Jetzt geht’s los: Unsere Hybrid-Seminare starten!

Online oder in Präsenz? Diese Frage können wir bei vielen Weiterbildungen zukünftig mit „Beides!“ beantworten! Dank der START INTO MEDIA FUTURE SKILLS Förderung, die für innovative Seminare und Workshop-Reihen konzipiert wurde, können wir bereits am 09. und 10. April das Seminar SYSTEMISCHE DRAMATURGIE MIT ‚THE HUMAN FACTOR‘ im Hybrid-Modus anbieten. Teilnehmende haben somit die Wahl, das Seminar online zugeschaltet oder in Präsenz am Seminarort zu besuchen. Dozent Roland Zag ist einer der meistbeschäftigten Drehbuchberater und -lehrer im deutschsprachigen Raum. Er unterrichtet regelmäßig u.a. beim ZDF, und als Autor des Buches „Der Publikumsvertrag – Emotional wirksames Drehbuchschreiben mit ‚the human factor‘“ beschäftigt er sich besonders mit den sozialen und inneren Prozessen eines Autors und seines Stoffs. Zudem leitet er bei der Münchner Filmwerkstatt das STOFF.lab, eine Autor*innenwerkstatt für fiktionale Filmprojekte, die angehenden Drehbuchautor*innen Gelegenheit bietet, ihren aktuellen Filmstoff unter professioneller Anleitung voranzutreiben und auf die nächste Stufe zu heben. An diesem Seminar-Wochenende erläutert Roland Zag seinen systemischen Ansatz und wie ihn sich Autor*innen schon frühzeitig zu Nutze machen können. Die Arbeit mit ‚the human factor‘ gibt direkte, praktisch umsetzbare Antworten – nicht nur für Autor*innen, sondern auch für Produzent*innen, Verleiher*innen, Redakteur*innen und alle, die sich mit Stoffentwicklung befassen.

Hybrid-Modus, wo es inhaltlich sinnvoll ist

Die technische Betreuung unseres Hybrid-Seminars übernimmt Tyron Montgomery, ebenfalls Dozent der Münchner Filmwerkstatt. Tyron Montgomery ist OSCAR-Preisträger und international bekannter Pionier im VFX-Bereich. Er entwickelte Motion-Control-Software sowie das Interlaced-Light-Recording, ist Mitinhaber mehrerer Patente und leitet die Agentur Augenreiz in München.
Zukünftig werden wir nach Absprache mit all unseren Dozent*innen immer mehr Weiterbildungen im Hybrid-Modus anbieten und es den Teilnehmenden so freistellen, ob sie lieber vor Ort anwesend sein oder online teilnehmen wollen. Immer am Seminar-Ort ist die Dozentin oder der Dozent und die Teilnehmer*innen, die sich zuvor dafür angemeldet haben. Es gibt aber auch Seminare, bei denen es inhaltlich nicht sinnvoll ist, online teilzunehmen. So basieren zum Beispiel „Mitmach“-Seminare wie der Filmworkshop für Branchen-Einsteiger Zwei Tage = ein Film oder der Ferienkurs Filmworkshop für Kinder und Jugendliche auf der Interaktion vor Ort, sowie dem gemeinsamen Umgang mit Technik. Diese Kurse eignen sich somit nicht für den Hybrid-Modus.

Kosten und Anmeldung zum Hybrid-Seminar

Die Anmeldung für das Seminar SYSTEMISCHE DRAMATURGIE MIT ‚THE HUMAN FACTOR‘ im Hybrid-Modus ist ganz unkompliziert über unser Buchungssystem www.filmseminare.de/termine möglich. Für einen reibungslosen Ablauf des Buchungsprozess erscheint das Seminar in der Auflistung zweimal, beim Anklicken der jeweiligen Termine ist nach der Seminarbeschreibung jeweils die Anmeldung online oder im Seminarraum vor Ort. Entscheidend ist für die Buchung nicht welchen Termin man in der Auflistung auswählt, sondern nur, welchen Termin mit welchem Ort man auswählt.

Wir arbeiten daran, noch viele weitere Weiterbildungen als Hybrid-Veranstaltungen anbieten zu können, um so möglichst vielen Medienschaffenden und Interessierten der Branche die Chance auf Weiterbildung bieten, egal wie die Präferenzen oder (finanziellen) Möglichkeiten in Bezug auf die Teilnahme liegen. Für das kommende Seminar SYSTEMISCHE DRAMATURGIE MIT ‚THE HUMAN FACTOR‘ bieten wir den Online-Teilnehmer*innen einen reduzierten Einführungspreis an.

Eine aktuelle Übersicht auf all unsere Wochenendseminare ist immer auf unserem Buchungsportal unter www.filmseminare.de/muenchen/termine zu finden. Mit unserem Frühbucherrabatt sind Seminare bis 14 Tage vor Veranstaltungstermin zu einem vergünstigten Preis buchbar. Alle Seminare aus unserem Programm können auch zur Firmenweiterbildung, Mitarbeitermotivation oder als Geschenk für Geschäftspartner, Kunden, Freunde oder Kinder gebucht werden! Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

Systemische Dramaturgie, Werbefilm, Bildgestaltung und Comedy – die kommenden Seminare

Nicht mehr lange ist es hin und unsere beiden Autorenwerkstätten DOK.lab und STOFF.lab gehen in die nächste Runde. Hinter den Kulissen laufen bereits die Vorbereitungen, um auch in diesem Jahr wieder interessante, kreative und produktive Lehrgänge für die Teilnehmenden anbieten zu können. Wer mehr über die zehnmonatigen .labs erfahren möchte, kann sich auf den jeweiligen Kursseiten unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge vorab informieren. Wer Dozent und Kursleiter des STOFF.labs, Roland Zag, bereits kennen lernen möchte, kann in unserem Seminar Dramaturgie der Systeme mit ‚the human factor‘ am Wochenende des 9. und 10. April bereits die Gelegenheit nutzen und einen der meistbeschäftigsten Drehbuchberater und -lehrer im deutschsprachigen Raum persönlich kennenlernen und von seinem Fachwissen profitieren. Dabei ist das Seminar nicht nur für Autoren*innen, sondern auch für Produzenten*innen, Verleiher*innen, Redakteur*innen und alle, die sich mit Stoffentwicklung befassen, geeignet . Wer sich im Bezug auf Drehbuchschreiben noch Grundkenntnisse aneignen möchte oder Wer bestehendes Wissen auffrischen möchte, hat in unserem Seminar Drehbuchhandwerk mit Dozent Frank Raki, der das STOFF.lab von 2017 bis 2019 geleitet hat, dazu die Möglichkeit.

