Interview mit den STOFF.lab-Absolventinnen JÄGERINNEN

Nur noch wenige Wochen und die Anmeldefrist für unsere Autorenwerkstätten fiktional und nonfiktional, STOFF.lab und DOK.lab, ist vorbei. In den Lehrgängen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, über den Zeitraum von 10 Monaten mithilfe der professionellen Unterstützung der Kursleiter Roland Zag und Jochen Strodthoff für das STOFF.lab und Nicole Leykauf für das DOK.lab, ihre Projekte intensiv zu bearbeiten und weiter zu entwickeln. Die Filmemacherinnen Mo Jäger und Melissa Isabell Jäger aka Jägerinnen waren Teil des gerade beendeten 5. Kurs des STOFF.labs (E-Kurs) und erzählen im Interview von ihrem Filmprojekt, warum sie am STOFF.lab teilgenommen haben und inwieweit sie das STOFF.lab in der Weiterentwicklung ihres Stoffes voran gebracht hat.

Hallo liebe Jägerinnen! Um was geht es in Eurem Projekt?
Ganz simpel: Um die Liebe. Zwei Frauen verlieben sich ineinander – beim Dreier mit einem Taxifahrer. Beide werden schwanger. Die eine will. Die andere nicht. Wir widmen uns mit viel Humor und Wärme relevanten Themen von Heute: Was braucht es in unserer Leistungsgesellschaft um Mutter sein zu können? Muss eine Frau Mutter sein wollen? Darf sie auch Schiss davor haben? Darf sie es auch nicht wollen – wegen der Karriere? 
Wir erzählen mit einem Hauch Utopie, weil wir mit die Realität von Morgen positiv mitgestalten wollen. Deshalb wird die Queerness unserer beiden Protagonistinnen bewusst nicht problematisiert. 

Melissa Isabell Jäger und Mo Jäger aka JÄGERINNEN

Wann ist Euch die Stoffidee gekommen?
Schon vor einiger Zeit. Ende 2017 auf einer Autofahrt. Da kommen uns immer die besten Ideen. 

In welchem Entwicklungsstadium Eures Projekts seid ihr zum STOFF.lab gekommen? 
Tatsächlich bereits mit einer ersten Drehbuchfassung. 

Wie seid Ihr auf das STOFF.lab aufmerksam geworden?
Wir haben natürlich den Newsletter der Münchner Filmwerkstatt abonniert ;)

Warum habt Ihr Euch beim STOFF.lab angemeldet?
Na, zum Einen war es eine tolle Chance mit Roland Zag und Jochen Strodthoff zu arbeiten und der Austausch innerhalb der Gruppe ist Gold wert. Das ist ja sowas wie ein erstes Testpublikum. Zum Anderen gibt das zehnmonatige Programm einen wundervollen Anker. Wir haben uns vorgenommen zu jedem Workshop eine neue Fassung zu schreiben. Das haben wir sogar geschafft bis Roland gesagt hat, wir stehen kurz vor der Drehfassung. Da haben wir mal kurz durchgeatmet. 

Inwieweit hat das STOFF.lab Euch bei Eurem Projekt weiter gebracht?
Also vor allem haben wir durch das Stoff.Lab ganz tolle Menschen kennengelernt. Der Input und die vielen unterschiedlichen Perspektiven haben unseren Stoff reicher und echter gemacht. An dieser Stelle Danke an die anderen Teilnehmer*innen. Roland und Jochen haben immer die richtigen Fragen gestellt, um uns auch dramaturgisch zum nächsten Punkt zu bringen.

Aufgrund der Pandemie waren die meisten STOFF.lab Termine online – wie war das für Euch?
Schade, aber es hat gut funktioniert. Es war dadurch ein sehr fokussiertes Arbeiten. In der zweiten Hälfte des Programms haben wir zusätzliche Kleingruppen-Treffen gemacht, da konnten dann auch mal die Gespräche stattfinden, die sonst beim Kaffeeholen oder in den Pausen passieren und so wertvoll sind. 

Wie nutzt ihr das Netzwerk aus dem STOFF.lab? Treffen sich die Teilnehmer noch im Anschluss?
Zum Glück haben alle Teilnehmer*innen Lust weiterzumachen und sich weiterhin alle zwei Monate online zu treffen. Zum ersten Termin haben wir es allerdings nicht geschafft, weil wir an einer ZDF-Serie schreiben und dafür sogar JANNEKIND mal ein paar Wochen ruhen lassen.

