Drehbuch-Lab: Das sagen unsere Absolvent*innen

Seit 2016 veranstalten wir in der Münchner Filmwerkstatt unsere fiktionale Autor*innenwerkstatt STOFF.lab. Und wir arbeiten stets daran, diesen 10-monatigen Lehrgang für die Teilnehmenden so wertvoll wie möglich zu gestalten – sei es durch die wechselnden Gast-Dozierenden, die alle aktiv in der Branche arbeiten, als auch durch unsere erfahrene Studienleitung. Neben Studienleiter Roland Zag, der als Drehbuchberater und Autor u.a. mit Fatih Akin und Florian David Fitz zusammen gearbeitet hat, ist seit 2023 mit Cornelia Ackers eine Frau an die Seite der Studienleitung gekommen. In dieser wichtigen Funktion unterstützt Dr. Cornelia Ackers, die während ihrer langjährigen Tätigkeit als Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk (BR) u. a. „Polizeiruf 110“ entwickelt hat, aber auch für viele Kino-(Ko)produktionen redaktionell zuständig war (u.a. „Wer früher stirbt ist länger tot“, „Marie Curie“ und „Manifesto“ mit Cate Blanchett) nicht nur in dramaturgischer Sichtweise, sondern ergänzt durch ihre Erfahrung und weitreichende Kompetenz. Für die Teilnehmenden des STOFF.labs eine einzigartige Chance, ihr Drehbuch mit Hilfe von so viel unterschiedlichem professionellem Input weiter zu entwickeln.

Feedback unserer Absolvent*innen

Das STOFF.lab ist ein kreativer und geschützer Bereich, in dem die unterschiedlichen Stoffe der Teilnehmenden sich stetig weiter entwickeln und ihr Potenzial ausschöpfen. Doch letztlich sind es die Absolvent*innen selbst, die am besten sagen können, was ihnen die Teilnahme an unserer Autorenwerkstatt gebracht hat. Daher hier einige Stimmen aus dem letzten Kurs 2023/24, der im April mit dem Produzent*innendinner als Abschlussveranstaltung geendet hat:

JANINE BECKER
Ich denke, die größte Herausforderung so eines Seminars ist es, vielen verschiedenen Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen, Fähigkeiten, Stärken und auch fachlichen Kenntnissen irgendwie gerecht zu werden, sie in alldem zu sehen und trotz großer Diversität auf eine gemeinsame Reise zu gehen, die für alle einen Mehrwert bietet. Dabei gleichzeitig noch einen sicheren Raum zu schaffen, in dem Kreativität und Individualität Platz finden, ohne Wertung, aber mit dem Anspruch, jede Person maximal zu unterstützen, in den eigens gesteckten Zielen, klingt insgesamt nicht wirklich realistisch, but wait a minute – dies alles fand tatsächlich Platz im STOFF.lab 2023/2024 mit Cornelia Ackers und Roland Zag.

Mit unheimlich viel Spaß, großer fachlicher Expertise aus Business und Handwerk, mit spannenden und thematisch gut eingebundenen Gästen, aber vor allem mit ganz viel Gespür für die Töne dazwischen, bilden diese beiden Dozent*innen auch menschlich ein wirklich starkes Team, das sich perfekt ergänzt.

Beinahe mühelos schaffen sie einen geschützten Ort voller Respekt und Atmosphäre, an dem Kreativität und die Persönlichkeit dahinter wirklich sein dürfen. So konnte ich persönlich nicht nur mehr Sicherheit und Routine im Handwerk gewinnen, sondern vor allem auch als Künstlerin und Autorin wirklich wachsen.

Wer einen Ort sucht, der dies alles kombiniert und an dem wunderbare Menschen, gute Organisation und ein genialer Workflow zusammenkommen, ist hier bestens aufgehoben – klare Empfehlung!

BERIVAN KAYA
Die Teilnahme am STOFF.lab ist das Beste, was mir zur Weiterentwicklung meines begonnenen Drehbuchs passieren konnte. Ein genialer Brainpool von Mitstudent*innen und die liebevolle und anspruchsvolle Begleitung des Seminars von Cornelia Ackers und Roland Zag eröffneten mir neue Perspektiven auf meine Charaktere und die gesamte Story. Spannend fand ich auch Techniken, wie z. B. die Figurenaufstellung. Wir haben uns als Gruppe so gut zusammengefunden während der 9 Monate, dass wir weiterhin in gutem Austausch mit der Weiterentwicklung unserer jeweiligen Stoffe stehen. Ich kann die Teilnahme wärmstens empfehlen.