Natürlich bieten wir auch eine Vielzahl an Weiterbildungen für andere Arbeitsbereiche von Film- und Medienschaffenden an. Nachfolgend unsere Terminübersicht für April und Mai, weitere Infos und eine Jahresübersicht auf all unsere Seminare sind auf unserem Buchungsportal unter www.filmseminare.de/muenchen/termine zu finden.

April 2022
09.04.2022 Dramaturgie der Systeme mit ‚the human factor‘
09.04.2022 Werbefilmproduktion
18.04.2022 Filmworkshop für Kinder und Jugendliche
23.04.2022 Grundlagen der Bildgestaltung

Mai 2022
07.05.2022 Zwei Tage = ein Film
14.05.2022 Comedy
14.05.2022 Lichtgestaltung für Film- und Videoprojekte
21.05.2022 Drehbuchhandwerk
26.05.2022 Camera Acting
26.05.2022 Script Supervisor*in

ACHTUNG: Mit unserem Frühbucherrabatt sind Seminare bis 14 Tage vor Veranstaltungstermin zu einem vergünstigten Preis buchbar. Alle Seminare aus unserem Programm können auch zur Firmenweiterbildung, Mitarbeitermotivation oder als Geschenk für Geschäftspartner, Kunden, Freunde oder Kinder gebucht werden! Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

DACHS Drehbuchpreis, fsff & Produzent*innen-Dinner und unsere kommenden Seminare

Durch Weiterbildungsangebote, Lehrgänge und Werkstätten oder als Netzwerkpartner Talente unterstützen – das ist es, was die Münchner Filmwerkstatt seit vielen Jahren engagiert macht. Deshalb freuen wir uns auch besonders, in diesem Jahr im Rahmen des Fünf Seen Filmfestival (fsff) nicht nur unser bekanntes Netzwerkevent Produzent*innen-Dinner stattfinden zu lassen, sondern auch den „DACHS DREHBUCHPREISzu stiften. Der Preis wird dem*r Drehbuchautor*in des Preisträgerfilms, einem aktuellen Spielfilm aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol (DACHS), verliehen und beinhaltet ein Preisgeld in Höhe von 3.000 €.

Zukunft der Drehbücher

Die Verleihung des Preises findet am 21. August um 16:30 Uhr im Kino Starnberg statt. Die Jury aus Saralisa Volm, Franziska An der Gassen und Roland Zag, der auch gemeinsam mit Jochen Strodthoff die Studienleitung bei unserer Autorenwerkstatt STOFF.lab innehat, diskutiert zudem im Panelgespräch, warum so viele gute Drehbücher unverfilmt bleiben, während andererseits ein Mangel an tollen Stoffen besteht. Moderiert wird die Preisverleihung sowie das Panel von Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer. Im Anschluß an die Veranstaltung findet auf dem Seegrundstück des Münchener Ruder-Clubs ab 18 Uhr das Produzent*innen-Dinner, unser Netzwerkevent für die Absolvent*innen der Projektwerkstatt STOFF.lab statt. Mehr zum Produzent*innen-Dinner sowie die Links zu den Booklets mit den Projekten der Absolvent*innen gibt es im Newsletter vom 27. August 2021.

Wer sich im Bereich Drehbuchschreiben weiterbilden möchte, am 18. und 19. September findet unser Seminar Das Geheimnis mitreißender Drehbücher mit Dozent Martin Thau, der u.a. über 20 Jahre die Studien der Drehbuchwerkstatt München an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) geleitet hat, statt. Und zum Thema Produzieren mit keinem oder kaum Budget hält Martin Blankemeyer sein Seminar Filmemachen mit Microbudget, in dem er Möglichkeiten zum Filmemachen fernab von gängigen Finanzierungsmöglichkeiten vermittelt. Bis zum 03. September wird bei der Buchung automatisch der Frühbucherrabatt abgezogen, danach gilt wieder die reguläre Seminargebühr.

Unser gesamtes Programm ist unter www.filmseminare.de stets aktuell aufgeführt und mit unserem Frühbucherrabatt sind alle Seminare bis 14 Tage vor Veranstaltungstermin zu einem vergünstigten Preis buchbar. All unsere Seminare aus unserem Programm können auch zur Firmenweiterbildung, Mitarbeitermotivation oder als Geschenk für Geschäftspartner, Kunden, Freunde oder Kinder gebucht werden!
Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung – beispielsweise mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) – u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

Autorenwerkstatt STOFF.lab erfolgreich gestartet

Mit der Autorenwerkstatt STOFF.lab hat die Münchner Filmwerkstatt einen Lehrgang konzipiert, der die Teilnehmer*innen über einen Zeitraum von ca. zehn Monaten bei ihren Drehbuch-Projekten begleitet. An sechs gemeinsamen Wochenenden werden alle Stoffe in geschützter Atmosphäre und unter professioneller Anleitung durch die Kursleiter Roland Zag und Jochen Strodthoff ausführlich besprochen. Dabei profitieren die Teilnehmenden von individuellen Lösungen, die unmittelbar der Weiterentwicklung ihres Filmstoffs dienen, als auch vom inspirierenden Austausch und von der Diskussion sämtlicher Projekte in der Gruppe.

Am Wochenende des 24. und 25. Juli 2021 konnten wir die Teilnehmer*innen unseres neuen STOFF.lab, dem F-Kurs, herzlich willkommen heißen. Mit der Auftaktveranstaltung und dem Kennenlernen haben sich die zwölf Autor*innen gemeinsam mit Roland Zag und Jochen Strodthoff auf ihre zehnmonatige Reise zum besseren Drehbuch begeben.