Wie ist der Status Eures Projekts? Wie geht es weiter?
Wir haben mit Philipp Trauer von der BerghausWöbke einen tollen Produzenten, der schon lange an dieses Projekt glaubt. Jetzt heißt es Finanzierungspartner finden. Also alle Verleiher*innen, Vertriebe und Sendeanstalten meldet euch, wenn ihr unser Drehbuch lesen und uns kennenlernen wollt. 

Welchen Rat würdet Ihr Nachwuchs-Autoren geben?
Wir sind ja auch noch Nachwuchs-Autorinnen. Wir können also nur sagen, was wir machen: Vor allem Filme und Serien schauen, viel lesen – sehr gern auch die Zeitung. Wir stellen uns immer wieder  die Fragen: Warum diese Geschichte? Warum jetzt? Was ist relevant? Was ist neu? Was ist wichtig? Was hat das mit mir zu tun? 
Keine Angst vor Feedback haben. Ohne Feedback keine Auseinandersetzung also keine Entwicklung.

Vielen Dank für das Interview! Wir freuen uns schon sehr auf das diesjährige STOFF.lab und sind gespannt auf die neuen Teilnehmer*Innen und ihre Stoffideen.

Bis zum 06. Juli 2021, 12 Uhr können sich Interessierte mit ihrem Projekt bei uns bewerben und bei Aufnahme an sechs gemeinsamen Wochenenden die Chance nutzen, nicht nur zusammen mit den anderen Teilnehmern*innen und den Studienleitern, sondern auch mit verschiedensten Gästen aus der Branche ihr Projekt auf die nächste Stufe der Realisierung zu heben.

Alle Infos zu unseren Lehrgängen DOK.lab und STOFF.lab sowie zu all unseren anderen Lehrgängen sind unter www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge nachzulesen. Eine aktuelle Übersicht unserer Wochenendseminare ist auf unserem Buchungsportal unter www.filmseminare.de/muenchen/termine zu finden, beispielsweise findet am 12. und 13. Juni das Seminar Lektorieren von Drehbüchern mit dem Leiter des zweiten STOFF.labs, Frank Raki, und am 19. und 20. Juni mit dem aktuellen STOFF.lab-Leiter Roland Zag das Seminar Dramaturgie der Systeme mit ‚the human factor‘ statt.

Filmgeschäftsführung, Low-Budget Film, Nonfiktionales Storytelling, Visual Effects – unsere Seminarvorschau

Unsere Weiterbildungsangebote sind dafür konzipiert, Filmschaffende in ihrer Arbeit zu unterstützen und sie beruflich voranzubringen. Ebenso bieten wir Ein- oder Umsteigern mit Basisseminaren die Möglichkeit, sich durch Branchenprofis als Dozent*innen qualifiziert weiterzubilden oder die Möglichkeit zu nutzen, seriös herauszufinden, ob der Berufstraum als Beruf oder Hobby mehr Sinn macht. In den nächsten Wochen gibt es wieder Inhalte aus den verschiedensten Bereichen der Film-, Fernseh- und Medienbranche, darunter auch eines unserer neuen Seminare Hygienebeauftragte*r für Film- und Fernsehproduktionen. Hier eine Übersicht der Seminare bis Ende März:

Februar 2021
06.02.2021 Erfolgreich Fernsehkrimis schreiben
20.02.2021 Arbeits- und Vertragsrecht für Filmschaffende
20.02.2021 Kamera-Workshop
27.02.2021 Filmgeschäftsführung

März 2021
06.03.2021 Filme machen ohne Geld
06.03.2021 Nonfiktionales Storytelling
13.03.2021 Visual Effects (VFX)
20.03.2021 Filme drehen mit Kindern und Jugendlichen
20.03.2021 Storyboard zeichnen
27.03.2021 Hygienebeauftragte*r für Film- und Fernsehproduktionen
27.03.2021 Lichtgestaltung für Film- und Videoprojekte

Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Hygienemaßnahmen, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung – beispielsweise mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) – u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

