Münchner Filmwerkstatt e.V.
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[09.02.2010]
Unsere Seminare im Frühjahr 2010

Bevor unser Seminarprogramm für das Winterhalbjahr 2009/10 zu Ende geht, gibt es noch einen fulminanten Endspurt:

Bereits am kommenden Wochenende, dem 13. und 14. Februar, führt der Tonmeister Michael Diekmann in Theorie und Praxis in die Kunst der Tonaufnahme am Set ein und vermittelt das Grundwissen aus dem Bereich des Filmtons, um die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, die richtige Equipmentauswahl zu treffen, einen guten O-Ton am Drehort aufzunehmen und die Anforderungen der Postproduktion umzusetzen:
www.muenchner-filmwerkstatt.de/derguteton.htm

Am 20. und 21. Februar steht dann der Aufbaukurs Bildgestaltung unter der Leitung von Patrick Finger auf dem Programm – Kamera- und Spielachsen, Schärfenverlagerungen und andere Techniken, den Blick des Zuschauers zu lenken sowie die Gestaltung von Szenenübergängen sind nur einige der Aspekte, die in dieser Veranstaltung behandelt werden:
www.muenchner-filmwerkstatt.de/bildgestaltung2.htm

Herbert Müller ist ein Spezialist einer ganz besonderen Disziplin: der Gestaltung von Filmtiteln und Abspännen. Am 27. und 28. Februar kommt er in die Bavaria Studios, um sein Wissen an die Teilnehmer unseres Seminars weiterzugeben:
www.muenchner-filmwerkstatt.de/titelgestaltung.htm

Fernsehjournalismus ist ein Schwerpunkt im Endspurt unseres Seminarprogramms im Frühjahr 2010. Den Grundkurs für Einsteiger bietet Vera Lohmüller ebenfalls am 27. und 28. Februar – in diesem Seminar wird dem "Geheimnis" guter Magazinbeiträge nachgespürt und den Teilnehmern die Gestaltungsmittel dieses journalistischen Formats vorgestellt:
www.muenchner-filmwerkstatt.de/fernsehjournalismus1.htm

Daß man auch eine eher trockene Materie nicht nur kompetent, sondern auch kurzweilig vermitteln kann, beweist der Rechtsanwalt Dr. Ulrich Fuchs am 6. und 7. März. Mit seiner breiten Erfahrung aus Produktionen wie "Sophie Scholl – Die letzten Tage", "Der Baader Meinhof Komplex" oder "Hexe Lilli – Der Drache und das magische Buch" bietet er Filmschaffenden eine ebenso systematische wie praxisorientierte Einführung in das Urheber- und Persönlichkeitsrecht:
www.muenchner-filmwerkstatt.de/filmrecht.htm

Der Dauerbrenner unserer Seminarreihe ist unser Location Lighting Workshop im Studio in Haus 12 der Bavaria Filmstadt, der das nächste Mal am 6. und 7. März stattfindet. Kameramann Björn Kurt führt mit Filmbeispielen und praktischen Übungen in alle Aspekte der Lichtgestaltung für Film- und Videoprojekte ein – von der schnellen Interviewsituation mit Bordmitteln bis zur Konzeption größerer Filmsets:
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lichtgestaltung.htm

Wo ein Grundkurs ist, kann auch ein Aufbaukurs nicht weit sein: Der Aufbaukurs Fernsehjournalismus, den der WDR-Redaktionsleiter Ingo Knopf am 13. und 14. März abhält, kreist ganz um die Frage, wie man konsequent die Aufmerksamkeit des Zuschauers erlangt und behält. Dieses Seminar richtet sich an Teilnehmer, die bereits professionell in diesem Umfeld gearbeitet und eigene Beiträge realisiert haben, die zur gemeinsamen Analyse mitgebracht werden können und sollen:
www.muenchner-filmwerkstatt.de/fernsehjournalismus2.htm

Ausschließlich um Komödien in all ihren Erscheinungsformen dreht sich die Four-Day Film School der amerikanischen Drehbuchgurus Keith Cunningham und Tom Schlesinger am 13. und 14. sowie am 20. und 21. März (in englischer Sprache!). "Writing Comedies" kann tageweise, aber natürlich auch en bloc gebucht werden – dann ist es bis zu unserem Treuerabatt (jede sechste Teilnahme zum halben Preis) auch nur noch ein ganz kleiner Schritt:
www.muenchner-filmwerkstatt.de/cunninghamschlesinger.htm

Unsere Seminarreihe für das Winterhalbjahr beschließt am 27. und 28. März der Münchner Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer. Sein zweiter Workshop zur Low-Budget-Produktion steht dieses Mal ganz im Zeichen von Finanzierung und Vertrieb:
www.muenchner-filmwerkstatt.de/nobudgetproduktion2.htm

Unsere Seminare sind Kooperationsveranstaltungen mit der Bavaria Film und finden in Geiselgasteig im Münchner Süden statt. Jedes Seminar kostet 165 Euro inkl. Mehrwertsteuer, mit Frühbucherrabatt (bis drei Wochen vor Seminarbeginn) sogar nur 150 Euro. Es gelten unsere Anmeldebedingungen.
 
 

 
 

[15.01.2010]
Viel Glück, Gesundheit, Erfolg und gute Weiterbildung im neuen Jahr!

Für viele beginnt so ein neues Jahr ja mit guten Vorsätzen – und der beste Weg, seine Vorsätze Wirklichkeit werden zu lassen, ist sicher, gleich einen ersten Schritt in die Tat umzusetzen. Wenn es also zu Ihren Vorsätzen gehört, endlich ein erfolgreicher Drehbuchautor, eine gefeierte Regisseurin, eine preisgekrönte Filmproduzentin oder ein bekannter Schauspieler zu werden – vielleicht ist dann ja ein Seminarbesuch bei der Münchner Filmwerkstatt der entscheidende Schritt? Unsere Seminare gibt es ja noch nicht so lange, von daher halten sich unsere eigenen Erfolgsgeschichten, von denen wir schon berichten könnten, noch in Grenzen. Bei unseren Freunden von Raindance in London, mit denen wir zusammenarbeiten, sieht das schon ganz anders aus. International bekannte und erfolgreiche Filmemacher wie Christian Coulson (Produzent von "Slumdog Millionär"), Christopher Nolan (Regisseur von "Memento", "Batman Begins" und "The Dark Knight"), Guy Ritchie (Madonnas Ex, aktuell erfolgreich als Regisseur der Neuverfilmung von "Sherlock Holmes") oder Sacha Baron Cohen ("Borat", "Brüno") haben dort ihre Karriere gestartet – mit dem Besuch eines "einfachen" Wochenendseminars. Wir gehen fest davon aus, in wenigen Jahren auf eine ähnliche Liste zurückblicken zu können – und warum sollte dann nicht auch IHR Name mit dabei sein???

Script/Continuity z.B. ist DER Einstiegsjob in eine Regiekarriere – man arbeitet am Filmset direkt an der Seite des Regisseurs, verdient im Unterschied zu einem Filmhochschulstudium dabei Geld und schon mancher ehemalige Script/Continuity hat den Weg über die Regieassistenz auf einen eigenen Regiestuhl geschaft. Am 23. und 24. Januar führt Björn S. Berger in diese Arbeit ein, erläutert den gesamten Aufgabenbereich und zeigt alle nötigen Tipps und Tricks. Er selbst ist nicht nur ein erfahrener Script/Continuity, der sich seine Sporen bei unzähligen Tatort-Folgen und Filmen wie "John Rabe" oder "Goethe!" verdient hat, sondern auch der Sprecher dieser Berufsgruppe im Vorstand des Bundesverband Regie e.V. (BVR).
www.muenchner-filmwerkstatt.de/scriptcontinuity.htm

Die Kunst des "Camera Acting", des darstellenden Spiels vor der Kamera im Unterschied zu dem auf der Theaterbühne, ist eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg als Schauspieler. Sie steht im Fokus unseres Seminars ebenfalls am 23. und 24. Januar. Wolfram von Bremen hat als Regisseur u.a. für "Marienhof", "Unter uns" und "Verbotene Liebe" gearbeitet und gibt hier seine u.a. bei John Costopoulos, Jack Garfein (Actors Studio New York) und Judith Weston erlernte Kunst weiter – gerne auch an angehende Regisseure.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/cameraacting.htm

Münchner Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer, u.a. ausgezeichnet mit einem Bayerischen Filmpreis als "Bester Nachwuchsproduzent", hat Filme wie "Der Goldene Nazivampir..." oder die deutsch-japanische Koproduktion "Der Rote Punkt" mit minimalen Budgets hergestellt. Wer ebenfalls demnächst sein kurzes oder langes Spielfilmprojekt in Angriff nehmen will, statt jahrelang einer illusorischen Finanzierung hinterherzulaufen, lernt in diesem Seminar am 30. und 31. Januar, worauf man schon bei der Stoffentwicklung und der Arbeit am Drehbuch achten kann, wie man Mitstreiter findet und wie viel (genauer: wie wenig) selbst eine Produktion auf professionellstem Niveau am Ende wirklich kosten muß.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/nobudgetproduktion1.htm

Der Krimi ist die Besonderheit der deutschen Fernsehlandschaft – kein anderes Genre wird so viel produziert, und kein Genre unterscheidet sich so stark von der klassischen. Martin Thau, Kopf der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film München, lüftet ebenfalls am 30. und 31. Januar die Geheimnisse dieses Formats und gibt interessierten Autoren das nötige Wissen und geeignete Hilfsmittel an die Hand, um in diesem Markt zu reüssieren.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/fernsehkrimi.htm

In seinem Blog prognostiziert Roland Zag mit beängstigender Genauigkeit Tops und Flops des deutschen und internationalen Kinomarktes. Am 6. und 7. Februar erläutert der studierte Philosoph und Musikwissenschaftler seinen Ansatz – und wie ihn sich Autoren schon frühzeitig zu nutze machen können. Das Seminar richtet sich natürlich gleichermaßen auch an Produzenten, Verleiher und Redakteure – sie können mit dem hier vermittelten Wissen viel Geld sparen...
www.muenchner-filmwerkstatt.de/thehumanfactor.htm

Weitere Seminare im Frühjahr 2010 befassen sich u.a. mit der Veranstaltung von Filmprojekten mit Kindern und Jugendlichen, dem Ton, der Gestaltung von Filmtiteln, Fernsehjournalismus, Urheber- und Persönlichkeitsrecht sowie Lichtgestaltung. Ein vollständiger Überblick über alle Veranstaltungen im alten und im neuen Jahr findet sich auf www.muenchner-filmwerkstatt.de/seminare – unsere Seminare sind Kooperationsveranstaltungen mit der Bavaria Film und finden in Geiselgasteig im Münchner Süden statt, jedes Seminar kostet 165 Euro inkl. Mehrwertsteuer, mit Frühbucherrabatt (bis drei Wochen vor Seminarbeginn) sogar nur 150 Euro. Es gelten unsere Anmeldebedingungen.
 
 

 
 

[06.12.2009]
Weihnachtsgeschenke gesucht? Seminare in den Bavaria Studios Geiselgasteig!

Für alle diejenigen, die noch nicht alle ihre Weihnachtsgeschenke beisammen haben, gibt es auch bei der Münchner Filmwerkstatt interessante Angebote von absoluten Schnäppchen wie unserer Produktion "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz" (die DVD gibt es für lächerliche 7,95 Euro z.B. bei www.amazon.de, das legendäre Plakat, das im Wohnzimmer keines echten Cineasten fehlen darf, für 12 Euro bei www.kinoplakate.de) über die gerade erst im Preis gesenkte DVD "minor films" mit all unseren Kurzfilmen aus den Jahren 2003 bis 2007 (zu beziehen für 19,95 Euro inkl. Versandkosten über www.minorfilms.de). Am wertvollsten ist sicherlich gute Weiterbildung, und auch davon gibt es im neuen Jahr wieder reichlich bei der Münchner Filmwerkstatt – schenken Sie sich, Ihren Geschäftspartnern, Freunden oder Kindern doch einfach eine Seminarteilnahme!

2010 starten wir am 16. und 17. Januar mit dem Drehbuchseminar "Heißkalt: Liebesfilme und Thriller schreiben" von Frank Raki und Christoph von Zastrow. Die beiden erfahrenen Drehbuchautoren und -lehrer stellen in dem Workshop allgemeine Lehren der Filmdramaturgie wie Drei-Akt-Struktur, Heldenreise und alternative Ansätze vor und zeigen deren Umsetzung bei Liebesfilmen und Thrillern. So eignet sich dieses Seminar als grundlegende Einführung genauso wie zur Arbeit an konkreten Projekten in den genannten Genres.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/heisskalt.htm

Björn S. Berger ist nicht nur ein erfahrener Script/Continuity, der sich seine Sporen bei unzähligen Tatort-Folgen und Filmen wie "John Rabe" oder "Goethe!" verdient hat, sondern auch der Sprecher dieser Berufsgruppe im Vorstand des Bundesverband Regie e.V. (BVR). Am 23. und 24. Januar führt er in die Arbeit dieses interessanten Einstiegsjobs am Filmset ein (mit dem schon so manche Regiekarriere begonnen hat!), erläutert den gesamten Aufgabenbereich und zeigt alle nötigen Tipps und Tricks.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/scriptcontinuity.htm

Die Kunst des "Camera Acting", des darstellenden Spiels vor der Kamera im Unterschied zu dem auf der Theaterbühne, steht im Fokus unseres Schauspielerseminars ebenfalls am 23. und 24. Januar. Wolfram von Bremen hat als Regisseur u.a. für "Marienhof", "Unter uns" und "Verbotene Liebe" gearbeitet und gibt hier seine u.a. bei John Costopoulos, Jack Garfein (Actors Studio New York) und Judith Weston erlernte Kunst weiter – gerne auch an angehende Regisseure.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/cameraacting.htm

Münchner Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer, u.a. ausgezeichnet mit einem Bayerischen Filmpreis als "Bester Nachwuchsproduzent", hat Filme wie "Der Goldene Nazivampir..." oder die deutsch-japanische Koproduktion "Der Rote Punkt" mit verschwindenden Budgets hergestellt. Wer ebenfalls demnächst sein kurzes oder langes Spielfilmprojekt in Angriff nehmen will, statt jahrelang einer illusorischen Finanzierung hinterherzulaufen, lernt in diesem Seminar am 30. und 31. Januar, worauf man schon bei der Stoffentwicklung und der Arbeit am Drehbuch achten kann, wie man Mitstreiter findet und wie viel (genauer: wie wenig) selbst eine Produktion auf professionellstem Niveau am Ende wirklich kosten muß.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/nobudgetproduktion1.htm

Der Krimi ist die Besonderheit der deutschen Fernsehlandschaft – kein anderes Genre wird so viel produziert, und kein Genre unterscheidet sich so stark von der klassischen. Martin Thau, Kopf der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film München, lüftet ebenfalls am 30. und 31. Januar die Geheimnisse dieses Formats und gibt interessierten Autoren das nötige Wissen und geeignete Hilfsmittel an die Hand, um in diesem Markt bestehen zu können.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/fernsehkrimi.htm

In seinem Blog prognostiziert Roland Zag mit beängstigender Genauigkeit Tops und Flops des deutschen und internationalen Kinomarktes. Am 6. und 7. Februar erläutert der studierte Philosoph und Musikwissenschaftler seinen Ansatz – und wie ihn sich Autoren schon frühzeitig zu nutze machen können. Das Seminar richtet sich natürlich gleichermaßen auch an Produzenten, Verleiher und Redakteure – sie können mit dem hier vermittelten Wissen viel Geld sparen...
www.muenchner-filmwerkstatt.de/thehumanfactor.htm

Weitere Seminare im Frühjahr 2010 befassen sich u.a. mit der Veranstaltung von Filmprojekten mit Kindern und Jugendlichen, dem Ton, der Gestaltung von Filmtiteln, Fernsehjournalismus, Urheber- und Persönlichkeitsrecht sowie Lichtgestaltung. Ein vollständiger Überblick über alle Veranstaltungen im alten und im neuen Jahr findet sich auf www.muenchner-filmwerkstatt.de/seminare – unsere Seminare sind Kooperationsveranstaltungen mit der Bavaria Film und finden in Geiselgasteig im Münchner Süden statt, jedes Seminar kostet 165 Euro inkl. Mehrwertsteuer, mit Frühbucherrabatt (bis drei Wochen vor Seminarbeginn) sogar nur 150 Euro. Es gelten unsere Anmeldebedingungen.

Wir wünschen allen unseren Freunden und Kollegen, Seminarbesuchern und Geschäftspartnern frohe Feiertage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches, glückliches und gesundes neues Jahr 2010.
 
 

 
 

[04.11.2009]
MUNICH INTERNATIONAL short film festival 2010: 17. bis 23. Juni im Gloria Palast am Stachus

Auch 2010 findet wieder das MUNICH INTERNATIONAL short film festival statt, dieses Jahr in der Kinowoche vom 17. bis zum 23. Juni im Gloria Filmpalast am Stachus. Die Veranstalter rufen derzeit Filmemacher aus aller Welt auf, ihre Kurzfilme über die Onlineplattform reelport.com beim Festival einzureichen – deutschsprachige Filme sind allerdings nicht zugelassen. Aus diesen Einreichungen wird auch in diesem Jahr wieder ein spannendes Kurzfilmprogramm zusammengestellt, das ausschließlich aus Filmen bestehen wird, die noch nie in Bayern zu sehen waren. Mit dieser geballten Ladung Kurzfilm bietet das MUNICH INTERNATIONAL short film festival die konzentrierten Vorfilme als perfekte Einstimmung auf das "große" Filmfest München, das ihm ab dem 25. Juni folgt.

Laufend aktualisierte Information über das Programm und die ausgewählten Filme finden sich auf der Internetseite des Festivals www.muc-intl.de.
 
 

 
 

[28.10.2009]
Weiterbildung für Filmschaffende im Winter 2009/2010

Unser Seminarprogramm für das Winterhalbjahr 2009/2010 läuft auf vollen Touren: fast jedes Wochenende treffen sich Filmschaffende aller Gewerke, Vollprofis und solche, die es werden wollen, zu den hochspannenden Workshops in den Bavaria Studios Geiselgasteig und lauschen dort den besten Referenten ihres Faches. Mit diesem Newsletter wollen wir kurz über die aktuell bevorstehenden Termine informieren:

Letzte freie Plätze gibt es für den Workshop am 7. und 8. November: in Zusammenarbeit mit der CinePostproduction GmbH bietet er eine kompakte Einführung in das Arbeiten mit professionellen Rohdatenworkflows. Was so hochtrabend klingt, hat ganz praktische Anwendungsgebiete: unter Anleitung von Andreas Minuth und Jan Fröhlich werden hier die Einsatzmöglichkeiten digitaler Cinematographie bei Dreharbeiten (am Beispiel der Red ONE) und in der Postproduktion vorgestellt und praktisch erprobt. Ein Muß für jeden, der beim "Digital Filmmaking 2010" auf der Höhe der Zeit sein will.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/rohdatenworkflows.htm

Ein leibhaftiger Oscarpreisträger kommt am 21. und 22. November in die Münchner Filmwerkstatt: Tyron Montgomory, weltbekannt mit seinem Kurzfilm Quest, erläutert alles Wissenswerte rund um Visual Effects (VFX). Wer als Regisseur oder Produzent, als Produktionsleiter, Regieassistent, Szenenbildner, Innenrequisiteur, Cutter oder in jeder anderen Position wissen will, was VFX zu leisten vermögen, wie das funktioniert, wie man das plant und dreht, was die Begrifflichkeiten bedeuten und auch was das alles kostet, ist in diesem Workshop mehr als gut aufgehoben.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/vfx.htm

Seine gesamte berufliche Laufbahn hat der Rechtsanwalt Steffen Schmidt-Hug in den Dienst der Interessenvertretung gestellt, so war er u.a. von 2003 bis 2009 Geschäftsführer des Bundesverband Regie (BVR). Heute berät er in eigener Kanzlei Filmschaffende z.B. in Vertragsfragen und bei der sozialen Absicherung, bei Statusklärung ("Auf Rechnung oder auf Lohnsteuerkarte?") oder bei der KSK. Wer als Filmschaffender seine Rechte bis hin zum niegelnagelneuen Tarifvertrag kennen will, dem sei der Besuch seines Seminars "Berufsrecht" am 28. und 29. November angeraten – und auch Produzenten und Produktionsleiter finden hier sicher eine interessante Perspektive.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/berufsrecht.htm

Filmische Arbeiten haben auch in Schule, Ausbildung und Studium Konjunktur – wie sie gerecht und objektiv bewertet und benotet werden können, zeigt Walter Hölzl, Vorsitzender des bayernweiten Prüfungsausschusses für Mediengestalter der Industrie- und Handelskammer, am 5. und 6. Dezember. Dieses Seminar ist (wie viele andere aus unserer Seminarreihe) vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus als Lehrerfortbildung anerkannt.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/benotung.htm

Bereits restlos ausgebucht ist der Kurs "Lichtgestaltung für Film- und Videoprojekte" von Björn Kurt am 5. und 6. Dezember 2009 – hier sei bereits jetzt auf den nächsten Termin am 6. und 7. März 2010 verwiesen.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lichtgestaltung.htm

Das Jahr 2009 beschließen wir am 12. und 13. Dezember 2009 mit einem absoluten Highlight: Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd ist DIE Koryphäe auf dem Gebiet der systemischen Aufstellung. Wie man sich diese z.B. aus der Familientherapie bekannte Technik für die Entwicklung von Stoffen, Figuren und letztlich ganzen Drehbüchern zu Nutze machen kann, erläutert er in dem Workshop "Drehbuch-Strukturaufstellung: Der Gruppenkörper als Wahrnehmungsinstrument für Filmschaffende".
www.muenchner-filmwerkstatt.de/drehbuchaufstellung.htm

2010 starten wir am 16. und 17. Januar mit dem Drehbuchseminar "Heißkalt: Liebesfilme und Thriller schreiben" von Frank Raki und Christoph von Zastrow. Am 23. und 24. Januar führt dann BVR-Vorstand Björn S. Berger in die Geheimnisse von "Script & Continuity" ein, dem idealen Einstiegsjob ins Regiedepartment, und der erfahrene Regisseur Wolfram von Bremen unterrichtet Schauspielerinnen und Schauspieler in der Kunst des "Camera Acting". Viele weitere Seminare folgen im Frühjahr 2010 – ein vollständiger Überblick findet sich auf www.muenchner-filmwerkstatt.de/seminare. Jedes Seminar kostet 165 Euro inkl. Mehrwertsteuer, mit Frühbucherrabatt (bis drei Wochen vor Seminarbeginn) sogar nur 150 Euro. Es gelten unsere Anmeldebedingungen.
 
 

 
 

[19.10.2009]
DER ROTE PUNKT erhält Wilhelm-Dieterle-Filmpreis u.v.a.m.

vor rund einem Jahr haben wir unsere deutsch-japanische Koproduktion DER ROTE PUNKT bei den 42. Hofer Filmtagen erstmals in Deutschland vorgestellt und konnten damit einen schönen Lauf starten, der uns vom Förderpreis Deutscher Film über den Bayerischen Filmpreis bis hin zum bundesweiten Kinostart am 4. Juni 2009 geführt hat.

In diesen Tagen stellen wir DER ROTE PUNKT nun endlich auch in seiner zweiten Heimat Japan vor: zuerst beim Horizonte 2009 German Film Festival in Tokyo, wo der Film am 15. und 17. Oktober in zwei ausverkauften Vorstellungen im Wald 9-Kino in Shinjuku zu sehen war, und nun noch am Mittwoch, den 21. Oktober um 12 Uhr im Rahmen des 22. Tokyo International Women's Film Festival im Tokyo Metropolitan Museum of Photography des Ebisu Garden Place. Bereits die Vorführungen im Rahmen des Festivals des deutschen Films haben gezeigt, daß der Film auch beim japanischen Publikum sehr gut ankommt – und auch das Interesse der Verleiher geweckt, so daß unsere kleine Produktion nun wahrscheinlich auch in Japan ins Kino kommen wird.

Daneben setzt DER ROTE PUNKT natürlich auch weiterhin seine Reise über die Festivals dieser Welt fort und ist so in den nächsten Wochen u.a. beim KINO/09 Festival in Hongkong, beim Sao Paulo International Film Festival in Brasilien, beim Tamil Nadu Filmfestival im indischen Chennai, beim German Film Festival in Singapur und beim Berlin & Beyond Film Festival im kalifornischen San Francisco zu sehen.

Und auch aus der deutschen Heimat gibt es Erfreuliches zu berichten: die Regisseurin Marie Miyayama erhält den nur alle drei Jahre vergebenen, mit 7.500 Euro dotierten Wilhelm-Dieterle-Filmpreis der Stadt Ludwigshafen. In Vertretung von Marie Miyayama, die zu diesem Zeitpunkt noch in Japan weilt, nimmt unser Hauptdarsteller Orlando Klaus den Preis im Rahmen der Eröffnung der 5. Festspiele Ludwigshafen am 23. Oktober entgegen. Die Jury aus Dr. Susanne Marschall, Filmwissenschaftlerin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Filmemacher Gordian Maugg und dem stellvertretende SWR-Fernsehdirektor Egon Mayer begründet ihre Entscheidung wie folgt: "Wir haben uns einstimmig für den Spielfilm DER ROTE PUNKT entschieden, weil die Regisseurin Marie Miyayama eine Geschichte von Schuld und Sühne mit reduzierten, aber außerordentlich präzisen filmischen Mitteln und jenseits der gängigen Klischees des Rachedramas inszeniert hat. Lakonisch und still, nah an der Realität und ohne Pathos handelt DER ROTE PUNKT vom Schmerz des Opfers, das per Zufall mit einer aus unerklärlichen Gründen desolaten deutschen Familie konfrontiert wird, deren verborgene Geschichte den Schlüssel zu Akis Lebensgeschichte enthält. Miyayamas Geschichte fordert den Zuschauer zu einer Auseinandersetzung mit Verdrängung heraus. Der lyrisch erzählte Film bekennt sich zu den Herausforderungen menschlicher Existenz, deren tragische Zufälle manchmal gegen jede Regel zu akzeptieren sind."

Bei den 43. Hofer Filmtagen ist die Münchner Filmwerkstatt erstmals seit Jahren nicht mit einer eigenen Produktion vertreten – einen besonderen Grund, nach Hof zu reisen, gibt es für Münchner Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer aber doch: gemeinsam mit der Filmjournalistin Margret Köhler und dem Filmverleiher Werner Fuchs bildet er die Jury für den Förderpreis Deutscher Film, der dort am 29. Oktober zum fünften Mal für Leistungen "hinter der Kamera" vergeben wird: "Die Entscheidung dieser Jury 2008 hatte großen Anteil am Erfolg von DER ROTE PUNKT und ich freue mich auf die Aufgabe, nun aus der Juryperspektive mitwirken zu dürfen – auch wenn es hier sicher nicht einfach wird, denn die Hofer Filmtage haben traditionell ein erstklassiges Programm mit einer großen Auswahl an preiswürdigen Filmen und Leistungen!"
 