STOFF.lab Teilnehmer*innen 21/22 F-Kurs

Wir sind auf die Entwicklungen gespannt, drücken alle Daumen und freuen uns auf die Ergebnisse!

Mehr Informationen zum STOFF.lab unter:
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/stoff-lab

Herzliche Grüße aus der Filmwerkstatt,
Martin Blankemeyer, Una Celik, Maria Muresan und Sonja Rank

Letzter Aufruf für das STOFF.lab und das DOK.lab

Nur noch wenige Tage und die Anmeldefrist für unsere beiden Projektwerkstätten DOK.lab und STOFF.lab ist für die diesjährigen Lehrgänge vorbei! Bis zum 6.Juli können sich Interessierte bei der Münchner Filmwerkstatt bewerben. Wer sich bisher noch nicht sicher war, ob das eigene Projekt geeignet ist, oder ob eine Teilnahme auch als Nicht-Münchner*in möglich ist, für den haben wir die wichtigsten Fragen hier kurz zusammengefasst und beantwortet:

FAQ zu unseren Projektwerkstätten

Muss ich bereits Erfahrungen im Bereich Dokumentarfilm/ im Drehbuchsegment haben?
Für beide Autorenwerkstätten gilt: Vorkenntnisse sind wünschenswert, jedoch keine Bedingung. Entscheidend sind Talent, Entschlossenheit und Leidenschaft, um die schwierigen Phasen des Entwicklungsprozesses erfolgreich zu meistern.

Wo findet das DOK.lab/ STOFF.lab statt?
Die Präsenzseminare finden in München oder im Münchner Raum statt. Wie viele Seminare online oder gemeinsam stattfinden, wird die Studienleitung gegebenenfalls an das aktuelle Infektionsgeschehen anpassen.

Kann ich auch teilnehmen, wenn ich nicht in Deutschland lebe?
Natürlich! Für uns zählt die Idee/ der Filmstoff/ das Projekt!

Wann beginnt das DOK.Lab/STOFF.lab und wann endet es?
Auftaktwochenende ist für beide Autorenwerkstätten Samstag, 24. und Sonntag, 25. Juli 2021.
Das letzte gemeinsame Wochenende findet am 23. und 24. April 2022 statt. Die einzelnen Termine für alle Wochenenden sind für das DOK.lab unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/dok-lab und für das STOFF.lab unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/stoff-lab zu finden.

Gibt es die Möglichkeit auf Rabatt?
Um gerade kleine und mittlere Produktionsfirmen bei der betrieblichen Weiterbildung ihrer festen und freien Mitarbeiter zu unterstützen, gewähren wir den Mitgliedsfirmen im Verband Deutscher Filmproduzenten und der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. einen Rabatt von 15 Prozent.
Ebenso gewähren wir Einzelpersonen bei Zahlung des vollen Betrags vor Kursbeginn Rabatt.

Und was sagen die Teilnehmer*innen aus dem letzten Kurs?

Natürlich läuft nicht immer alles perfekt. Und Kritik nehmen wir uns sehr zu Herzen! Gerade in der Pandemie-Situation kamen auf die Teilnehmer*innen, als auch auf die Dozenten*innen, Gäste und die Mitarbeiter*innen der Münchner Filmwerkstatt einige Herausforderungen zu. Umso mehr freut es uns, wenn die Absolventen*innen auch in diesem Jahr wieder ein positives Resümee aus dem Lehrgang ziehen.

DOK.lab Teilnehmer*innen 20/21

DOK.lab-Teilnehmerin: „Ich konnte wirklich davon profitieren, mit den anderen zusammenzuarbeiten. Sowohl in
unseren großen Treffen, als auch in kleineren Runden, die wir genutzt haben, um uns zum
Beispiel auf die Bewerbung beim DOK.fest vorzubereiten.“

STOFF.lab-Teilnehmerin: „Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Die Drehbuchbegleitung verlief
sehr dicht, sehr gut organisiert und hat mir immer wieder neuen Antrieb gegeben,
Passagen meines Stoffes neu zu überdenken ohne dabei meine Ambitionen für die
Story zu übergehen oder aus den Augen zu lassen. “

STOFF.lab-teilnehmer*innen 20/21

DOK.lab-Teilnehmerin: „Ich hatte am Anfang noch keinerlei Erfahrungen in der Filmbranche und habe das Gefühl, das
dok.lab hat mich in diesem Bereich einen großen Schritt voran gebracht. Besonders toll fand ich,
wie offen alle Teilnehmer*innen über ihre Unsicherheiten und Schwächen gesprochen haben und
man sich dadurch mit seinen Sorgen nicht so alleine fühlt. Diese Offenheit war für mich bis
dahin völlig neu, weil weder in meiner Journalistenausbildung noch an der Uni so offen über
Schwierigkeiten gesprochen wurde.“

STOFF.lab-Teilnehmer: „Sehr geholfen hat mir – neben der handwerklichen Kompetenz – das
enorme Gespür von Roland und Jochen für das, was in meinem Stoff steckt, für die
Konflikte und die innere Logik der Story und der Figuren. Ein Riecher dafür, wo
das Ganze hinzielt und hinwill. So konnte ich dem Stoff Dinge entlocken, die mir
vorher verborgen waren. Dabei sind Jochen und Roland in ihrem Feedback sehr
unterschiedlich und ergänzen sich darin hervorragend. Der Umgang der
Teilnehmer*innen untereinander war konstruktiv, respektvoll, offen, direkt und frei
von Eitelkeiten. Hilfreich und wohltuend. Für mich war das STOFF.lab ein
Volltreffer.“

Alle Infos zu unseren Lehrgängen DOK.lab und STOFF.lab sowie zu all unseren anderen Lehrgängen sind unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge nachzulesen. Eine aktuelle Übersicht unserer Wochenendseminare ist auf unserem Buchungsportal unter www.filmseminare.de/muenchen/termine zu finden. Mit unserem Frühbucherabatt sind Seminare bis 14 Tage vor Veranstaltungstermin zu einem vergünstigsten Preis buchbar. All unsere Seminare aus unserem Programm können auch zur Firmenweiterbildung, Mitarbeitermotivation oder als Geschenk für Geschäftspartner, Kunden, Freunde oder Kinder gebucht werden!
Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung – beispielsweise mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) – u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