Einfach machen! Tipps für Filmemacher*innen

Der Traum vom Filmemachen ist nicht immer leicht umzusetzen. Verzweifeln oder sich von den verschiedenen Widrigkeiten einschüchtern lassen, sollten sich Filmemacher*innen aber keinesfalls! In unserem Seminar Filmemachen ohne Geld bringt Dozent und Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer kreativen Talenten die Beherrschung der kaufmännischen, finanziellen, organisatorischen und administrativen Belange einer Filmproduktion nahe. Dabei richtet sich der Workshop an alle, die ohne oder fast ohne Zugang zu den klassischen Finanzierungsinstrumenten wie TV-Koproduktion, Filmförderung und Vorabverkäufen ein Filmprojekt realisieren wollen.

Filmemacherin Lina Victoria Schmeink hat das Seminar im Januar 2019 besucht. Für ihren Abschlussfilm Postings durfte sie keine Förderanträge einreichen und stellte sich daraufhin die Frage, ob es so überhaupt Sinn macht, einen Spielfilm realisieren zu wollen. Im Interview erzählt uns Lina, wie sie ihren Traum vom Filmemachen trotzdem umgesetzt hat:

Lina, um was geht es in Postings?

Protagonistin Isa ist Influencerin. Sie steht für Fitness, Lifestyle und natürliche Ernährung – vor allem aber für nackte Haut. Mit 1,5 Mio Followern auf Instagram ist sie auch bereits ziemlich erfolgreich. Dumm nur, dass sie mit illegalen Sportler-Substanzen auffliegt, denn das raubt ihr nicht nur ihre Authentizität, sondern sorgt auch für einen dramatischen Karriereknick.

Was hast Du aus Filmemachen ohne Geld für Dein Projekt mitnehmen können?

Das Workshop-Wochenende hat mir so viel Inspiration und Mut gegeben, dass ich dachte: Ich kann auch ohne Geld drehen! Und so war’s dann auch. Wir hatten schnell ein Team aus Leuten zusammen, die das Drehbuch toll fanden und unentgeltlich mitarbeiten wollten. Das Drehbuch habe ich mit meinem Co-Autor Xao Seffcheque geschrieben. Seine Frau Gerlind Amos hat sich der mutigen Aufgabe gestellt, Produktionsleitung zu machen und die Schauspieler haben natürlich auch alle unentgeltlich mitgedreht.

Wie hast Du das nötige Equipment finanziert?

Wir hatten einen ganz tollen Kameramann, Anton Antoszczyk, der sich bei Arri um ein Sponsoring gekümmert hat. Also haben wir von Arri eine Alexa und Festbrennweiten bekommen, ansonsten waren wir ohne Licht-Equipment und nur im kleinen Team unterwegs. Also mehr so eine Rock‘ n Roll-Aktion.

Wo konntest Du weiteres Budget sparen?

Wir haben überwiegend in Aachen gedreht, wo die Leute es nicht gewohnt sind, dass – anders als in Medienstädten wie Köln, München, Berlin – ständig Filmteams unterwegs sind. Daher brauchten wir auch keine Motivmieten oder Drehgenehmigungen zahlen. Im Gegenteil, wir haben irre viel Unterstützung durch Material und Manpower bekommen (Krankenwagen, Segelboote, Taxis etc.).

Welche Voraussetzungen waren für die Fertigstellung noch wichtig?

Wir haben 26 Drehtage gebraucht und dann ein Jahr Postproduktion. In der Zeit hab ich noch weitere Seminare der Münchner Filmwerkstatt besucht, nämlich Filmverleih selber machen und Filmschnitt und Montage, um zu lernen, wie ich jetzt weiter machen kann. Man ist ja ohne Produktionsfirma echt auf sich allein gestellt.

Wie geht es weiter mit Deinem Film?

Jetzt ist „Postings“ fertig und es stehen Festivals und die Verwertung an. Wir sind weiterhin independent unterwegs, was sehr mühsam, aber auch sehr zwanglos ist. Außerdem habe ich wahnsinnig viel gelernt. Nahezu alles, was man zwar in der Theorie weiß, geht am Set erst mal flöten, weil man bei No-Budget mit so viel Orga und Drumherum beschäftigt ist, dass man sich wenig auf seinen eigentlichen Job als Regisseurin konzentrieren kann. Es gibt Situationen, auf die man sich in der Theorie nicht vorbereiten kann. Und dann wiederum vergisst man die Vorbereitung, die man beim Dreh dringend bräuchte. Hinterher fragt man sich, wieso man manche offensichtlichen Dinge übersehen hat. Aber ich glaube, so ist das. Man muss einfach anfangen und den Film machen, aus der Praxis lernen.