 

 
 

[12.09.2009]
Weiterbildung für Filmschaffende im Herbst 2009

Wir gratulieren Lancelot von Naso zum Grand Prix der ökumenischen Jury beim gerade zu Ende gegangenen Montreal World Film Festival. Sein Film WAFFENSTILLSTAND lief dort als deutscher Beitrag im Wettbewerb des einzigen A-Festivals in Nordamerika. Entsprechend groß ist die Ehre, daß er auch unsere Seminarreihe im kommenden Winterhalbjahr eröffnet, die wir gemeinsam mit der Bavaria Film im Rahmen des MedienCampus Bayern veranstalten: am 26. und 27. September gibt er in den Bavaria Studios Geiselgasteig einen Auflösungskurs mit dem Titel "Erzählen in bewegten Bildern".
www.muenchner-filmwerkstatt.de/aufloesungskurs.htm

Am 3. und 4. Oktober führt dann Martin Thau, der seit 20 Jahren auch die Studien der Münchner Drehbuchwerkstatt leitet, in die Grundlagen des Drehbuchhandwerks ein. In diesem Seminar vermittelt er das handwerkliche Fundament, auf welchem alle weiteren Formen – von der Drei-Akt-Struktur bis zur Heldenreise, von Aristoteles bis Syd Field – errichtet sind.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/drehbuchhandwerk.htm

Ebenfalls am 3. und 4. Oktober führt Patrick Finger in die Grundlagen der Bildgestaltung ein. Er erläutert die unterschiedlichen Einstellungsgrößen und Kamerabewegungen sowie Regeln für eine harmonische Bildkomposition. All dies wird auch in praktischen Übungen erprobt – womit dieser Workshop z.B. Pädagogen und engagierten Filmamateuren die Gelegenheit bietet, professionellem Arbeiten ein gutes Stück näher zu kommen.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/bildgestaltung1.htm

Ein Highlight unseres Seminarprogramms ist der Workshop "Selbständig machen (nicht nur) in der Filmbranche" am 10. und 11. Oktober. Hans Emge, als Unternehmens- und Gründungsberater mit seinem Dagobert-Buch "Wie werde ich Unternehmer" eine Legende, überprüft hier knallhart die Gründungsideen der Seminarteilnehmer und zeigt Ansätze zu deren Optimierung auf.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/existenzgruendung.htm

Filmische Arbeiten haben auch in Schule, Ausbildung und Studium Konjunktur – wie sie gerecht und objektiv bewertet und benotet werden können, zeigt Walter Hölzl, Vorsitzender des bayernweiten Prüfungsausschusses für Mediengestalter der Industrie- und Handelskammer, am 24. und 25. Oktober. Dieses Seminar ist (wie viele andere aus unserer Seminarreihe) vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus als Lehrerfortbildung anerkannt.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/benotung.htm

Michael Wolf, Mitarbeiter der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Abteilung der Hochschule für Fernsehen und Film München, gibt am 31. Oktober und 1. November eine "Einführung in die Filmanalyse" – von Grundlegendem bis zur Vorstellung der alleraktuellsten Theoretiker eröffnet er neue Blicke auf ein Medium, das wir alltäglich und oft etwas gedankenlos konsumieren.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/filmanalyse.htm

Ingo Knopf leitet beim Westdeutschen Rundfunk die Redaktion "Kopfball" – in seinem "Aufbaukurs Fernsehjournalismus" am 31. Oktober und 1. November führt er angehende Medienprofis, die schon erste Schritte im Fernsehgeschäft gegangen sind, an die Geheimnisse eines stimmigen und spannenden Fernsehbeitrags heran – nicht zuletzt durch die Analyse ihrer eigenen, mitzubringenden Werke.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/fernsehjournalismus2.htm

Ein besonderes Schmankerl gibt es am 7. und 8. November: in Zusammenarbeit mit der CinePostproduction GmbH bietet unser Workshop eine kompakte Einführung in das Arbeiten mit professionellen Rohdatenworkflows. Was so hochtrabend klingt, hat ganz praktische Anwendungsgebiete: unter Anleitung von Andreas Minuth und Jan Fröhlich werden hier die Einsatzmöglichkeiten digitaler Cinematographie bei Dreharbeiten (am Beispiel der Red ONE) und in der Postproduktion vorgestellt und praktisch erprobt. Ein Muß für jeden, der beim "Digital Filmmaking 2010" auf der Höhe der Zeit sein will.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/rohdatenworkflows.htm

In englischer Sprache halten die Drehbuchgurus Keith Cunningham und Tom Schlesinger ihre erste Four-Day Film School am 7., 8., 14. und 15. November. Dabei stellen Sie erstmals in München ihr Konzept "Deep Character" vor, eine Weiterentwicklung der Hero's Journey und der 16 Story Steps, mit denen sie weltbekannt geworden sind.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/cunninghamschlesinger.htm

Viele weitere Seminare folgen im Winter und im Frühjahr 2010 – einen vollständigen Überblick finden Sie auf www.muenchner-filmwerkstatt.de/seminare oder in unserer Seminarbroschüre, die hier heruntergeladen werden kann. Jedes Seminar kostet 165 Euro inkl. Mehrwertsteuer, mit Frühbucherrabatt (bis drei Wochen vor Seminarbeginn) sogar nur 150 Euro. Lediglich für die Seminare mit Keith Cunningham und Tom Schlesinger müssen wir diesen Preis pro Tag erheben, um auch solch außergewöhnliche Referenten nach München holen zu können. Es gelten unsere Anmeldebedingungen.

Last not least sei noch auf ein Seminar hingewiesen, das der beim Bayerischen Filmpreis Anfang dieses Jahres als "Bester Nachwuchsproduzent" ausgezeichnete Münchner-Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer beim Filmhaus Frankfurt hält: vom 25. bis zum 27. September gibt er dort einen Crashkurs "NoBudget-Filmproduktion in der Praxis", in dem er alle Fragen der Produktion kurzer und langer Spielfilme mit (viel) zu wenig Geld bespricht, von der Kalkulation über die Finanzierung, die Dreharbeiten bis hin zum Vertrieb. Anmeldung und weitere Information NUR für dieses Seminar direkt beim Filmhaus Frankfurt.
 
 

 
 

[27.08.2009]
Dreharbeiten für Julia Daschners Spielfilmdebüt "Bergig" in Tirol

"Bergig" ist die Geschichte einer Liebe, die nicht sein darf. Jan (Gian Rupf) ist verheiratet und hat zwei Kinder. Mona (Samia Chancrin) ist 15 Jahre jünger. Und doch haben sie sich ineinander verliebt. Auf einer Tiroler Berghütte, fernab ihres Alltags, versuchen Mona und Jan herauszufinden, was sie füreinander empfinden. Ob und wie sie miteinander sein können. Doch die Realität holt die beiden ein. Jan hängt an seiner Familie und hat Angst, diese für eine gerade aufblitzende Liebe aufzugeben. Mona weiß nicht inwieweit sie ihren Gefühlen trauen darf, denn so oft hat sie nach ein paar Monaten entdecken müssen, dass sie sich getäuscht hat in der Liebe. Trotzdem gehen die beiden immer weiter. Versuchen sich zu verstehen, zu finden, zu spüren. Und am Ende müssen sie eine Entscheidung treffen.

"Bergig" ist das Spielfilmdebüt von Julia Daschner, die bislang vor allem als Dokumentarfilmerin (Auf der Walz, Lormen) und Kamerafrau (ein Sommer lang, Sirenen) auf sich aufmerksam gemacht hat. Die Dreharbeiten, die bereits am vergangenen Sonntag, den 23. August 2009 begonnen haben, dauern noch bis zum Dienstag, den 1. September und finden durchgehend in Sankt Johann in Tirol und Umgebung statt. Zur Umgebung zählt dabei auch das Kaisergebirge, wo das Filmteam unter fachkundiger Anleitung der Bergrettung Scheffau-Söllandl im Rahmen einer Tour von der Grutten- zur Gaudeamushütte Dreharbeiten auf dem Jubiläumssteig und im Geröllfeld am Ellmauer Tor absolvierte. Ein Photo davon kann hier abgerufen werden, es zeigt in der hinteren Reihe Sebastian Bäumler (Bildgestaltung), Benjamin Simon (Ton), Martin Blankemeyer (Produzent), Julia Daschner (Regie), Johannes Neumann (Kameraassistenz) und Sebastian Fuhrmann (Licht) sowie in der vorderen Reihe Melanie Bührdel (Bayerischer Rundfunk), Gian Rupf (Rolle "Jan") und Samia Chancrin (Rolle "Mona"). Photo: Josef Hofer. Abdruck frei, Beleg erbeten.

"Bergig" wird von der Münchner Filmwerkstatt produziert, Förderung kommt von Cine Tirol und der deutschen Filmförderungsanstalt (FFA). Die Dreharbeiten wären nicht möglich ohne die großzügige Unterstützung einer Reihe von Firmen und Institutionen, allen voran der Kunsthochschule für Medien (KHM) Köln, FGV Schmidle, Institut für Musik und Medien Düsseldorf, Kodak, Österreichische Bundesforste, Tirol Milch, den Kitzbüheler Alpen St. Johann in Tirol u.v.a.m. Nähere, laufend aktualisierte Informationen zum Film gibt es unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/bergig.htm.
 
 

 
 

[20.08.2009]
SUMMERTIME BLUES – ab heute im Kino!

"Wichtiges pflegte meine Mutter mir immer dann mitzuteilen, wenn sie mit dem Haushalt beschäftigt war. Sollte mein Vater jemals bei der Arbeit tot umfallen, könnte ich schwören, dass sie es mir beim Glattziehen der Bettlaken sagen würde. Diesmal wartete sie, bis sie am Kochen war, um mir zu eröffnen, dass Dad und sie sich scheiden lassen."

Peng! Alex (François Goeske) ist 15, und seine Welt steht Kopf. Nicht genug, dass sich seine Eltern trennen – Mandy (Maja Schöne), die neue Freundin seines Vaters (Christian Nickel), ist auch noch schwanger! Und sein neuer "Stiefvater" Seth (Alexander Beyer) ist ein eingebildeter Möchtegern-Engländer. Bewaffnet mit bissigen Kommentaren stürzt sich Alex in die neue Situation, die ihm aber schon bald über den Kopf wächst. Eine Schulschlägerei bringt ihm schließlich auch noch eine Suspendierung ein – und einen Zwangsurlaub in England unter der Obhut seiner Mutter (Karoline Eichhorn) und Seth. Alex will nur noch eins – weg aus der Einöde und zurück nach Bremen! Doch dann lernt er Louie (Zoe Moore) kennen, die ihm zeigt, wie schön das Land sein kann. Und plötzlich platzt auch noch Seth' bezaubernde Tochter Faye (Sarah Beck) in sein Leben. Alex ist hin- und hergerissen und begreift, dass ihn dieser Sommer für immer verändern wird…

Willkommen im echten Leben! So witzig wie bewegend erzählt SUMMERTIME BLUES vom Erwachsenwerden und der ersten großen Liebe. Unter der Regie von Marie Reich spielen die Jungstars François Goeske ("Französisch für Anfänger"), Sarah Beck ("Es ist ein Elch entsprungen"), Zoe Moore ("Max Minsky und ich") und Jonathan Beck ("Freche Mädchen") an der Seite von Karoline Eichhorn ("Der Felsen"), Alexander Beyer ("Good Bye, Lenin!") Christian Nickel ("Der Vulkan") sowie Maja Schöne ("Buddenbrooks"). Das Drehbuch zu SUMMERTIME BLUES basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman der britischen Autorin Julia Clarke. Der außergewöhnliche Soundtrack stammt von Youki Yamamoto und Jakob Anthoff und wurde in den Pinewoodstudios in London von Grammy-Gewinner Matt Howe gemischt.

SUMMERTIME BLUES ist eine Koproduktion der Bavaria Filmverleih- und Produktion und der Bremedia Produktion mit Constantin Film Produktion, Solaris Filmproduktion, Münchner Filmwerkstatt, Universum Film, NDR und Arte. Gefördert wurde SUMMERTIME BLUES mit Mitteln der nordmedia Fonds in Niedersachsen und Bremen, FFF FilmFernsehFonds Bayern, FFA Filmförderungsanstalt und Deutscher Filmförderfonds (DFFF).

Weitere Informationen zum Film finden sich auf der offiziellen Website; bei Facebook kann ein jeder Fan des Films werden. SUMMERTIME BLUES startet am 20. August im Verleih von Universum Film bundesweit in den Kinos – wo genau, steht auf www.kino.de.
 
 

 
 

[13.08.2009]
Drehstart in Bochum für "TOTEM" von Jessica Krummacher

Am heutigen Donnerstag, den 13. August 2009 beginnen in Bochum-Wiemelhausen die Dreharbeiten zum Kinospielfilm "TOTEM" (AT), Abschlußfilm von Jessica Krummacher an der Hochschule für Fernsehen und Film München.

TOTEM erzählt die Geschichte von Ramona, die im Haus der sechsköpfigen Familie Bauer eine Stelle als Kindermädchen und Haushaltshilfe antritt. Sie wird dieses Haus nicht lebend verlassen. Die Regisseurin und Autorin Jessica Krummacher erzählt diese Geschichte im Hier und Jetzt. Im dokumentarischen Stil etwa der Dardenne-Brüder zeigt sie an ihrem Heimatort Bochum eine kalte, mitleidslose Gesellschaft: "Ich glaube, dass es Menschen gibt, die unendlich traurig sind und so viele Ängste haben, deren einziger Wunsch es ist zu sterben. Ich habe solche Menschen getroffen. Ich glaube nicht daran, dass es dafür immer einen Grund geben muss. Es ist einfach da. Demgegenüber stehen Täter. Menschen, die so unmenschlich und gewalttätig sind. Punkt. Ich habe keine Erklärungen dafür."

Ramona wird gespielt von Neuentdeckung Marina Frenk in ihrer ersten Kinohauptrolle, ihre Gegenspielerin Claudia wird dargestellt von Natja Brunckhorst (Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, Der Krieger und die Kaiserin). Das Ensemble komplettieren Alissa Wilms (Der Vorleser), der junge Cedric Koch und der Bochumer Theaterschauspieler Benno Ifland.

TOTEM ist der Abschlußfilm der Autorin und Regisseurin Jessica Krummacher an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Der Film wird auf HD gedreht, die Bildgestaltung liegt dabei in den Händen von Björn Siepmann; die Montage übernimmt André Bendocchi-Alves (Lisbon Story, Der Totmacher, Effi Briest). Die Produzenten des Films sind Martin Blankemeyer (Der Rote Punkt, Summertime Blues) und Philipp Budweg (Aus der Tiefe des Raums, Blöde Mütze!). TOTEM ist eine Produktion der CINEMA For International Audiences, Köln, in Koproduktion mit kLAPPbOXfILME, Berlin, schlicht und ergreifend Film, München und der Hochschule für Fernsehen und Film München, unterstützt wird die Produktion von der Filmförderungsanstalt (FFA), der Münchner Filmwerkstatt und dem Förderverein der HFF München.

Das Drehstartphoto (frei zur Veröffentlichung – Photograph: Jens Pussel) kann hier heruntergeladen werden. Es zeigt (v.l.n.r.) Martin Blankemeyer (Produzent), die Hauptdarstellerinnen Marina Frenk (Ramona) und Natja Brunckhorst (Claudia) sowie Jessica Krummacher (Regisseurin) und Philipp Budweg (Produzent).

Die Dreharbeiten finden durchgängig in Bochum und Umgebung statt und dauern noch bis zum 12. September 2009.
 
 

 
 

[22.07.2009]
Seminarprogramm im Winterhalbjahr 2009/10

Gemeinsam mit unserem Partner Bavaria Film und im Rahmen des MedienCampus Bayern, dem wir seit einigen Wochen angehören, haben wir für das Winterhalbjahr 2009/10 wieder ein umfangreiches und vielseitiges Programm aus Seminaren und Workshops zusammengestellt. Eröffnet wird die neue Seminarsaison am 26. und 27. September 2009 mit einem Auflösungskurs von Lancelot von Naso unter dem Titel "Erzählen in bewegten Bildern". Es folgen viele neue und altbewährte Kurse in den Bereichen Camera Acting, Drehbuch, Existenzgründung, Filmanalyse, Filmtechnik, Fernsehjournalismus, Produktion & Recht sowie Script & Continuity, für die wir die jeweils besten Referenten ihres Fachs gewinnen konnten – darunter erstmals auch Prof.Dr. Matthias Varga von Kibéd und Oscar-Preisträger Tyron Montgomery. Ganz neu ist das Konzept der Four-Day-Film-Schools in englischer Sprache, in denen die Drehbuch-Koryphäen Tom Schlesinger und Keith Cunningham ihr Know-How in zwei Kursen zu je vier eintägigen Seminaren unter den Überschriften "Deep Character" bzw. "Writing Comedies" weitergeben.

Ein Schwerpunkt der Seminarreihe liegt auch auf Angeboten für Pädagogen: hier gibt es neben Seminaren zur Organisation von Filmprojekten mit Kindern und Jugendlichen und zur Benotung filmischer Arbeiten auch einen Grund- und einen Aufbaukurs Bildgestaltung, die allesamt (wie viele andere unserer Seminare auch) vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus als Lehrerfortbildung anerkannt sind und auch über FIBS gebucht werden können.

Einen vollständigen Überblick über unser Seminarprogramm finden Sie auch in unserer Seminarbroschüre – wenn Sie diese in gedruckter Form weitergeben, verteilen oder auslegen möchten, genügt eine kurze eMail, wir senden Ihnen die benötigte Stückzahl gerne umgehend zu.

Jedes Seminar kostet 165 Euro inkl. Mehrwertsteuer, mit Frühbucherrabatt sogar nur 150 Euro. Anmeldung und Bezahlung erfolgen direkt auf unseren Internetseiten unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/seminare – Sie ersparen uns dadurch viel Arbeit. Es gelten unsere Anmeldebedingungen.

Weitere Seminare, auf Englisch und mit einer größeren Ausrichtung auf den angelsächsischen Markt (der ja bis Hollywood reicht...), gibt es bei unseren Freunden von Raindance in London – wer dort einen Kurs besuchen möchte und sich unter Hinweis auf die Münchner Filmwerkstatt per eMail dorthin wendet, erhält 10 Prozent Rabatt auf die dank des aktuellen Pfundkurses eh schon günstigen Teilnehmerbeiträge.
 
 

 
 

[03.07.2009]
1. Münchner Filmworkshop – Präsentation auf dem Filmfest München

Am Freitag, den 3. Juli 2009 um 11 Uhr wird im Vortragssaal der Bibliothek im Gasteig der "1. Münchner Filmworkshop" präsentiert. Kernstück der Veranstaltung ist die Erstaufführung eines knapp zwanzigminütigen Zusammenschnitts der Video-Interviews, die während der Auftaktveranstaltung am 1. April 2009 in der Hauptschule an der Haldenberger Straße in München-Moosach gedreht wurde.

Der "1. Münchner Filmworkshop" wird geleitet von Andreas Lechner, der von 1994 bis 1998 im Münchner Stadtteil Hasenbergl erfolgreich das Jugendfilmprojekt "Hot Dogs" durchgeführt hat. Daran wird hier angeknüpft: ab Herbst 2009 startet der "1. Münchner Filmworkshop" mit dem Ziel, zusammen mit den Schülern, die auch an die verschiedene Departments der Filmherstellung herangeführt werden, ein Drehbuch zu erarbeiten, das dann 2010 mit den Schülern professionell verfilmt werden soll. Der Workshop basiert auf dem Förderkonzept "Integration durch Kreativität" der Hauptschule an der Haldenbergerstraße und soll keine Filmarbeit im klassischen Sinn sein, sondern junge Menschen motivieren, ihre verschütteten kreativen Potentiale und ihre Kommunikationsfähigkeit zu wecken. Das Konzept soll im Zweijahresrhythmus wiederholt und zur festen Einrichtung in München werden.

Für die Durchführung des Projekts hat Andreas Lechner sich kompetenter Unterstützer versichert, darunter den mit Filmworkshops u.a. in Südamerika erfahrenen Autoren und Regisseur Rüdiger Nüchtern und den Leiter des Videofilmprojekts an der Agoura Highschool Los Angeles, Eric Gersh. Die Schirmherrschaft hatte die am 23. Mai 2009 verstorbene Barbara Rudnik übernommen, Medienpartner ist Focus Schule. Das Projekt wäre nicht möglich ohne die großzügige Unterstützung von Firmen wie Licht & Ton und Meiller Kipper – weitere Sponsoren und Unterstützer werden gesucht. Laufend aktualisierte Informationen zum "1. Münchner Filmworkshop" finden sich auf der Internetseite www.muenchner-filmwerkstatt.de/1mfw.htm.

Bereits an dieser Stelle sei auf die Versteigerung der Kinowerbeplakate von René Birkner zugunsten des "1. Münchner Filmworkshop" hingewiesen. Diese sind ab sofort in der Kundenhalle der HypoVereinsbank in den Fünf Höfen zu sehen und werden auf der Finissage am 16. Juli 2009 um 18:30 durch den amtlich zugelassenen Auktionator Andreas Lechner versteigert. Informationen dazu erhalten Sie auch auf der Internetseite www.faszination-kino.com.
 
 

 
 

[29.06.2009]
DER ROTE PUNKT gewinnt Publikumspreis beim Festival des deutschen Films Ludwigshafen

Unsere Produktion DER ROTE PUNKT mit Yuki Inomata, Hans Kremer, Orlando Klaus und anderen unter der Regie von Marie Miyayama hat beim 5. Festival des deutschen Films auf der Parkinsel in Ludwigshafen vom 18. bis zum 28. Juni d.J. den Publikumspreis gewonnen. Die rund 30.000 Zuschauer dieses mit Hof und Saarbrücken inzwischen bedeutendsten Festivals für den deutschen Film haben ihn damit zu ihrem Favoriten neben so bedeutenden Mitbewerbern wie den in Berlin und Venedig ausgezeichneten Filmen "Alle anderen" bzw. "Diese Nacht" erklärt. Festivalleiter Dr. Michael Kötz: "In einer virtuosen Dezentheit und doch unübersehbar gelingt es der in Japan geborenen Regisseurin, in diesem kleinen Meisterwerk die Blickweise und Wahrnehmung der fernöstlichen Kultur hier neben die unsrige zu stellen und auch – ohne falsche Harmonisierung – stehen zu lassen. Absolut sehenswert."

DER ROTE PUNKT ins kein ins Kino verirrtes Fernsehspiel – um diesen Film zu sehen, müssen Sie den Weg ins Kino antreten, denn er wir voraussichtlich nie im Fernsehen ausgestrahlt werden. Leider läßt die bescheidene Anzahl an Filmkopien nicht zu, den Film gleichzeitig in ganz Deutschland zu zeigen, aber nach und nach sollte er überall zu sehen sein. Die aktuellen und zukünftig geplanten Orte und Termine finden Sie unter www.derrotepunkt-derfilm.de/termine.html oder tagesaktuell auf www.kino.de/kinofilm/der-rote-punkt/imkino/107567.html – und sollte kein Kino in Ihrer Nähe dabei sein, sprechen Sie mit Ihrem Kinobetreiber: er holt DER ROTE PUNKT sicher gerne auch in Ihre Nähe!

Nähere Informationen:
zum Film unter www.derrotepunkt-derfilm.de
auf Facebook unter www.facebook.com/group.php?gid=66814452871
zur Produktion unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm
zum Verleih unter www.movienetfilm.de/punkt
zum Festival unter www.iffmh.de/de/Festival_des_deutschen_Films/
 
 

 
 

[26.06.2009]
"Das Schwein" gewinnt MUNICH INTERNATIONAL short film festival 2009

Der dänische Beitrag "Das Schwein" (Grisen) von Dorte W. Høgh ist der Gewinnerfilm des MUNICH INTERNATIONAL short film festival 2009. In dem 23minütigen Kurzfilm kommt der 78jährige Asbjørn (gespielt von Henning Moritzen) mit Verdacht auf Krebs ins Krankenhaus. Er fühlt sich verängstigt und einsam, aber ein Bild von einem springenden Schwein an der Wand wird zu seinem Schutzengel. Sein Bettnachbar Aslan ist Pakistani – und Moslem. Dessen Familie empfindet das Bild als beleidigend und läßt es entfernen. Der Streit, der daraufhin ausbricht, ist eine feine Parabel über die Grenzen der Toleranz – nicht zufällig aus dem Land des Karikaturenstreits. Das Erstlingswerk der Drehbuchautorin Dorte W. Høgh war im Frühjahr 2009 für einen Oscar nominiert – und konnte jetzt in München den von Kodak gestifteten Preis, Filmmaterial für das nächste Projekt der Regisseurin, davontragen. Nähere Informationen zum Gewinnerfilm finden sich auf der Internetseite www.muc-intl.de/2009/dasschwein.htm.

Zu den Gewinnern zählt laut Festivalleiter Martin Blankemeyer von der Münchner Filmwerkstatt auch das MUNICH INTERNATIONAL short film festival als Ganzes: "Der schöne Publikumszuspruch im Gloria Palast am Stachus und die vielen positiven Reaktionen auf die Filme, die das bayerische Publikum ohne dieses Festival nie hätte entdecken können, sind der beste Lohn für unsere Arbeit. Auch unser Konzept, dank der neu gewonnenen Unterstützung durch die Kulturstiftung der Stadtsparkasse München, die Bavaria Film, B2BTrip und die NH Hoteles den Festivalcharakter zu stärken, noch mehr internationale Filmemacher einzuladen und das Filmprogramm mit einer zweitägigen Masterclass und täglichen Kurzworkshops anzureichern, ist voll aufgegangen. Die konstanten Zuwachsraten des MUNICH INTERNATIONAL short film festival sind das beste Fundament, um es 2010 wiederum noch besser zu machen – dann vom 17. bis zum 23. Juni. Die Filme und alle weiteren Informationen für 2010 werden rechtzeitig auf der Internetseite www.muc-intl.de bekanntgegeben."
 