ELISABETH MAYER
Als „alter Hase“ im Film- und Mediengeschäft, als renommierte Autorin und Regisseurin für Dokumentarfilm und Dokumentationen, durfte ich im H-Kurs des STOFFlab 2023/24 zehn Monate lang, professionell betreut, neue Schritte gehen: mit einem eigenen fiktionalen Serienprojekt! Und ein lang gehegter Traum wurde wahr: Auf einmal kam ich ins Schreiben, meine Figuren nahmen Gestalt an und bekamen ein Leben – und mein erster fiktionaler Stoff wurde von der Idee zum Exposé, vom Exposé zum Treatment, und wird nun bald, ganz realistisch und interessiert beäugt von Produzent*innen in die Drehbuchphase gehen. Im STOFF.lab Fiction, in der sensiblen und höchst professionellen Betreuung durch Cornelia Ackers und Roland Zag, wuchs meine Idee zur Drehbuchreife und ich machte den Schritt vom Dokumentarischen zur Fiktion. Aufgrund der präzisen Analysen und der redaktionell-dramaturgischen Beratung durch die mit internationalen Filmpreisen ausgezeichnete Redaktionsleiterin „Kino und Debüt“ des Bayerischen Rundfunks, Cornelia Ackers, sowie durch die herausfordernden, immer konstruktiven Kritiken des über deutschsprachige Grenzen hinaus bekannten Dramaturgen Roland Zag konnten ich und meine Serie wachsen und uns entwickeln. Gut aufgefangen im Netzwerk der anderen Teilnehmer*innen, Quereinsteiger*innen, Schauspieler*innen und Filmemacher*innen mit eigenen spannenden Projekten.

Zehn Monate, die für mich lebensverändernd wurden.

TAMARA ALTOTTERSBACH
Der Workshop bietet eine einzigartige und inklusive Möglichkeit für alle Altersgruppen, sich mit dem Drehbuchschreiben auseinanderzusetzen. Besonders hervorzuheben ist, dass sowohl sehr junge als auch ältere Teilnehmer*innen aufgenommen werden, die in anderen Werkstätten aufgrund ihres Alters möglicherweise abgelehnt würden. Dies schafft eine vielfältige und bereichernde Lernumgebung.

Vorbereitung und Anforderungen:
Ich habe beobachtet, dass eine vorherige Auseinandersetzung mit den Grundzügen des Drehbuchschreibens durch geeignete Literatur eine Chance mehr ist, vom Kurs mehr zu profitieren. Trotz der fürsorglichen und liebevollen Leitung durch Cornelia und Roland müssen weiters Teilnehmer*innen nicht nur den tatsächlichen Willen haben, ein Drehbuch zu schreiben, sondern auch die nötige Zeit mitbringen, um am Ende – nach neun Monaten – ein Drehbuch fertig zu haben.

Flexibilität und Zugänglichkeit:
Besonders positiv hervorzuheben ist die Möglichkeit zur Hybrid-Teilnahme. Diese Flexibilität erlaubt es Teilnehmer*innen, unabhängig von ihrem Standort oder gesundheitlichen Zustand, am Kurs teilzunehmen. Dies ist ein großer Vorteil für Menschen, die möglicherweise weit entfernt wohnen oder sich in einem bestimmten Krankheitsstadium befinden.

Fazit:
Insgesamt bietet der Workshop eine wertvolle Gelegenheit für alle, die sich ernsthaft mit dem Drehbuchschreiben beschäftigen möchten. Mit der richtigen Vorbereitung und den notwendigen persönlichen Ressourcen können die Teilnehmer*innen von der liebevollen und unterstützenden Atmosphäre profitieren und ihre kreativen Fähigkeiten weiterentwickeln.

