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6. / 7. Februar 2010: Wie erklärt sich die emotionale Kraft erfolgreicher Filme? Mit welchen Kniffen kann man die eigene Geschichte so gestalten, dass sie andere Menschen erreicht und emotional berührt? Auf diese Fragen gibt die Arbeit mit 'the human factor' direkte, praktisch umsetzbare Antworten – nicht nur für Autoren, sondern auch für Produzenten, Verleiher, Redakteure und alle, die sich mit Stoffentwicklung befassen. Zwischen dem Zuschauer und dem Film entsteht eine ungeschriebene Übereinkunft: der "Publikumsvertrag". Er umfasst bestimmte Prinzipien, die wir im Seminar erarbeiten. Diese Gesetze sind nicht in Stein gemeißelte Dogmen, sondern dienen als variable Richtschnur – gleichsam als "Autopilot" im Nebel der kreativen Suche. Denn jede Geschichte erfordert ihren eigenen Zugang, hat ihre eigenen Gesetze. Dennoch hilft es, im dramaturgischen Prozess anhand der Fragestellungen von 'the human factor' einen Schritt zurück zu treten. Es gibt Möglichkeiten, den eigenen Stoff zu prüfen, ob die Kriterien des Publikumsvertrags erfüllt sind oder nicht und sich die erzählte Geschichte auch wie gewünscht emotional vermittelt. Im Seminar wird es auch darum gehen, den richtigen Umgang mit der Theorie zu erlernen: Wie kann ich die Regeln kreativ und unschematisch auf die eigene Arbeit anwenden? Wie sehr vertraue ich auf meine Intuition? Und wann brauche ich Hilfe von außen? Die Arbeit in der Gruppe bietet zudem die Gelegenheit, ein direktes Feedback der Teilnehmer abzufragen und schnell effektive Lösungen für die eigenen Stoffe zu finden. Hierzu wird jedem Teilnehmer die Möglichkeit gegeben, eigene Projekte im geschützten Raum vorzustellen und in Hinblick auf die emotionalen Auslöser zu überprüfen. Die Exposés können bereits im Vorfeld eingesandt oder vor Ort vorgestellt werden. Dabei sind alle Arten von Genres möglich und erwünscht. ==> Es gelten unsere Anmeldebedingungen.Der Referent:
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