 

 
 

[12.06.2009]
MUNICH INTERNATIONAL short film festival 2009: 18. bis 24. Juni im Gloria Palast am Stachus

Kommenden Donnerstag ist es wieder soweit: vom 18. bis zum 24. Juni bietet das MUNICH INTERNATIONAL short film festival im Gloria Palast am Stachus auch 2009 eine geballte Ladung Kurzfilm als perfekte Einstimmung auf das "große" Filmfest München, das ihm ab dem 26. Juni folgen wird.

Im Zentrum des Kurzfilmfestivals steht der Internationale Wettbewerb, der wie in den Vorjahren in fünf nach den Geschmacksrichtungen SWEET, SOUR, SALTY, BITTER und UMAMI benannten Programmen organisiert ist. Aus über 800 Einreichungen und mit Hilfe eines weltweiten Netzes von Scouts haben Festivalleiter Martin Blankemeyer und sein Team die aktuell 43 weltbesten Kurzfilme aus 19 Ländern nach München geholt – sie sind hier allesamt zum ersten Mal in Bayern zu sehen. Alle nicht englischsprachigen Filme sind dabei englisch untertitelt. Zu den erfreulichen Entwicklungen des Jahres 2009 gehört, daß sich die Zahl der Filmemacher, die sich angekündigt haben, um ihre Werke dem Münchner Publikum persönlich vorzustellen, mehr als verdoppelt hat.

Aber auch das Rahmenprogramm ist nicht von schlechten Eltern: In drei Workshops informieren der Filmemacher Hansjörg Thurn (Barfuß bis zum Hals, Die Wanderhure) über das Schreiben, Besetzen und Inszenieren erotischer Szenen, der fahrende Künstler Klaus-Harald Wittig über Esoterik und Film und den Regisseur als Schamanen und der Filmkomponist Matthias Hornschuh über die Veränderungen, die ein Film nur durch den Austausch der Musik durchmachen kann. Zu den Highlights des Festivals zählt auch die zweitägige Masterclass "The Director's Journey" am Wochenende, in der Hollywoods Regiedidaktiker Mark W. Travis den gesamten Prozess der Herstellung eines Spielfilms vom Drehbuch bis zur Fertigstellung, von der Idee bis zur Premiere behandelt.

Weiterhin werden die besten deutschen Kurzfilme, allesamt Gewinner des Deutschen Kurzfilmpreises oder des Short Tiger Awards der Filmförderungsanstalt gezeigt (BEST OF GERMANY) wie auch Filme aus dem Umfeld der Münchner Filmwerkstatt (FRIENDS & FAMILY). Last not least ist auch für Abkühlung gesorgt: am Sonntag, den 21. Juni steht für die Festivalbesucher ein mobiler Whirlpool im Innenhof des Kinos bereit – Badesachen also nicht vergessen!

Der Vorverkauf hat bereits begonnen: Karten zum Preis von 5 Euro (ermäßigt 4,50) je Vorstellung gibt es Online, im Mathäser Filmpalast und im Gloria Palast am Stachus. Hier kann ab Donnerstag, dem 18. Juni auch ein Festivalpaß erworben werden, der zum Besuch aller Veranstaltungen des MUNICH INTERNATIONAL short film festivals (außer der Masterclass) berechtigt – er kostet 18 Euro, ein Paßphoto ist mitzubringen. Der Eintritt zu den Workshops ist frei – und zur Masterclass sind noch Anmeldungen möglich: im Büro der Münchner Filmwerkstatt oder per eMail an seminare@muenchner-filmwerkstatt.de, die Teilnahme kostet bei Vorkasse 150 Euro.

Das Festival wäre nicht möglich ohne die großzügige Unterstützung seiner Förderer und Partner:

  • Kulturstiftung der Stadtsparkasse München
  • Bavaria Film
  • Kodak
  • Mathäser Filmpalast
  • B2BTRIP
  • NH Hoteles
  • Komplexmedia
  • Interkep

Präsentiert wird das Festival von der Abendzeitung und erstmals auch von on3-südwild, dem Jugendprogramm des Bayerischen Rundfunks.

Laufend aktualisierte Information über das Programm, alle gezeigten Filme, die Workshops u.v.a.m. finden sich auf der Internetseite des Festivals www.muc-intl.de.

Wir sehen uns im Gloria Palast am Stachus!
 
 

 
 

[04.06.2009]
DER ROTE PUNKT – ab heute im Kino!

DER ROTE PUNKT erzählt die Geschichte der japanischen Studentin Aki Onodera, die auf den Spuren ihrer Eltern von Tokio nach Deutschland reist. Im Ostallgäu lernt sie die Familie Weber kennen, von der sie spontan als Gast aufgenommen wird – und die dadurch schon bald in heftige Turbulenzen gerät.

Die Presse ist begeistert:
"Ein Kino-Kleinod für die Seele." (TV Spielfilm)
"Der Film ist eine berührende Stimmungs-Verbeugung in Sachen Humanität, Versöhnung und Toleranz der Kulturen." (Hans-Ulrich Pönack auf Deutschlandradio Kultur)
Es geht "darum, wann es Zeit ist zu vergeben. Dieser mitreißende Film vermag die Frage sogar zu beantworten." (Dominik Schütte in Neon)
"Anstatt auf Suspense durch die Aufklärung eines Geheimnisses zu setzen, entfaltet sich das Debüt um Trauer und die Sehnsucht nach Vergebung, das sich Zeit nimmt, in Atmosphären und Landschaften einzutauchen und in klaren, prägnanten Bildern das Innenleben seiner Figuren auszuloten. ... Ein gelungenes Debüt, das sich ums Innenleben seiner Figuren mehr kümmert als um Plot Points und (Fernsehspiel-)Konventionen." (Ulrich Kriest im Film-Dienst)
"Auf einmal sieht man auch die deutsche Wirklichkeit mit fremden Augen. ... Ein atmosphärisch dichter Horrorfilm." (Josef Schnelle im Deutschlandfunk)
"Es ist ein stiller, schöner Film, geprägt von der sparsamen Ästhetik Japans." (Yoga Zeitung)
"Prächtige, ausdrucksstarke Bilder, die die Leinwand ausfüllen, und eine anrührende Geschichte, deren Auflösung man bis zum Ende mitfiebert. Feinfühlig arrangiert." (Thomas Lassonczyk in 'in münchen')
"Einfallsreiche Story, tolle Darsteller und eine gekonnt nüchterne Inszenierung ergeben deutsches Independent-Kino auf Weltniveau." (Oliver Kube in Bild)

Ab heute läuft DER ROTE PUNKT ganz regulär in jedem guten Kino:

Weitere Kinos werden folgen – eine laufend aktualisierte Übersicht findet sich bei Kino.de.

Zum großen Kinostart gibt es außerdem eine Reihe von Sondervorführungen, meist mit anschließender Diskussion mit Marie Miyayama und weiteren Mitwirkenden, zu denen wir Sie herzlich willkommen heißen:

  • Sondervorführung mit Gästen im Eiszeit Kino Berlin am Donnerstag, den 4. Juni 2009 um 19:30 Uhr
  • Sondervorführung im Hirsch Lindenberg, der während der Dreharbeiten in Deutschland als Kulisse diente, am Donnerstag, den 4. Juni 2009 um 22 Uhr
  • Sondervorführung mit Gästen im atelier-Kino im Savoy-Theater Düsseldorf am Freitag, den 5. Juni 2009 um 19 Uhr
  • Sondervorführung mit Gästen im hofHaus Weicht, das während der Dreharbeiten in Deutschland als Produktionsbüro diente, am Samstag, den 6. Juni 2009 um 20:30 Uhr
  • Open-Air-Vorführung im Kaminwerk Memmingen am Samstag, den 6. Juni 2009 um 21 Uhr
  • Sondervorführung mit Gästen in den Kinos Münchner Freiheit am Sonntag, den 7. Juni 2009 um 19:45 Uhr
  • Österreichische Erstaufführung mit Gästen als Eröffnungsfilm beim Internationalen Film Festival Innsbruck am Dienstag, den 9. Juni 2009 um 19 Uhr und am Mittwoch, den 10. um 15 Uhr im Leokino Innsbruck
  • Sondervorführungen mit Gästen beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen am Freitag, den 26. Juni 2009 um 21 Uhr, am Samstag, den 27. um 19 Uhr und am Sonntag, den 28. um 17 Uhr. DER ROTE PUNKT ist hier für den mit 50.000 Euro dotierten Filmkunstpreis nominiert.
  • Sondervorführung mit Gästen im Gandeon Bad Gandersheim am Sonntag, den 28. Juni 2009 um 19 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch – und treten Sie auch unserer Gruppe auf Facebook bei! Weitere Informationen zum Film und den Trailer finden Sie auf der offiziellen Internetseite zum Film, beim Verleih und natürlich bei uns unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm.
 
 

 
 

[24.05.2009]
Masterclass mit Mark W. Travis am 20./21. Juni in München

Am 20. und 21. Juni gibt Hollywoodlegende Mark W. Travis im Rahmen unseres MUNICH INTERNATIONAL short film festivals eine zweitägige Masterclass in englischer Sprache basierend auf seinem internationalen Bestseller "The Director's Journey". Er behandelt dabei den gesamten Prozeß der Herstellung eines Spielfilms vom Drehbuch bis zur Premiere, von der Idee bis zur Fertigstellung. Dabei wird jeder kreative Schritt, den ein Regisseur während der Herstellung eines Films machen muß, diskutiert, demonstriert und analysiert.

Spielfilmregie, egal ob bei einem kurzen oder langen Werk, ist ein komplexes Netzwerk kreativer Zusammenarbeit. Dutzende, manchmal hunderte von Künstlern sind an der Entstehung eines einzigen Films beteiligt, und sie alle leitet die einzigartige künstlerische Vision des Regisseurs. Wie er kommuniziert, inspiriert, wie er jedes einzelne Mitglied seines Teams vor und hinter der Kamera herausfordert und unterstützt entscheidet über die Qualität und Geschlossenheit des fertigen Werks.

Im Rahmen der Masterclass werden folgende Aspekte besprochen:

  • Drehbuchanalyse
  • Zusammenarbeit mit dem Autor
  • Das kreative Team zusammenstellen
  • Casting
  • Die Beziehung zwischen Schauspieler und Regisseur
  • Probenarbeit
  • Visualisierung der Geschichte
  • Zusammenarbeit mit dem Kameramann
  • Dreharbeiten
  • Postproduktion

Die Masterclass ist ein Muß für jeden Regisseur und alle, die es werden wollen! Sie findet im Gloria Palast am Stachus statt und dauert Samstag und Sonntag jeweils von 9:30 bis 18:30 Uhr (jeweils mit einer einstündigen Mittagspause um 13:30). Die Teilnahme kostet 150,- Euro – wer sich anmelden möchte, sendet bitte eine eMail mit seinen Kontaktdaten und seiner Rechnungsanschrift an seminare@muenchner-filmwerkstatt.de. Bis auf die genannten Abweichungen gelten unsere allgemeinen Anmeldebedingungen.

Weitere Informationen
zur Masterclass unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/thedirectorsjourney.htm
zu Mark W. Travis unter www.markwtravis.com
zum MUNICH INTERNATIONAL short film festival unter www.muc-intl.de
 
 

 
 

[15.05.2009]
DER ROTE PUNKT – ab 4. Juni im Kino!

DER ROTE PUNKT erzählt die Geschichte der japanischen Studentin Aki Onodera, die auf den Spuren ihrer Eltern von Tokio nach Deutschland reist. Im Ostallgäu lernt sie die Familie Weber kennen, von der sie spontan als Gast aufgenommen wird – und die dadurch schon bald in heftige Turbulenzen gerät.

Die in München lebende japanische Filmemacherin Marie Miyayama kann mit ihrem Erstlingswerk DER ROTE PUNKT bereits auf eine stattliche Reihe von Erfolgen zurückblicken: so wurde der Film zu den Filmfestivals in Montreal/Kanada, Kairo/Ägypten, Goa/Indien, Göteborg/Schweden und Shanghai/China eingeladen, bei den Hofer Filmtagen hat er den Förderpreis Deutscher Film und beim Bayerischen Filmpreis den Preis als beste Nachwuchsproduktion gewonnen. Weitere Informationen zum Film und den Trailer finden Sie auf der offiziellen Internetseite zum Film, beim Verleih und natürlich bei uns unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm.

Den großen Kinostart leiten eine Reihe von Sondervorführungen meist mit anschließender Diskussion mit Marie Miyayama und weiteren Mitwirkenden ein, zu denen wir Sie herzlich willkommen heißen:

Und ab dem 4. Juni läuft DER ROTE PUNKT ganz regulär in jedem guten Kino: Weitere Kinos werden folgen!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch – und treten Sie auch unserer Gruppe auf Facebook bei!
 
 

 
 

[01.04.2009]
1. Münchner Filmworkshop in der Hauptschule an der Haldenbergerstraße München-Moosach

In der Hauptschule an der Haldenbergerstraße im Münchner Stadtteil Moosach findet am heutigen 1. April die Auftaktveranstaltung zum "1. Münchner Filmworkshop" statt. Projektleiter Andreas Lechner konnte dafür prominente Mitstreiter versammeln, darunter die Schauspielerin Barbara Rudnik (Schirmherrschaft), den Autor und Regisseur Rüdiger Nüchtern (Fachberatung) sowie als Medienpartner die Zeitschrift Focus Schule.

Andreas Lechner hat von 1994 bis 1998 im Münchner Stadtteil Hasenbergl erfolgreich das Jugendfilmprojekt "Hot Dogs" durchgeführt. Daran soll hier mit Kompetenz angeknüpft werden: Ab Herbst 2009 startet der "1. Münchner Filmworkshop" mit dem Ziel, zusammen mit den Schülern, die auch an die verschiedene Departments der Filmherstellung herangeführt werden, ein Drehbuch zu erarbeiten, das dann 2010 mit den Schülern professionell verfilmt werden soll. Der Workshop basiert auf dem Förderkonzept "Integration durch Kreativität" der Hauptschule an der Haldenbergerstraße und soll keine Filmarbeit im klassischen Sinn sein, sondern junge Menschen motivieren, ihre verschütteten kreativen Potentiale und ihre Kommunikationsfähigkeit zu wecken. Das Konzept soll im Zweijahresrhythmus wiederholt und zur festen Einrichtung in München werden. Für das Projekt werden noch Sponsoren und Unterstützer gesucht.

Im Rahmen der heutigen Auftaktveranstaltung werden die Schülerinnen und Schüler der Schule über Inhalte und Ablauf des Workshops informiert. Dazu wird Schulleiter Wolfgang Strobel seinen Schülern das Projektteam vorstellen, anschließend erfolgt eine Präsentation des Films "Hot Dogs" und schließlich eine große Stoffsammlung in Form von Video-Interviews mit den Jugendlichen. Die ganze Auftaktveranstaltung wird filmisch dokumentiert und am 3. Juli 2009 auf dem Münchner Filmfest präsentiert.

Projektleitung und Konzeption: Andreas Lechner
Fachberatung: Rüdiger Nüchtern (u.a. Erfahrung mit Filmworkshops in Südamerika, mehrere Jugendfilmprojekte und Seminare an Schauspielschulen in Hamburg und München)
Schirmherrschaft: Barbara Rudnik †
Szenische Probenarbeit: Thomas Schmauser und Annett Culp
Darsteller: Schülerinnen und Schüler der Hauptschule an der Haldenberger Straße München-Moosach
Projektleiter der Schule: Konrektor Heinz Preßl
Medienpartner: Focus Schule

Laufend aktualisierte Informationen zum "1. Münchner Filmworkshop" finden sich auf der Internetseite www.muenchner-filmwerkstatt.de/1mfw.htm.
 
 

 
 

[02.03.2009]
MUNICH INTERNATIONAL short film festival 2009

Auch 2009 findet im Gloria Filmpalast am Stachus wieder das MUNICH INTERNATIONAL short film festival statt, dieses Jahr in der Kinowoche vom 18. bis zum 24. Juni. Aufgrund des großen Andrangs hat der Veranstalter, die Münchner Filmwerkstatt e.V., die Frist, in der Filmemacher aus aller Welt ihre Kurzfilme über die Onlineplattform Reelport.com beim Festival einreichen können, bis zum 15. März 2009 verlängert – deutschsprachige Filme sind allerdings nicht zugelassen. Aus diesen Einreichungen wird auch in diesem Jahr wieder ein spannendes Kurzfilmprogramm zusammengestellt, das ausschließlich aus Filmen bestehen wird, die noch nie in Bayern zu sehen waren. Mit dieser geballten Ladung Kurzfilm bietet das MUNICH INTERNATIONAL short film festival die konzentrierten Vorfilme als perfekte Einstimmung auf das "große" Filmfest München, das ihm ab dem 26. Juni folgt.

Laufend aktualisierte Information über das Programm und die ausgewählten Filme finden sich auf der Internetseite des Festivals www.muc-intl.de.
 
 

 
 

[19.02.2009]
Wochenendseminare zur Weiterbildung Filmschaffender

In den kommenden Wochen bieten die Münchner Filmwerkstatt und die Bavaria Film in Kooperation mit dem MedienCampus Bayern folgende Seminare an:

21. / 22. Februar 2009:
Von Delphinen und Känguruhs – NoBudget-Produktion in der Praxis*
Münchner-Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer (VGF-Nachwuchsproduzentenpreisträger beim Bayerischen Filmpreis 2009) erläutert Kalkulation, Finanzierung und Vertrieb von NoBudget-Filmproduktionen – das Seminar richtet sich an junge Produzenten wie auch an Filmemacher, die ihre ersten Werke mangels Alternativen selbst produzieren. Wem München zu südlich ist oder der Termin nicht paßt: das gleiche Seminar findet auch vom 27. und 28. Februar an der Christlichen Medienakademie in Wetzlar statt.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/nobudgetproduktion.htm

28. Februar / 1. März 2009:
Drehbuchhandwerk*
Martin Thau, Hausdramaturg der Drehbuchwerkstatt der Hochschule für Fernsehen und Film München, führt in die handwerklichen Grundlagen des Drehbuchschreibens ein – von der Drei-Akt-Struktur bis zur Heldenreise, von Aristoteles bis Syd Field.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/drehbuchhandwerk.htm

7. / 8. März 2009:
Selbständig machen in der Filmbranche
Hans Emge, Autor des Existenzgründungsklassikers "Wie werde ich Unternehmer", informiert über Chancen und Tücken unterschiedlicher Modelle: Preiskalkulation, staatliche Hilfen, soziale Absicherung, steuerliche Fragen – ein Muß für jeden, der sich in der Filmbranche auf das Glatteis der Selbständigkeit begeben will oder muß.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/existenzgruendung.htm

7. / 8. März 2009:
Hollywood auf dem Schulhof – Filmprojekte mit Kindern und Jugendlichen*
Walter Hölzl, Leiter des Bereichs Ausbildung und Medienpädagogik bei der Bavaria Film, vermittelt Lehrern, Studenten, Jugendgruppenleitern und anderen alles nötige Wissen, um Filmprojekte mit Kindern und Jugendlichen erfolgreich zu planen und durchzuführen.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrerseminar.htm

14. / 15. März 2009:
Urheber- und Persönlichkeitsrecht für Filmschaffende*
Dr. Ulrich Fuchs, Anwalt und Partner der Münchner Kanzlei Schwarz Kelwing Wicke Westpfahl, informiert umfassend über alle urheber- und persönlichkeitsrechtlichen Fragen rund um eine Filmproduktion: was darf man schreiben, drehen, nutzen, ohne andere um Erlaubnis fragen zu müssen, und welche Genehmigungen oder Verträge sind erforderlich, wenn diese Grenze überschritten wird? Ein Hands-On Seminar für alle Filmschaffenden vom Drehbuchautoren bis zum Set-Aufnahmeleiter.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/filmrecht.htm

21. / 22. & 28. / 29. März 2009:
The Soul of Screenwriting
Keith Cunningham und Tom Schlesinger sind die Propheten der Heldenreise: ihr Ansatz zur Filmdramaturgie findet sich in Hunderten von Hollywoodfilmen, und auch alle großen deutschen Produktionshäuser vertrauen auf ihren Rat. In vier Ein-Tages-Seminaren in englischer Sprache stellen Sie ihr aktualisiertes Konzept und dessen Anwendung für Kömodien, Melodrama und Thriller erstmals in München vor.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/cunninghamschlesinger.htm

28. / 29. März 2009:
Lichtgestaltung für Film- und Videoprojekte*
Kameramann Björn Kurt führt mit Filmbeispielen und praktischen Übungen in die Kunst des Lichtsetzens ein – von der schnellen Interviewsituation mit Bordmitteln bis zur Konzeption größerer Filmsets.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lichtgestaltung.htm

4. / 5. April 2009:
Videojournalismus für TV und Internet: Wie bekomme ich die Aufmerksamkeit des Zuschauers?*
Ingo Knopf, Redaktionsleiter des Wissensmagazins Kopfball, bietet einen umfassenden Einblick in das Handwerk des Fernsehbeitrags.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/videojournalismus.htm

Last not least eine Vorschau in den Juni, wo wir die Seminarsommerpause unterbrechen und im Rahmen des MUNICH INTERNATIONAL short film festivals 2009 eine Masterclass anbieten:

20. / 21. Juni 2009:
The Director's Journey
Hollywoodlegende Mark W. Travis kommt zum MUNICH INTERNATIONAL short film festival und gibt eine zweitägige Masterclass in englischer Sprache basierend auf seinem internationalen Bestseller. Ein Muß für Regisseure und alle, die es werden wollen!
www.muenchner-filmwerkstatt.de/thedirectorsjourney.htm

Die Seminare dauern von Samstagfrüh bis Sonntagabend und finden auf dem Bavaria-Gelände Geiselgasteig statt, die Teilnahme kostet in aller Regel 150,- Euro – außer für die Workshops mit Keith Cunningham und Tom Schlesinger, dort kostet die Teilnahme an einem Tag 180,- Euro, an einem Wochenende (zwei Tage) 325,- Euro und an beiden Wochenenden (vier Tage) 575,- Euro. Die mit einem * markierten Veranstaltungen sind vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus offiziell als Lehrerfortbildung anerkannt. Wer sich anmelden möchte, wendet sich bitte unter Angabe seiner Kontaktdaten und der gewünschten Seminare an die Münchner Filmwerkstatt. Es gelten unsere Anmeldebedinungen.
 
 

 
 

[14.01.2009]
Einen guten Start ins neue Jahr wünscht die Münchner Filmwerkstatt

Mit dem neuen Jahr gibt es wieder eine ganze Reihe erfreulichster Neuigkeiten aus der Münchner Filmwerkstatt:

DER GOLDENE NAZIVAMPIR... jetzt auch als Kauf-DVD

Nach dem erfolgreichen Verleihstart im Dezember (über 16.000 Menschen haben den Film bereits gesehen!!!) gibt es unsere im Vertrieb von Mr. Banker/Sunfilm in Zusammenarbeit mit MIG Film auf DVD erschienene Kultkomödie DER GOLDENE NAZIVAMPIR VON ABSAM 2 – DAS GEHEIMNIS VON SCHLOß KOTTLITZ jetzt auch zu kaufen – z.B. beim Onlinebuchhändler Amazon. Unter der Regie von Lasse Nolte spielen u.a. Daniel Krauss (Keinohrhasen, Schwarze Schafe), Götz Burger (Der neunte Tag, Speer und Er), Hendrik Martz (Patrik Pacard, Verbotene Liebe) und Oliver Kalkofe (Der Wixxer, Neues vom Wixxer). Weiter auf der DVD findet sich Siegmar Warneckes DIE HANDWERKER GOTTES u.a. mit Tim Seyfi (Gegen die Wand, Wer früher stirbt, ist länger tot) und Ottfried Fischer (Der Bulle von Tölz, Pfarrer Braun).

DER ROTE PUNKT in Berlin

Gleich zweimal wird unsere Produktion DER ROTE PUNKT in den kommenden Tagen in Berlin gezeigt. Zuerst – in Anwesenheit der Regisseurin Marie Miyayama – am Donnerstag, den 15.1. um 21:15 Uhr im Rahmen des asian hot shots berlin – festival for film and video art im Saal 1 des Babylon Mitte in Zusammenarbeit mit der hauseigenen Reihe Neuer Deutscher Film. Karten gibt es zum Preis von Euro 6,50 u.a. an der Abendkasse. Eine weitere Vorstellung des Films wird dann im European Film Market der Berlinale am Dienstag, den 10.2. um 9:30 Uhr im Saal 1 des CinemaxX am Potsdamer Platz stattfinden. Aktuellste Informationen, Downloads und Links zu weiteren Quellen zu DER ROTE PUNKT finden sich stets auf www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm.

DER ROTE PUNKT überregional

Der Münchner Filmverleih Movienet wird DER ROTE PUNKT im Sommer 2009 deutschlandweit in die Kinos bringen, voraussichtlich am 4.6. Wer bereits vorher einen Blick in den Film werfen möchte, ohne extra nach Berlin zu kommen, hat dazu am Freitagabend, den 16.1. Gelegenheit. Hier überträgt der Bayerische Rundfunk in seinem dritten Fernsehprogramm ab 19:00 Uhr live aus dem Münchner Cuvilliés-Theater die Verleihung des Bayerischen Filmpreises, in deren Rahmen Martin Blankemeyer den mit 60.000 Euro dotierten VGF-Nachwuchsproduzentenpreis erhält.



Freie Seminarplätze

Wer sich von Martin Blankemeyers derart preisgekröntem Nachwuchsproduzentenwissen zwei dicke Scheiben abschneiden möchte, dem sei unser Seminar Von Delphinen und Känguruhs – NoBudget-Produktion in der Praxis am 21. und 22.2. in den Bavaria-Studios Geiselgasteig empfohlen – er erläutert hier alle Facetten der Produktion, Kalkulation, Finanzierung und des Vertriebs von kurzen und langen NoBudget-Spielfilmen. Wem es auch um die internationale Vermarktbarkeit geht, der ist bei der Veranstaltung Lo-To-No Budget Filmmaking am 31.1. und 1.2. richtig. Der legendäre Gründer des Raindance Festivals und der British Independent Film Awards, Elliot Grove, hält dieses Seminar, an dem schon Sacha Baron Cohen, Chris Nolan und Guy Ritchie teilgenommen haben, hier erstmals in Deutschland. Die Teilnahme an diesen und vielen anderen Seminaren, die die Münchner Filmwerkstatt e.V. gemeinsam mit der Bavaria Film GmbH und in Kooperation mit dem MedienCampus Bayern e.V. in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 veranstaltet, kostet jeweils 150 Euro. Nähere Informationen zu den Seminaren finden sich im Internet unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/seminare.htm.
 
 

 
 

[18.12.2008]
Vergesst das Christkind – jetzt kommt DER GOLDENE NAZIVAMPIR...