Anmeldung und weitere Infos zum STOFF.lab

Über diese wertschätzenden Rückmeldungen freuen wir uns sehr! Wer ebenfalls seinen fiktionalen Filmstoff unter professioneller Anleitung und im Rahmen von fachkundigen Diskussionen weiterentwickeln will, hat jetzt die Gelegenheit, sich für das nächste STOFF.lab mit Kursstart 27. und 28. Juli anzumelden, denn die Bewerbungsphase für den nächsten Kurs 24/25 ist gestartet. Bitte alle notwendigen Unterlagen ausschließlich an info@muenchner-filmwerkstatt.de richten, Anmeldeschluß ist der 9. Juli 2024, 12h. Weitere Informationen, Termine, etc. finden sich hier: www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/stoff-lab/

Bei Interesse an unseren Seminaren ist eine immer aktuelle Übersicht auf alle von uns angebotenen Wochenendweiterbildungen auf unserem Buchungsportal unter www.filmseminare.de/muenchen/termine zu finden. All unsere Seminare aus unserem Programm können auch zur Firmenweiterbildung, Mitarbeitermotivation oder als Geschenk für Geschäftspartner*innen, Kund*innen, Freund*innen oder Kinder gebucht werden!
Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

STOFF.lab 20/21: Interview mit Roland Zag und Jochen Strodthoff

Ein eigenes Drehbuch schreiben! Oft steckt bereits eine spannende Geschichte im Kopf, aber ohne professionelle Unterstützung und das richtige Netzwerk wird daraus kein Drehbuch. Um Autoren*Innen bei Ihrem Weg von der Stoff-Idee zum finalen Drehbuch zu unterstützen, haben Experten der Branche 2016 das STOFF.lab der Münchner Filmwerkstatt gegründet.
Roland Zag und Jochen Strodthoff übernehmen auch im kommenden Kurs wieder die Studienleitung und sprechen im Interview über die Voraussetzungen und Chancen, die die Autorenwerkstatt den Teilnehmern bietet.

Roland, gerade läuft die Anmeldephase für das 5. STOFF.lab. Du warst bereits beim ersten und dem gerade abgeschlossenen Kurs dabei, dazwischen gab es noch andere Studienleiter. Warum hast Du Dich dazu entschieden, wieder die Leitung für das STOFF.lab zu übernehmen?

Roland Zag: Weil ich im letzten Jahr die Erfahrung machen konnte, dass sich das schwierige und anspruchsvolle Projekt, mit 10-12 höchst motivierten Autor*innen über 9 Monate an ihren Stoffen zu arbeiten, zu zweit sehr gut meistern lässt. Ich habe das früher oft allein versucht – und das war nicht befriedigend. Jetzt mit Jochen sind wir ein hervorragend eingespieltes Team, und das großartige Feedback vom letzten Jahr ist zusätzlich ermutigend.

Jochen, Du bist seit dem letzten STOFF.lab an Rolands Seite. Wie bist Du dazu gekommen und was sind Deine Bereiche?

Jochen Strodthoff: Roland und ich arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Wir verfolgen den gleichen dramaturgischen Ansatz, der den Menschen und seine sozialen Bindungen in den Mittelpunkt stellt, den „human factor“. Unser verwandter Humor schafft ein angenehmes Arbeitsklima. Wir tauschen uns aus und beschäftigen uns intensiv mit den Stoffen unserer Autor*innen. Von daher gibt es keine abgegrenzten Bereiche, sondern es gibt zwei Körper, die auf die Texte reagieren und darüber reflektieren.

Für das STOFF.lab sind Erfahrungen und dramaturgische Vorkenntnisse wünschenswert, jedoch keine Bedingung. Reichen Entschlossenheit und Leidenschaft für das eigene Projekt wirklich aus?

Roland Zag:
Vor allem braucht es die Bereitschaft, noch VIEL länger als ‚nur’ die neun Monate des STOFF.labs für das Projekt zu investieren. Jochen und ich begleiten die Autor*innen auf ihrem Weg – aber der ist danach noch lange nicht zu Ende. Eigentlich fängt er dann erst an. Verglichen mit diesen Dimensionen ist es eher zweitrangig, ob jemand schon dramaturgische Vorkenntnisse hat oder nicht.

Jochen Strodthoff:
Wichtig ist die Bereitschaft, sich immer wieder neu spielerisch zu befragen.

Warum ist das STOFF.lab ein wichtiger Kurs/ Lehrgang für Autoren?

Roland Zag:
Weil man zur Kontinuität gezwungen wird. Erst im Dranbleiben, Erforschen und immer neu Kennenlernen des Stoffes gewinnen Autor*innen Einblick in das, was da eigentlich in ihnen schlummert.

