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30. / 31. Januar 2010: Das am meisten nachgefragte Format der deutschen TV-Wirklichkeit ist und bleibt der Krimi – zugleich die komplizierteste Erzählform mit dem gewieftesten Publikum. Durchschauen Sie die krimispezifische Verschränkung von Vorder- und Hintergrund-Handlungen: was wann geschieht, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Form ans Licht kommen muss. Welche Möglichkeiten die Vergangenheit hat, richtig oder falsch in der Gegenwart zu erscheinen. Lernen Sie die Standard-Charaktere kennen, ihre Natur und Funktion für die Handlung. Was sind dagegen die "Gäste"? Und warum spielt die "Umgebung" eine so überragende Rolle? Warum darf es im Krimi keine Rückblenden geben? Erfassen Sie die Methode der Polizei: warum Todeszeitpunkt und "Begehensweise" immer am Anfang von Ermittlungen stehen – was der Beweggrund mit der Vorgeschichte und dem Tatfeld zu tun hat – wie letzteres die Form des gültigen Alibis erzeugt. Warum es immer mindestens zwei Ermittler braucht. Vollziehen Sie nach, wie man einen Krimi am zweckmäßigsten erfindet und entwickelt. Warum die Figur des Kommissars als allerletzte in die Fantasie des Autors treten sollte. Was die "Leiter des Mörders" ist und leistet. Warum man das Opfer kennen lernen sollte, bevor es ermordet wird. Identifizieren Sie das Krimispezifische auch in Abgrenzung zu Nachbar-Genres wie dem Thriller oder Mystery. Sehen Sie, wie diese – und jedes andere Gerne – vom Krimi profitieren können. Handreichung: Schema zur Entwicklung eines folgerichtigen Krimis (mit der "Leiter des Mörders") ==> Es gelten unsere Anmeldebedingungen.Der Referent:
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