz" im Kino PALAIS D des Marché du Film in Cannes statt - nicht verpassen!
Informationen zum Film finden Sie unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.htm
Produzent Martin Blankemeyer schreibt heute im Cannes-Tagebuch von WELT ONLINE unter www.welt.de/dossiers/cannes:
Zum ersten Mal war ich 2002 in Cannes, noch als Student der Toulouser Filmhochschule. Die vermeintlichen Akkreditierungen, die diese besorgt hatte, entpuppten sich als Bagdes der Kategorie "Cannes Cinéphiles", einer "Sektion", in der die Filme des Wettbewerbs einige Tage später in Vorortkinos nachgespielt werden. Auch die Insassen der örtlichen Seniorenheime bekommen solche Akkreditierungen - mit ihnen darf man den Palais du Festival nicht einmal betreten. Selbst einen Kaffee auf der Terrasse des Eden Roc zu trinken habe ich mich damals nicht getraut, weil im Reiseführer ein Tippfehler war: 70 statt 7 Euro solle er dort kosten. Ich habe dann einfach eine Woche Urlaub in der Provence gemacht - und die Lust auf Cannes war mir erstmal vergangen. Im gleichen Sommer hat dann Iain Diltheys "Das Verlangen", bei dem ich mitarbeiten durfte, in Locarno den Goldenen Leoparden gewonnen, den ersten Wettbewerbsgewinn eines A-Festivals durch einen deutschen Film nach über 15 Jahren. In Locarno waren alle Türen offen - für jeden, ob mit Badge oder ohne.
Solche Zustände kritisiert man immer nur, solange man nicht selbst dazugehört. Dazugehören durfte ich in Cannes dann 2004, als Teilnehmer der deutsch-französischen Masterclass: Lucius Barre, der jahrelang das Auslandspressecenter des Festivals geleitet hatte, führte uns über die Croisette. Hinterher hatte ich 100 gute Freunde mehr: Lucius ist ein unglaublich kommunikativer Typ, der zwei Wildfremde binnen Sekunden in ein wirklich tiefgehendes Gespräch miteinander verwickeln kann. Am Marktstand von Bavaria International, dem großen deutschen Weltvertrieb, durfte ich bei den Verkaufsgesprächen Mäuschen spielen. Unser Studienleiter Georges Goldenstern leitet die Cinéfondation, die Nachwuchssektion des Festivals, und ließ uns von jedem und zu allem einladen - Cocktail hier, Empfang dort, Symposium da. Und wo wir nicht eingeladen waren, haben wir uns im Farbkopierladen in der Rue Mace, einer der wichtigsten Adressen des Festivals, einfach die Einladungen selbst fabriziert und mit anderen Fälschern getauscht - Plage des Palmes gegen Terrasse de la Quinzaine, Eurimages-Empfang gegen Kodak-Pavillion. Und in die Parties, für die partout niemand eine Kopiervorlage beschaffen konnte, haben wir uns einfach mit den Schuhen in der Hand und den Anzughosen hochkrempelt über den Strand hereingeschlichen.
Seit dieser Zeit gibt es in Cannes auch den "Short Film Corner", eine ungenutze Fläche im Keller, die einfach kein Marktteilnehmer mieten wollte. Dort dürfen jetzt Kurzfilmmacher ihrer Werke zeigen - als siebzehntes Rad am Wagen. Ich bin von Anfang an dabei, "zeige" dort jedes Jahr einen Film, den keiner schaut und keiner kauft - der einzige funktionierende Markt für Kurzfilme ist nunmal in Clermont-Ferrand, nicht in Cannes. Aber dieser Short Film Corner ist ein einfacher, unbürokratischer Weg, ohne beeindruckende Vita für ein paar Euro an eine Akkreditierung zu kommen. Nur dem Film nützt das wenig: sie gehen hier unter. Den letzten von mir produzierten Kurzfilm "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 - Das Geheimnis von Schloß Kottlitz", eine Trash-Action-Horror-Komödie mit Daniel Krauss, Götz Burger, Hendrik Martz und Oliver Kalkofe, zeige ich dieses Jahr in einem richtigen Market Screening. Kurzfilme sind dort eigentlich nicht erlaubt - also habe ich unseren 45-Minüter kurzerhand zum "Promo Reel" umetikettiert. Täglich treffe ich Einkäufer und Weltvertriebe, das meiste Interesse kommt aus Japan und den USA. Es nimmt allerdings immer schlagartig ab, wenn mein Gegenüber begreift, daß das Werk eben nur 45 Minuten lang ist. Solche Filme sind nette Fingerübungen, einen echten Markt gibt es für sie nicht. Deshalb wird es für mich nach drei Jahren Kurzfilmproduktion jetzt langsam Zeit, in die nächste Liga aufzurücken. Diesen Sommer will ich meinen ersten selbstproduzierten Langspielfilm drehen, der zum Teil in Japan spielt und auch dort gedreht werden soll. Um dafür einen japanischen Partner zu finden, nehme ich am "Producers Network" mit seinen Breakfast Meetings, Speed Datings und Happy Hours teil, einem feinmaschigen Netz von Veranstaltungen, die Produzenten aus der ganzen Welt miteinander in Kontakt bringen sollen.