Jochen Strodthoff:
Von daher ist es kein klassischer „Lehrgang“, es geht uns nicht darum, ein theoretisches Konstrukt über eine Stoffidee zu stülpen. Unser Angebot bietet Autor*innen die Möglichkeit, sich mehrere Monate dramaturgisch begleiten zu lassen und – übrigens auch von den Kommiliton*innen – neue und bereichernde Anfregungen zu bekommen. Dadurch entsteht ganz nebenbei ein dramaturgischer Werkzeugkoffer, der einen auch bei weiteren Projekten begleiten wird.

Inwieweit gebt ihr als Dozenten und Leiter des STOFF.labs unterschiedliche Impulse an die Teilnehmer?

Roland Zag:
Die Unterschiede diesbezüglich sind gering. Wir kümmern uns beide mit Leib und Seele um die gemeinsame Arbeit. Und zwei Menschen, die sich in gleichem Maß fürs Gelingen des Ganzen verantwortlich fühlen, sind einfach doppelt wertvoll.

Was möchtest Du/ möchtet Ihr den Teilnehmern unbedingt vermitteln?

Roland Zag:
Wie großartig das Geschichtenerzählen sein kann und wie großartig es ist, sich selbst in seinen künstlerisch kreativen Potenzialen kennenzulernen.

Wie sind die Chancen im Drehbuchsegment erfolgreich zu arbeiten? Welche Voraussetzungen muss man erfüllen?

Roland Zag:
Ein ausgereiftes Drehbuch oder eine besondere Stoffidee sind eine gute Voraussetzung. Dabei kann man die Unterstützung von Fachleuten wie Jochen und mir sehr gut gebrauchen. Aber es braucht noch zwei weitere, extrem wichtige Voraussetzungen: strenges professionelles Selbst-Management (Zeit, Disziplin, Umgang mit Krisen); sowie Branchenkenntnis und Marktüberblick (Wer sind die Player? Wie kommt man an sie ran?). 

Jochen Strodthoff:
Dafür lernen die Teilnehmer*innen jedes Arbeitswochenende einen Gast aus der Filmlandschaft kennen, der konkret über die Möglichkeiten und Bedingungen der Verwirklichung von Stoffen berichtet. Es sind Gäste aus den Bereichen Filmförderung, Produktion, Redaktion und Autorenverband. Das STOFF.lab mündet in einem gemeinsamen „Produzentendinner“, das den Teilnehmer*innen die Gelegenheit bietet, persönliche Kontakte mit Produzenten*innen zu knüpfen.

Roland Zag:
Wir unterstützen vor allem bei der Entwicklung und Erstellung eines marktfähigen Stoffes – Autor*in werden lässt sich nur bedingt vermitteln.

Wie hat sich das Drehbuchschreiben in den letzten 10 Jahren verändert?

Roland Zag:
Die Bedeutung von individuell erzählten Geschichten à la „Die Reise des Helden“ nimmt immer mehr ab. Dagegen nehmen kollektiv erzählte, systemische Erzählformen vor allem im Serienbereich immer mehr zu. Die Welt hat sich gerade in den letzten Wochen in einem atemberaubenden Tempo

verändert. Wir müssen aufpassen, den Kontakt zum Publikum nicht zu verlieren.

Gerade in der aktuellen Weltsituation – wo siehst Du/ seht Ihr die Notwendigkeit und Wichtigkeit deutscher Drehbücher?

Roland Zag:
Die Welt wächst gegenwärtig zusammen und wird auch wieder viel regionaler (Die Grenzen sind zu!). Geschichtenerzählen ist für das Selbstbild einer Gesellschaft essentiell. Es ist wichtiger denn je, hier das individuelle Erleben zum kollektiven beizusteuern.

Die Coronakrise hat viele Filmschaffende in Existenzschwierigkeiten gebracht. Kann man als (unbekannter) Autor noch an sich und sein Herzensprojekt glauben?

Roland Zag:
Ja, unbedingt. Wir brauchen (auch) neue, andere Geschichten. Es ist immer schwer, als Künstler*in an sich zu glauben – Corona hin oder her. Wir helfen dabei, so gut wir können.

Die Filmwerkstatt achtet immer sehr darauf, auch den Netzwerkgedanken unter den Teilnehmern zu stärken. Ist das auch im Online-Seminar möglich und wie wichtig ist ein Netzwerk unter Autoren bzw. in der Branche der Filmschaffenden?