Interview mit den STOFF.lab-Absolventinnen JÄGERINNEN

Nur noch wenige Wochen und die Anmeldefrist für unsere Autorenwerkstätten fiktional und nonfiktional, STOFF.lab und DOK.lab, ist vorbei. In den Lehrgängen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, über den Zeitraum von 10 Monaten mithilfe der professionellen Unterstützung der Kursleiter Roland Zag und Jochen Strodthoff für das STOFF.lab und Nicole Leykauf für das DOK.lab, ihre Projekte intensiv zu bearbeiten und weiter zu entwickeln. Die Filmemacherinnen Mo Jäger und Melissa Isabell Jäger aka Jägerinnen waren Teil des gerade beendeten 5. Kurs des STOFF.labs (E-Kurs) und erzählen im Interview von ihrem Filmprojekt, warum sie am STOFF.lab teilgenommen haben und inwieweit sie das STOFF.lab in der Weiterentwicklung ihres Stoffes voran gebracht hat.

Hallo liebe Jägerinnen! Um was geht es in Eurem Projekt?
Ganz simpel: Um die Liebe. Zwei Frauen verlieben sich ineinander – beim Dreier mit einem Taxifahrer. Beide werden schwanger. Die eine will. Die andere nicht. Wir widmen uns mit viel Humor und Wärme relevanten Themen von Heute: Was braucht es in unserer Leistungsgesellschaft um Mutter sein zu können? Muss eine Frau Mutter sein wollen? Darf sie auch Schiss davor haben? Darf sie es auch nicht wollen – wegen der Karriere? 
Wir erzählen mit einem Hauch Utopie, weil wir mit die Realität von Morgen positiv mitgestalten wollen. Deshalb wird die Queerness unserer beiden Protagonistinnen bewusst nicht problematisiert. 

Melissa Isabell Jäger und Mo Jäger aka JÄGERINNEN

Wann ist Euch die Stoffidee gekommen?
Schon vor einiger Zeit. Ende 2017 auf einer Autofahrt. Da kommen uns immer die besten Ideen. 

In welchem Entwicklungsstadium Eures Projekts seid ihr zum STOFF.lab gekommen? 
Tatsächlich bereits mit einer ersten Drehbuchfassung. 

Wie seid Ihr auf das STOFF.lab aufmerksam geworden?
Wir haben natürlich den Newsletter der Münchner Filmwerkstatt abonniert ;)

Warum habt Ihr Euch beim STOFF.lab angemeldet?
Na, zum Einen war es eine tolle Chance mit Roland Zag und Jochen Strodthoff zu arbeiten und der Austausch innerhalb der Gruppe ist Gold wert. Das ist ja sowas wie ein erstes Testpublikum. Zum Anderen gibt das zehnmonatige Programm einen wundervollen Anker. Wir haben uns vorgenommen zu jedem Workshop eine neue Fassung zu schreiben. Das haben wir sogar geschafft bis Roland gesagt hat, wir stehen kurz vor der Drehfassung. Da haben wir mal kurz durchgeatmet. 

Inwieweit hat das STOFF.lab Euch bei Eurem Projekt weiter gebracht?
Also vor allem haben wir durch das Stoff.Lab ganz tolle Menschen kennengelernt. Der Input und die vielen unterschiedlichen Perspektiven haben unseren Stoff reicher und echter gemacht. An dieser Stelle Danke an die anderen Teilnehmer*innen. Roland und Jochen haben immer die richtigen Fragen gestellt, um uns auch dramaturgisch zum nächsten Punkt zu bringen.

Aufgrund der Pandemie waren die meisten STOFF.lab Termine online – wie war das für Euch?
Schade, aber es hat gut funktioniert. Es war dadurch ein sehr fokussiertes Arbeiten. In der zweiten Hälfte des Programms haben wir zusätzliche Kleingruppen-Treffen gemacht, da konnten dann auch mal die Gespräche stattfinden, die sonst beim Kaffeeholen oder in den Pausen passieren und so wertvoll sind. 

Wie nutzt ihr das Netzwerk aus dem STOFF.lab? Treffen sich die Teilnehmer noch im Anschluss?
Zum Glück haben alle Teilnehmer*innen Lust weiterzumachen und sich weiterhin alle zwei Monate online zu treffen. Zum ersten Termin haben wir es allerdings nicht geschafft, weil wir an einer ZDF-Serie schreiben und dafür sogar JANNEKIND mal ein paar Wochen ruhen lassen.

Wie ist der Status Eures Projekts? Wie geht es weiter?
Wir haben mit Philipp Trauer von der BerghausWöbke einen tollen Produzenten, der schon lange an dieses Projekt glaubt. Jetzt heißt es Finanzierungspartner finden. Also alle Verleiher*innen, Vertriebe und Sendeanstalten meldet euch, wenn ihr unser Drehbuch lesen und uns kennenlernen wollt. 

Welchen Rat würdet Ihr Nachwuchs-Autoren geben?
Wir sind ja auch noch Nachwuchs-Autorinnen. Wir können also nur sagen, was wir machen: Vor allem Filme und Serien schauen, viel lesen – sehr gern auch die Zeitung. Wir stellen uns immer wieder  die Fragen: Warum diese Geschichte? Warum jetzt? Was ist relevant? Was ist neu? Was ist wichtig? Was hat das mit mir zu tun? 
Keine Angst vor Feedback haben. Ohne Feedback keine Auseinandersetzung also keine Entwicklung.

Vielen Dank für das Interview! Wir freuen uns schon sehr auf das diesjährige STOFF.lab und sind gespannt auf die neuen Teilnehmer*Innen und ihre Stoffideen.