Vielen Dank für das Interview, Lina!

In unserem Programm finden sich Weiterbildungen aus allen Bereichen, um Filmschaffende beruflich weiter zu bringen. Eine stets aktualisierte Übersicht auf all unsere Seminare und dem jeweiligen Veranstaltungsort ist auf unserem Buchungsportal unter www.filmseminare.de zu finden. Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung – beispielsweise mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) – u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

Film verstehen, Filmhochschulbewerbungstraining und Bairisch für Schauspieler – unsere kommenden Onlineseminare

Die Umstellung auf Onlinebetrieb ist nicht nur aktuelle Notwendigkeit – sie ist auch eine große Chance. Denn der Onlinezugang zu unseren Wochenendseminaren, Lehrgängen und Veranstaltungen eröffnet vielen Interessierten, die unter normalen Umständen nicht die Möglichkeit für eine Präsenz-Teilnahme gehabt hätten die Chance, ortsunabhängig und trotzdem „dabei zu sein“. So kann Weiterbildung und Karriereplanung auch im Lockdown light stattfinden und dabei sogar das Netzwerk über die Landesgrenzen hinweg erweitern. Im November sind diese Veranstaltungen unseres Seminarangebots als Onlineweiterbildung buchbar:

FILM VERSTEHEN am 21. und 22. November 2020

Was macht eine Hauptfigur aus? Wie funktioniert ein Drei-Akter, wie Suspense? Was genau ist der vielzitierte MacGuffin? Das Seminar „Film verstehen“ geht diesen und vielen weiteren spannenden Fragen auf den Grund. Dozent und Filmemacher Michael Wolf, befasst sich mit den Darstellungsmethoden des Mediums Film und dem Zusammenspiel seiner Gestaltungsmittel und vermitteltden Teilnehmer*innen so filmisches Erzählen.
www.filmseminare.de/filmanalyse

FILMHOCHSCHUL-BEWERBUNGSTRAINING am 28. und 29. November 2020

An einer deutschen Filmhochschule angenommen zu werden bedarf neben Talent auch guter Vorbereitung um den mehrmonatigen Prüfungsmarathon erfolgreich zu durchlaufen. Die TeilnehmerInnen sichten an den beiden Seminartagen von „Filmhochschul-Bewerbungstraining“ etliche angenommene und abgelehnte Bewerbungsfilme, sprechen über die filmische Selbstdarstellung, bearbeiten mehrere Beispiele von Motivationsschreiben sowie praktische Übungen aus den Prüfungen. Mithilfe dieses intensiven Vorbereitungskurses hat Dozentin Daniela Parr schon vielen Teilnehmer*innen den Traum eines Filmhochschulstudiums ermöglichen können.
www.filmseminare.de/filmhochschul-bewerbungstraining

BAIRISCH FÜR SCHAUSPIELER am 28. und 29. November 2020

Mundart, und ganz speziell die Bairische, sind beim Fernseh-, Kino- und Theaterpublikum sehr beliebt. In den Rollen wird von den Darstellern stets authentische Text- und Sprachsicherheit erwartet. Mit Hilfe von bairischen Texten und Szenenimprovisationen filtert Dozentin Steffi Kammermeier im Seminar „Bairisch für Schauspieler“ Aspekte von Haltung und der Sprachgestaltung heraus – immer auch im Hinblick auf die schauspielerische Alltagsrealität bei Film, Fernsehen und Theater. Das Seminar eignet sich somit für„sichere“ Dialektsprecher ebenso wie für Schauspieler, die sich bairischer Mundart wieder annähern und so ihr Portfolio vergrößern wollen.
www.filmseminare.de/bairisch

Unser komplettes Programm ist unter www.filmseminare.de buchbar – und mit unserem Frühbucherrabatt können wir bis 14 Tage vor Seminarbeginn die Option des Frühbucherrabatts anbieten. Dann berechnet unser Buchungssystem automatisch die reduzierte Seminargebühr. Übrigens: All unsere Seminare aus unserem Programm können auch zur Firmenweiterbildung, Mitarbeitermotivation oder als Geschenk für Geschäftspartner, Kunden, Freunde oder Kinder gebucht werden!
Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung – beispielsweise mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) – u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