Roland Zag:
Das Netzwerken ist, s.o., mit das Allerwichtigste überhaupt, weil sich die Autor*innen auf Augenhöhe untereinander austauschen können.

Jochen Strodthoff:
Die wichtigste Erkenntnis ist dabei meistens, dass die Kollegen oft mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Das hilft Allianzen zu schmieden.

Roland Zag:
Und geht natürlich auch online. Aber die Vorzüge einer realen analogen Begegnung mit anderen Kolleg*innen sind nicht verhandelbar.

Auf was freust Du Dich/ freut Ihr Euch am meisten beim bevorstehenden STOFF.lab ?

Roland Zag und Jochen Strodthoff:
Auf neue Teilnehmer und neue Stoffe!

Vielen Dank für das Interview! Wir freuen uns schon sehr auf das diesjährige STOFF.lab und sind gespannt auf die neuen Teilnehmer*Innen.

Alle Infos zu unseren Lehrgängen sind unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge nachzulesen. Eine aktuelle Übersicht unserer Wochenendseminare sind auf unserem Buchungsportal unter www.filmseminare.de/muenchen/termine zu finden.

STOFF.lab: Nur noch wenige Tage bis zum Anmeldeschluss am 9. Juli

Das letzte STOFF.lab ging mit einem herzlichen und ehrlich gesagt auch sehr leckerem Netzwerk-Abendessen zu Ende. Unsere Autorinnen und Autoren haben über zehn Monate hinweg an sechs Wochenenden an ihren Stoffen gearbeitet und viel über Kritikfähigkeit, über die eigenen Charaktere und über Dramaturgie gelernt. Begleitet durch Frank Raki haben sie sich vor fast einem Jahr auf eine Heldenreise begeben, die versprach, ihr Leben umzukrempeln. Hier könnt ihr nachlesen, wie das Schlussurteil von Teilnehmern und Teilnehmerinnen zu dieser Erfahrung ausfällt:

3. Produzentendinner als Abschluss des STOFF.lab-Lehrgangs

„Ich bin froh am STOFF.lab teilgenommen zu haben, da ich viel gelernt habe. Ich bin definitiv auf das nächste Level gekommen. Es sind interessante Kontakte beim Dinner entstanden mit denen ich weiterhin im Austausch bin. Mich hat sogar eine Produktionsfirma aus Köln angeschrieben, die sich für den Stoff interessiert. Last but not least: Frank war super, hat sehr viel Wissen vermittelt und war bei der Weiterentwicklung meines Stoffes sehr hilfreich.“ – Thomas Gotschlich (STOFF.lab 2018/19)

„Das STOFF.lab hat mich viel über die Stoffentwicklung gelehrt! Ich weiß jetzt viel besser, wie ich mich zu einer Idee und der Entwicklung hin zum Treatment verhalten muss, was ich beachten muss und akzeptieren kann, in meiner eigenen Haltung zum Stoff und im Umgang mit dem Feedback. Eine wertvolle Erfahrung und sehr zu empfehlen für werdende Autoren!“– Dr. Pablo Hagemeyer (STOFF.lab 2018/19)

„Also ich finde es ein super Konzept, dass sich Autoren gegenseitig unterstützen und gleichzeitig von einem Dramaturgen betreut werden. Frank hat das in meinen Augen auch toll und mit viel Herzblut und Enthusiasmus gemacht– auch außerhalb der Wochenenden– und ich konnte sehr viel wertvollen neuen Input für mich mitnehmen. Vor allem hat er auch viel psychologisches Fingerspitzengefühl und Kompetenz im Umgang mit der Gruppe bewiesen, was ja für den Zusammenhalt über ein Jahr ganz wichtig war. Er hat es geschafft, einen respektvollen und herzlichen Ton in der Gruppe zu etablieren.“– Marie Graf (STOFF.lab 2017/18)

„Ich finde, dass ich mich als Nachwuchsautorin klar weiter entwickeln konnte. Auf allen Ebenen.“– Kathrin Thomann (STOFF.lab 2017/18)

„Ich danke Euch und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe enorm viel auch für andere Bereiche, in denen ich arbeite, mitgenommen, auch für meine Bühnenarbeit und Theaterskripte. Alles ist neu und macht ungeheuer Spaß. Ich komme bald wieder, weil ich jetzt tiefer ins Filmen einsteigen will.“– Manuela Serafim (STOFF.lab 2017/18)

