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Weiterbildungslehrgänge zum/zur Produktionsleiter/in (IHK) und zum/zur Regieassistent/in (IHK)
- Top-Dozenten und Praktiker aus der Branche vermitteln aktuelles Produktionswissen auf höchstem Niveau
- Engmaschiges lokales und regionales Netzwerk mit Produzenten und Sendern
- Berufsabschluß durch die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (mit der Wertigkeit eines Meistertitels)
- Attraktive Finanzierungshilfen wie Zuschüsse der Filmförderungsanstalt oder Meister-BAföG
- Einzigartig in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz
Konzept
Mit 15.800 Beschäftigten nimmt München die Spitzenstellung in der Film- und Fernsehwirtschaft unter allen deutschen Städten ein. Ein wesentlicher Prozentsatz der Film- und Fernsehschaffenden findet noch heute seinen Weg in die Branche über den Seiteneinstieg. Sowohl die einschlägigen Hochschulstudiengänge als auch die Ausbildungsgänge sind für bestimmte Bereiche der Medienproduktion nur bedingt geeignet. Daher ist "Training on the Job" als Methode immer noch weit verbreitet, stößt aber bei der Bewältigung von Problemsituationen an ihre Grenzen, denn häufig fehlt in der Hektik des Produktionsalltags die Zeit, Mitarbeiter effektiv an den Beruf heranzuführen.
An diesem Punkt setzen die neuen Weiterbildungslehrgänge der Münchner Filmwerkstatt an. Mehrere Berufsbereiche stehen im Fokus, in denen ein besonderer Bedarf der Fort- bzw. Weiterbildung besteht. Die einzelnen Lehrgangsmodule werden dabei von kompetenten Fachleuten aus der Branche durchgeführt, die tagesaktuelles Produktionswissen vermitteln. Die Kurse zeichnen sich entsprechend durch ihre enge Anbindung an die Praxis aus. Die enge Kooperation mit Produzenten und Sendervertretern bei der Durchführung der Lehrgänge sollen zudem eine rasche Überleitung in den angestrebten Berufsbereich gewährleisten.
Aus der Branche – für die Branche
Die Weiterbildung zu Produktionsleitung und Regieassistenz soll letztlich zu einer Qualitätssteigerung des Produktionspersonals der Film- und Fernsehbranche in Bayern führen. Mit beiden Lehrgängen wird ein innovatives und nachhaltiges Weiterbildungskonzept realisiert und neue Akzente in der Medienlandschaft gesetzt. Besondere Merkmale sind die transparenten Zugangsvoraussetzungen, die standardisierten Lerninhalte sowie eine anerkannte Zertifizierung der Ausbildung mit der Wertigkeit eines Meistertitels im Handwerk.
LEITBILD
Von der Branche für die Branche – paxisnah und aktuell
Zugangsvoraussetzungen
Adressat der Weiterbildung zum/zur Produktionsleiter/in bzw. Regieassistent/in sind Mitarbeiter der Film- und Fernsehbranche, die ihre Kenntnisse erweitern und sich im jeweiligen Bereich qualifizieren wollen. Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer sind fünf Jahre einschlägige Berufserfahrung in der Film- oder Fernsehproduktion, die sich ggfs. verkürzen, wenn Sie über einen passenden Berufsabschluß z.B. als Mediengestalter Bild/Ton, Kaufmann/frau für audiovisuelle Medien oder ein abgeschlossenes Studium verfügen. Die konkreten Voraussetzungen zur Prüfungszulassung entnehmen Sie bitte der jeweils gültigen Rechtsvorschrift der zuständigen IHK.
Berufsbegleitende Lehrgänge
Garant einer qualifizierten Ausbildung sind neben fachlich und didaktisch kompetenten Dozenten die Eigeninitiative, Motivation und das selbständige Lernen der Teilnehmer. Sowohl die Teilnehmer als auch Ihre Arbeitgeber sind an einem zügigen Abschluss und einer schnellen Umsetzung des Erlernten interessiert. In den einzelnen Modulen der theoretischen Ausbildung wird das Fachwissen daher in komprimierter Form an insgesamt 26 Wochenenden vermittelt, verteilt auf das ganze Jahr. Somit soll den Berufstätigen neben ihrer Erwerbstätigkeit die Möglichkeit eingeräumt werden, eine neue berufliche Perspektive aufzubauen.
Weiterbildungsinhalte und -dauer
Die Seminarwochenenden finden stets als eine Mischung von theoretischem Unterricht und praktischem Training statt. Die Teilnehmer des Produktionsleiterlehrgangs müssen so z. B. während des Kurses aktuelle Drehbücher eigenständig kalkulieren und die folgenden Kalkulationsgespräche bestreiten, während die Regieassistenzabsolventen praktische Schauspielführung und Inszenierung trainieren. Die Grundlagen der Weiterbildung sind in Modulen zusammengefasst, die die Teilnehmer auf ihre jeweilige Tätigkeit vorbereiten. Spartenübergreifend wird hier das grundsätzliche Handwerkszeug erlernt. Weitere Lerneinheiten behandeln Problemstellungen, die den Bereichen Fiction, Entertainment und Werbung zugeordnet sind. Wert gelegt wird auf eine breit angelegte Wissensvermittlung, die auch Themen benachbarter Abteilungen beinhaltet. Durch Module zu Stoffentwicklung, Dramaturgie, Grundlagen des Medienrechts und Gerätetechnik sollen die Teilnehmer für die anderen Departments sensibilisiert werden. Die Teilnahme an beiden Lehrgängen kann nach der Beendigung des Unterrichts von der IHK nach einer umfangreichen Prüfung zertifiziert werden und mit dem Abschluss "Produktionsleiter/in (IHK)" bzw. "Regieassistent/in (IHK)" enden.
Neue Perspektiven!
Seit dem Wintersemester 2009/2010 haben in Bayern auch qualifizierte Berufstätige Zugang zu den Hochschulen des Landes, darunter z.B. Absolventinnen und Absolventen einer der Meisterprüfung gleichgestellten beruflichen Fortbildungsprüfung – und genau darum handelt es sich bei den IHK-Fortbildungsprüfungen für Regieassistenten und Produktionsleiter. Nähere Informationen hierzu finden sich in der bayerischen Qualifikationsverordnung (QualV). So erfüllt ein Absolvent unserer Fortbildung dadurch also die formale Voraussetzung, um auch ohne Abitur ein Studium z.B. an einer Filmhochschule aufzunehmen!
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