Für alle die, denen das ganze Weihnachtsgetue jetzt schon aus den Ohren kommt, findet sich ab dem morgigen Freitag, den 19. Dezember 2008 eine willkommene Abwechslung in jeder gut sortierten Videothek. Da erscheint im Vertrieb von Mr. Banker/Sunfilm in Zusammenarbeit mit MIG Film unsere Produktion DER GOLDENE NAZIVAMPIR VON ABSAM 2 – DAS GEHEIMNIS VON SCHLOß KOTTLITZ auf DVD.

Wenn es nach General Donovan ginge, dann würde sich der Militärgeheimdienst der Vereinigten Staaten um wirklich wichtige Dinge kümmern, denn von denen gibt es im Oktober 1942 mehr als genug. Laßt die Waffen-SS doch nach Atlantis forschen und nackt germanischen Druidenriten frönen – wer glaubt schon an okkulte "Wunderwaffen"? Doch wohl kein vernünftiger amerikanischer Patriot – höchstens William Blazkowicz, der einzige Brillenträger des Geheimdienstes.
Und doch... kann man eindeutige Warnungen ignorieren? Filmaufnahmen? Beweise?
Was geht wirklich vor im Schloß von Kottlitz? Wer tötete Smokey Savallas? Wonach forscht das "Ahnenerbe der SS"? Wer hat das Gerippe von Graf Dracula aus der Walachei verschwinden lassen? Was verbindet einen fanatischen SS-General, unterirdische Laboratorien voller deutscher Wissenschaftler und eine Grube mit geschmolzenem Gold?
Fragen über Fragen – und ausgerechnet William Blazkowicz wird in die Alpen geschmuggelt, um Antworten zu finden. Aber was ihn auf Schloß Kottlitz erwartet, hätte niemand auch nur im Traum ahnen können...

In der Kultkomödie von Lasse Nolte spielen u.a. Daniel Krauss (Keinohrhasen, Schwarze Schafe), Götz Burger (Der neunte Tag, Speer und Er), Hendrik Martz (Patrik Pacard, Verbotene Liebe) und Oliver Kalkofe (Der Wixxer, Neues vom Wixxer). Weiter auf der DVD findet sich Siegmar Warneckes DIE HANDWERKER GOTTES u.a. mit Tim Seyfi (Gegen die Wand, Wer früher stirbt, ist länger tot) und Ottfried Fischer (Der Bulle von Tölz, Pfarrer Braun).

Zum großen DVD-Start gibt es in Zusammenarbeit mit dem Kurzfilmfestival Oberschöneweide eine Release Party am Samstag, den 20. Dezember 2008 ab 23 Uhr in der Kunstetage in den Spreehöfen (Aufgang D, 3. Stock), Edisonstraße 63 in Berlin. Gerüchten zufolge könnte hier die legendäre gerade getrennte Band Knorkator wieder zusammenfinden – zum Film hatten sie den Abspannsong "Böse" beigesteuert.

Und auch bei verschiedensten Filmfestivals gibt es weiterhin die Chance, den Film auf einer großen Leinwand zu schauen, so beim Festival des gescheiterten Films am Montag, den 29. Dezember 2008 um 20:30 im Maxim Kino im München, am Mittwoch, den 7. Januar 2009 um 18:00 Uhr im Kino Babylon Mitte in Berlin, am Donnerstag, den 15. Januar 2009 18:00 Uhr im Kölner Filmhaus und am Samstag, den 17. Januar 2009 20:30 Uhr im Kino Orfeos Erben in Frankfurt am Main, sowie bei den Independent Days 9 im Filmtheater Schauburg in Karlsruhe am Freitagabend, dem 24. April 2009.
 
 

 
 

[18.11.2008]
Seminarprogramm Frühjahr 2009

Nach dem großen Erfolg 2008 bieten die Münchner Filmwerkstatt e.V. und die Bavaria Film GmbH in Kooperation mit dem MedienCampus Bayern e.V. auch in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 wieder eine Reihe von Seminaren zur Weiterbildung Filmschaffender an. Die Seminare dauern von Samstagfrüh bis Sonntagabend und finden auf dem Bavaria-Gelände Geiselgasteig statt, die Teilnahme kostet in aller Regel 150,- Euro – außer für die Workshops mit Keith Cunningham und Tom Schlesinger, dort kostet die Teilnahme an einem Tag 180,-, die an zwei Tagen (z.B. einem Wochenende) 325,- und die an allen vier Tagen 575,- Euro. Die mit einem * markierten Veranstaltungen sind vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus offiziell als Lehrerfortbildung anerkannt. Wer sich anmelden möchte, wendet sich bitte unter Angabe seiner Kontaktdaten und der gewünschten Seminare an die Münchner Filmwerkstatt. Es gelten unsere Anmeldebedingungen.

31. Januar / 1. Februar 2009:
Lo-To-No Budget Filmmaking
(Referent: Elliot Grove)

7. / 8. Februar 2009:
Lichtgestaltung für Film- und Videoprojekte*
(Referent: Björn Kurt)

14. / 15. Februar 2009:
Dramaturgie im Dokumentarischen – Das Handwerk des Fernsehbeitrags*
(Referentin: Vera Lohmüller)

21. / 22. Februar 2009:
Von Delphinen und Känguruhs – NoBudget-Produktion in der Praxis*
(Referent: Martin Blankemeyer)

28. Februar / 1. März 2009:
Drehbuchhandwerk*
(Referent: Martin Thau)

7. / 8. März 2009:
Zwischen Horror und Honorar – Selbständig machen in der Filmbranche
(Referent: Hans Emge)

7. / 8. März 2009:
Hollywood auf dem Schulhof – Filmprojekte mit Kindern und Jugendlichen*
(Referent: Walter Hölzl)

14. / 15. März 2009:
Urheber- und Persönlichkeitsrecht für Filmschaffende*
(Referent: Dr. Ulrich Fuchs)

21., 22., 28. und/oder 29. März 2009:
The Soul of Screenwriting
(Referenten: Keith Cunningham & Tom Schlesinger)

4. / 5. April 2009:
Videojournalismus für TV und Internet: Wie bekomme ich die Aufmerksamkeit des Zuschauers?*
(Referent: Ingo Knopf)

20. / 21. Juni 2009:
The Director's Journey
(Referent: Mark W. Travis)
 
 

 
 

[10.11.2008]
Münchner Filmwerkstatt vereinbart Output-Deal mit dem Bayerischen Rundfunk

Während unsere Kurzfilme der vergangenen Jahre durchweg ohne Senderbeteiligung entstanden sind, werden sie nun dank einer umfassenden Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk sukzessive im Fernsehen ausgestrahlt. Den Anfang machten EIN SOMMER LANG von Steffi Niederzoll (gerade wieder preisgekrönt mit dem "Passauer Auge" als bester bayerischer Kurzfilm beim 2. Internationalen Filmfest Passau) und MUSIK NUR WENN SIE LAUT IST von Marie Reich bereits im April bzw. Juni dieses Jahres, jetzt werden auch alle anderen Kurzfilme der Münchner Filmwerkstatt im Bayerischen Fernsehen gesendet. Federführend dabei ist Südwild-Redaktionsleiterin Rebecca Smit: "Wir freuen uns, die Filme der Münchner Filmwerkstatt in unserem Programm zeigen zu können, da hier in einem nichtkommerziellen Kontext professionelle Kurzfilme entstehen, die wir gerne einer größeren Öffentlichkeit präsentieren. Wir sind gespannt auf die weitere Zusammenarbeit mit der Münchner Filmwerkstatt, da auch sie innovative Wege in der Medienarbeit geht." So ist als Erstes DIE HANDWERKER GOTTES von Siegmar Warnecke beim "Südwild-Kurzfilmkinoabend" am Freitag, den 28. November ab 21:00 Uhr für den mit 1.000,- Euro dotierten "Südwild-Kurzfilmpreis" nominiert, der bei Häppchen, Prosecco und Bier von den Zuschauern im Kino "Neues Gabriel" in München vergeben wird. Anschließend, am frühen Morgen des 29. November zwischen 0:45 und 5:45 Uhr, wird dieser Film und auch DER TAG DER BEFREIUNG von Martin Blankemeyer dann im Rahmen des "Südwild-Kurzfilmkinos" im BR-Fernsehen ausgestrahlt. Am Montag, den 8. Dezember steht in der "Südwild"-Sendung zwischen 15:00 und 16:00 Uhr SOLO von Burkhard Feige auf dem Programm – und die weiteren Kurzfilme aus der Münchner Filmwerkstatt werden folgen...

Nähere Informationen
zu den Kurzfilmen unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/filme.htm
zum Sender unter www.br-online.de/bayerisches-fernsehen
zur Sendung Südwild unter www.suedwild.de
zum Kino "Neues Gabriel" unter www.neuesgabriel.de

Auch die erste programmfüllende Produktion der Münchner Filmwerkstatt, DER ROTE PUNKT der in München lebenden japanischen Regisseurin Marie Miyayama, wird in diesen Tagen im Bayerischen Fernsehen präsentiert: nachdem der Film bereits in der BR-alpha-Sendung "freiraum" und anläßlich der Hofer Filmtage im BR-Magazin "Kino Kino" ausführlich vorgestellt wurde, steht er nun im Mittelpunkt des ersten interkulturellen Kulturmagazins im deutschen Fernsehen "puzzle", das am Donnerstag, den 13. November um 23:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen zu sehen ist.



Nähere Informationen
zu DER ROTE PUNKT unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm
zur Sendung "puzzle" unter www.br-online.de/puzzle
zum Beitrag in der Sendung "freiraum" in der ARD-Mediathek unter www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/728964
 
 

 
 

[28.10.2008]
DER GOLDENE NAZIVAMPIR... erobert Deutschland

Während unsere 100%ig ernst- und ehrenhafte Produktion Der Rote Punkt von Festival zu Festival eilt und die Chancen steigen, daß dieser Film 2009 sogar in die deutschen Kinos kommt, feiert auch eine ganz, ganz andere Produktion der Münchner Filmwerkstatt in diesen Tagen wieder Erfolge. Ist DER ROTE PUNKT am kommenden Wochenende bei den 30. Biberacher Filmfestspielen zu sehen, so läuft einige Häuser weiter zur gleichen Zeit, beim 3. Biberacher Independent Filmfest, Lasse Noltes Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz u.a. mit Daniel Krauss (Keinohrhasen, Schwarze Schafe), Götz Burger (Der neunte Tag, Speer und Er), Hendrik Martz (Patrik Pacard, Verbotene Liebe) und Oliver Kalkofe (Der Wixxer, Neues vom Wixxer). Er wird dort in der Kategorie "Rumhitlern" am Mittwoch, den 29. Oktober 2008 um 20:00 Uhr und am Samstag, den 1. November um 18:00 Uhr gezeigt; ein Trailer des Films und nähere Informationen finden sich auf den Webseiten des Regisseurs unter www.dergoldenenazivampir.de.

Daneben ist der Film immer wieder ganz regulär in den Kinos zu sehen, so z.B. in der Halloween-Nacht am 31. Oktober 2008 im Quadroscope-Kino in Burghausen – die örtliche Burganlage diente bei den Dreharbeiten als Außenkulisse von Schloß Kottlitz. Sogar in voller 2K-Auflösung wird DER GOLDENE NAZIVAMPIR VON ABSAM 2 – DAS GEHEIMNIS VON SCHLOß KOTTLITZ am Freitag, den 14. und Samstag, den 15. November 2008 jeweils um 22:30 Uhr im Kommunalen Kino Lübeck gezeigt. Weitere interessierte Kinos können den Film über die Bewegte Bilder Medien AG oder direkt bei der Münchner Filmwerkstatt buchen.

Und auch für alle, die diese Vorführungen nicht wahrnehmen können, um diese Perle des deutschen Trashfilms zu schauen, gibt es Hoffnung: schon am 19. Dezember 2008 erscheint DER GOLDENE NAZIVAMPIR VON ABSAM 2 – DAS GEHEIMNIS VON SCHLOß KOTTLITZ auf DVD. Die von MIG Film, Mr. Banker und Sunfilm veröffentlichte DVD, auf der sich auch noch Siegmar Warneckes Die Handwerker Gottes u.a. mit Tim Seyfi (Gegen die Wand, Wer früher stirbt, ist länger tot) und Ottfried Fischer (Der Bulle von Tölz, Pfarrer Braun) befindet, wird dann bundesweit in jeder gut sortierten Videothek zu finden sein. Das war sogar dem Branchenmagazin Blickpunkt:Film eine ganze Seite wert...
 
 

 
 

[24.10.2008]
DER ROTE PUNKT gewinnt den "Förderpreis Deutscher Film" in Hof

Unsere Produktion DER ROTE PUNKT hat bei den 42. Internationalen Hofer Filmtagen den diesjährigen Förderpreis Deutscher Film für die Ensembleleistung von Kamera, Musik und Schnitt erhalten. Der von der HypoVereinsbank, der Bavaria Film und dem Bayerischen Rundfunk gestiftete und mit 10.000 Euro dotierte Preis geht an Kameramann Oliver Sachs, Komponist Helmut Sinz und Regisseurin Marie Miyayama als Cutterin. Die Jury bestehend aus dem Produzenten Philipp Budweg, dem Journalisten Peter Hartig und dem Kameramann Stefan Biebl formulierte zur Begründung:

"Der Förderpreis ist gedacht für 'Talente, die ihre Kreativität und Professionalität mit ihren ersten Filmen beweisen'. Und das haben DoP Oliver Sachs, Komponist Helmut Sinz und Regisseurin Marie Miyayama als Cutterin getan: Trotz eines erkennbar schmalen Budgets gelingt es ihnen, auf der Bild- und Tonebene eine durchgehende wie überzeugende Ästhetik zu schaffen. Beispielhaft dafür möchten wir die Picknick-Szene anführen, in der die drei Filmkünste perfekt miteinander harmonieren.

Der Film glänzt so mit kunstvoll komponierten Bildern und einer eigenständigen Musik, die die Geschichte unterstützen, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Die Bildgestaltung von Oliver Sachs beschränkt sich auf wenige Bewegungen und zieht ihre Wirkung aus sorgfältigen Kadragen. Der dezente Musikeinsatz von Helmut Sinz ordnet sich der Gesamtdramaturgie unter, ist trotzdem eigenständig und unterstützt akzentuiert das filmische Geschehen mit sparsamsten Mitteln. Ebenso zurückhaltend verbindet die Montage von Marie Miyayama die Bilder zu einem unaufgeregten Fluß.

Im Gesamtbild ergibt sich so eine kreative Ensembleleistung, bei der jede der drei Disziplinen mit aller Kraft die anderen unterstützt und zum harmonischen Gesamtbild beiträgt – Teamarbeit im besten Sinne."


In den kommenden Tagen und Wochen ist DER ROTE PUNKT noch bei einer Reihe weiterer Gelegenheiten zu sehen, so im Rahmen der 42. Internationalen Hofer Filmtage am Freitag, den 24. Oktober um 12:15 Uhr im "Cinema" und am Samstag, den 25. um 20:30 Uhr im "Regina". Am Sonntag, den 26. findet dann um 11:00 Uhr in München eine Matinee im Kino Neues Gabriel statt. Am Freitag, den 31. Oktober um 19:00 Uhr und am Allerheiligen-Samstag, den 1. November um 16:00 Uhr ist DER ROTE PUNKT bei den 30. Biberacher Filmfestspielen, dem Familientreffen deutscher Filmemacher im Sternenpalast in Biberach an der Riß zu sehen, und am Abend des 5. November eröffnet er um 19:30 Uhr im dortigen Cineplex das 2. Internationale Filmfest Passau. Nach einem Abstecher zum 22. Internationalen filmfest Braunschweig am 6. (22:00 Uhr), 7. (20:00 Uhr) und 8. November (13:00 Uhr) kehrt DER ROTE PUNKT am Sonntag, den 9. November nach München zurück, wo er um 18:00 Uhr als vorletzter Film das Asia Filmfest beschließt.

DER ROTE PUNKT erzählt die Geschichte der japanischen Studentin Aki Onodera, die auf den Spuren ihrer Eltern von Tokio nach Deutschland reist. Im Ostallgäu lernt sie die Familie Weber kennen, von der sie spontan als Gast aufgenommen wird – und die dadurch schon bald in heftige Turbulenzen gerät. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, das Drehbuch dazu schrieb die Regisseurin Marie Miyayama gemeinsam mit Christoph Tomkewitsch. Die Hauptrollen spielen Yuki Inomata, Hans Kremer und Orlando Klaus, daneben sind u.a. Imke Büchel, Zora Thiessen, Shinya Owada, Mikiko Otonashi, Yuu Saitô, Tôru Minegishi, Toshihiro Yashiba und Nahoko Fort-Nishigami zu sehen. Die Bildgestaltung lag in den Händen von Oliver Sachs, das Sounddesign übernahm Sven Mevissen, die Musik komponierte Helmut Sinz. Die Dreharbeiten wurden in beiden Ländern von getrennten Teams durchgeführt, u.a. mit Hanna Hansen (Casting), Gabriele Mai (Szenenbild) und Magnus Pflüger (Ton) in Deutschland bzw. Kinya Yagi (Casting), Shinjii Shimizu (Szenenbild) und Kazuo Numata (Ton) in Japan. Der Film ist eine deutsch-japanische Koproduktion zwischen der Münchner Filmwerkstatt und Chase Film International Co., FGV Schmidle sowie der Hochschule für Fernsehen und Film München und wäre nicht möglich gewesen ohne die großzügige Unterstützung von ARRI Film & TV Services, FilmFernsehFonds Bayern, Manfred Durniok Foundation, Bayerisches Filmzentrum – First Movie Program, Japan Airlines (JAL), Toyota Deutschland, Asahi Beer Europe, Kodak Entertainment Imaging, German Films Service + Marketing und vielen anderen.

Weitere, stets aktualisierte Informationen, Downloads und Links zu weiteren Quellen zu DER ROTE PUNKT finden sich auf www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm, zum Förderpreis Deutscher Film auf www.hofer-filmtage.de/tystart/index.php?id=74 und http://foerderpreis.hypovereinsbank.de/hof_foerderpreis.html.
 
 

 
 

[16.10.2008]
DER ROTE PUNKT in Kairo, Goa – und in Deutschland

Nach dem schönen Erfolg beim Festival des Films du Monde im kanadischen Montreal ist unsere Produktion DER ROTE PUNKT unter der Regie von Marie Miyayama nun bei den Internationalen Filmfestivals in Kairo und Goa zu sehen. In Montreal hatte der große Zuspruch, den unser Film in den meist ausverkauften Aufführungen nicht nur von der bayerischen Spitzendelegation unter der Leitung von Staatsminister Eberhard Sinner, sondern auch vom Quebecer Publikum bekommen hat, ganz handfeste Konsequenzen: der kanadische Filmverleih K-Films Amérique, der in der Vergangenheit schon andere deutsche Filme wie KEBAB CONNECTION oder EMMAS GLÜCK erworben hatte, wird nun auch DER ROTE PUNKT in Kanada in die Kinos bringen. Für uns geht es währenddessen vom einzigen A-Festival Nordamerikas nach Ägypten zum einzigen A-Festival Afrikas, dem 32. Cairo International Film Festival, das vom 18. bis zum 28. November stattfindet. Zwischen dem 22. November und dem 2. Dezember wird der Film dann beim 39. International Film Festival of India in Goa zu sehen sein, dem ältesten und größten Festival des indischen Subkontinents.

Auch in Deutschland ist DER ROTE PUNKT in den kommenden Wochen bei einer Reihe von Festivals zu sehen: die Deutsche Erstaufführung findet im Rahmen der 42. Internationalen Hofer Filmtage statt, die Aufführungen dort sind am Donnerstag, den 23. Oktober um 19:30 Uhr im "Central", am Freitag, den 24. um 12:15 Uhr im "Cinema" und am Samstag, den 25. um 20:30 im "Regina". Am Sonntag, den 26. findet dann um 11:00 Uhr in München eine Matinee für die örtlichen Rotary-Clubs statt. Am Freitag, den 31. Oktober um 19:00 Uhr und am Allerheiligen-Samstag, den 1. November um 16:00 Uhr ist DER ROTE PUNKT bei den 30. Biberacher Filmfestspielen, dem Familientreffen deutscher Filmemacher im Sternenpalast in Biberach an der Riß zu sehen, und am Abend des 5. November eröffnet er um 19:30 Uhr im dortigen Cineplex das 2. Internationale Filmfest Passau. Nach einem Abstecher zum 22. Internationalen filmfest Braunschweig am 6. (22:00 Uhr), 7. (20:00 Uhr) und 8. November (13:00 Uhr) kehrt DER ROTE PUNKT am Sonntag, den 9. November nach München zurück, wo er um 18:00 Uhr als vorletzter Film das Asia Filmfest beschließt. Zu dieser Münchner Premiere ist das gesamte Team des Films eingeladen, während die Vorstellungen auf den anderen Festivals im wesentlichen von Regisseurin Marie Miyayama, Hauptdarstellerin Yuki Inomata und Produzent Martin Blankemeyer begleitet werden.

DER ROTE PUNKT erzählt die Geschichte der japanischen Studentin Aki Onodera, die auf den Spuren ihrer Eltern von Tokio nach Deutschland reist. Im Ostallgäu lernt sie die Familie Weber kennen, von der sie spontan als Gast aufgenommen wird – und die dadurch schon bald in heftige Turbulenzen gerät. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, das Drehbuch dazu schrieb die Regisseurin Marie Miyayama gemeinsam mit Christoph Tomkewitsch. Die Hauptrollen spielen Yuki Inomata, Hans Kremer und Orlando Klaus, daneben sind u.a. Imke Büchel, Zora Thiessen, Shinya Owada, Mikiko Otonashi, Yuu Saitô, Tôru Minegishi, Toshihiro Yashiba und Nahoko Fort-Nishigami zu sehen. Die Bildgestaltung lag in den Händen von Oliver Sachs, das Sounddesign übernahm Sven Mevissen, die Musik komponierte Helmut Sinz. Die Dreharbeiten wurden in beiden Ländern von getrennten Teams durchgeführt, u.a. mit Hanna Hansen (Casting), Gabriele Mai (Szenenbild) und Magnus Pflüger (Ton) in Deutschland bzw. Kinya Yagi (Casting), Shinjii Shimizu (Szenenbild) und Kazuo Numata (Ton) in Japan. Der Film ist eine deutsch-japanische Koproduktion zwischen der Münchner Filmwerkstatt und Chase Film International Co., FGV Schmidle sowie der Hochschule für Fernsehen und Film München und wäre nicht möglich gewesen ohne die großzügige Unterstützung von ARRI Film & TV Services, FilmFernsehFonds Bayern, Manfred Durniok Foundation, Bayerisches Filmzentrum – First Movie Program, Japan Airlines (JAL), Toyota Deutschland, Asahi Beer Europe, Kodak Entertainment Imaging, German Films Service + Marketing und vielen anderen. Weitere, stets aktualisierte Informationen, Downloads und Links zu weiteren Quellen finden sich auf www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm.

Bei den 42. Internationalen Hofer Filmtagen ist die Münchner Filmwerkstatt in diesem Jahr übrigens gleich mit zwei Filmen vertreten: auch der programmfüllende Spielfilm AM RANDE von Inga Nemstsveridze feiert hier am Donnerstag, den 23. Oktober um 22:30 Uhr im "Classic" seine Premiere und wird am Samstag, den 25. um 15:00 Uhr im "Central" wiederholt. Mit diesem Film schließt die aus Georgien stammende Filmemacherin ihr Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München ab, nähere Informationen dazu finden sich unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/amrande.htm.
 
 

 
 

[25.09.2008]
Drehbeginn "Letzte Ausfahrt Weiden-Ost" von Kathrin Anna Stahl

Am Dienstag dieser Woche fiel in der Oberpfalz die erste Klappe zu "Letzte Ausfahrt Weiden-Ost", dem ersten Kurzfilm nach dem Buch und unter der Regie der Schauspielerin Kathrin Anna Stahl.

Gisela ist ein bisschen zu grell und ihr Stil etwas billig. Sie will eigentlich raus aus diesem Kaff, doch landet sie zunächst beim Bertl. Bertl ist der Stenz der Oberpfalz und hat ein ziemlich geiles Auto. In dem würde er Gisela gerne flachlegen, doch tatsächlich landet Annalies auf seinem Beifahrersitz. Annalies ist seit über 40 Jahren mit dem Alfons verheiratet. Alfons jagt wie Bertl, und eigentlich will er verdammt noch mal nur das tote Reh beim Huaber abgeben, doch die Annaliese macht gerade Krautsuppendiät und die verursacht Böen wie Tramontana, jene Windströmung, die gehäuft in Talmündungen auftritt. Schließlich ist das Reh weg und auch die Oma von der Gisela. Und schuld sind in dieser nordostbayerischen Grenzstadt wie immer die Tschechen.

In den Hauptrollen spielen Monika Manz und Gerd Lohmeyer als Annalies und Alfons Forster, Cathrin Kagermeier und Stefan Murr als Gisela und Bertl sowie Miroslav Nemec und Ferenc Barbay als Tschechen. Die Kamera führt Johannes Kirchlechner, die Produktion liegt in den Händen von Larissa Görner. Der Film wäre nicht möglich ohne die Förderung des FilmFernsehFonds Bayern und eine breite Unterstützung von Institutionen, Firmen und Persönlichkeiten aus der Oberpfalz, allen voran Vantage Film, G+H Objekteinrichungen, der Raiffeisenbank Weiden und BR-Chefkameramann Hans Fischer.

Nähere, laufend aktualisierte Informationen zum Projekt finden sich im Internet unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/lawo.htm.
 
 

 
 

[24.09.2008]
MUNICH INTERNATIONAL Call for Entries 2009

Auch 2009 findet wieder das MUNICH INTERNATIONAL short film festival statt, dieses Jahr in der Kinowoche vom 18. bis zum 24. Juni im Gloria Filmpalast am Stachus. Die Veranstalter rufen derzeit Filmemacher aus aller Welt auf, ihre Kurzfilme über die Onlineplattform Reelport.com beim Festival einzureichen – deutschsprachige Filme sind allerdings nicht zugelassen. Aus diesen Einreichungen wird auch in diesem Jahr wieder ein spannendes Kurzfilmprogramm zusammengestellt, das ausschließlich aus Filmen bestehen wird, die noch nie in Bayern zu sehen waren. Mit dieser geballten Ladung Kurzfilm bietet das MUNICH INTERNATIONAL short film festival die konzentrierten Vorfilme als perfekte Einstimmung auf das "große" Filmfest München, das ihm ab dem 26. Juni folgt.