Solche Kontakte sind das A und O der Branche, in Cannes und überhaupt: Die Freunde, mit denen ich hier vor ein paar Jahren noch durch Dienstboteneingänge geschlüpft oder über Zäune gestiegen bin, arbeiten heute bei Equityfirmen und Weltvertrieben, bei Lobbyorganisationen und Filmfestivals. Seit 2005 wohne ich in Cannes bei Catherine Bode, einer jungen deutschen Schauspielerin. Das Elternhaus ihrer Mutter in den Hügeln über Cannes steht eigentlich leer - während des Festivals verwandelt es sich aber zu einer kleinen, exklusiven Künstlerkolonie. In dem alten Gemäuer, im Zelt im Garten oder im Wohnmobil in der Einfahrt wohnt der deutsche Nachwuchs in einer großen Wohngemeinschaft - beim abendlichen gemeinsamen Kochen und Essen auf der Terrasse werden hier die Freundschaften geschlossen, die die Basis für internationale Erfolge deutscher Filme in den kommenden Jahre bilden könnten. Unbescheiden bis großmäulig, dieser Gedanke, weil ich selbst dazuzugehören hoffe? Vielleicht. Yves Thomas, Drehbuchprofessor an großen, alten Dame unter den französischen Filmhochschulen, der Fémis, hatte uns in der Masterclass die Geschichte von einem Tramper erzählt, den er vor über zwanzig Jahren nach Ende des Festivals von Cannes im Auto mit zurück nach Paris genommen hat. Der hätte ihm auf der Fahrt en detail Dutzende von Filmen erzählt, die er in den kommenden Jahren machen werde. Filme, die quer zu allem lagen, was damals das französische Kino ausmachte. Was ein Spinner, was ein Aufschneider, hatte Yves Thomas sich damals gedacht. Inzwischen hat der Tramper all die damals skizzierten Projekte realisiert und damit eine Menge Erfolg damit gehabt - sein Name: Luc Besson.
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[10.05.2007]
Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz
Nichts wird mehr sein wie es vorher war - denn 2007 ist das Jahr des "Goldenen Nazivampirs". Selbst Quentin Tarantino hat sie schon gehört – die Gerüchte um den "etwas anderen deutschen Studentenfilm". Jetzt bekommt er ihn endlich zu sehen – und Sie auch, wenn Sie mögen. Am Montag, den 21. Mai um 15:30 Uhr zeigen wir in einer exklusiven Vorführung in Cannes dem interessierten Fachpublikum erstmals den aktuellen Stand der Arbeit an unserer Produktion "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz" im Kino Palais D des Marché du Film.
In der gemeinsam mit Creative Gap Filmproduktion und der Hochschule für Fernsehen und Film München hergestellten und von der Filmförderungsanstalt (FFA) geförderten Trash-Horror-Action-Komödie in HD spielen unter der Regie von Lasse Nolte unter anderen Daniel Krauss, Götz Burger, Hendrik Martz und Oliver Kalkofe.
Den Trailer und viele weitere Informationen zum Film finden Sie unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.htm
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[02.05.2007]
Die Münchner Filmwerkstatt beim Bundesfilmfestival Spielfilm
Gleich mit zwei Filmen ist die Münchner Filmwerkstatt dieses Jahr beim Bundesfilmfestival Spielfilm vertreten, das vom 4. bis zum 6. Mai in Wiesbaden stattfindet: "Solo" von Burkhard Feige und "Musik nur wenn sie laut ist" von Marie Reich. Beide Filme kehren damit an den Ort eines früheren Erfolgs zurück: das Bundesfilmfestival Spielfilm findet in den Räumen der Filmbewertungsstelle im Biebricher Schloß statt. "Solo" wurde hier bereits mit einem Prädikat "wertvoll" ausgezeichnet, "Musik nur wenn sie laut ist" sogar als "besonders wertvoll".
Beide Filme wurden im Vorausscheid am 10. Februar 2007 in Regensburg nominiert, bei dem "Solo" zudem als "Bester Film im Wettbewerb" ausgezeichnet und für den vom bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber gestifteten "Großen Bayerischen Löwen mit Rautenschild" nominiert wurde.