Bis zum 06. Juli 2021, 12 Uhr können sich Interessierte mit ihrem Projekt bei uns bewerben und bei Aufnahme an sechs gemeinsamen Wochenenden die Chance nutzen, nicht nur zusammen mit den anderen Teilnehmern*innen und den Studienleitern, sondern auch mit verschiedensten Gästen aus der Branche ihr Projekt auf die nächste Stufe der Realisierung zu heben.

Alle Infos zu unseren Lehrgängen DOK.lab und STOFF.lab sowie zu all unseren anderen Lehrgängen sind unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge nachzulesen. Eine aktuelle Übersicht unserer Wochenendseminare ist auf unserem Buchungsportal unter www.filmseminare.de/muenchen/termine zu finden, beispielsweise findet am 12. und 13. Juni das Seminar Lektorieren von Drehbüchern mit dem Leiter des zweiten STOFF.labs, Frank Raki, und am 19. und 20. Juni mit dem aktuellen STOFF.lab-Leiter Roland Zag das Seminar Dramaturgie der Systeme mit ‚the human factor‘ statt.

Drehbuchhandwerk, Montageseminar, Color Grading und noch viele mehr – unsere kommenden Seminare

Prokrastination ist der Fachbegriff für die weit verbreitete „Aufschieberitis. „Das mache ich, wenn ich mehr Zeit habe.“ oder „Jetzt ist es ganz schlecht, das mache ich später.“, sind typische Aussagen der Prokrastination. Natürlich haben sie zeitweise auch ihre Berechtigung, aber häufig ist es doch ein unnötiges Verschieben wichtiger Themen auf einen unbestimmten Zeitpunkt . Obwohl unbestritten wichtig, gehört auch Weiterbildung oft zu den Dingen, die das Unternehmen, die eigene Persönlichkeit oder die Karriere voran bringen und trotzdem immer wieder nach hinten verschoben werden. In unserem Seminarprogramm finden sich die unterschiedlichsten Themen zur Weiterbildung von Filmschaffenden und die Seminare und Workshops finden überwiegend am Wochenende statt – beste Voraussetzungen also, um nicht zu prokrastinieren, sondern sich das passende Thema gleich rauszusuchen und zu buchen. Denn bis zu 14 Tage vor Seminartermin gibt es auch noch unseren Frühbucherrabatt – Entschlossenheit wird also belohnt! Einen Überblick auf unsere kommenden Seminare bis Juni gibt es hier im Newsletter, die komplette und stets aktuelle Übersicht ist auf unserem Buchungsportal unter www.filmseminare.de zu finden.

April 2021
10.04.2021 Grundlagen der Bildgestaltung
10.04.2021 Hygienebeauftragte*r für Film- und Fernsehproduktionen
24.04.2021 Produktionsleitung
24.04.2021 Schauspielführung

Mai 2021
01.05.2021 Drehbuchhandwerk
08.05.2021 Filmschnitt und Montage
13.05.2021 Camera Acting
15.05.2021 Rechercheseminar „Spannende Figuren“
21.05.2021 Script Supervisor
22.05.2021 Color Grading
22.05.2021 Color Grading
29.05.2021 Filmfinanzierung international
31.05.2021 Filmworkshop für Kinder und Jugendliche

Weitere Informationen und Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Online- oder Präsenzveranstaltung, Räumlichkeiten, Hygienemaßnahmen, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung – beispielsweise mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) – u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq. Die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

Nur noch wenige Tage: Jetzt anmelden für das STOFF.lab!

In vier Wochen bereits startet unser 5. STOFF.lab. Die Autorenwerkstatt für fiktionale Filmprojekte bringt die Teilnehmer innerhalb des Kurses mit verschiedenen kreativen Gast-Experten zusammen, fördert in enger Zusammenarbeit mit den Branchen-Profis und Studienleitern Roland Zag und Jochen Strodthoff die Weiterentwicklung der eigenen Stoffidee und unterstützt die Teilnehmer bei dem in der Branche so wichtigen Netzwerken durch die Abschlussveranstaltung, dem Produzentendinner der Münchner Filmwerkstatt.

Das Auftaktwochenende des Autoren-Lehrgangs findet am 25. und 26. Juli gemeinsam mit den Teilnehmern und den Studienleitern Roland Zag und Jochen Strodthoff statt. Über einen Zeitraum von ca. zehn Monaten werden an insgesamt sechs Wochenenden die Projekte in der Gruppe präsentiert und anschließend unter professioneller Anleitung ausführlich besprochen. Die Abstände von jeweils ca. zwei Monaten zwischen den Treffen dienen den Teilnehmer*Innen zur Umsetzung ihrer angestrebten Ziele bis zum nächsten Termin.
Weitere Infos zum STOFF.lab, Kursablauf und zum Drehbuchsegment in der Filmbranche geben Jochen Strodthoff und Roland Zag im Interview und sind zudem auf der Internetseite zum STOFF.lab zu finden.

Interessierte können sich mit ihrer Stoffidee bis zum 07. Juli 2020 per Email unterinfo@muenchner-filmwerkstatt.de anmelden.

STOFF.lab 20/21: Interview mit Roland Zag und Jochen Strodthoff

Ein eigenes Drehbuch schreiben! Oft steckt bereits eine spannende Geschichte im Kopf, aber ohne professionelle Unterstützung und das richtige Netzwerk wird daraus kein Drehbuch. Um Autoren*Innen bei Ihrem Weg von der Stoff-Idee zum finalen Drehbuch zu unterstützen, haben Experten der Branche 2016 das STOFF.lab der Münchner Filmwerkstatt gegründet.
Roland Zag und Jochen Strodthoff übernehmen auch im kommenden Kurs wieder die Studienleitung und sprechen im Interview über die Voraussetzungen und Chancen, die die Autorenwerkstatt den Teilnehmern bietet.

Roland, gerade läuft die Anmeldephase für das 5. STOFF.lab. Du warst bereits beim ersten und dem gerade abgeschlossenen Kurs dabei, dazwischen gab es noch andere Studienleiter. Warum hast Du Dich dazu entschieden, wieder die Leitung für das STOFF.lab zu übernehmen?