Laufend aktualisierte Information über das Programm und die ausgewählten Filme finden sich auf der Internetseite des Festivals www.muc-intl.de.
 
 

 
 

[25.08.2008]
Seminarprogramm Oktober bis Dezember 2008

Die Münchner Filmwerkstatt e.V. und die Bavaria Film GmbH veranstalten in Kooperation mit dem MedienCampus Bayern e.V. in den letzten drei Monaten dieses Jahres eine Reihe von neun Seminaren zur Weiterbildung Filmschaffender. Die Seminare dauern von Samstagfrüh bis Sonntagabend und finden auf dem Bavaria-Gelände Geiselgasteig statt, die Teilnahme kostet in aller Regel 120,- Euro*. Wer sich anmelden möchte, wendet sich bitte unter Angabe seiner Kontaktdaten und der gewünschten Seminare an die Münchner Filmwerkstatt. Es gelten unsere Anmeldebedinungen – und bitte beachten Sie auch unser Faltblatt, das Sie hier herunterladen können.

11. / 12. Oktober 2008:
Von Delphinen und Känguruhs – NoBudget-Produktion in der Praxis
(Referent: Martin Blankemeyer)

18. / 19. Oktober 2008:
Hands on Actors – Regie-Workshop für fünf Regisseure und zehn Schauspieler in englischer Sprache
(Referent: Mark W. Travis)

25. / 26. Oktober 2008:
Planung und Durchführung von Filmprojekten mit Schulen und Video-AGs
(Referent: Walter Hölzl)

8. / 9. November 2008:
Inszenierung von Laienschauspielern und Komparsen
(Referent: Peter Spiel)

15. / 16. November 2008:
Lichtgestaltung für Film- und Videoprojekte
(Referent: Björn Kurt)

22. / 23. November 2008:
Einführung in die Filmanalyse
(Referent: Michael Wolf)

29. / 30. November 2008:
Visual Effects (VFX) für Filmschaffende
(Referent: Sacha Bertram)

6. / 7. Dezember 2008:
Drehbuchhandwerk
(Referent: Martin Thau)

13. / 14. Dezember 2008:
Erzählen in bewegten Bildern
(Referent: Lancelot von Naso)

* = Der Teilnehmerbeitrag beträgt jeweils 120,- Euro – außer für den Regie-Workshop mit Mark Travis, dort kostet die aktive Teilnahme als Regisseur oder Schauspieler 180,- Euro und die passive Teilnahme als reiner Zuschauer 80,- Euro.
 
 

 
 

[15.08.2008]
DER ROTE PUNKT feiert Weltpremiere in Montréal

Wir freuen uns, die Weltpremiere unserer ersten programmfüllenden Produktion DER ROTE PUNKT (Internationaler Titel: THE RED SPOT) im Rahmen des Montreal World Film Festival bekanntgeben zu dürfen. Der Abschlußfilm der ersten japanischen Studentin an der Hochschule für Fernsehen und Film München, Marie Miyayama, nimmt dort als einziger bayerischer Spielfilm an einer Wettbewerbssektion teil – der First Films World Competition, in der er für den Golden Zenith nominiert ist.

DER ROTE PUNKT wird wie folgt gezeigt:
23. August 2008 • 19:20 • Cinéma Quartier Latin 9 • L9.23.5
25. August 2008 • 14:40 • Cinéma Quartier Latin 12 • L12.25.3
27. August 2008 • 14:40 • Cinéma Quartier Latin 12 • L12.27.3
29. August 2008 • 17:00 • Cinéma Quartier Latin 12 • L12.29.4

Weitere Informationen zur Aufführung unseres Films im Rahmen des einzigen sogenannten A-Festivals in Nordamerika finden sich im Internet unter http://www.ffm-montreal.org/cgi-bin/ffmfilms?an_fest=2008&Action=search_fest&lng=EN&categorie=PR&index=idx_categorie.

DER ROTE PUNKT erzählt die Geschichte der japanischen Studentin Aki Onodera, die auf den Spuren ihrer Eltern von Tokio nach Deutschland reist. Im Ostallgäu lernt sie die Familie Weber kennen, von der sie spontan als Gast aufgenommen wird – und die dadurch schon bald in heftige Turbulenzen gerät.

DER ROTE PUNKT basiert auf einer wahren Begebenheit, das Drehbuch dazu schrieb die Regisseurin Marie Miyayama gemeinsam mit Christoph Tomkewitsch. Die Hauptrollen spielen Yuki Inomata, Hans Kremer und Orlando Klaus, daneben sind u.a. Imke Büchel, Zora Thiessen, Shinya Owada, Mikiko Otonashi, Yuu Saitô, Tôru Minegishi, Toshihiro Yashiba und Nahoko Fort-Nishigami zu sehen. Die Bildgestaltung lag in den Händen von Oliver Sachs, das Sounddesign übernahm Sven Mevissen, die Musik komponierte Helmut Sinz. Die Dreharbeiten wurden in beiden Ländern von getrennten Teams durchgeführt, u.a. mit Hanna Hansen (Casting), Gabriele Mai (Szenenbild) und Magnus Pflüger (Ton) in Deutschland bzw. Kinya Yagi (Casting), Shinjii Shimizu (Szenenbild) und Kazuo Numata (Ton) in Japan.

Der Film ist eine deutsch-japanische Koproduktion zwischen der Münchner Filmwerkstatt und Chase Film International Co., FGV Schmidle sowie der Hochschule für Fernsehen und Film München und wäre nicht möglich gewesen ohne die großzügige Unterstützung von ARRI Film & TV Services, FilmFernsehFonds Bayern, Manfred Durniok Foundation, Bayerisches Filmzentrum – First Movie Program, Japan Airlines (JAL), Toyota Deutschland, Asahi Beer Europe, Kodak Entertainment Imaging, German Films Service + Marketing und vielen anderen.

Zur Weltpremiere nach Montréal werden Regisseurin Marie Miyayama, Komponist Helmut Sinz und Produzent Martin Blankemeyer mit einer Delegation reisen, der unter der Leitung von Staatsminister Eberhard Sinner auch die Geschäftsführer des FFF Bayern Dr. Klaus Schaefer und der Bavaria Film Dr. Matthias Esche angehören. Zur Erinnerung: die Münchner Filmwerkstatt residiert derzeit mit einem VGF-Stipendium im Bayerischen Filmzentrum Geiselgasteig, einer gemeinsamen Einrichtung des Freistaats Bayern und der Bavaria Film GmbH.

Stets aktuelle Informationen zum Film, Pressematerialien und Photos zum Download finden sich unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm.
 
 

 
 

[08.07.2008]
Drehbeginn "Summertime Blues" von Marie Reich

Am heutigen Dienstag fällt in Bremen die erste Klappe zu "Summertime Blues", dem Abschlußfilm von Marie Reich an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Die Coming-of-Age-Geschichte erzählt auf sehr humoristische, sensible Art und Weise, wie Kinder die Scheidung ihrer Eltern erleben. Als sich die Eltern des 15-jährigen Alex trennen und er dadurch den für ihn so wichtigen Rückhalt in der Familie verliert, beginnt für den Jungen eine schwierige Reise, auf der er die Liebe kennen lernt und so allmählich erwachsen wird. "Summertime Blues" ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Julia Clarke nach einem Drehbuch von Friedrike Köpf, Uschi Reich und Robin Getrost.

In den Hauptrollen spielen François Goeske, Karoline Eichhorn, Christian Nickel, Maja Schöne und Alexander Beyer sowie Zoe Moore und Sarah Beck, die Kamera führt Egon Werdin. Universum Film wird die gemeinsame Produktion von Bavaria Filmverleih und -produktion, Bremedia Produktion, Constantin Film Produktion, Solaris Filmproduktion und der Münchner Filmwerkstatt mit dem Norddeutschen Rundfunk und arte in die deutschen Kinos bringen. Gefördert wird das Projekt von nordmedia, dem FilmFernsehFonds Bayern, der Filmförderungsanstalt (FFA) und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF).
 
 

 
 

[20.06.2008]
"Tanghi Argentini" gewinnt MUNICH INTERNATIONAL short film festival

Der belgische Beitrag "Tanghi Argentini" von Guido Thys ist der Gewinnerfilm des MUNICH INTERNATIONAL short film festival 2008. In dem 13minütigen Kurzfilm macht André (gespielt von Dirk van Dijck) seinen Kollegen ganz besondere Geschenke, um ihnen ein bißchen Freude im grauen Büroalltag zu bescheren. Thys erhält nun von Kodak gestiftetes Filmmaterial für sein nächstes Projekt. Nähere Information zum Gewinnerfilm finden sich auf der Internetseite www.muc-intl.de/2008/tanghiargentini.html.

Die Veranstalter Münchner Filmwerkstatt und CommClub München und der Kinopartner Mathäser Filmpalast ziehen ein positives Resümee der diesjährigen Ausgabe des MUNICH INTERNATIONAL short film festival. Festivalleiter Martin Blankemeyer: "Wir sind sehr zufrieden: trotz hochattraktiver alternativer Angebote waren unsere Vorstellungen gut besucht, und auch das Feedback der Zuschauer war mehr als positiv. Wir konnten unseren Anspruch, jedem Besucher Neues und Inspirierendes zu bieten und etwas zur Horizonterweiterung beizutragen, in vollem Umfang einlösen. Die Münchner Firma 'Interkep - Internationale Kurier-, Express- und Paketdienstleistungen' ermöglichte uns, erstmals die allermeisten Filme von richtigen 35mm-Filmkopien zu zeigen, indem sie den kostenintensiven Transport der Filmrollen übernahm. Mit den neuen Partnern Abendzeitung und kompleXmedia und einer Vervielfachung unserer Medienpräsenz in Presse, Radio und TV konnten wir unser kleines Festival auf eine ganz neue Stufe heben." Und so blicken die Veranstalter auch optimistisch ins nächste Jahr, in dem das Festival vom 18. bis zum 24. Juni wieder im Gloria Palast am Stachus stattfinden soll. Die Filme und alle weitere Informationen für 2009 werden rechtzeitig auf der Internetseite www.muc-intl.de bekanntgegeben.
 
 

 
 

[13.06.2008]
Newsletter Juni 2008

Gleich zwei Produktionen der Münchner Filmwerkstatt werden in den kommenden Tagen im Fernsehen ausgestrahlt. Zuerst läuft "ein Sommer lang", in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln entstandener Kurzfilm von Steffi Niederzoll, am Montag, den 16. Juni zwischen 15:00 und 16:00 Uhr in der Sendung "Südwild" im Bayerischen Fernsehen (Drittes Programm). Informationen zum Film finden sich unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.htm, zur Sendung unter www.suedwild.de, zum Sender unter www.br-online.de/bayerisches-fernsehen.

"Der TAG der BEFREIUNG", preisgekrönter Kurzfilm von Martin Blankemeyer, läuft diesen Monat wieder in der Sendung afk.tv auf münchen2, und zwar am Dienstag, den 17. und am Freitag, den 20. Juni jeweils um 22:00 Uhr. Informationen zum Film finden sich unter www.der-tag-der-befreiung.de, zur Sendung unter www.afktv.de, zum Sender unter www.muenchen-tv.de/programm/muenchen2.

Auch im Rahmen unseres derzeit stattfindenden MUNICH INTERNATIONAL short film festivals zeigen wir eine eigene Produktion: in der Reihe BOYFRIENDS läuft als letzter Film vor der Bekanntgabe der Gewinner des Internationalen Wettbewerbs am Mittwoch, den 18. Juni ab 19:00 Uhr im Gloria Palast am Stachus in München "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz". Nähere Informationen zum Film, der ihm Herbst in Deutschland auf DVD erscheinen wird, gibt es unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.htm, zur Vorführung unter www.muc-intl.de/2008/boyfriends.html, zum Festival unter www.muc-intl.de.

Und noch ein letzter Terminhinweis in eigener Sache: Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer diskutiert im Rahmen des Filmfests München am Montag, den 23. Juni zum Thema "Traumberufe vor und hinter der Kamera". Die Veranstaltung des MedienCampus' Bayern findet ab 15:30 in der Black Box im Gasteig statt. Mit auf dem Podium sitzen dort Filmkomponist Ludwig Eckmann, Autorin und Regisseurin Lisa Eder, Kinobetreiber und Schauspieler Christian Pfeil ("Shoppen"), Julia Rappold vom FilmFernsehFonds Bayern und Evi Stangassinger von der Hochschule für Fernsehen und Film München, die Moderation liegt in den Händen des BR-Journalisten Thomas Kießling. Der Eintritt ist frei; Informationen zum MedienCampus Bayern finden sich unter www.mediencampus-bayern.de, zur Veranstaltung unter www.filmfest-muenchen.de/dc/ffm_de/events/detail.asp?reiheid=555&navtitel=Fachveranstaltungen.
 
 

 
 

[23.05.2008]
NoBudget-Workshops in Passau, Frankfurt am Main und Köln

In den kommenden Wochen finden wieder eine Reihe von Workshops "Von Delphinen und Känguruhs" statt, in denen Münchner Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer Grundlegendes und Geheimnisse der NoBudget-Produktion von kurzen und langen Spielfilmen erläutert.

Die Veranstaltungen richtet sich an jeden, der sich vor der Aufgabe sieht, selbst einen solchen Film zu produzieren – da gehören Regisseure, die ein Projekt selber produzieren wollen (bzw. müssen), ebenso dazu wie Produktioner, die in ihrer Ausbildung ja meist lernen, wie man millionenschwere internationale Koproduktionen konstruiert, um dann am Anfang ihrer eigenen produzentischen Laufbahn meist aber vor ganz anderen, nämlich NoBudget-Herausforderungen zu stehen. Ihnen allen wird in diesem Crashkurs das nötige Wissen aus der Praxis vermittelt, um diese Hürden zu nehmen. Besondere Vorkenntnisse werden nicht verlangt – etwas Set-Erfahrung kann allerdings nicht schaden.

Ausgehend von den Fragen "Wie verschaffe ich mir einen Überblick, was mein Filmprojekt kosten wird?", "Welche Ausgaben kann ich vermeiden?" und "Wie funktionieren sogenannte Beistellungen und Rückstellungen?" werden in einem ersten Teil formvollendete Kalkulationen und Finanzierungspläne erarbeitet. Das ist nicht nur wichtig, um selbst den Überblick zu behalten, sondern wird auch von vielen potentiellen Geldgebern verlangt. Um diese geht es im zweiten Teil: hier wird nicht nur erörtert, welche Förderung für welchen Film in Frage kommt und wie man günstige Voraussetzungen für eine Bewilligung schafft, sondern auch, welche weiteren Geldquellen von Fernsehredaktionen über Sponsoren bis hin zu privaten Geldgebern es sonst noch gibt – um wie die Delphine flexibel den Weg ans erhoffte Ziel zu finden. Ein dritter und letzter Teil, in dem Fragen der Verwertung besprochen werden, schließt den Crashkurs ab: Wer kauft warum welche Kurzfilme? Was sind Exklusivität, Territorien, Laufzeiten und Medien? Welche Verträge muß der Filmemacher mit den Beteiligten geschlossen haben, um den Film verwerten zu können? Auch die Ankaufspraxis der Verleiher sowie finanzielle Unterstützung durch und für Festivalteilnahmen werden angesprochen. Dazu wird den Workshopteilnehmern umfangreiches Material zur Verfügung gestellt – bis hin zu Vorlagen für Verträge aus der Praxis der Münchner Filmwerkstatt. So gerüstet, steht der finanziell soliden Produktion nichts mehr im Wege – damit Filmemacher – wie die Känguruhs – auch mit leerem Beutel große Sprünge machen können.

Die Workshops finden am Wochenende 31. Mai und 1. Juni 2008 im Rahmen der CrankCookieKurzfilmtage in Passau, vom 6. bis 8. Juni 2008 im Filmhaus Frankfurt und last not least am 9. und 10. August im Kölner Filmhaus statt. Anmeldung und nähere Informationen bitte direkt bei den jeweiligen Veranstaltern. Wer grundsätzlich interessiert ist, zu den konkreten Terminen aber verhindert, findet eine laufend aktualisierte Liste der Veranstaltungen unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/seminare.htm.
 
 

 
 

[17.05.2008]
Newsletter Mai 2008

"Die Handwerker Gottes", Abschlußfilm von Siegmar Warnecke an der Hochschule für Fernsehen und Film München, ist der Beitrag der Münchner Filmwerkstatt zu den 61. Internationalen Filmfestspielen in Cannes 2008, die in diesen Tagen an der Côte d'Azur stattfinden. Der 38minütige Kurzfilm, in dem neben Tim Seyfi, Roland von Kummant und Christian Steinfelder auch Ottfried Fischer mitspielt, wird dort im Short Film Corner des Marché du Film dem Fachpublikum präsentiert. Nähere Informationen zu dieser erst jüngst fertiggestellten Produktion finden sich unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/handwerker.htm.

Während sich in Cannes die Filmbranche trifft, gibt es aber auch zuhause reichlich Gelegenheit, Kurzfilme aus der Produktion der Münchner Filmwerkstatt zu schauen. So zeigt das studentische Münchner Kulturfestival StuStaCulum am Dienstag, den 20. Mai 2008 ab 22:15 Uhr in der Hans-Scholl-Halle in der Studentenstadt "Musik nur wenn sie laut ist" und "Einsame Insel". Nähere Informationen zu den Filmen finden sich unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/filme.htm, zur Veranstaltung unter www.stustaculum.de/StuStaCulum_2008:_Kurzfilmnacht.

Nicht nur diese beiden, sondern wirklich alle Kurzfilme der Münchner Filmwerkstatt zeigt das Medienhaus Hannover e.V. am Freitag, den 23. Mai 2008 ab 20 Uhr in einer Werkschau. Der Eingang zum Veranstaltungsraum im Rückgebäude Schwarzer Bär 6 findet sich in der Minister-Stüve-Straße; Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es unter www.medienhaus-hannover.de.

Last not least gibt es auch von "Der TAG der BEFREIUNG" Neuigkeiten: gerade von den Nutzern auf www.filmfans.tv zum Film der Woche gekürt, präsentiert ihn aktuell auch das Independent-Film-Portal Indie Stars. Informationen zum Film finden sich unter www.der-tag-der-befreiung.de, der direkte Weg zum Film bei den Indie Stars führt über www.indie-stars.de/film/tag-der-befreiung.
 
 

 
 

[08.05.2008]
MUNICH INTERNATIONAL 2008

Mit einer geballten Ladung Kurzfilm bietet das MUNICH INTERNATIONAL short film festival 2008 in der Kinowoche vom 12. bis zum 18. Juni im Gloria Palast am Stachus die perfekte Einstimmung auf das „große“ Filmfest München, das ihm ab dem 20. Juni folgt. Im Internationalen Wettbewerb konkurrieren 40 Filme aus 17 Ländern, die allesamt noch nie in Bayern gezeigt wurden, um die Gunst des Publikums und den von Kodak gestifteten Preis des Festivals, Filmmaterial für das nächste Projekt des Regisseurs. Von den aus über 1200 Einreichungen ausgewählten Wettbewerbsfilmen, die oft schon jetzt Gewinnerfilme nationaler und internationaler Filmpreise sind, waren u.a. sechs für den Oscar und acht für den Europäischen Filmpreis nominiert. Zu den Highlights des Programms zählen dessen Gewinner LIGHTBORNE und der Preisträgerfilm 2008 des Goldenen Bären für den besten Kurzfilm A GOOD DAY FOR A SWIM. Die Filme des Internationalen Wettbewerbs werden in fünf Programmen präsentiert, die sich an den fünf Geschmacksrichtungen orientieren:

  • Im Programm SWEET, mit dem das Festival am Donnerstag um 19 Uhr beginnt, laufen sieben Kurzfilme rund um Liebe, Partnerschaft und Lebensfreude. So erzählt die bunte Animation THE SAD STORY OF KNAVE spielerisch von der List einer Ehebrecherin und die preisgekrönte zuckersüße Komödie THE DINNER von der Aufregung des ersten Dates. TANGHI ARGENTINI zeigt, wie weit ein Mann geht, um die Gunst seiner Angebeteten zu bekommen – und was er dabei eigentlich erreicht.
  • Das Programm SALTY verbindet Salz auf unserer Haut wie in ONE DAY TRIP oder dem erklärten Filmkunstwerk LOOK SHARP mit politisch Gesalzenem zu aktuellen Fragen wie Immigration und Rassismus in den Vereinigten Staaten, Terrorismus in Spanien und Schmuggel im Kongo.
  • BITTER mutet dann dem Publikum einiges zu, denn die Filme dieses Programms haben kein happy end. Das thematische Spektrum der Filme reicht von psychologischer Betrachtung tragischer Protagonisten bis zum Verlust von Zuversicht und Glauben an die eigene Zukunft.
  • SOUR hingegen präsentiert Filme, die in ihrer thematischen Schwere doch auch Hoffnung bergen – von Filmen über das Verbrechen und andere Gefahren bis hin zu mit philosophischen Überlegungen zu Leben und Tod.
  • Letztlich versammelt UMAMI, eine weniger be-, aber gleichermaßen anerkannte Geschmacksrichtung, Unbekanntes, Ungewohntes und Außergewöhnliches, das starke Eindrücke hinterläßt. Hier findet sich die vielfach ausgezeichnete Trilogie der ungewöhnlichen Bilder vom Wiederaufleben und dem Trotzen von Naturgesetzen WE HAVE DECIDED NOT TO DIE ebenso wie besondere Machtkämpfe im Urwald im Film TAUA oder um ein unbekanntes OBJECT.

Alle Filme des Internationalen Wettbewerbs sind mit englischen Untertiteln versehen. Daneben zeigt das Festival die Gewinnerfilme des Deutschen Kurzfilmpreises und des „Short Tiger“-Kurzfilmpreises sowie in den Programmen BOYFRIENDS und GIRLFRIENDS Werke von Mitgliedern der Münchner Filmwerkstatt und befreundeter Filmemacher. Nähere Informationen über die einzelnen Filme und das genaue Programm finden sich auf der Webseite des Festivals www.muc-intl.de.

Das MUNICH INTERNATIONAL short film festival ist eine gemeinsame Initiative der Münchner Filmwerkstatt, einem Zusammenschluß junger Regisseure, Produzenten und anderer Filmschaffender zum Zwecke der gegenseitigen Starthilfe in der Filmindustrie, und des CommClub München. Unter dem Motto „Wissen sammeln, den Horizont erweitern und Kontakte knüpfen!“ beschäftigt sich der CommClub München mit der Weiterentwicklung der Medien- und Marketingkompetenz in unserer Stadt und bringt Menschen dieser Branchen an einen Tisch. Er bietet ein breit gefächertes Spektrum an Veranstaltungen und persönlichen Treffen, die besonders die drei Bereiche Wissen, Netzwerk und Spaß umspannen. Das Festival wird in Kooperation mit dem Mathäser durchgeführt und von der Abendzeitung präsentiert. Den weltweiten Transport der Vorführkopien übernimmt Interkep – Internationale Kurier-, Express- und Paketdienstleistungen.
 
 

 
 

[11.04.2008]
Newsletter April 2008

Gleich von vier Gelegenheiten in den kommenden Tagen, Kurzfilme aus der Produktion der Münchner Filmwerkstatt zu schauen, gibt es heute zu berichten:

zuerst läuft am Samstag, den 19. April unsere Produktion EINSAME INSEL, Abschlußfilm von Stanislav Güntner an der Hochschule für Fernsehen und Film im München, im Wettbewerb des Kurzfilmfestivals cellu l’art in Jena. Die Aufführung findet im Rahmen des dritten Blocks des Wettbewerbsprogramms ab 14:30 Uhr im Jenaer Capitol Kino statt. Nähere Informationen zum Film finden sich unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsameinsel.htm, zum Festival unter www.cellulart.de.

Dann zeigt das Bayerische Fernsehen am Dienstag, den 22. April ab 23:25 im Rahmen seiner Kurzfilmnacht zum Thema "Älter werden" unsere Produktion MUSIK NUR WENN SIE LAUT IST unter der Regie von Marie Reich. Informationen zum Film unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/musik.htm, zur BR-Kurzfilmnacht unter www.br-online.de/inhalt/wir_ueber_uns/pressestelle/spezial/2008/00214/bfs3.shtml.

Ebenfalls am 22. April findet an der Kean University in Union NJ, U.S.A., die Aufführung der Preisträgerfilme des diesjährigen Purple Violet Film Festival statt – mit dabei ist auch der Film DER TAG DER BEFREIUNG von Martin Blankemeyer, der den Preis für das beste Drama erhält. Informationen zum Film unter www.der-tag-der-befreiung.de, zum Festival unter www.purplevioletff.com.

Last not least feiert unsere Produktion DER GOLDENE NAZIVAMPIR VON ABSAM 2 – DAS GEHEIMNIS VON SCHLOß KOTTLITZ seine langersehnte Deutschlandpremiere. Lasse Noltes Abschlußfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München ist bei Europas größtem Hochschulfilmfestival "SehSüchte" in Potsdam-Babelsberg für den Produzentenpreis nominiert und wird daher dort am Donnerstag, den 24. April ab 15 Uhr im Thalia Kino 2 in Potsdam im Rahmen des Blocks "Produzentenpreis 1" erstmals öffentlich aufgeführt. Informationen zum Film unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.htm, zum Festival unter www.sehsuechte.de.
 
 

 
 

[03.04.2008]
Im Mai und Juni: NoBudget-Workshops in München, Passau und Frankfurt am Main

Im Mai und Juni finden wieder Workshops "Von Delphinen und Känguruhs" statt, in denen Münchner Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer Grundlegendes und Geheimnisse der NoBudget-Produktion von kurzen und langen Spielfilmen erläutert. Die Veranstaltung richtet sich an jeden, der sich vor der Aufgabe sieht, selbst einen solchen Film zu produzieren – da gehören Regisseure, die ein Projekt selber produzieren wollen (bzw. müssen), ebenso dazu wie Produktioner, die in ihrer Ausbildung ja meist lernen, wie man millionenschwere internationale Koproduktionen konstruiert, um dann am Anfang ihrer eigenen produzentischen Laufbahn meist aber vor ganz anderen, nämlich NoBudget-Herausforderungen zu stehen. Ihnen allen wird in diesem Crashkurs das nötige Wissen aus der Praxis vermittelt, um diese Hürden zu nehmen. Besondere Vorkenntnisse werden nicht verlangt – etwas Set-Erfahrung kann allerdings nicht schaden.