Mit Frühbucherrabatt in die neue Seminarsaison

Ab September geht es bei uns im Seminarprogramm wieder los! Wir starten mit dem Seminar „Lichtgestalten für Film- und Videoprojekte“ am 05. und 06. September. Dozent Achim Dunker ist Diplom Fotoingenieur, arbeitet als Kameramann, Regisseur, Autor, Filmhochschuldozent und Lichtdesigner. Zudem ist er Autor mehrerer angesehener Fachbücher.

Im Oktober geht es weiter mit den Seminaren „Kurzfilm von A bis Z“ am Wochenende des 03. und 04. Oktober, „Color Grading“ und „Schauspielführung“ am 10. und 11. Oktober und am 17. und 18. Oktober „DSLR-Workshop“ mit Dozent Christoph Harrer.
Bei all unseren Seminaren sind aktive Profis und Branchenkenner als Dozent*innen aktiv. So wird genau das Wissen vermittelt, was auch im Beruf, am Set, auf Dreh, im Studio, in der PostPro etc. gebraucht wird! Zudem können sich die Teilnehmer*innen wertvolle Tipps holen und im Seminar mit den anderen Teilnehmern*innen und den Dozent*innen vernetzen. Die Seminare finden entweder als Präsenzseminare oder, sofern inhaltlich möglich, als Onlineworkshops statt.

Bis 14 Tage vor Seminarbeginn bieten wir einen Frühbucherrabatt an, der bei der rechtzeitigen Buchung direkt verrechnet wird. Es lohnt sich also, früh auf unserem Buchungsportal unter www.filmseminare.de rein zu schauen und rechtzeitig zu buchen!

All unsere Seminare aus unserem Programm können auch zur Firmenweiterbildung, Mitarbeitermotivation oder als Geschenk für Geschäftspartner, Kunden, Freunde oder Kinder gebucht werden!
Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung – beispielsweise mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) -u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

Filmfestspiele in der Hauptstadt – die BERLINALE hat begonnen

Vom 20. Februar bis 01. März finden die 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin mit viel Promis, Blitzlichtgewitter und ja, auch wirklich guten Filmen, statt. Es ist sicher streitbar, ob so ein großes Filmfest die ganze Aufmerksamkeit auch in diesem Maß verdient, wo doch viele andere kleinere Festivals national und international mehr Beachtung bekommen sollten. Es ist aber auch eine Chance, durch den ganzen Glamour rund um die Berlinale, Film und die Branche einer größeren und breiteren Masse nahe zu bringen und somit Interesse für junge oder weniger bekannte Filmemacher oder Festivals zu wecken. Wer nicht nur Interesse am Filme schauen hat, sondern selbst auch aktiv Filme produzieren oder mehr über das Filmemachen erfahren möchte, der kann sich in unseren Seminaren informieren und weiterbilden. Hier einige ausgewählte Termine aus unserem Programm:

DOKUMENTARFILMPRODUKTION am 07. und 08. März 2020

Ingo Fliess produziert seit über 10 Jahren mit seiner eigenen Produktionsfirma preisgekrönte Dokumentarfilme. An diesem Wochenende erläutert er Themenwahl, Konzeptentwicklung und -präsentation, Umgang mit öffentlich-rechtlichen Fernsehredaktionen, mit Filmförderanstalten und Verleihern, die verschiedenen Finanzierungsmodelle für Dokumentarfilme – und vieles andere mehr! www.filmseminare.de/dokumentarfilmproduktion

RECHERCHESEMINAR ‚SPANNENDE FIGUREN‘ am 18. und 19. April 2020

Dr. med. Pablo Hagemeyer führt an diesem Wochenende in die Welt der Persönlichkeitsstörungen ein und zeigt, wie sie sich für die Entwicklung fiktionaler Stoffe nutzen lässt. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie baut Brücken zwischen Medizin und Filmbranche – für Autoren, Produzenten, Redakteure und alle, die auf der Suche nach spannenden und glaubwürdigen Filmstoffen sind.
www.filmseminare.de/persoenlichkeitsstoerungen