Roland Zag: Weil ich im letzten Jahr die Erfahrung machen konnte, dass sich das schwierige und anspruchsvolle Projekt, mit 10-12 höchst motivierten Autor*innen über 9 Monate an ihren Stoffen zu arbeiten, zu zweit sehr gut meistern lässt. Ich habe das früher oft allein versucht – und das war nicht befriedigend. Jetzt mit Jochen sind wir ein hervorragend eingespieltes Team, und das großartige Feedback vom letzten Jahr ist zusätzlich ermutigend.

Jochen, Du bist seit dem letzten STOFF.lab an Rolands Seite. Wie bist Du dazu gekommen und was sind Deine Bereiche?

Jochen Strodthoff: Roland und ich arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Wir verfolgen den gleichen dramaturgischen Ansatz, der den Menschen und seine sozialen Bindungen in den Mittelpunkt stellt, den „human factor“. Unser verwandter Humor schafft ein angenehmes Arbeitsklima. Wir tauschen uns aus und beschäftigen uns intensiv mit den Stoffen unserer Autor*innen. Von daher gibt es keine abgegrenzten Bereiche, sondern es gibt zwei Körper, die auf die Texte reagieren und darüber reflektieren.

Für das STOFF.lab sind Erfahrungen und dramaturgische Vorkenntnisse wünschenswert, jedoch keine Bedingung. Reichen Entschlossenheit und Leidenschaft für das eigene Projekt wirklich aus?

Roland Zag:
Vor allem braucht es die Bereitschaft, noch VIEL länger als ‚nur’ die neun Monate des STOFF.labs für das Projekt zu investieren. Jochen und ich begleiten die Autor*innen auf ihrem Weg – aber der ist danach noch lange nicht zu Ende. Eigentlich fängt er dann erst an. Verglichen mit diesen Dimensionen ist es eher zweitrangig, ob jemand schon dramaturgische Vorkenntnisse hat oder nicht.

Jochen Strodthoff:
Wichtig ist die Bereitschaft, sich immer wieder neu spielerisch zu befragen.

Warum ist das STOFF.lab ein wichtiger Kurs/ Lehrgang für Autoren?

Roland Zag:
Weil man zur Kontinuität gezwungen wird. Erst im Dranbleiben, Erforschen und immer neu Kennenlernen des Stoffes gewinnen Autor*innen Einblick in das, was da eigentlich in ihnen schlummert.

Jochen Strodthoff:
Von daher ist es kein klassischer „Lehrgang“, es geht uns nicht darum, ein theoretisches Konstrukt über eine Stoffidee zu stülpen. Unser Angebot bietet Autor*innen die Möglichkeit, sich mehrere Monate dramaturgisch begleiten zu lassen und – übrigens auch von den Kommiliton*innen – neue und bereichernde Anfregungen zu bekommen. Dadurch entsteht ganz nebenbei ein dramaturgischer Werkzeugkoffer, der einen auch bei weiteren Projekten begleiten wird.

Inwieweit gebt ihr als Dozenten und Leiter des STOFF.labs unterschiedliche Impulse an die Teilnehmer?

Roland Zag:
Die Unterschiede diesbezüglich sind gering. Wir kümmern uns beide mit Leib und Seele um die gemeinsame Arbeit. Und zwei Menschen, die sich in gleichem Maß fürs Gelingen des Ganzen verantwortlich fühlen, sind einfach doppelt wertvoll.

Was möchtest Du/ möchtet Ihr den Teilnehmern unbedingt vermitteln?

Roland Zag:
Wie großartig das Geschichtenerzählen sein kann und wie großartig es ist, sich selbst in seinen künstlerisch kreativen Potenzialen kennenzulernen.

Wie sind die Chancen im Drehbuchsegment erfolgreich zu arbeiten? Welche Voraussetzungen muss man erfüllen?

Roland Zag:
Ein ausgereiftes Drehbuch oder eine besondere Stoffidee sind eine gute Voraussetzung. Dabei kann man die Unterstützung von Fachleuten wie Jochen und mir sehr gut gebrauchen. Aber es braucht noch zwei weitere, extrem wichtige Voraussetzungen: strenges professionelles Selbst-Management (Zeit, Disziplin, Umgang mit Krisen); sowie Branchenkenntnis und Marktüberblick (Wer sind die Player? Wie kommt man an sie ran?). 

Jochen Strodthoff:
Dafür lernen die Teilnehmer*innen jedes Arbeitswochenende einen Gast aus der Filmlandschaft kennen, der konkret über die Möglichkeiten und Bedingungen der Verwirklichung von Stoffen berichtet. Es sind Gäste aus den Bereichen Filmförderung, Produktion, Redaktion und Autorenverband. Das STOFF.lab mündet in einem gemeinsamen „Produzentendinner“, das den Teilnehmer*innen die Gelegenheit bietet, persönliche Kontakte mit Produzenten*innen zu knüpfen.

Roland Zag:
Wir unterstützen vor allem bei der Entwicklung und Erstellung eines marktfähigen Stoffes – Autor*in werden lässt sich nur bedingt vermitteln.

Wie hat sich das Drehbuchschreiben in den letzten 10 Jahren verändert?

Roland Zag:
Die Bedeutung von individuell erzählten Geschichten à la „Die Reise des Helden“ nimmt immer mehr ab. Dagegen nehmen kollektiv erzählte, systemische Erzählformen vor allem im Serienbereich immer mehr zu. Die Welt hat sich gerade in den letzten Wochen in einem atemberaubenden Tempo

verändert. Wir müssen aufpassen, den Kontakt zum Publikum nicht zu verlieren.

Gerade in der aktuellen Weltsituation – wo siehst Du/ seht Ihr die Notwendigkeit und Wichtigkeit deutscher Drehbücher?

Roland Zag:
Die Welt wächst gegenwärtig zusammen und wird auch wieder viel regionaler (Die Grenzen sind zu!). Geschichtenerzählen ist für das Selbstbild einer Gesellschaft essentiell. Es ist wichtiger denn je, hier das individuelle Erleben zum kollektiven beizusteuern.

Die Coronakrise hat viele Filmschaffende in Existenzschwierigkeiten gebracht. Kann man als (unbekannter) Autor noch an sich und sein Herzensprojekt glauben?