Ausgehend von den Fragen "Wie verschaffe ich mir einen Überblick, was mein Filmprojekt kosten wird?", "Welche Ausgaben kann ich vermeiden?" und "Wie funktionieren sogenannte Beistellungen und Rückstellungen?" werden in einem ersten Teil formvollendete Kalkulationen und Finanzierungspläne erarbeitet. Das ist nicht nur wichtig, um selbst den Überblick zu behalten, sondern wird auch von vielen potentiellen Geldgebern verlangt. Um diese geht es im zweiten Teil: hier wird nicht nur erörtert, welche Förderung für welchen Film in Frage kommt und wie man günstige Voraussetzungen für eine Bewilligung schafft, sondern auch, welche weiteren Geldquellen von Fernsehredaktionen über Sponsoren bis hin zu privaten Geldgebern es sonst noch gibt – um wie die Delphine flexibel den Weg ans erhoffte Ziel zu finden. Ein dritter und letzter Teil, in dem Fragen der Verwertung besprochen werden, schließt den Crashkurs ab: Wer kauft warum welche Kurzfilme? Was sind Exklusivität, Territorien, Laufzeiten und Medien? Welche Verträge muß der Filmemacher mit den Beteiligten geschlossen haben, um den Film verwerten zu können? Auch die Ankaufspraxis der Verleiher sowie finanzielle Unterstützung durch und für Festivalteilnahmen werden angesprochen. Dazu wird den Workshopteilnehmern umfangreiches Material zur Verfügung gestellt – bis hin zu Vorlagen für Verträge aus der Praxis der Münchner Filmwerkstatt. So gerüstet, steht der finanziell soliden Produktion nichts mehr im Wege – damit Filmemacher – wie die Känguruhs – auch mit leerem Beutel große Sprünge machen können.

Der erste Workshop findet mit freundlicher Unterstützung der Bavaria Film vom 10. bis zum 12. Mai 2008 (Pfingsten) in der Filmstadt Geiselgasteig im Münchner Süden statt. Als Besonderheit dieses dreitägigen Workshops wird hier der Montag genutzt, um konkrete Projekte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu besprechen. Die Teilnahme kostet 120,- Euro, Anmeldung bitte per eMail an info@muenchner-filmwerkstatt.de.

Weitere Workshops finden am Wochenende 31. Mai und 1. Juni 2008 im Rahmen der CrankCookieKurzfilmtage in Passau und vom 6. bis 8. Juni 2008 im Filmhaus Frankfurt statt. Für Berliner Interessenten befindet sich darüber hinaus wieder ein Workshop an der selbstorganisierten Filmschule Filmarche in Vorbereitung, dessen Termin aber noch nicht feststeht.
 
 

 
 

[28.02.2008]
MUNICH INTERNATIONAL 2008

Auch 2008 findet wieder das MUNICH INTERNATIONAL short film festival statt, dieses Jahr in der Kinowoche vom 12. bis zum 18. Juni im Gloria Filmpalast am Stachus. Die Veranstalter rufen derzeit Filmemacher aus aller Welt auf, ihre Kurzfilme über die Onlineplattform Reelport.com beim Festival einzureichen – deutschsprachige Filme sind allerdings nicht zugelassen. Aus diesen Einreichungen wird auch in diesem Jahr wieder ein spannendes Kurzfilmprogramm zusammengestellt, das ausschließlich aus Filmen bestehen wird, die noch nie in Bayern zu sehen waren. Mit dieser geballten Ladung Kurzfilm bietet das MUNICH INTERNATIONAL short film festival die konzentrierten Vorfilme als perfekte Einstimmung auf das „große“ Filmfest München, das ihm ab dem 20. Juni folgt.

Das MUNICH INTERNATIONAL short film festival ist eine gemeinsame Initiative der Münchner Filmwerkstatt, einem Zusammenschluß junger Regisseure, Produzenten und anderer Filmschaffender zum Zwecke der gegenseitigen Starthilfe in der Filmindustrie, und des CommClub München. Unter dem Motto „Wissen sammeln, den Horizont erweitern und Kontakte knüpfen!“ beschäftigt sich der CommClub München mit der Weiterentwicklung der Medien- und Marketingkompetenz in unserer Stadt und bringt Menschen dieser Branchen an einen Tisch. Er bietet ein breit gefächertes Spektrum an Veranstaltungen und persönlichen Treffen, die besonders die drei Bereiche Wissen, Netzwerk und Spaß umspannen. Das Festival wird in Kooperation mit dem Mathäser durchgeführt und von der Abendzeitung präsentiert. Den weltweiten Transport der Vorführkopien übernimmt Interkep – Internationale Kurier-, Express- und Paketdienstleistungen; den Preis des Festivals, Filmmaterial für das nächste Projekt des Regisseurs, stiftet Kodak. Ohne diese großzügigen Unterstützer könnte das MUNICH INTERNATIONAL short film festival so nicht statt finden.

Laufend aktualisierte Information über das Programm und die ausgewählten Filme finden sich auf der Internetseite des Festivals www.muc-intl.de.
 
 

 
 

[29.01.2008]
Die Münchner Filmwerkstatt auf der Berlinale

Bereits im vierten Jahr in Folge ist die Münchner Filmwerkstatt auch 2008 auf der Berlinale vertreten - mit einem Stand im und einem Film auf dem European Film Market.

Zum zweiten Mal nehmen wir am von der europäischen Filmförderung MEDIA organisierten Gemeinschaftsstand (Nummer 23) im Martin-Gropius-Bau teil, den wir uns dieses Jahr mit renommierten Firmen und Organisationen wie ACE-Ateliers du Cinéma Européen, EAVE, der European Film Promotion, Kinowelt International, Werner Herzog, Razor Film, Schmidtz Katze Filmkollektiv, Rohfilm und Neos Film, unseren Nachbarn aus dem Bayerischen Filmzentrum auf dem Bavaria-Film-Gelände in Geiselgasteig, teilen (Vollständige Liste unter http://206.125.208.171/marketplace-events/efm08_bp_comps.php). Unsere Mitarbeiter Bastian Burtscheidt und Maria Schwab freuen sich, Sie dort begrüßen zu dürfen - vorherige Terminvereinbarung erbeten.

Bereits am Auftaktwochenende findet bei der Filmarche in Kreuzberg unser Workshop "Von Delphinen und Känguruhs - NoBudget-Produktion in der Praxis" statt. Am Samstag, den 9. und am Sonntag, den 10. Februar führt Münchner Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer dort jeweils von 10 bis 18 Uhr Interessierte in die Kunst ein, auch mit leerem Beutel große Sprünge zu machen. Die Teilnahmegebühr beträgt 80 Euro, Anmeldung und weitere Informationen auf der Internetseite www.filmarche.de/foyer/foyer1-work.php#veranstaltung25.

Die Market-Premiere des Director's Cut von "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz" (www.berlinale.de/de/filmmarkt/screening_schedule/datenblatt.php?film_id=20085103) findet am Donnerstag, den 14.2. morgens um 9:30 im CinemaxX 17 statt. Den Vertrieb dieser Produktion hat Boll World Sales (www.bollworldsales.com) übernommen, die ihren Stand im Ritz Carlton in Suite 348 haben. Im Anschluß an das Screening lädt der FilmFernsehFonds zum Weißwurstbrunch in die Bayerische Landesvertretung (Gesonderte Einladung erforderlich).

Und last not least ein Hinweis auf eine Veranstaltung, an der wir gar nicht direkt beteiligt sind: Steffi Niederzoll, deren letzter Film "ein Sommer lang" von der Münchner Filmwerkstatt produziert wurde, zeigt ihr neuestes Werk "Lea" (www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20082910) in der "Perspektive Deutsches Kino". Der 45minütige Abschlußfilm ihres Studiums an der Kölner Kunsthochschule für Medien feiert am 14. Februar um 19 Uhr im CinemaxX 3 Premiere und wird am 15. Februar wiederholt.
 
 

 
 

[08.01.2008]
Einen guten Start ins neue Jahr wünscht die Münchner Filmwerkstatt

Wir sind nun endlich in unseren neuen Räumlichkeiten angekommen: heute haben wir unser Büro im Bayerischen Filmzentrum (www.filmzentrum-bayern.de) auf dem Bavaria-Gelände Geiselgasteig bezogen, das uns für die kommenden anderthalb Jahre durch ein Stipendium der Verwertungsgesellschaft VGF ermöglicht wird. Wir freuen uns auf Ihren Besuch: Sie finden uns im Haus 49, dritte Einheit, Raum 7.

Dort erreichen Sie auch unsere Mitarbeiterin Maria Schwab, die bereits am Set unserer Produktion "Vertrauter Feind" tätig war und sich nun in den kommenden sechs Monaten im Büro schwerpunktmäßig um das MUNICH INTERNATIONAL short film festival 2008 kümmern wird, das vom 12. bis zum 18. Juni 2008 im Gloria Filmpalast am Stachus stattfindet. Nähere Informationen zum Festival finden sich unter www.muc-intl.de.

Die nächsten beiden Workshops "Von Delphinen und Känguruhs - NoBudget-Produktion in der Praxis" finden am Samstag, den 26. Januar 2008 im Rahmen des Bavaria-Jugendfilmfestivals - zum ersten Mal in München! - und aufgrund des schönen Erfolges des ersten Workshops schon wieder bei der Filmarche in Berlin statt, und zwar am ersten Berlinale-Wochenende am 9. und 10. Februar 2008. Anmeldung und nähere Informationen gibt es unter www.bavaria-jugendfilmfestival.de bzw. www.filmarche.de.

Last not least gibt es Neuigkeiten von unserer deutsch-japanischen Koproduktion "Der Rote Punkt", die sich aktuell im Schnitt befindet: der Blog www.japankino.de hat zum Jahreswechsel zwei ausführliche Interviews mit Regisseurin Marie Miyayama und Produzent Martin Blankemeyer veröffentlicht. Ein direkter Link zu den Interviews findet sich am Fuße unserer Seite www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm.
 
 

 
 

[20.11.2007]
Drei Kurzfilme am 20. Dezember 2007 in München

Am Donnerstag, den 20. Dezember 2007, zeigen wir in gemeinsamer Münchner Erstaufführung unsere Kurzfilme "ein Sommer lang" von Steffi Niederzoll, "Die Handwerker Gottes" von Siegmar Warnecke und "Einsame Insel" von Stanislav Güntner. Die Vorführung der zusammen 90 Minuten dauernden Filme findet ab 22:45 Uhr im Rio Filmpalast am Rosenheimer Platz in München statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Anschließend, ab ca. 1 Uhr, feiern wir im nur wenige Hundert Meter entfernten Café Muffathalle, Zellstraße 4 bis in den Morgengrauen...

Nähere Informationen zu den Filmen
"ein Sommer lang" unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.htm
"Die Handwerker Gottes" unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/handwerker.htm
"Einsame Insel" unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsameinsel.htm
und zum Kino unter www.riopalast.de
 
 

 
 

[07.11.2007]
Workshops "Von Delphinen und Känguruhs" in Berlin und Wiesbaden

Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Workshops "Von Delphinen und Känguruhs" im Mai und Juni dieses Jahres finden nun zwei weitere Veranstaltungen zur NoBudget-Filmproduktion in Berlin und Wiesbaden statt. Ausgehend von den Fragen "Wie verschaffe ich mir einen Überblick, was mein Filmprojekt kosten wird?", "Welche Ausgaben kann ich vermeiden?" und "Wie funktionieren sogenannte Beistellungen und Rückstellungen?" werden formvollendete Kalkulationen und Finanzierungspläne erarbeitet. Das ist nicht nur wichtig, um selbst den Überblick zu behalten, sondern wird auch von vielen potentiellen Geldgebern verlangt. Um diese geht es im zweiten Teil: hier wird nicht nur erörtert, welche Förderung für welchen Film in Frage kommt und wie man günstige Voraussetzungen für eine Bewilligung schafft, sondern auch, welche weiteren Geldquellen von Fernsehredaktionen über Sponsoren bis hin zu privaten Geldgebern es sonst noch gibt - um wie die Delphine flexibel den Weg ans erhoffte Ziel zu finden. Ein dritter und letzter Teil, in dem Fragen der Verwertung besprochen werden, schließt den Crashkurs ab: Wer kauft warum welche Kurzfilme? Was sind Exklusivität, Territorien, Laufzeiten und Medien? Welche Verträge muß der Kurzfilmmacher mit den Beteiligten geschlossen haben, um den Film verwerten zu können? Auch die Kurzfilmreferenzförderung z.B. aufgrund eines Prädikats der Filmbewertungsstelle, die Ankaufspraxis der Verleiher wegen des Kopplungsgebots in §20 FFG sowie finanzielle Unterstützung durch und für Festivalteilnahmen werden angesprochen. Dazu wird den Workshopteilnehmern umfangreiches Material zur Verfügung gestellt - bis hin zu Vorlagen für Verträge aus der Praxis der Münchner Filmwerkstatt. So gerüstet, steht der finanziell soliden Produktion eines Kurzfilms nichts mehr im Wege, damit Kurzfilmmacher - wie die Känguruhs - auch mit leerem Beutel große Sprünge machen können.

Der erste Workshop findet in Zusammenarbeit der selbstorganisierten Filmschule Filmarche e.V. mit dem Bundesverband Jugend und Film am 10. und 11. November 2007 jeweils von 10 bis 18 Uhr in Berlin statt, für die Teilnehmer des laufenden Produktionslehrgangs der Filmarche schließen noch zwei Vertiefungstage am 12. und 13. November an, in denen konkrete Projekte besprochen werden. Die Teilnahme an den zwei offenen Tagen kostet 80 Euro, Anmeldung und nähere Informationen unter www.filmarche.de/foyer/foyer1-work.html

Der zweite, wesentlich kompaktere Workshop findet im Rahmen des exground filmfest am 17. November 2007 in der Zeit von 12 bis 16 Uhr im Medienzentrum Wiesbaden statt. Hier kostet die Teilnahme 20 Euro, Anmeldung und nähere Informationen finden sich unter www.exground-filmfest.de/15.0.html
 
 

 
 

[05.11.2007]
Lobende Erwähnung für "ein Sommer lang" bei den Biberacher Filmfestspielen

Die Kurz- und Debütfilmjury der gestern zu Ende gegangenen Biberacher Filmfestspiele bestehend aus Daniel Acht, Jörn Rettig und Igor Zaritzky hat für unsere Produktion "ein Sommer lang" unter der Regie von Steffi Niederzoll eine lobende Erwähnung ausgesprochen. In der Begründung dazu heißt es: "die sensible Geschichte eines jungen Mädchens und ihrer ersten Liebe – erzählt mit leichter Hand, skizzenhaft und mit genauen filmischen Mitteln. Kein Bild, kein Wort ist zuviel, leise Töne, kleine Gesten und ein großes Herz."

Weitere Informationen finden sich
zum Film unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.htm
zum Festival unter www.filmfestbiberach.de
 
 

 
 

[02.11.2007]
Reminder zur Premiere "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz"

Gut ein Jahr nach Ende der Dreharbeiten ist es nun soweit - die Münchner Filmwerkstatt präsentiert in Zusammenarbeit mit Creative Gap Filmproduktion und der Hochschule für Fernsehen und Film München in der Nacht vom morgigen Samstag, den 3. auf Sonntag, den 4. November 2007 um 00:30 Uhr im Royal Filmpalast in München die Premiere von "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 - Das Geheimnis von Schloß Kottlitz" von Lasse Nolte.

Zwar sind die rund 800 reservierbaren Plätze in den drei Sälen des Kinos, die wir parallel bespielen, schon vergeben - aber angesichts der späten Stunde werden sicherlich nicht alle, die sich angekündigt haben, auch den Weg ins Kino schaffen, und außerdem haben wir ein gewisses Kontingent an freien Plätzen, die nicht über die Gästeliste vergeben werden. Wenn Sie also abenteuerlustig sind und den Weg nicht scheuen, können Sie trotzdem morgen abend gegen Mitternacht zum Royal Filmpalast kommen und versuchen, einen dieser nicht vergebenen Plätze zu ergattern. Hier gilt: first come, first serve. Bitte beachten Sie, daß der Premiereneinlaß erst um 00:00 Uhr seine Pforten öffnet.

Weitere Informationen finden sich
zum Film unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.htm
zur Premiere unter www.dergoldenenazivampir.de/premiere
zum Kino unter www.royal-filmpalast.de
 
 

 
 

[21.10.2007]
"ein Sommer lang" in Luzern, Biberach, Straubing, Regensburg und Poitiers

Der Kurzfilm "ein Sommer lang" von Steffi Niederzoll, entstanden in Zusammenarbeit mit der Kölner Kunsthochschule für Medien, setzt seine erfolgreiche Festivalkarriere fort:

Nachdem der Film nach seiner Uraufführung bei den 40. Hofer Filmtagen vor genau einem Jahr u.a. noch beim Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken und beim Festival International de Programmes Audiovisuels (FIPA) in Biarritz zu sehen war, stehen nun Aufführungen im Rahmen folgender Festivals an:

filmON! Schulfilmfestival Luzern, Schweiz
22. bis 26. Oktober 2007
www.filmon.ch

Biberacher Filmfestspiele
31. Oktober bis 4. November 2007
www.filmfest-biberach.de

Kurzfilmfest Straubing
10. November 2007
www.sin-filmfest.de

Regensburger Kurzfilmwoche (Bayernfenster)
21. bis 28. November 2007
www.kurzfilmwoche.de

Rencontres Internationales Henri Langlois
Festival International des Ecoles de Cinéma Poitiers, Frankreich
7. bis 14. Dezember 2007
www.rihl.org

"ein Sommer lang" ist die Geschichte von Vroni, die in einem kleinen bayerischen Dorf ihre erste Liebe erlebt. Zwischen der Enge der alltäglichen monotonen Pflichten des Bauernhofs, auf dem sie mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter lebt und den ersten schüchternen Gesprächen mit ihrer Freundin Gerti über Jungen und Sex, zieht es Vroni immer wieder in den Wald, zum Wohnwagen des jungen tschechischen Puppenspielers Ales.
"ein Sommer lang" erzählt in einer ruhigen Bildsprache mit weichen, fast traumhaften Sequenzen von der süßen Melancholie der ersten Liebe und den staubig-trägen Sommern der Kindheit, die stets endlos schienen.

Weitere Informationen zum Film finden sich unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.htm
 
 

 
 

[16.10.2007]
DER ROTE PUNKT – Drehendemeldung

In der vergangenen Woche gingen in Tokio die Dreharbeiten zur deutsch-japanischen Kinokoproduktion "Der Rote Punkt" (AT) zu Ende. Der neunzigminütige Spielfilm ist die Abschlußarbeit der ersten japanischen Studentin an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München Marie Miyayama. Der deutsche Teil der Dreharbeiten fand in der Zeit vom 16. August bis zum 6. September im Gebiet zwischen Landsberg, Schongau, Bad Wörishofen und Kaufbeuren statt, der japanische Teil - durchgeführt vom lokalen Partner Chase Film Co. - vom 2. bis zum 6. Oktober 2007 in Tokio.

Der Film entsteht als deutsch-japanische Koproduktion der Münchner Filmwerkstatt mit Chase Film Co., FGV Schmidle und der Hochschule für Fernsehen und Film München und wird vom FilmFernsehFonds Bayern, ARRI Film & TV, Bayerisches Filmzentrum - First Movie Program, Japan Airlines (JAL), Toyota Deutschland, Asahi Beer Europe und Kodak Entertainment Imaging unterstützt.

Zum Inhalt: Die in Tokio lebende Studentin Aki Onodera (22) hat in sehr jungen Jahren ihre Eltern bei einem Unfall in Deutschland verloren. 18 Jahre nach diesem Ereignis folgt sie den Spuren ihrer Eltern zum damaligen Unfallort und lernt die dort ansässige Familie Weber kennen. Elias Weber (18) fühlt sich spontan von der geheimnisvollen Reisenden angezogen, während sein Vater, Johannes Weber (52), vor ihr zurückschreckt, da er mit Entsetzen die verborgene schicksalhafte Verbindung zwischen Aki und seiner Familie erkennt.

Das Drehbuch hat Regisseurin Marie Miyayama gemeinsam mit Christoph Tomkewitsch geschrieben, die Bildgestaltung liegt in den Händen von Oliver Sachs, das Szenenbild stammt von Gabi Mai. In den Hauptrollen spielen Yuki Inomata als Aki, Hans Kremer als Johannes und Orlando Klaus als Elias, daneben u.a. Mikiko Otonashi, Shinya Owada, Yuu Saitô, Imke Büchel, Zora Thiessen, Toshihiro Yashiba, Nahoko Fort-Nishigami und Tôru Minegishi.

Weitere Informationen zum Film finden Sie unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm, das Teamphoto des japanischen Teams, auf dem u.a. Miyako Sonoki (Chase Film - 2. von links), Marie Miyayama (Regie - 10. von links), Yuki Inomata (Aki - Mitte), Oliver Sachs (Kamera - 7. von rechts) und Martin Blankemeyer (Münchner Filmwerkstatt - 5. von rechts) zu sehen sind, kann unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/drp_teamphoto_japan.jpg heruntergeladen werden.
 
 

 
 

[14.10.2007]
Premiere "Einsame Insel" bei den 41. Hofer Filmtagen

Bereits im dritten Jahr in Folge feiert eine Produktion der Münchner Filmwerkstatt ihre Premiere bei den Hofer Filmtagen: in diesem Jahr wurde "Einsame Insel" von Stanislav Güntner eingeladen. Der 23minütige Kurzfilm, entstanden in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film München und mit freundlicher Unterstützung des FilmFernsehFonds Bayern und der Gesellschaft der Freunde und Förderer der HFF München, wurde von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit dem Prädikat "wertvoll" ausgezeichnet.

In der melancholischen Komödie von einem Architekten in der Lebenskrise, einem verliebten Tramperpärchen, einer einsamen Insel und davon, daß man um die Liebe kämpfen muß, spielen Martin Butzke, Karolina Horster, Simon Eibelshäuser, Josef Baum und Keziban Inal. Die Bildgestaltung lag in den Händen von Namche Okon, die Produktion übernahm Ferdinand Freising, die Montage verantwortete Rodney Sewell, die Musik stammt von Ivan Arnold und das Szenenbild gestalteten Markus Dicklhuber und Christoph Stählin.

Die Aufführungen in Hof sind am Mittwoch, den 24. Oktober 2007 um 20:00 Uhr, am Freitag, den 26. Oktober 2007 um 10:30 Uhr und am Sonntag, den 28. Oktober 2007 um 16:45 Uhr jeweils im Kinosaal 3 "City" des Central-Kinos, Altstadt 8 in Hof. Danach ist der Film noch am Samstag, den 10. November 2007 beim Kurzfilmfest Straubing und am Sonntag, den 18. November 2007 beim exground filmfest in Wiesbaden zu sehen.

Weitere Informationen finden sich
zum Film unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsameinsel.htm
zu den Hofer Filmtagen unter www.hofer-filmtage.de
zum Kurzfilmfest Straubing unter www.sin-filmfest.de
zum exground filmfest Wiesbaden unter www.exground.com
 
 

 
 

[03.10.2007]
Premiere "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz"

Gut ein Jahr nach Ende der Dreharbeiten ist es nun soweit - die Münchner Filmwerkstatt präsentiert in Zusammenarbeit mit Creative Gap Filmproduktion und der Hochschule für Fernsehen und Film München einen der ungewöhnlichsten Filme, der seit Josef Rödls 105-minütigem Werk "Albert - Warum?" jemals an der HFF entstand. Wir feiern die Premiere in der Nacht von Samstag, den 3. auf Sonntag, den 4. November 2007 um 00:30 Uhr im Royal Filmpalast in München.

Aus dem Inhalt: Wenn es nach General Donovan ginge, dann würde sich der Militärgeheimdienst der Vereinigten Staaten um wirklich wichtige Dinge kümmern, denn von denen gibt es im Oktober 1942 mehr als genug. Laßt die Waffen-SS doch nach Atlantis forschen und nackt germanischen Druidenriten frönen – wer glaubt schon an okkulte "Wunderwaffen"? Doch wohl kein vernünftiger amerikanischer Patriot – höchstens William Blazkowicz, der einzige Brillenträger des Geheimdienstes.
Und doch... kann man eindeutige Warnungen ignorieren? Filmaufnahmen? Beweise?
Was geht wirklich vor im Schloß von Kottlitz? Wer tötete Smokey Savallas? Wonach forscht das "Ahnenerbe der SS"? Wer hat das Gerippe von Graf Dracula aus der Walachei verschwinden lassen? Was verbindet einen fanatischen SS-General, unterirdische Laboratorien voller deutscher Wissenschaftler und eine Grube mit geschmolzenem Gold?
Fragen über Fragen – und ausgerechnet William Blazkowicz wird in die Alpen geschmuggelt, um Antworten zu finden. Aber was ihn auf Schloß Kottlitz erwartet, hätte niemand auch nur im Traum ahnen können...

In dem 45minütigen HD-Kurzfilm spielen unter der Regie von Lasse Nolte, der auch das Buch geschrieben und den Film geschnitten hat, unter anderen Daniel Krauss, Götz Burger, Hendrik Martz, Walter Stapper, Kim Bärmann und Oliver Kalkofe. Die Bildgestaltung hat David Emmenlauer übernommen, das Szenenbild gestaltete Tobias Maier, die Musik komponierte Tuomas Kantelinen, der Song zum Film stammt von Knorkator. Die Produktion lag in den Händen von Cornel Schäfer und wurde von der Filmförderungsanstalt (FFA), den Firmen Merck Finck & Co. Privatbankiers, Apple Computer Deutschland, Panasonic Deutschland, Panther Rental, P+S Technik und MUC Media sowie von Robin Schäfer, Christl Catanzaro, Damien Donnelly, Mike Dehghan und Daniel Fröhlich unterstützt.

Anmeldungen zur Premierenfeier in München nehmen wir gerne unter premiere@dergoldenenazivampir.de entgegen. Bitte geben Sie an, mit wie vielen Personen Sie kommen wollen, damit wir wissen, mit wievielen Personen wir rechnen dürfen.

Weitere Informationen finden sich
zum Film unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.htm
zur Premiere unter www.dergoldenenazivampir.de/premiere
zum Kino unter www.royal-filmpalast.de
 
 

 
 

[24.09.2007]
Münchner Filmwerkstatt erhält VGF-Stipendium im Bayerischen Filmzentrum

In den kommenden 18 Monaten finanziert die VGF (Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH) der Münchner Filmwerkstatt einen komplett eingerichteten Büroraum im Bayerischen Filmzentrum Geiselgasteig. Zu den Produzenten, die mit diesem Stipendium ihre Karriere begründeten, gehören u.a. Andreas Ulmke-Smeaton (SamFilm), Mischa Hofmann und Philip Voges (Hofmann & Voges Entertainment), Stefan Raiser und Felix Zackor (Dreamtool Entertainment) oder Fritjof Hohagen und Clarens Grollmann (enigma film/Odeon Film).