„Die Seminare unter Franks Leitung waren sehr professionell, es gab –  glaube ich – keine Frage, die er nicht sinnvoll beantworten konnte. Auch den enormen Vorbereitungsaufwand von Frank konnte man deutlich spüren & sehen, seine begleitenden & motivierenden Mails zogen sich zwischen den Seminaren durch wie ein roter Faden. Dadurch wurden wir immer wieder dort abgeholt, wo wir standen und fanden die nötige Unterstützung, wenn mal wieder „alles verloren“ war. Auch im schwierigen Terrain der sinnvollen, psychologischen Unterstützung hat Frank ganze Arbeit geleistet.– Alexandra Habermaier (STOFF.lab 2017/18)

„Das großartige am STOFF.lab ist, dass man in regelmäßigen Abständen mit kreativen Experten eine Idee weiterentwickelt und so auch die Schwierigkeiten des Schreibens zu umschiffen lernt. Die super Atmosphäre und das kollegiale Umfeld in der Filmwerkstatt machen die Kurswochenenden zu etwas Besonderem. Vor allem aber die Abschlussveranstaltung bietet für alle Autoren eine Plattform, durch die Produzenten in ungezwungener Atmosphäre auf die Projekte aufmerksam gemacht wurden und so abschließend auch noch die vermarktung des stoffes unterstützt wurde!“ – Lia Neumair (STOFF.lab 2016/17)

Die STOFF.lab Gruppe 2018/19, mit Leiter Frank Raki, Drehbuchreferentin FFF Adina Mungenast und Geschäftsführung Velina Chekelova

Der diesjährige Kurs steht erneut vor der Tür und wir nehmen bereits Anmeldungen entgegen: bis zum 9. Juli 2019. Das Angebot richtet sich sowohl an junge Autore/innen, die Unterstützung bei ihrem ersten großen Projekt haben, als auch an erfahrene Writer, die ihrem Stoff das gewisse Etwas verleihen wollen. Hier bekommen sie die Gelegenheit ihre Stoffidee zu entwickeln und voran zu bringen. Das STOFF.lab wird dieses Jahr von Roland Zag (www.thehumanfactor.de) und Jochen Strodthoff als Team betreut.

In sechs Anwesenheitseinheiten werden unter anderem Aufstellungen, Übungen zum kreativen Schreiben und Theorie zur Dramaturgie dazu genutzt, die Drehbücher, Exposées und Treatments aufzupolieren und auf den Punkt zu bringen. Dabei spielen die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine große Rolle, indem sie wertvollen Input einbringen und sich gegenseitig zum Erfolg verhelfen. Verschiedene Gäste aus der Branche runden das Bild ab, indem sie Know-How und Kompetenz zu Themen wie Förderung und Produktion vermitteln. Bei einem Abschluss-Dinner mit erfolgreichen Produzenten der Münchner Filmszene kommen die frisch gebackenen Autoren und Autorinnen in Kontakt mit potenziellen Produktionspartnern.

Alle Informationen zum Angebot sowie den Anmeldeablauf finden sich hier: www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/stoff-lab

Abschluss des STOFF.lab 2018/19 beim Produzentendinner: Jetzt bewerben für die neue Runde unserer Autorenwerkstatt!

Am 9. Mai 2019 ging das dritte STOFF.lab, unsere Autorenwerkstatt für fiktionale Projekte erneut mit einem feierlichen Produzentendinner zu Ende: im Kreis ausgewählter Münchner Produzenten konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den zurückliegenden Kurs anstoßen und den anwesenden Branchenprofis in entspannter Atmosphäre von ihren Projekten erzählen. Über zehn Monate hinweg haben die Autorinnen und Autoren unter Leitung von Frank Raki im inspirierenden Austausch in der Gruppe ihre Filmideen und Stoffe weiterentwickelt und können nun mit einer sicheren Grundlage selbstbewusst den nächsten Schritt gehen. Die Projekte und Informationen zu den Absolventen gibt es jetzt auch online unter cloud.filmseminare.de/sl-c-booklet.pdf

Von der aufstrebenden Generation junger Münchner Produzenten waren an diesem Abend anwesend Bernd Krause (Mixtvision GmbH), Ferdinand Freising (Tellux Film), Hamid Baroua (Yalla Poductions & Sappralot Fuim), Florian Deyle (DRIFE Productions), Torben Maas (filmschaft), Christiana Wertz (all-in-production GmbH), Nina Spilger (Starhaus Filmproduktion GmbH) und Andreas Atzwanger (Wiedemann & Berg Film). Das Photoalbum des Abends mit den Gästen und natürlich unseren STOFF.lab-Absolventen findet sich auf facebook.

