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23. / 24. Januar 2010:
Script & Continuity

Script/Continuity gilt als die klassische Einstiegsposition in die Regieabteilung und wird dabei in ihrer eigentlichen Funktion oft unterschätzt. Dabei ist das Drama groß, wenn sich im Schneideraum herausstellt, daß sich eine Szene wegen eines Anschlussfehlers nicht schneiden läßt – dies zu verhindern ist die zentrale Funktion von S/C.

In diesem Seminar wird erläutert, welche Voraussetzungen und auch welche Ausrüstung man als zukünftiges S/C mitbringen sollte und wie der Einstieg ins Filmgeschäft erfolgen kann. Ausführlich werden die verschiedenen Aufgaben und Aspekte der Arbeit in der Vorbereitung wie auch am Set dargestellt und anhand von Beispielen aus der Praxis erläutert. Außerdem wird auf spezielle Herausforderungen in der Arbeit eingegangen und wie diesen am besten begegnet werden kann. In einer praktischen Übung wird deutlich gemacht, wie auf Anschlüsse geachtet werden muß und wie man während des Drehtages die Auswirkungen möglicher Anschlußfehler minimieren kann.

In Deutschland ist der Beruf S/C in den 90er Jahren aus der Ateliersekretärin bzw. dem Script-Girl entstanden, als die Aufgabe auf die Anschlüsse zu achten von der Regieassistenz auf diese neu geschaffene Funktion überging. Für das Berufsbild gibt es keine geregelte Ausbildung - der Einstieg erfolgt über Seminare wie dieses, Praktika am Set bzw. bei erfahrenen S/C und dann im Training-on-the-Job bei Kurz- und Übungsfilmen z.B. von Filmhochschulen. Durch die sehr vielfältigen Aufgaben, die Zusammenarbeit mit fast allen Abteilungen am Set und die enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur ist die Arbeit abwechslungsreich und wer seinen Job als S/C beherrscht, kann durch Beobachtung auch viel darüber lernen, wie Regieassistenten und Regisseure ihre Arbeit machen. Somit kann die Funktion auch als eine langfristige Möglichkeit gesehen werden, weiter aufzusteigen.

Das Seminar richtet sich an alle, die sich für eine Tätigkeit als S/C interressieren, wie auch an andere Filmschaffende, die mehr über die Aufgaben und Herausforderungen eines S/C am Set und Anschlüsse im Besonderen erfahren möchten.

==> Es gelten unsere Anmeldebedingungen.

Der Referent:

Björn S. BergerBjörn S. Berger ist ein typischer Quereinsteiger ins Filmgeschäft. Nach seinem BWL-Studium und vier Jahren als Marketing-Projektmanager arbeitet er seit 2002 als S/C bei Fernseh- und Kinofilmen wie z.B. "John Rabe". Er ist Fachsprecher der S/C im Vorstand des Bundesverband Regie (BVR). Für die Münchner Filmwerkstatt war Björn S. Berger bereits als Regieassistent bei der Produktion Der Rote Punkt tätig.

www.buzzmeister.de




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