Die Bekanntgabe der neuen Stipendiaten fand im Rahmen der Feier zum 15-jährigen Bestehen des Bayerischen Filmzentrums am vergangenen Donnerstag, den 20. September 2007 in Anwesenheit von Staatsminister Eberhard Sinner statt. Unser Dank galt dort Christiane M. Conradi und Dr. Klaus Schaefer vom Bayerischen Filmzentrum, Dr. Eberhard Mielke und Johannes Klingsporn von der VGF und dem Auswahlgremium aus Julia Rappold (FFF Bayern), Jakob Claussen (Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion) und Sven Burgemeister (Goldkind Film, TV60Film).

Mit dem Bezug des Büros ist auch die Einrichtung einer Praktikumsstelle bei der Münchner Filmwerkstatt ab Januar 2008 verbunden, für die wir Bewerbungen ab sofort gerne entgegennehmen.

Weitere Informationen finden sich
zum Bayerischen Filmzentrum unter www.filmzentrum-bayern.de
zur Praktikumsstelle unter www.crew-united.com/index.asp?show=jobOffer&ID=53844
 
 

 
 

[30.08.2007]
ARTE: "Musik nur wenn sie laut ist" am 05.09.2007 um 16:30.

Am kommenden Mittwoch, dem 5. September 2007 um 16:30 Uhr zeigt der deutsch-französische Kultursender ARTE den Kurzfilm "Musik nur wenn sie laut ist" von Marie Reich.

Über den Inhalt: Else Klopsch ist neu im Altenheim. Von ihrem Sohn hierhin verfrachtet, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie fühlt sich abgeschoben, sehr einsam und denkt das erste Mal ans Sterben. Von den anderen Heimbewohnern möchte sie nichts wissen, sie will nur allein sein. Tief enttäuscht und von ihrer Familie verletzt kann sie zu alledem auch ihrer Leidenschaft - dem Musikhören - nun nicht mehr nachgehen. Denn selbst mit Hörgerät ist Else Klopsch ziemlich schwerhörig. Um ihre geliebte Musik in all ihren Facetten wahrnehmen zu können, muss sie sehr laut sein. Und das wird in ihrer neuen Umgebung nicht mehr gehen. Alles erscheint für sie ausweglos. Doch da tritt Lucie Bremer in ihr Leben, ihre Nachbarin...

Der 15minütige Kurzfilm, eine Produktion der Münchner Filmwerkstatt in Koproduktion mit Solaris Film und der Hochschule für Fernsehen und Film München, wurde mit dem Friedrich-Wilhelm-Murnau-Kurzfilmpreis und von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet. In den Hauptrollen spielen Renate Grosser und Luise Deschauer, unterstützt von Tom Lass und Peter Bamler, hinter der Kamera arbeiteten u.a. Stephan Vorbrugg (Bildgestaltung), Sabine Lauscher (Szenenbild), Antonia Haacks und Jasmin Schlott (Kostüm), Esther Dönitz (Maske), Christian M. Götz (Ton), Reinhold Maul (Licht), Tobias Alexander Seiffert (Producer) und last not least Marie Reich (Buch, Regie & Montage).

Nähere Informationen zum Film gibt es unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/musik.htm, zur Ausstrahlung unter www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=804137,day=5,week=36,year=2007.html
 
 

 
 
[19.08.2007]
Drehbeginn "Der Rote Punkt" (AT)

Am vergangenen Donnerstag, den 16. August 2007, haben im Ostallgäu die Dreharbeiten zur deutsch-japanischen Kinokoproduktion "Der Rote Punkt" (AT) begonnen. Der neunzigminütige Spielfilm ist die Abschlußarbeit der ersten japanischen Studentin an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München Marie Miyayama. Der deutsche Teil der Dreharbeiten, der im Gebiet zwischen Landsberg, Schongau, Bad Wörishofen und Kaufbeuren stattfindet, dauert noch bis zum 6. September. Anfang Oktober wird dann der zweite Teil des Films in und bei Tokio in Japan gedreht.

Zum Inhalt: Die in Tokio lebende Studentin Aki Onodera (22) hat in sehr jungen Jahren ihre Eltern bei einem Unfall in Deutschland verloren. 18 Jahre nach diesem Ereignis folgt sie den Spuren ihrer Eltern zum damaligen Unfallort und lernt die dort ansässige Familie Weber kennen. Elias Weber (18) fühlt sich spontan von der geheimnisvollen Reisenden angezogen, während sein Vater, Johannes Weber (52), vor ihr zurückschreckt, da er mit Entsetzen die verborgene schicksalhafte Verbindung zwischen Aki und seiner Familie erkennt.

Das Drehbuch hat Regisseurin Marie Miyayama gemeinsam mit Christoph Tomkewitsch geschrieben, die Bildgestaltung liegt in den Händen von Oliver Sachs, das Szenenbild stammt von Gabi Mai. In den Hauptrollen spielen Yuki Inomata als Aki, Hans Kremer als Johannes, Orlando Klaus als Elias, Imke Büchel als Erika, Zora Thiessen als Martina, Toshihiro Yashiba als Akis Vater und Nahoko Fort-Nishigami als Akis Mutter.

Der Film entsteht als deutsch-japanische Koproduktion zwischen der Münchner Filmwerkstatt e.V. und Chase Film Co., Ltd. aus Japan, und wäre nicht möglich ohne eine ganze Reihe von Förderern und Partnern, u.a. dem FilmFernsehFonds Bayern, FGV Schmidle, ARRI Film & TV, Bayerisches Filmzentrum - First Movie Program, Japan Airlines (JAL), Toyota Deutschland und Asahi Beer Europe.

Weitere Informationen zum Film finden Sie unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/derrotepunkt.htm, das Drehstartphoto (© Chris Hirschhäuser), auf dem v.l.n.r. Orlando Klaus (Elias), Oliver Sachs (Kamera), Hans Kremer (Johannes), Marie Miyayama (Regie), Miyako Sonoki (Chase Film), Yuki Inomata (Aki) und Martin Blankemeyer (Münchner Filmwerkstatt) zu sehen sind, kann unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/drp_drehstartphoto.jpg heruntergeladen werden.
 
 

 
 
[31.07.2007]
Den Wahnsinn in den Augen

In ihrer jüngsten Ausgabe 07+08/07 berichtet die Fachzeitschrift PROFESSIONAL PRODUCTION auf drei Seiten ausführlich über unsere Produktion "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz".

Das liest sich dann so:

Hochschulfilme müssen nicht langweilig sein. In München entsteht ein unkonventionelles Werk, das weder nach Bedeutungsschwere noch Studentenfilm-Oscar schielt. Sonja M. Schultz sprach mit den Machern von »Der Goldene Nazivampir von Absam 2« und stellte fest, dass der Platz zwischen allen Stühlen immer noch der spannendste ist.

Seit geraumer Zeit überschwemmt eine nicht enden wollende NS-Filmwelle Leinwände und Bildschirme, die Stoffe mit möglichst großem Drama, Leid, Grusel und schließlich Happy End aus der Zeit des »Dutzendjährigen Reichs« generiert. So unterschiedlich die Produktionen auch sind, verstärken sie doch insgesamt einen Eindruck: Hier soll weniger die Vergangenheit verstanden oder aus neuen, originellen Blickwinkeln betrachtet werden, als dass mit den immer gleichen Stilmitteln an einer ewigen Mainstream-Erzählung gewoben wird. Auch das ist eine Form von Exploitation. Warum nicht lieber gleich eine Trash-Komödie drehen?

Lesen Sie mehr unter www.eubucoverlag.de/pp2/archiv/fachbeitrag/07-07/07-07_190_Nazivampirtx.shtml
oder informieren Sie sich aus erster Hand bei der Münchner Filmwerkstatt www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.htm
oder auf der Webseite des Regisseurs Lasse Nolte zum Film www.dergoldenenazivampir.de
 
 

 
 
[16.07.2007]
Dreharbeiten "Vertrauter Feind"

Der arabische Student Medhi und die deutsche Studentin Natalja verlieben sich und heiraten gegen den Willen ihrer beiden Eltern. Doch als Mehdi fälschlicherweise von der Polizei als Islamist verdächtigt wird, verändert dies nicht nur die Beziehung des jungen Paares, sondern auch Mehdis und Nataljas ganzes Leben.

So lautet der Kurzinhalt des Kurzfilms "Vertrauter Feind", dessen Dreharbeiten seit dem 10. und noch bis zum 28. Juli d.J. in München stattfinden. Die Hauptrollen in dem Abschlußfilm von Inga Nemstsverdize (Buch und Regie) spielen Anne Bommer und Anas Ouriaghli. Das Szenenbild stammt von Helen Kraiczy, die Kamera führt Jens-Tibor Homm, Producer des Films ist Rafael Parente.

Der Kurzfilm entsteht als Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München und der Münchner Filmwerkstatt e.V. mit freundlicher Unterstützung durch den FilmFernsehFonds Bayern.
 
 

 
 
[02.06.2007]
Die Münchner Filmwerkstatt präsentiert den Deutschen Kurzfilmpreis unterwegs

Zum ersten Mal kommen die Gewinnerfilme des Deutschen Kurzfilmpreises und des Short Tigers der FFA in diesem Jahr auch nach München: die Münchner Filmwerkstatt präsentiert sie in zwei Vorführungen am Freitag, den 15. und am Samstag, den 16. Juni jeweils ab 23:00 Uhr im Mathäser Filmpalast. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt für Studenten u.ä. auf 4,50 Euro.

Von Science Fiction bis zum Dokumentarfilm, vom Drama bis zum Videoclip reicht das breite Spektrum der Genres und Stile, in denen junge Filmemacher neue, ungewöhnliche Perspektiven auf das moderne Leben eröffnen. Beschleunigung und Meditation, Slumelend und Urlaubsparadies, Liebe und Duell – die kontrastreiche Themenvielfalt sowie tolle Schauspieler verleihen den Filmen eine besondere Attraktivität. Im Programm SÜCHTE am Freitagabend geht es um den schmalen Grad zwischen Sehnsucht und Sucht nach Leben, Fortschritt oder Freiheit; das Programm GRENZEN am Samstagabend präsentiert Filme, in denen Menschen Grenzen erfahren, ausblenden oder überschreiten.

Weitere Informationen finden sich
zum Deutschen Kurzfilmpreis unter www.deutscherkurzfilmpreis.de
zum Programm SÜCHTE unter
www.kurzfilmpreisunterwegs.org/2007/index.php?go=1&p=2
zum Programm GRENZEN unter
www.kurzfilmpreisunterwegs.org/2007/index.php?go=1&p=1
zum Mathäser Filmpalast unter www.mathaeser.de/filmpalast
Zur Kartenvorbestellung geht es unter
www.mathaeser.de/filmpalast/tickets_online/tickets_online.php
 
 

 
 
[24.05.2007]
Workshops "Kurzfilmproduktion" mit der Münchner Filmwerkstatt

Kurzfilmmacher treibt oft großer Enthusiasmus, der sie ihre Produktion gut vorbereiten läßt. Das nötige Wissen, damit das auch für die finanziellen Angelegenheiten gelingt, vermitteln zwei Workshops von Münchner Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer unter dem Titel "Von Delphinen und Känguruhs - Rahmenbedingungen der NoBudget-Produktion" an den beiden kommenden Wochenenden. Ausgehend von den Fragen "Wie verschaffe ich mir einen Überblick, was mein Filmprojekt kosten wird?", "Welche Ausgaben kann ich vermeiden?" und "Wie funktionieren sogenannte Beistellungen und Rückstellungen?" wird eine formvollende Kalkulation und ein Finanzierungsplan erarbeitet. Das ist nicht nur wichtig, um selbst den Überblick zu behalten, sondern wird auch von vielen potentiellen Geldgebern verlangt.

Um diese geht es im zweiten Teil: hier wird nicht nur erörtert, welche Förderung für welchen Film in Frage kommt und wie man günstige Voraussetzungen für eine Bewilligung schafft, sondern auch, welche weiteren Geldquellen von Fernsehredaktionen über Sponsoren bis hin zu privaten Geldgebern es sonst noch gibt - um wie die Delphine flexibel den Weg ans erhoffte Ziel zu finden.

Ein dritter und letzter Teil, in dem Fragen der Verwertung besprochen werden, schließt den Crashkurs ab: Wer kauft warum welche Kurzfilme? Was sind Exklusivität, Territorien, Laufzeiten und Medien? Welche Verträge muß der Kurzfilmmacher mit den Beteiligten geschlossen haben, um den Film verwerten zu können?

So gerüstet, steht der finanziell soliden Produktion eines Kurzfilms nichts mehr im Wege, damit Kurzfilmmacher - wie die Känguruhs - auch mit leerem Beutel große Sprünge machen können.

Die Workshops finden statt am Sonntag, den 27. Mai 2007 um 10:00 Uhr im Rahmen der "Werkstatt für junge FilmerInnen" im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod und am Sonntag, den 3. Juni 2007 um 12:00 Uhr im Rahmen der "CrankCookieKurzfilmtage" in der Universität in Passau.

Nähere Informationen, Anfahrtsbeschreibungen etc.:
www.werkstatt-fuer-junge-filmer.de
www.crankcookiekurzfilmtage.de
 
 

 
 
[20.05.2007]
Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz

Am morgigen Montag, den 21. Mai um 15:30 Uhr findet die einzige Vorführung des aktuellen Stands der Arbeit an unserer Produktion "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz" im Kino PALAIS D des Marché du Film in Cannes statt - nicht verpassen!

Informationen zum Film finden Sie unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.htm

Produzent Martin Blankemeyer schreibt heute im Cannes-Tagebuch von WELT ONLINE unter www.welt.de/dossiers/cannes:

Zum ersten Mal war ich 2002 in Cannes, noch als Student der Toulouser Filmhochschule. Die vermeintlichen Akkreditierungen, die diese besorgt hatte, entpuppten sich als Bagdes der Kategorie "Cannes Cinéphiles", einer "Sektion", in der die Filme des Wettbewerbs einige Tage später in Vorortkinos nachgespielt werden. Auch die Insassen der örtlichen Seniorenheime bekommen solche Akkreditierungen - mit ihnen darf man den Palais du Festival nicht einmal betreten. Selbst einen Kaffee auf der Terrasse des Eden Roc zu trinken habe ich mich damals nicht getraut, weil im Reiseführer ein Tippfehler war: 70 statt 7 Euro solle er dort kosten. Ich habe dann einfach eine Woche Urlaub in der Provence gemacht - und die Lust auf Cannes war mir erstmal vergangen. Im gleichen Sommer hat dann Iain Diltheys "Das Verlangen", bei dem ich mitarbeiten durfte, in Locarno den Goldenen Leoparden gewonnen, den ersten Wettbewerbsgewinn eines A-Festivals durch einen deutschen Film nach über 15 Jahren. In Locarno waren alle Türen offen - für jeden, ob mit Badge oder ohne.

Solche Zustände kritisiert man immer nur, solange man nicht selbst dazugehört. Dazugehören durfte ich in Cannes dann 2004, als Teilnehmer der deutsch-französischen Masterclass: Lucius Barre, der jahrelang das Auslandspressecenter des Festivals geleitet hatte, führte uns über die Croisette. Hinterher hatte ich 100 gute Freunde mehr: Lucius ist ein unglaublich kommunikativer Typ, der zwei Wildfremde binnen Sekunden in ein wirklich tiefgehendes Gespräch miteinander verwickeln kann. Am Marktstand von Bavaria International, dem großen deutschen Weltvertrieb, durfte ich bei den Verkaufsgesprächen Mäuschen spielen. Unser Studienleiter Georges Goldenstern leitet die Cinéfondation, die Nachwuchssektion des Festivals, und ließ uns von jedem und zu allem einladen - Cocktail hier, Empfang dort, Symposium da. Und wo wir nicht eingeladen waren, haben wir uns im Farbkopierladen in der Rue Mace, einer der wichtigsten Adressen des Festivals, einfach die Einladungen selbst fabriziert und mit anderen Fälschern getauscht - Plage des Palmes gegen Terrasse de la Quinzaine, Eurimages-Empfang gegen Kodak-Pavillion. Und in die Parties, für die partout niemand eine Kopiervorlage beschaffen konnte, haben wir uns einfach mit den Schuhen in der Hand und den Anzughosen hochkrempelt über den Strand hereingeschlichen.

Seit dieser Zeit gibt es in Cannes auch den "Short Film Corner", eine ungenutze Fläche im Keller, die einfach kein Marktteilnehmer mieten wollte. Dort dürfen jetzt Kurzfilmmacher ihrer Werke zeigen - als siebzehntes Rad am Wagen. Ich bin von Anfang an dabei, "zeige" dort jedes Jahr einen Film, den keiner schaut und keiner kauft - der einzige funktionierende Markt für Kurzfilme ist nunmal in Clermont-Ferrand, nicht in Cannes. Aber dieser Short Film Corner ist ein einfacher, unbürokratischer Weg, ohne beeindruckende Vita für ein paar Euro an eine Akkreditierung zu kommen. Nur dem Film nützt das wenig: sie gehen hier unter. Den letzten von mir produzierten Kurzfilm "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 - Das Geheimnis von Schloß Kottlitz", eine Trash-Action-Horror-Komödie mit Daniel Krauss, Götz Burger, Hendrik Martz und Oliver Kalkofe, zeige ich dieses Jahr in einem richtigen Market Screening. Kurzfilme sind dort eigentlich nicht erlaubt - also habe ich unseren 45-Minüter kurzerhand zum "Promo Reel" umetikettiert. Täglich treffe ich Einkäufer und Weltvertriebe, das meiste Interesse kommt aus Japan und den USA. Es nimmt allerdings immer schlagartig ab, wenn mein Gegenüber begreift, daß das Werk eben nur 45 Minuten lang ist. Solche Filme sind nette Fingerübungen, einen echten Markt gibt es für sie nicht. Deshalb wird es für mich nach drei Jahren Kurzfilmproduktion jetzt langsam Zeit, in die nächste Liga aufzurücken. Diesen Sommer will ich meinen ersten selbstproduzierten Langspielfilm drehen, der zum Teil in Japan spielt und auch dort gedreht werden soll. Um dafür einen japanischen Partner zu finden, nehme ich am "Producers Network" mit seinen Breakfast Meetings, Speed Datings und Happy Hours teil, einem feinmaschigen Netz von Veranstaltungen, die Produzenten aus der ganzen Welt miteinander in Kontakt bringen sollen.

Solche Kontakte sind das A und O der Branche, in Cannes und überhaupt: Die Freunde, mit denen ich hier vor ein paar Jahren noch durch Dienstboteneingänge geschlüpft oder über Zäune gestiegen bin, arbeiten heute bei Equityfirmen und Weltvertrieben, bei Lobbyorganisationen und Filmfestivals. Seit 2005 wohne ich in Cannes bei Catherine Bode, einer jungen deutschen Schauspielerin. Das Elternhaus ihrer Mutter in den Hügeln über Cannes steht eigentlich leer - während des Festivals verwandelt es sich aber zu einer kleinen, exklusiven Künstlerkolonie. In dem alten Gemäuer, im Zelt im Garten oder im Wohnmobil in der Einfahrt wohnt der deutsche Nachwuchs in einer großen Wohngemeinschaft - beim abendlichen gemeinsamen Kochen und Essen auf der Terrasse werden hier die Freundschaften geschlossen, die die Basis für internationale Erfolge deutscher Filme in den kommenden Jahre bilden könnten. Unbescheiden bis großmäulig, dieser Gedanke, weil ich selbst dazuzugehören hoffe? Vielleicht. Yves Thomas, Drehbuchprofessor an großen, alten Dame unter den französischen Filmhochschulen, der Fémis, hatte uns in der Masterclass die Geschichte von einem Tramper erzählt, den er vor über zwanzig Jahren nach Ende des Festivals von Cannes im Auto mit zurück nach Paris genommen hat. Der hätte ihm auf der Fahrt en detail Dutzende von Filmen erzählt, die er in den kommenden Jahren machen werde. Filme, die quer zu allem lagen, was damals das französische Kino ausmachte. Was ein Spinner, was ein Aufschneider, hatte Yves Thomas sich damals gedacht. Inzwischen hat der Tramper all die damals skizzierten Projekte realisiert und damit eine Menge Erfolg damit gehabt - sein Name: Luc Besson.

 
 

 
 
[10.05.2007]
Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz

Nichts wird mehr sein wie es vorher war - denn 2007 ist das Jahr des "Goldenen Nazivampirs". Selbst Quentin Tarantino hat sie schon gehört – die Gerüchte um den "etwas anderen deutschen Studentenfilm". Jetzt bekommt er ihn endlich zu sehen – und Sie auch, wenn Sie mögen. Am Montag, den 21. Mai um 15:30 Uhr zeigen wir in einer exklusiven Vorführung in Cannes dem interessierten Fachpublikum erstmals den aktuellen Stand der Arbeit an unserer Produktion "Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloß Kottlitz" im Kino Palais D des Marché du Film.

In der gemeinsam mit Creative Gap Filmproduktion und der Hochschule für Fernsehen und Film München hergestellten und von der Filmförderungsanstalt (FFA) geförderten Trash-Horror-Action-Komödie in HD spielen unter der Regie von Lasse Nolte unter anderen Daniel Krauss, Götz Burger, Hendrik Martz und Oliver Kalkofe.

Den Trailer und viele weitere Informationen zum Film finden Sie unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.htm
 
 

 
 
[02.05.2007]
Die Münchner Filmwerkstatt beim Bundesfilmfestival Spielfilm

Gleich mit zwei Filmen ist die Münchner Filmwerkstatt dieses Jahr beim Bundesfilmfestival Spielfilm vertreten, das vom 4. bis zum 6. Mai in Wiesbaden stattfindet: "Solo" von Burkhard Feige und "Musik nur wenn sie laut ist" von Marie Reich. Beide Filme kehren damit an den Ort eines früheren Erfolgs zurück: das Bundesfilmfestival Spielfilm findet in den Räumen der Filmbewertungsstelle im Biebricher Schloß statt. "Solo" wurde hier bereits mit einem Prädikat "wertvoll" ausgezeichnet, "Musik nur wenn sie laut ist" sogar als "besonders wertvoll".

Beide Filme wurden im Vorausscheid am 10. Februar 2007 in Regensburg nominiert, bei dem "Solo" zudem als "Bester Film im Wettbewerb" ausgezeichnet und für den vom bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber gestifteten "Großen Bayerischen Löwen mit Rautenschild" nominiert wurde.

Nähere Informationen finden sich
zum Bundesfilmfestival Spielfilm unter www.bff-spielfilm.de
zu "Solo" unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/solo.htm
zu "Musik nur wenn sie laut ist" unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/musik.htm
zur Filmbewertungsstelle (mit Anfahrtsbeschreibung) unter www.fbw-filme.de
 
 

 
 
[17.04.2007]
Die Münchner Filmwerkstatt bei den 8. Independent Days in Karlsruhe

Gleich in mehrfacher Hinsicht ist die Münchner Filmwerkstatt dieses Jahr beim Filmfestival "Independent Days" vertreten, das vom morgigen 18. bis zum 22. April 2007 im Kino "Schauburg" in Karlsruhe stattfindet.

Zum einen läuft im Wettbewerb "Low Budget 1", der am Mittwoch, den 18. April um 22:00 Uhr und am Donnerstag, den 19. April um 20:00 Uhr gezeigt wird, unsere Produktion "ein Sommer lang" unter der Regie von Steffi Niederzoll. Der gemeinsam mit der Kölner Kunsthochschule für Medien hergestellte Kurzfilm, der u.a. schon bei den Hofer Filmtagen und beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken zu sehen war, erzählt in einer ruhigen Bildsprache mit weichen, fast traumhaften Sequenzen von der süßen Melancholie der ersten Liebe und den staubig-trägen Sommern der Kindheit, sie stets endlos schienen.

Zum anderen erscheint anläßlich dieser 8. Independent Days deren dritte DVD mit dem Titel "Länge ist nicht alles!" und zwölf knackigen Kurzfilmen, die es in sich haben. Eine vielfältige, unterhaltsame und freche Mischung aus Komödien, Beziehungskisten und Alltagsdramen von korrupten Beamten, liebenden Geistern und brotlosen Künstlern, eifersüchtigen Ehefrauen und Komapatienten, von Angriffen aus dem Weltraum und Gute-Frauen-Feen, von Dummschwätzern und Miesepetern, von alten und jungen Frischverliebten und von einem kleinen weißen Hund...

Die Kompilation, die weiterhin die Kurzfilme "Die Große Freiheit" von Michael Ruf, "Das Floß" von Jan Thüring, "Pissinella" von Sonja Schultz, "Leichtes Stretching" von Uli Klingenschmitt, "Koma Liebling" von S. Andreas Dahn, "Flowers for Mum" von Eva Maschke, "Koslowski" von Lars Henning, "Die Reise nach Absurdistan" von Frank Zollner, "Die Maid von Hilltop Manor - Blackford Stories 2" von S. Andreas Dahn, "Broccolismus" von Hartmut Heil und "Sonne über Deutschland" von Ronny Krapp enthält, wird angeführt von der ersten Eigenproduktion der Münchner Filmwerkstatt, dem Kurzfilm "Der TAG der BEFREIUNG". Die DVD kommt in wenigen Tagen in den Handel, schon jetzt kann Sie z.B. beim Onlinebuchhändler Amazon unter www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000P5FD84 vorbestellt werden.

Nähere Informationen finden sich
zu den Independent Days unter www.independentdays.de
zum Veranstaltungsort "Schauburg" unter www.schauburg.de
zu "ein Sommer lang" unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.htm
zu "Der TAG der BEFREIUNG" unter www.der-tag-der-befreiung.de
zur DVD "Länge ist nicht alles!" unter www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000P5FD84
 
 

 
 
[07.03.2007]
"Der TAG der BEFREIUNG" beim Afri Jungfilmer Award

Die erste Eigenproduktion der Münchner Filmwerkstatt, die damals noch unter dem Namen "minor films" firmierte, kommt in diesen Tagen noch einmal zu Ehren:

"Der TAG der BEFREIUNG", Abschlußfilm des Regiestudiums von Martin Blankemeyer an der Ecole Supérieure d’AudioVisuel (ESAV) in Toulouse, läuft noch bis zum 16. Juli 2007 im Online-Wettbewerb des Afri Jungfilmer Awards unter
www.afri.de/de/jungfilmer-award/movie_single_view.php?id=29

"Der TAG der BEFREIUNG" erzählt die Geschichte dreier Senioren in einem Altersheim. Der ehemalige Dirigent Herr Kirchhoff (Dieter Schaad) hält dort verbotenerweise einen kleinen Hund - und wird darob von seinem Nachbarn, Herrn Förster (Horst Richter), auf das Übelste unterdrückt. Niemand scheint etwas mitzubekommen - bis eines Tages Herr Bender (Joseph Saxinger) eingreift...