Nähere Informationen finden sich
zum Bundesfilmfestival Spielfilm unter www.bff-spielfilm.de
zu "Solo" unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/solo.htm
zu "Musik nur wenn sie laut ist" unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/musik.htm
zur Filmbewertungsstelle (mit Anfahrtsbeschreibung) unter www.fbw-filme.de
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[17.04.2007]
Die Münchner Filmwerkstatt bei den 8. Independent Days in Karlsruhe
Gleich in mehrfacher Hinsicht ist die Münchner Filmwerkstatt dieses Jahr beim Filmfestival "Independent Days" vertreten, das vom morgigen 18. bis zum 22. April 2007 im Kino "Schauburg" in Karlsruhe stattfindet.
Zum einen läuft im Wettbewerb "Low Budget 1", der am Mittwoch, den 18. April um 22:00 Uhr und am Donnerstag, den 19. April um 20:00 Uhr gezeigt wird, unsere Produktion "ein Sommer lang" unter der Regie von Steffi Niederzoll. Der gemeinsam mit der Kölner Kunsthochschule für Medien hergestellte Kurzfilm, der u.a. schon bei den Hofer Filmtagen und beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken zu sehen war, erzählt in einer ruhigen Bildsprache mit weichen, fast traumhaften Sequenzen von der süßen Melancholie der ersten Liebe und den staubig-trägen Sommern der Kindheit, sie stets endlos schienen.
Zum anderen erscheint anläßlich dieser 8. Independent Days deren dritte DVD mit dem Titel "Länge ist nicht alles!" und zwölf knackigen Kurzfilmen, die es in sich haben. Eine vielfältige, unterhaltsame und freche Mischung aus Komödien, Beziehungskisten und Alltagsdramen von korrupten Beamten, liebenden Geistern und brotlosen Künstlern, eifersüchtigen Ehefrauen und Komapatienten, von Angriffen aus dem Weltraum und Gute-Frauen-Feen, von Dummschwätzern und Miesepetern, von alten und jungen Frischverliebten und von einem kleinen weißen Hund...
Die Kompilation, die weiterhin die Kurzfilme "Die Große Freiheit" von Michael Ruf, "Das Floß" von Jan Thüring, "Pissinella" von Sonja Schultz, "Leichtes Stretching" von Uli Klingenschmitt, "Koma Liebling" von S. Andreas Dahn, "Flowers for Mum" von Eva Maschke, "Koslowski" von Lars Henning, "Die Reise nach Absurdistan" von Frank Zollner, "Die Maid von Hilltop Manor - Blackford Stories 2" von S. Andreas Dahn, "Broccolismus" von Hartmut Heil und "Sonne über Deutschland" von Ronny Krapp enthält, wird angeführt von der ersten Eigenproduktion der Münchner Filmwerkstatt, dem Kurzfilm "Der TAG der BEFREIUNG". Die DVD kommt in wenigen Tagen in den Handel, schon jetzt kann Sie z.B. beim Onlinebuchhändler Amazon unter www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000P5FD84 vorbestellt werden.
Nähere Informationen finden sich
zu den Independent Days unter www.independentdays.de
zum Veranstaltungsort "Schauburg" unter www.schauburg.de
zu "ein Sommer lang" unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.htm
zu "Der TAG der BEFREIUNG" unter www.der-tag-der-befreiung.de
zur DVD "Länge ist nicht alles!" unter www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000P5FD84
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[07.03.2007]
"Der TAG der BEFREIUNG" beim Afri Jungfilmer Award
Die erste Eigenproduktion der Münchner Filmwerkstatt, die damals noch unter dem Namen "minor films" firmierte, kommt in diesen Tagen noch einmal zu Ehren:
"Der TAG der BEFREIUNG", Abschlußfilm des Regiestudiums von Martin Blankemeyer an der Ecole Supérieure d’AudioVisuel (ESAV) in Toulouse, läuft noch bis zum 16. Juli 2007 im Online-Wettbewerb des Afri Jungfilmer Awards unter
www.afri.de/de/jungfilmer-award/movie_single_view.php?id=29
"Der TAG der BEFREIUNG" erzählt die Geschichte dreier Senioren in einem Altersheim. Der ehemalige Dirigent Herr Kirchhoff (Dieter Schaad) hält dort verbotenerweise einen kleinen Hund - und wird darob von seinem Nachbarn, Herrn Förster (Horst Richter), auf das Übelste unterdrückt. Niemand scheint etwas mitzubekommen - bis eines Tages Herr Bender (Joseph Saxinger) eingreift...