Roland Zag:
Ja, unbedingt. Wir brauchen (auch) neue, andere Geschichten. Es ist immer schwer, als Künstler*in an sich zu glauben – Corona hin oder her. Wir helfen dabei, so gut wir können.

Die Filmwerkstatt achtet immer sehr darauf, auch den Netzwerkgedanken unter den Teilnehmern zu stärken. Ist das auch im Online-Seminar möglich und wie wichtig ist ein Netzwerk unter Autoren bzw. in der Branche der Filmschaffenden?

Roland Zag:
Das Netzwerken ist, s.o., mit das Allerwichtigste überhaupt, weil sich die Autor*innen auf Augenhöhe untereinander austauschen können.

Jochen Strodthoff:
Die wichtigste Erkenntnis ist dabei meistens, dass die Kollegen oft mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Das hilft Allianzen zu schmieden.

Roland Zag:
Und geht natürlich auch online. Aber die Vorzüge einer realen analogen Begegnung mit anderen Kolleg*innen sind nicht verhandelbar.

Auf was freust Du Dich/ freut Ihr Euch am meisten beim bevorstehenden STOFF.lab ?

Roland Zag und Jochen Strodthoff:
Auf neue Teilnehmer und neue Stoffe!

Vielen Dank für das Interview! Wir freuen uns schon sehr auf das diesjährige STOFF.lab und sind gespannt auf die neuen Teilnehmer*Innen.

Alle Infos zu unseren Lehrgängen sind unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge nachzulesen. Eine aktuelle Übersicht unserer Wochenendseminare sind auf unserem Buchungsportal unter www.filmseminare.de/muenchen/termine zu finden.

„Un café sans musique c’est rare à Paris“: eine weitere Vorführung im Werkstattkino!

Unsere aktuelle Produktion „Un café sans musique c’est rare à Paris“ erfreut sich großem Erfolg! Die Vorstellungen in München waren z.T. ausverkauft und auch das Publikumsgespräch mit Regisseurin Johanna Pauline Maier war spannend und anregend. Der Erfolg war so groß, dass eine zusätzliche Vorstellung im Werkstattkino organisiert wurde: die Matinee-Vorstellung findet am 15. August um 11 Uhr statt. Mehr Infos dazu gibt es hier: www.facebook.com/events/516385958901519/?event_time_id=529263330947115w. Kommt vorbei, es lohnt sich!

Was sich auch lohnt, ist Weiterbildung. Unsere Wochenendseminare bieten euch die Möglichkeit in kurzer Zeit Verständnis von den Themen zu gewinnen, die euch interessieren, und gleichzeitig wertvolle Kontakte zu Profis aus der Branche zu knüpfen. Wir haben eine Übersicht der aufkommenden Termine für euch erstellt. Viel Spaß beim Stöbern:

FILME DREHEN MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN am 7. und 8. September 2019

Was braucht man, um ein Filmprojekt mit einer Schulklasse, Jugendgruppe, Video-AG oder ähnlich interessierten Gruppe anzugehen? In diesem Seminar vermittelt Rainer Niermann Lehrern, Studenten, Jugendgruppenleitern und anderen alles nötige Wissen, um Filmprojekte mit Kindern und Jugendlichen erfolgreich zu planen und durchzuführen. Die Teilnehmer bekommen sehr praxisorientiert Einblicke in alle Aspekte einer Filmproduktion und erhalten wertvolle Informationen, wie das Gelernte in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen umsetzbar ist. Das Seminar ist von der ALP-Dillingen als Lehrerfortbildung anerkannt.
www.filmseminare.de/lehrerseminar

GRUNDLAGEN DER BILDGESTALTUNG am 12. und 13. Oktober 2019

Regisseurin und Kamerafrau Julia Daschner, ausgezeichnet mit dem Preis für die beste Bildgestaltung, vermittelt an diesem Wochenende, wie ein Film „gut ausschaut“, also was eine gute Bildsprache ausmacht und wie diese gelingt – egal ob beim Privatvideo oder dem eigenen Filmprojekt. Dafür erläutert sie die Grundbegriffe der Kameraarbeit sowie alle Regeln für eine gelungene Bildkomposition. Anhand von Beispielen zeigt sie, wie eine gute Bildgestaltung aussehen kann.
www.filmseminare.de/bildgestaltung

ERFOLGREICH FERNSEHKRIMIS SCHREIBEN am 12. und 13. Oktober 2019

Der Krimi ist die Besonderheit der deutschen Fernsehlandschaft – kein anderes Genre wird so viel produziert, und kein Genre unterscheidet sich so stark von der klassischen Dramaturgie. Martin Thau, Mastermind der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film München, lüftet im Rahmen seines Wochenendseminars die Geheimnisse dieses Formats und gibt interessierten Autoren das nötige Wissen und geeignete Hilfsmittel an die Hand, um in diesem Markt zu reüssieren.
www.filmseminare.de/fernsehkrimis-schreiben

FILM VERSTEHEN am 19. und 20. Oktober 2019

Michael Wolf, langjähriger Mitarbeiter der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Abteilung der Hochschule für Fernsehen und Film München, ist unser Mann für den klugen Blick. An diesem Wochenende eröffnet er neue Perspektiven auf ein Medium, das wir alltäglich und oft etwas gedankenlos konsumieren – von Grundlegendem bis zur Vorstellung der alleraktuellsten Theoretiker, anschaulich erklärt anhand vieler Filmausschnitte.
www.filmseminare.de/filmanalyse

DSLR-WORKSHOP am 19. und 20. Oktober 2019

Christoph Harrer, seit über 15 Jahren als freiberuflicher Kameramann u.a. für das ZDF und RTL tätig, erläutert hier alles Wissenswerte im Umgang mit digitalen Photokameras mit Videofunktion, die mit ihrem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis der perfekte Einstieg in die Profiliga in Sachen Bildqualität sind. Von der richtigen Konfiguration der Kamera über die sinnvolle Zusammenstellung der Ausrüstung bis zum Postproduktions-Workflow wird nicht nur das nötige theoretische Wissen vermittelt, sondern dieses im Rahmen kleiner Dreharbeiten auch in der Praxis angewendet.
www.filmseminare.de/dslr-workshop