Wer den Film lieber in besserer Qualität schauen möchte (beim Afri Jungfilmer Award ist diese durch die maximale Dateigröße von 25 MB leider recht bescheiden), findet dazu reichlich Möglichkeiten im Bereich "Video" der Webseite zum Film
www.der-tag-der-befreiung.de
 
 

 
 
[29.01.2007]
Die Münchner Filmwerkstatt auf der Berlinale/EFM 2007

Die Münchner Filmwerkstatt ist dieses Jahr mit umfangreichen Aktivitäten auf der Berlinale bzw. dem European Film Markt in Berlin vertreten.

Zum einen nehmen wir am MEDIA Umbrella teil, einem Gemeinschaftsstand mit Institutionen wie EAVE, ACE oder dem Erich-Pommer-Institut einerseits und Produktionsfirmen wie Schmidtz Katze Filmkollektiv, Neos Film oder der Werner Herzog Filmproduktion andererseits. Ein Gesamtverzeichnis der vertretenen Firmen und Institutionen finden Sie unter http://206.125.208.171/marketplace-events/efm07_bp_comps.php

Vor Ort erreichen Sie uns dort wie folgt:
EFM im Martin-Gropius-Bau
Stand Number 22 (In der Central Hall)
Niederkirchner Straße 7
10963 Berlin
Tel. +49 (30) 263 986 525
Fax: +49 (30) 263 986 526

In der Liste der prioritären Produktionen (http://206.125.208.171/marketplace-events/efm07_bp_prods.php) sind wir mit drei Titeln vertreten: "Solo" von Burkhard Feige (EFM 2005), "Musik nur wenn sie laut ist" von Marie Reich (EFM 2006) und "ein Sommer lang" von Steffi Niederzoll.

Diesen Film präsentieren wir auch im Rahmen des schon traditionellen Screenings unserer aktuellsten Produktion, das dieses Jahr am Mittwoch, den 14. Februar um 11:00 Uhr im CinemaxX Studio 17 direkt am Potsdamer Platz stattfindet. Wir zeigen die Koproduktion mit der Kunsthochschule für Medien Köln nach Festivalteilnahmen in Hof, Saarbrücken und Biarritz hier erstmals in Berlin. Nähere Informationen zum Film entnehmen Sie bitte dem Presseheft unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.pdf
 
 

 
 
[23.01.2007]
EIN SOMMER LANG im Wettbewerb beim 20. FIPA Biarritz

Die Festivaltour unserer Produktion "ein Sommer lang" unter der Regie von Steffi Niederzoll geht weiter: nach der Premiere in Hof und seiner Aufführung beim Max-Ophüls-Preis am vergangenen Wochenende findet nun die internationale Premiere im Wettbewerb des 20. FIPA Festival International de Programmes Audiovisuels in Biarritz statt – Frankreichs wichtigstem Fernsehfilmfestival.

Die Vorführungen finden statt am
Donnerstag, den 25. Januar 2007 um 10:00 Uhr (in Anwesenheit der Jury) und am
Samstag, den 27. Januar 2007 um 11:45 Uhr
jeweils im „Cinema Le Royal“, Avenue Foch 8 in Biarritz

Englischsprachige Informationen zum Film finden Sie unter
www.german-films.de/app/filmarchive/film_view.php?film_id=1560
Das deutschsprachige Presseheft zum Film finden Sie unter
www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.pdf
Informationen zum Festival finden Sie unter
www.fipa.tm.fr/programmes/?2007cm_15241
Informationen zum Kino finden Sie unter
www.royal-biarritz.com

Die nächste Aufführung des Films in Deutschland wird im Rahmen der Berlinale/EFM am Mittwoch, den 14. Februar 2007 um 11:00 im CinemaxX Studio 17 in Berlin stattfinden - nähere Informationen folgen.
 
 

 
 
[18.01.2007]
EIN SOMMER LANG beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken

Unsere gemeinsame Produktion mit der Kölner Kunsthochschule für Medien "ein Sommer lang" unter der Regie von Steffi Niederzoll läuft nach seiner Premiere in Hof am kommenden Samstag im Rahmen des Festivals Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken, und zwar in der BMW-Kurzfilmreihe am Samstag den 20. Januar
um 13:00 Uhr im Filmhaus und
um 22:15 Uhr im Cinestar 3

Informationen zum Film finden Sie unter
www.muenchner-filmwerkstatt.de/einsommerlang.pdf
Informationen zum Festival finden Sie unter
www.max-ophuels-preis.de/programm/filmABC_kurzfilmreihe.html

All diejenigen, die das Festival in Saarbrücken am Samstag nicht besuchen, können den Film demnächst auch in Berlin, München und am Samerberg sehen - nähere Informationen folgen.
 
 

 
 
[13.04.2006]
Werde Filmproduzent! Be a movie producer!

Münchner Filmwerkstatt erprobt neue Form der Filmfinanzierung

Im Mai finden die Dreharbeiten zum neuesten Projekt der Münchner Filmwerkstatt statt, dem Kurzfilm "Der goldene Nazivampir von Absam 2" unter der Regie von Lasse Nolte. Informationen zu diesem Film gibt es in der Projektpräsentation
www.muenchner-filmwerkstatt.de/nazivampir.pdf
und auf der Webseite des Regisseurs
www.dergoldenenazivampir.de
auf der u.a. auch ein Produktionstagebuch als Podcast angeboten wird.

Da der Film aufgrund seines Inhalts - es handelt sich um eine Trash-Komödie zur Zeit des "Dritten Reichs" - nicht bei Sendern oder Förderern zu plazieren war, geht die Münchner Filmwerkstatt nun einen ungewöhnlichen Weg innovativen Fundraisings: in eBay-Auktionen werden Associate Producer-Credits angeboten, die gegen eine Spende von 149 (nur mit Nennung im Abspann) bis 499 Euro (mit Nennung im Vor- und Abspann) ersteigert werden können. Die Angebote finden sich unter
http://search.ebay.de/_W0QQsassZminorfilms
 
 

 
 
[30.03.2006]
"The Last Farm In The Valley" gewinnt MUNICH INTERNATIONAL SHORT FILM FESTIVAL

Der Preis des ersten Internationalen Kurzfilmfestials MUNICH INTERNATIONAL geht an den isländischen Beitrag "The Last Farm In The Valley" (Síðasti Bærinn Í Dalnum) von Runar Runarsson. Der 17minütige Kurzfilm erzählt von Hrafn, der auf einem einsamen Hof irgendwo in Island lebt. Nach dem Tod seiner Frau verteidigt er unbeirrt seine Unabhängigkeit und seine Würde.

Vor dem Preis des MUNICH INTERNATIONAL short film festival hat "The Last Farm In The Valley" bereits den isländischen Filmpreis "Edda" gewonnen und war dieses Jahr für einen Oscar in der Kategorie "Best live action short film" nomiert. Nun wird ihm der Preis der UNICA (Union Internationale du Cinéma bei der UNESCO) verliehen, der von Kodak mit Filmmaterial für das nächste Projekt des Filmemachers dotiert wird.

Die Veranstalter Münchner Filmwerkstatt und CommClub München und der Kinopartner Mathäser Filmpalast ziehen ein positives Resümee der ersten Ausgabe des MUNICH INTERNATIONAL short film festival. Festivalleiter Martin Blankemeyer: "Wir sind sehr zufrieden: trotz vieler alternativer Angebote und einem sonnigen Samstag waren unsere Vorstellungen gut besucht, und auch das Feedback der Zuschauer war durchweg positiv: wir konnten unseren Anspruch, jedem Besucher neues und inspirierendes zu bieten und etwas zur Horizonterweiterung beitragen, in vollem Umfang einlösen." Und also wollen die Veranstalter ihre Zusammenarbeit im nächsten Jahr fortsetzen; Daten und Filme für 2007 werden rechtzeitig über die Internetseite www.muc-intl.de kommuniziert.

Die Veranstalter:

Die Münchner Filmwerkstatt ist ein Zusammenschluß junger Regisseure, Produzenten und anderer Filmschaffender, die sich gegenseitig beim Start in der Filmindustrie unterstützen. Ein Teil der Werke ihrer Mitglieder, aber auch von externen Filmemachern, wird von der Münchner Filmwerkstatt selbst produziert und/oder vertrieben.

Beim CommClub München ist jeder willkommen, der aus der Kommunikationsbranche kommt oder auf dem Weg dorthin ist. Unter dem Motto "Wissen sammeln und das persönliche Netzwerk stärken" bietet er ein breit gefächertes Spektrum von Veranstaltungen und persönlichen Treffen zu den Bereichen Wissen, Netzwerk und Fun. Der CommClub München ist dem Medienstandort München verpflichtet und sieht seine Aufgabe darin, die Menschen der verschiedensten Branchen an einen Tisch zu bringen.
 
 

 
 
[22.03.2006]
MUNICH INTERNATIONAL SHORT FILM FESTIVAL vom 24. bis zum 26. März 2006 im Mathäser Filmpalast

38 Filme aus 23 Ländern stehen dieses Wochenende im Wettbewerb des Internationalen Kurzfilmfestivals "MUNICH INTERNATIONAL", das dieses Jahr in der bayerischen Landeshauptstadt, dem wichtigsten deutschen Filmstandort, zum ersten Mal stattfindet. Alle Filme waren noch nie in Bayern zu sehen, 23 von ihnen erfahren hier ihre deutsche Erstaufführung. Unter den Filmen waren drei für den Oscar nominiert, vier für den Europäischen Filmpreis, vier haben Studentenoscars gewonnen, fünf einen Emmy Award, fünf einen Prix UIP und 13 einen Jameson Kurzfilmpreis – und viele sind Gewinnerfilme nationaler Filmpreise wie des spanischen Goya oder der isländischen Edda.

Festivalleiter Martin Blankemeyer hat diese Perlen in fünf Programmen in Anlehnung an die fünf Geschmacksrichtungen zusammengestellt:

Im Programm "Sweet", mit dem das Festival am Freitag um 18:00 Uhr eröffnet, laufen sechs Kurzfilme rund um Liebe, Partnerschaft und Sex – von der hollywoodesken Romantic Comedy "Love Thy Neighbor" bis zur weiblichen Masturbationsphantasie "Susie", umgesetzt als Puppentrickfilm.

Das Programm "Salty" verbindet Schweißtreibendes wie die griechische Olympia-Parabel "Pilala" mit politisch Gesalzenem wie dem amerikanischen Animationsfilm "Rex Steele: Nazi Smasher", der neueste Animationstechniken mit Wochenschauoptik der 30er Jahre verbindet.

"Bitter" zeigt eine Auswahl von Filmen ohne Happy End, darunter den dokumentarischen Zeichentrickfilm "The Yellow Bus" über Landflucht aus Ungarn, die Dokumentation "Land of Mist" über Asylbewerber ihn Dänemark aber auch den fast heiteren irischen Kurzfilm "Killing The Afternoon" über einen Nachmittag am Strand – wäre da nicht sein bitteres Ende.

"Sour" präsentiert Anspruchsvolles, ohne hoffnungslos zu sein. Da stehen gruppendynamische Prozesse wie in "Meander" neben Filmen über den Umgang mit dem Tod ("Wake") neben der Beziehungsgeschichte "Mekong Interior". Die US-amerikanische Regisseurin Vanessa Ly drehte diesen sehr französischen Film in Kambodscha.

"Umami" letztlich ist eine von der Wissenschaft anerkannte Geschmacksrichtung, die den Weg ins Bewußtsein der Allgemeinheit (noch) nicht gefunden hat. So versammelt dieses Programm Unbekanntes, das starke Eindrücke hinterläßt – genau wie der Geschmacksstoff Glutamat, der Träger des Geschmacks "Umami". Beispiele dafür sind der in Flash programmierte Trickfilm "Frog" über einen Teufelskreis und das Oscar-nominierte Drama "Little Terrorist" über einen kleinen Jungen, der an der indisch-pakistanischen Grenze versehentlich zum Spielball der großen Politik wird.

Alle Filme sind mit englischen Untertiteln versehen. Nähere Informationen über die einzelnen Filme und das genaue Programm finden sich auf der Webseite des Festivals www.muc-intl.de

Tickets für die Vorstellungen der fünf "geschmackvollen" Kurzfilmprogramme gibt es zum Preis von 5 Euro (Studenten 4,50 Euro) im Mathäser Filmpalast; der Festivalpaß, der zum Zutritt zu allen Vorstellungen des Festivals berechtigt, kann dort bei Vorlage eines Paßphotos für 18 Euro erworben werden.

Das Festival ist eine gemeinsame Veranstaltung der Münchner Filmwerkstatt und des CommClub München in Zusammenarbeit mit dem Mathäser Filmpalast und mit freundlicher Unterstützung von GO> München, Toytown Munich, dem Mediencampus Bayern, dem Italienischen Kulturinstitut, Early Bird Films und Michael Dorka und steht unter dem Patronat der UNICA, die dem innovativsten Film des Festivals den von Kodak mit Filmmaterial für das nächste Projekt des Filmemachers dotierten Großen Preis des Festivals verleiht.
 
 

 
 
[16.03.2006]
MUNICH INTERNATIONAL SHORT FILM FESTIVAL vom 24. bis zum 26. März 2006 im Mathäser Filmpalast

Zum ersten Mal findet dieses Jahr in der bayerischen Landeshauptstadt, dem wichtigsten deutschen Filmstandort, am letzten Märzwochenende von Freitagabend bis Sonntagnachmittag das Internationale Kurzfilmfestival MUNICH INTERNATIONAL statt. Mit Hilfe eines weltweiten Netzes von Talent Scouts und der mit renommierten Kurzfilmfestivals wie Göteborg, Tampere oder Oberhausen gemeinsam genutzten Einreichplattform Reelport.com hat Festivalleiter Martin Blankemeyer in Anlehnung an die fünf Geschmacksrichtungen fünf Programme mit den aktuell weltbesten Kurzfilmen zusammengetragen: darunter finden sich Zeugnisse exotischen Filmschaffens neben Gewinnerfilmen renommierter Kurzfilmpreise wie des Oscar®, des Prix UIP oder des Jameson Award.

Diese Perlen, die ausnahmslos noch nie in Bayern zu sehen waren (der überwiegende Teil erfährt hier sogar seine deutsche Erstaufführung), unterstreichen die Rolle des Kurzfilms als Motor filmischer Innovation, die ihm durch seinen Charakter als Lern- und Experimentierfeld des Nachwuchs' und durch seine anderen ökonomischen Bedingungen zuteil wird. So bietet MUNICH INTERNATIONAL jedem Kinogänger wie auch dem interessierten Fachpublikum die Gelegenheit, neue Ideen, neue Geschichten, neue Visionen, neue Techniken, neue Stile und neue Trends des Filmschaffens zu entdecken, lange bevor sie ihren Weg in die regulären Film- und Fernsehformate finden. Alle Filme sind mit englischen Untertiteln versehen. Nähere Informationen über die einzelnen Filme und das genaue Programm finden sich auf der Webseite des Festivals www.muc-intl.de

Das Festival ist eine gemeinsame Veranstaltung der Münchner Filmwerkstatt und des CommClub München in Zusammenarbeit mit dem Mathäser Filmpalast und mit freundlicher Unterstützung von GO> München, dem Mediencampus Bayern, dem Italienischen Kulturinstitut, Early Bird Films und Michael Dorka und steht unter dem Patronat der UNICA (Union Internationale du Cinéma bei der UNESCO), die dem innovativsten Film des Festivals den von Kodak mit Filmmaterial für das nächste Projekt des Filmemachers dotierten Großen Preis des Festivals verleiht.

Tickets für die Vorstellungen der fünf "geschmackvollen" Kurzfilmprogramme gibt es zum Preis von 5 Euro (Studenten 4,50 Euro) im Mathäser Filmpalast; der Festivalpaß, der zum Zutritt zu allen Vorstellungen des Festivals berechtigt, kann dort bei Vorlage eines Paßphotos für 18 Euro erworben werden.
 
 

 
 
[09.03.2006]
MUNICH INTERNATIONAL SHORT FILM FESTIVAL vom 24. bis zum 26. März 2006 im Mathäser Filmpalast

Zum ersten Mal findet dieses Jahr in der bayerischen Landeshauptstadt, dem wichtigsten deutschen Filmstandort, am letzten Märzwochenende von Freitagabend bis Sonntagnachmittag das Internationale Kurzfilmfestival MUNICH INTERNATIONAL statt. Mit Hilfe eines weltweiten Netzes von Talent Scouts und der mit renommierten Kurzfilmfestivals wie Göteborg, Tampere oder Oberhausen gemeinsam genutzten Einreichplattform Reelport.com hat Festivalleiter Martin Blankemeyer fünf Programme mit den aktuell weltbesten Kurzfilmen zusammengetragen: darunter finden sich Zeugnisse exotischen Filmschaffens neben Oscar®-nominierten Werken und Gewinnerfilmen renommierter Kurzfilmpreise wie des Prix UIP oder des Jameson Award.

Diese Perlen, die ausnahmslos noch nie in Bayern zu sehen waren (der überwiegende Teil erfährt hier sogar seine deutsche Erstaufführung), unterstreichen die Rolle des Kurzfilms als Motor filmischer Innovation, die ihm durch seinen Charakter als Lern- und Experimentierfeld des Nachwuchs' und durch seine anderen ökonomischen Bedingungen zuteil wird. So bietet MUNICH INTERNATIONAL jedem Kinogänger wie auch dem interessierten Fachpublikum die Gelegenheit, neue Ideen, neue Geschichten, neue Visionen, neue Techniken, neue Stile und neue Trends des Filmschaffens zu entdecken, lange bevor sie ihren Weg in die regulären Film- und Fernsehformate finden. Alle Filme sind mit englischen Untertiteln versehen. Nähere Informationen über die einzelnen Filme und das genaue Programm finden sich auf der Webseite des Festivals www.muc-intl.de

Das Festival ist eine gemeinsame Veranstaltung der Münchner Filmwerkstatt und des CommClub München in Zusammenarbeit mit dem Mathäser Filmpalast und mit freundlicher Unterstützung von GO> München, dem Mediencampus Bayern, dem Italienischen Kulturinstitut, Early Bird Films und Michael Dorka und steht unter dem Patronat der UNICA (Union Internationale du Cinéma bei der UNESCO), die dem innovativsten Film des Festivals den von Kodak mit Filmmaterial für das nächste Projekt des Filmemachers dotierten Großen Preis des Festivals verleiht.

Tickets für die Vorstellungen der fünf Kurzfilmprogramme gibt es zum Preis von 5 Euro (Studenten 4,50 Euro) im Mathäser Filmpalast; der Festivalpaß, der zum Zutritt zu allen Vorstellungen des Festivals berechtigt, kann dort bei Vorlage eines Paßphotos für 18 Euro erworben werden.

Die Münchner Filmwerkstatt ist ein Zusammenschluß junger Regisseure, Produzenten und anderer Filmschaffender, die sich gegenseitig beim Start in der Filmindustrie unterstützen. Ein Teil der Werke ihrer Mitglieder, aber auch von externen Filmemachern, wird von der Münchner Filmwerkstatt selbst produziert und/oder vertrieben.

Beim CommClub München ist jeder willkommen, der aus der Kommunikationsbranche kommt oder auf dem Weg dorthin ist. Unter dem Motto „Wissen sammeln und das persönliche Netzwerk stärken“ bietet er ein breit gefächertes Spektrum von Veranstaltungen und persönlichen Treffen zu den Bereichen Wissen, Netzwerk und Fun. Der CommClub München ist dem Medienstandort München verpflichtet und sieht seine Aufgabe darin, die Menschen der verschiedensten Branchen an einen Tisch zu bringen.
 
 

 
 
[24.02.2006]
"Musik nur wenn sie laut ist" gewinnt Murnau-Kurzfilmpreis

Unter den zehn Gewinnern des renommierten Kurzfilmpreises der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert, befindet sich auch die Produktion "Musik nur wenn sie laut ist" der Münchner Filmwerkstatt.

Synopsis: Else Klopsch ist neu im Altenheim. Von ihrem Sohn hierhin verfrachtet, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie fühlt sich abgeschoben, sehr einsam und denkt das erste Mal ans Sterben. Von den anderen Heimbewohnern möchte sie nichts wissen, sie will nur allein sein. Tief enttäuscht und von ihrer Familie verletzt kann sie zu alledem auch ihrer Leidenschaft - dem Musikhören - nun nicht mehr nachgehen. Denn selbst mit Hörgerät ist Else Klopsch ziemlich schwerhörig. Um ihre geliebte Musik in all ihren Facetten wahrnehmen zu können, muss sie sehr laut sein. Und das wird in ihrer neuen Umgebung nicht mehr gehen. Alles erscheint für sie ausweglos. Doch da tritt Lucie Bremer in ihr Leben, ihre Nachbarin...

Der 15minütige Kurzfilm, eine Produktion der Münchner Filmwerkstatt in Koproduktion mit Solaris Film und der Hochschule für Fernsehen und Film München, wurde bereits von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet. In den Hauptrollen spielen Renate Grosser und Luise Deschauer, unterstützt von Tom Lass und Peter Bamler, hinter der Kamera arbeiteten u.a. Stephan Vorbrugg (Bildgestaltung), Sabine Lauscher (Szenenbild), Antonia Haacks und Jasmin Schlott (Kostüm), Esther Dönitz (Maske), Christian M. Götz (Ton), Reinhold Maul (Licht), Tobias Alexander Seiffert (Producer) und last not least Marie Reich (Buch, Regie & Montage).

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Presseheft zum Film, das Sie unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/musik.pdf herunterladen können.

Die offizielle Preisverleihung wird am Freitag, den 28. April 2006 in Wiesbaden in der "FilmBühne Caligari" stattfinden. Informationen über alle zehn Filme aus dem Produktionsjahr 2005, die die fünfköpfige Kurzfilmpreis-Jury am 27. Januar 2006 ausgewählt hat, finden Sie unter:
www.murnau-stiftung.de/de/03-02-01-gewinner-2006.html
 
 

 
 
[06.02.2006]
Die Münchner Filmwerkstatt trauert um Eva Ebner

Die Kinolegende Eva Ebner ist tot

Wie erst am Wochenende bekannt wurde, ist die Kinolegende Eva Ebner vergangene Woche im Alter von 84 Jahren in Berlin verstorben. Nach schweren Zeiten als Halbjüdin im Dritten Reich trat die 1922 in Danzig geborene Filmschaffende in den Dienst des damaligen amerikanischen Filmoffiziers, der zu entscheiden hatte, welche Filme in Deutschland produziert und welche aus der Nazizeit noch gezeigt werden durften.

Anschließend begleitete die Filmkünstlerin den Wiederaufbau des deutschen Films, dem sie sich bis zu ihrem Tode mit grenzenlosem Enthusiasmus widmete. Sie war die rechte Hand aller Regiegroßmeister nach dem Kriege, darunter Fritz Lang, Max Ophüls, Douglas Sirk oder Wolfgang Staudte. Im zarten Alter von 64 Jahren nahm sie den Zweitberuf der Schauspielerin auf.

Eva Ebner hat die wohl längste Filmographie, die je ein deutscher Filmschaffender erreicht hat. Allein 250 Filme tragen ihre Handschrift als Regieassistentin, darunter "Lola Montès", "Das indische Grabmal" oder "Rosa Luxemburg". Später kamen als Schauspielerin weitere 200 Werke von "Himmel über Berlin", "Linie 1" oder "Die Rättin" bis zu der Edgar-Wallace-Persiflage "Der Wixxer" und der internationalen Koproduktion "In 80 Tagen um die Welt" hinzu.

Ihre letzte große Rolle spielte sie 2004 unter der Regie von Burkhard Feige in unserer Produktion "Solo". Ihre eiserne Disziplin unter den anstrengenden Bedingungen eines Hochschuldrehs, ihr reicher Erfahrungsschatz, aus dem sie so manche Episode mit uns geteilt hat, und ihre große Güte und Wärme haben uns tief beeindruckt. Wir schätzen uns sehr glücklich, daß wir Eva Ebner kennenlernen durften.

Die Beisetzung findet am Samstag, den 11. Februar 2006 in Berlin statt.

(Quellen: Berliner Zeitung, BVR, eigene Recherche)
 
 

 
 
[29.01.2006]
"MUSIK NUR WENN SIE LAUT IST" auf der Berlinale

Seit dem 27. Januar, seinem 250. Geburtstag, läuft das Mozartjahr. Unseren Beitrag dazu, den Kurzfilm "Musik nur wenn sie laut ist" von Marie Reich, zeigen wir im Rahmen der Berlinale am Donnerstag, den 16. Februar 2006 um 11:30 Uhr im EFM Video Room, dem Raum 520 der EFM Business Offices im 5. Stock des Hauses Potsdamer Platz 11. Wir würden uns freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen.

Synopsis: Else Klopsch ist neu im Altenheim. Von ihrem Sohn hierhin verfrachtet, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie fühlt sich abgeschoben, sehr einsam und denkt das erste Mal ans Sterben. Von den anderen Heimbewohnern möchte sie nichts wissen, sie will nur allein sein. Tief enttäuscht und von ihrer Familie verletzt kann sie zu alledem auch ihrer Leidenschaft - dem Musikhören - nun nicht mehr nachgehen. Denn selbst mit Hörgerät ist Else Klopsch ziemlich schwerhörig. Um ihre geliebte Musik in all ihren Facetten wahrnehmen zu können, muss sie sehr laut sein. Und das wird in ihrer neuen Umgebung nicht mehr gehen. Alles erscheint für sie ausweglos. Doch da tritt Lucie Bremer in ihr Leben, ihre Nachbarin...

Der 15minütige Kurzfilm, eine Produktion der Münchner Filmwerkstatt in Koproduktion mit Solaris Film und der Hochschule für Fernsehen und Film München, wurde von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet. In den Hauptrollen spielen Renate Grosser und Luise Deschauer, unterstützt von Tom Lass und Peter Bamler, hinter der Kamera arbeiteten u.a. Stephan Vorbrugg (Bildgestaltung), Sabine Lauscher (Szenenbild), Antonia Haacks und Jasmin Schlott (Kostüm), Esther Dönitz (Maske), Christian M. Götz (Ton), Reinhold Maul (Licht), Tobias Alexander Seiffert (Producer) und last not least Marie Reich (Buch, Regie & Montage).

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Presseheft zum Film, das Sie unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/musik.pdf herunterladen können.




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