Wer den Film lieber in besserer Qualität schauen möchte (beim Afri Jungfilmer Award ist diese durch die maximale Dateigröße von 25 MB leider recht bescheiden), findet dazu reichlich Möglichkeiten im Bereich "Video" der Webseite zum Film
www.der-tag-der-befreiung.de
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[29.01.2007]
Die Münchner Filmwerkstatt auf der Berlinale/EFM 2007
Die Münchner Filmwerkstatt ist dieses Jahr mit umfangreichen Aktivitäten auf der Berlinale bzw. dem European Film Markt in Berlin vertreten.
Zum einen nehmen wir am MEDIA Umbrella teil, einem Gemeinschaftsstand mit Institutionen wie EAVE, ACE oder dem Erich-Pommer-Institut einerseits und Produktionsfirmen wie Schmidtz Katze Filmkollektiv, Neos Film oder der Werner Herzog Filmproduktion andererseits. Ein Gesamtverzeichnis der vertretenen Firmen und Institutionen finden Sie unter http://206.125.208.171/marketplace-events/efm07_bp_comps.php
Vor Ort erreichen Sie uns dort wie folgt:
EFM im Martin-Gropius-Bau
Stand Number 22 (In der Central Hall)
Niederkirchner Straße 7
10963 Berlin
Tel. +49 (30) 263 986 525
Fax: +49 (30) 263 986 526
In der Liste der prioritären Produktionen (http://206.125.208.171/marketplace-events/efm07_bp_prods.php) sind wir mit drei Titeln vertreten: "Solo" von Burkhard Feige (EFM 2005), "Musik nur wenn sie laut ist" von Marie Reich (EFM 2006) und "ein Sommer lang" von Steffi Niederzoll.
Diesen Film präsentieren wir auch im Rahmen des schon traditionellen Screenings unserer aktuellsten Produktion, das dieses Jahr am Mittwoch, den 14. Februar um 11:00 Uhr im CinemaxX Studio 17 direkt am Potsdamer Platz stattfindet. Wir zeigen die Koproduktion mit der Kunsthochschule für Medien Köln nach Festivalteilnahmen in Hof, Saarbrücken und Biarritz hier erstmals in Berlin. Nähere Informationen zum Film entnehmen Sie bitte dem Presseheft unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.pdf
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[23.01.2007]
EIN SOMMER LANG im Wettbewerb beim 20. FIPA Biarritz
Die Festivaltour unserer Produktion "ein Sommer lang" unter der Regie von Steffi Niederzoll geht weiter: nach der Premiere in Hof und seiner Aufführung beim Max-Ophüls-Preis am vergangenen Wochenende findet nun die internationale Premiere im Wettbewerb des 20. FIPA Festival International de Programmes Audiovisuels in Biarritz statt – Frankreichs wichtigstem Fernsehfilmfestival.
Die Vorführungen finden statt am
Donnerstag, den 25. Januar 2007 um 10:00 Uhr (in Anwesenheit der Jury) und am
Samstag, den 27. Januar 2007 um 11:45 Uhr
jeweils im „Cinema Le Royal“, Avenue Foch 8 in Biarritz
Englischsprachige Informationen zum Film finden Sie unter
www.german-films.de/app/filmarchive/film_view.php?film_id=1560
Das deutschsprachige Presseheft zum Film finden Sie unter
www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.pdf
Informationen zum Festival finden Sie unter
www.fipa.tm.fr/programmes/?2007cm_15241
Informationen zum Kino finden Sie unter
www.royal-biarritz.com
Die nächste Aufführung des Films in Deutschland wird im Rahmen der Berlinale/EFM am Mittwoch, den 14. Februar 2007 um 11:00 im CinemaxX Studio 17 in Berlin stattfinden - nähere Informationen folgen.
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[18.01.2007]
EIN SOMMER LANG beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken
Unsere gemeinsame Produktion mit der Kölner Kunsthochschule für Medien "ein Sommer lang" unter der Regie von Steffi Niederzoll läuft nach seiner Premiere in Hof am kommenden Samstag im Rahmen des Festivals Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken, und zwar in der BMW-Kurzfilmreihe am Samstag den 20. Januar
um 13:00 Uhr im Filmhaus und
um 22:15 Uhr im Cinestar 3
Informationen zum Film finden Sie unter
www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.pdf
Informationen zum Festival finden Sie unter
www.max-ophuels-preis.de/programm/filmABC_kurzfilmreihe.html
All diejenigen, die das Festival in Saarbrücken am Samstag nicht besuchen, können den Film demnächst auch in Berlin, München und am Samerberg sehen - nähere Informationen folgen.
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