NONFIKTIONALES STORYTELLING am 26. und 27. Oktober 2019

Daniel Sponsel, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des DOK.fest München, führt an diesem Wochenende in die besondere Dramaturgie non-fiktionaler Formate ein. Die Teilnehmer lernen dabei, was es beim Storytelling zu beachten gibt und erlangen so die Fähigkeit, sich bereits bei den Recherchen auf das wirklich Wichtige zu konzentrieren, ihre Themen zu schärfen und sie natürlich auch packend zu erzählen.
www.filmseminare.de/dramaturgie-dokumentarfilm

CAMERA ACTING vom 31. Oktober bis 3. November 2019

In diesem viertägigen Workshop unter der Leitung von Hendrik Martz erlernen die Teilnehmer die nötige Technik, um sicher und souverän vor der Kamera zu agieren – und können das finale Ergebnis als eigene Szene mit nach Hause nehmen! Nach dem theoretischen Unterricht zur „Conrad Technique“ wird diese durch viele praktische Übungen und die Improvisation vor der Kamera in verschiedenen Szenen einstudiert, aufgezeichnet und ausgewertet. Dabei lernen die Teilnehmer, vor der Kamera zu überzeugen und erhalten zum Abschluss den „Beweis“ dafür gleich mit, den sie natürlich auch für ihr show reel verwenden können!
www.filmseminare.de/camera-acting

EINFÜHRUNG IN DIE LICHTBESTIMMUNG am 2. und 3. November 2019

Zu Zeiten der analogen Filmproduktion war die Lichtbestimmung, auch Farbkorrektur oder Color Grading genannt, eine der großen Geheimwissenschaften. Im Zuge der digitalen Demokratisierung der Filmproduktion ist auch diese heute allgemein zugänglich. Jedermann kann sie nun nutzen, um z.B. bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen gemachte Aufnahmen aneinander anzugleichen oder auch, um einen ganz eigenen, spezifischen „Look“ für seinen Film zu kreieren. Matthias „Mazze“ Aderhold und Patrick Plischke zeigen an diesem Wochenende, wie und womit die Profis arbeiten – und wie heutzutage selbst mit Freeware beachtliche Ergebnisse erzielt werden können.
www.filmseminare.de/farbkorrektur

KONFLIKTMANAGEMENT FÜR FILMSCHAFFENDE am 9. und 10. November 2019

Film- und TV-Produktionen erfordern ein erhöhtes Maß an Kommunikation, welches besonders von den Personalverantwortlichen erbracht wird. Durch systemische Aufstellungen von Beispielkonflikten zeigt Marc Oliver Dreher, an welchen Stellen mögliche Kommunikationsprobleme in der Produktion entstehen können und bringt somit Bewusstsein für mögliche Probleme aber auch Lösungsansätze nahe. Dieses Seminar ist für alle Aspekte der Kommunikation hilfreich und ist fester Bestandteil unserer IHK-Lehrgänge.
www.filmseminare.de/konfliktmanagement

DREHBUCHHANDWERK am 16. und 17. November 2019

Frank Raki und Christoph von Zastrow sind erfahrene Drehbuchautoren und Lektoren, die sich im Seminar „Drehbuchhandwerk“ im November in die Karten schauen lassen. Ihr Ansatz der Gegenüberstellung klassischer Modelle eignet sich nicht nur für Einsteiger, die professionelle Anleitung suchen, sondern auch für bereits Fortgeschrittene, die die Systematik hinter dem Theorienwirrwarr begreifen wollen.
www.filmseminare.de/drehbuchhandwerk

FILMSCHNITT UND MONTAGE am 23. und 24. November 2019

Gewiefte Cutter behaupten gelegentlich, sie könnten aus ein und demselben Rohmaterial gleichermaßen Romantik, Spannung, Trauer, Action oder Comedy herstellen – inwiefern (und wie) das geht, wo die Grenzen liegen und was man bereits beim Drehen dafür beachten muss, erläutert der erfahrene Filmemacher Uwe Wrobel. Dazu macht er die Teilnehmer an diesem Wochenende mit den Grundzügen und Feinheiten der filmischen Montage vertraut.
www.filmseminare.de/montage

FILMHOCHSCHUL-BEWERBUNGSTRAINING am 30. November und 1. Dezemer 2019

Das Studium an einer der großen Filmhochschulen vermittelt alles nötige Wissen, aber vor allem ein Netzwerk von unschätzbarem Wert, um in der Filmbranche als Regisseur, Autor, Produzent oder sonst erfolgreich zu sein. Wie eine Bewerbung für einen Studienplatz abläuft, wie man seine Chancen erhöht, aber auch, welche Alternativen es gibt, präsentiert Daniela Parr, die diesen Prozeß selbst erfolgreich durchlaufen hat, an diesem Wochenende.
www.filmseminare.de/filmhochschul-bewerbungstraining

PRODUKTIONSLEITUNG am 30. November und 1. Dezember 2019

Das Aufgabengebiet des Produktionsleiters hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter ausgeweitet. Welche Fäden wo zu ziehen und wie Wirtschaftlichkeit und Kreativität unter einen Hut zu bringen sind vermittelt der erfahrene Produktionsleiter Marc Oliver Dreher. Der Einblick in die Materie ist spannend für Aufnahmeleiter, Produktionsassistenten, angehende Produzenten und alle, die sich für den Beruf des Produktionsleiters interessieren.
www.filmseminare.de/produktionsleitung

Diese und alle anderen Seminare aus unserem Programm könnt Ihr übrigens nicht nur selbst besuchen, sondern auch zur Mitarbeitermotivation oder als Geschenk einsetzen: beschenkt Euch selbst, Eure Geschäftspartner, Mitarbeiter, Kunden, Freunde oder Kinder doch einfach mit einer Seminarteilnahme! Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung z.B. mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen. Eine vollständige, laufend aktualisierte Übersicht des breiten Programms findet sich unter www.filmseminare.de.