Wer ebenfalls seinen fiktionalen Filmstoff unter professioneller Anleitung und im Rahmen von fachkundigen Diskussionen weiterentwickeln will, hat jetzt die Gelegenheit, sich für das nächste STOFF.lab mit Kursstart Ende Juli anzumelden. Weitere Informationen, Termine und wie ihr euch zum STOFF.lab genau anmelden könnt, finden sich hier: www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/stoff-lab/

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen bis zum 9. Juli 2019!

STOFF.lab erneut mit Roland Zag: ab jetzt bewerben für die vierte Runde

Unser STOFF.lab 2018/19 geht mit großen Schritten Richtung Ende. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen arbeiten an ihren Pitches für das jährliche Produzentendinner und Frank Raki bereitet das letzte Wochenende vor. Neben Filmdrehbüchern sind dieses Jahr auch Serienideen dabei und wir freuen uns auf einen gemütlichen gemeinsamen Abschluss. Aber vorerst muss noch ein etwas gearbeitet werden!

Das STOFF.lab ist eine Autorenwerkstatt für fiktionale Filmprojekte, die angehenden Drehbuchautoren Gelegenheit bietet, ihren aktuellen Filmstoff unter professioneller Anleitung voranzutreiben und auf die nächste Stufe zu heben. Es richtet sich gleichermaßen an Autoren, Journalisten, Produzenten, Redakteure, Schauspieler und andere Filmschaffende sowie an Autodidakten, die eine spannende Geschichte in Drehbuchform niederschreiben wollen. Dramaturgische Vorkenntnisse sind wünschenswert, jedoch keine Bedingung. Interessenten, die den Status ihres Projektes in einem der folgenden Beispiele wiedererkennen, sind zur Bewerbung eingeladen:

  • Die Drehbuchidee liegt vor: Ziel ist die Entwicklung des Stoffes und die Erstellung von Logline, Synopsis und Treatment.
  • Das Treatment liegt vor: Ziel ist die Erstellung einer ersten Dreh- buchfassung; dabei ist die Erstellung eines Bildertreatments ein Zwischenschritt.
  • Die erste Drehbuchfassung liegt vor: Ziel ist es, aus der ersten Fassung die Drehfassung zu entwickeln.

Für die Leitung des STOFF.lab konnten wir dieses Jahr erneut Roland Zag gewinnen, einen der meistbeschäftigten Drehbuchberater und -lehrer im deutschsprachigen Raum. Er arbeitet(e) an Projekten u.a. von Feo Aladag, Fatih Akin, Dennis Gansel, Sherry Hormann, Ralf Hüttner, Markus Imboden, Eran Riklis, Marc Rothemund, Matthias Schweighöfer, Philipp Stölzl und Tomy Wigand. Als Autor der Bücher „Der Publikumsvertrag – Emotional wirksames Drehbuchschreiben mit ‚the human factor’“ und „Dimensionen filmischen Erzählens“ beschäftigt er sich besonders mit den sozialen und inneren Prozessen eines Autors und seines Stoffs sowie deren Position im sie umgebenden System. >>> www.the-human-factor.de

Unterstützt wird er von Jochen Strodthoff, der für seine Schauspieltätigkeit in 2010 mit dem Förderpreis Deutscher Film als bester Hauptdarsteller und in 2012 mit dem George-Tabori-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Er hat u.a. beim „Tatort“ (2012), „Die Chefin“ (2014) und „Fack ju Göhte“ (2013) mitgewirkt. Er absolvierte die Weiterbildung nach „the human factor“ bei Roland Zag und ist seit 2014 als Drehbuchberater und Dramaturg freiberuflich tätig. >>> www.dramaturgenverband.org/profil/jochen-strodthoff

Mehr Informationen zum STOFF.lab und Anmeldung unter:
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/stoff-lab