DREHBUCHHANDWERK am 09. und 10. Mai 2020

Frank Raki und Christoph von Zastrow sind erfahrene Drehbuchautoren und Lektoren, die sich im Seminar „Drehbuchhandwerk“ im November in die Karten schauen lassen. Ihr Ansatz der Gegenüberstellung klassischer Modelle eignet sich nicht nur für Einsteiger, die professionelle Anleitung suchen, sondern auch für bereits Fortgeschrittene, die die Systematik hinter dem Theorienwirrwarr begreifen wollen.
www.filmseminare.de/drehbuchhandwerk

DRAMATURGIE DER SYSTEME MIT ‚THE HUMAN FACTOR‘ am 16. und 17. Mai 2020

In seinem Blog prognostiziert Roland Zag seit Jahren mit beängstigender Genauigkeit Tops und Flops des deutschen und internationalen Kinomarktes. An diesem Wochenende erläutert der studierte Philosoph und Musikwissenschaftler seinen Ansatz – und wie ihn sich Autoren schon frühzeitig zu Nutze machen können. Das Seminar richtet sich natürlich gleichermaßen auch an Produzenten, Verleiher und Redakteure – sie könnten mit dem hier vermittelten Wissen viel Geld sparen…
www.filmseminare.de/the-human-factor

Eine vollständige, laufend aktualisierte Übersicht unseres Programms unter www.filmseminare.de zu finden.
Diese und alle anderen Seminare aus unserem Programm können auch zur Mitarbeitermotivation oder als Geschenk für Geschäftspartner, Mitarbeiter, Kunden, Freunde oder Kinder gebucht werden!
Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung z.B. mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

Filme machen ohne Geld? Ja, das geht!

Wer als Filmemacher gerade noch am Anfang steht oder ein Projekt jenseits des kommerziellen Mainstreams umsetzen möchte, kommt schnell an den Punkt, wo klassische Finanzierungsmöglichkeiten nicht greifen. Für Viele bedeutet dies das Aus für ihr Filmprojekt. Nach dem demotivierenden Motto: No Budget – No Film! Die Münchner Filmwerkstatt begründet sich quasi auf dem Credo, genau diese Situation für Filmemacher nicht eintreffen zu lassen und bietet daher seit Anbeginn das Seminar „Filme machen ohne Geld“ an.

Entstehung des Seminars

Dozent und Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer stand bei seinem Abschluss an der Filmhochschule selbst vor der Herausforderung, weder bei einer Produktionsfirma noch bei der Filmförderung Unterstützung zu finden und produzierte daher seinen Film kurzerhand selbst. Inzwischen kann er auf mehr als ein Dutzend eigene No-Budget-Produktionen zurückblicken und gibt seine Erfahrungen und Tipps seit über zehn Jahren an Seminarteilnehmer weiter. Im Kurz-Interview erklärt Martin Blankemeyer, wer die Zielgruppe ist und warum es für die Branche wichtig ist, dass es No-Budget-Produktionen gibt.

Dozent und Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer (Photo: Peter Boettcher)

Martin, Wer ist die konkrete Zielgruppe des Workshops?

Die Zielgruppe sind Leute, die Filme machen wollen und sich bei den klassischen Finanzierungsquellen kaum Hoffnungen machen können. Entweder, weil sie zu unbekannt sind, oder weil sie Projekte haben, die dort kaum Aussicht auf Erfolg haben. Ich versuche den Leuten von meinen Erfahrungen, die ich teilweise für teures Geld machen musste, etwas weiterzugeben. Der Regelbetrieb sitzt natürlich da und sagt „Geht nicht.“ Stimmt aber nicht. „Geht schon. Man muss einfach machen.“

Worin besteht für dich die Notwendigkeit von No-Budget-Produktionen?

Es gibt zwei große Anwendungsfälle. Das eine ist, den Teufelskreis des Unbekanntseins zu durchbrechen. Da ist der Wille, Filmemacher zu sein, aber keiner kennt dich. Du musst anfangen zu machen, und am Anfang ist es nicht unwahrscheinlich, dass die regulären Strukturen dir nicht helfen. Das andere sind die inhaltlichen Überzeugungstäter. Es gibt Filme, die würden in unserer Förderlandschaft, von unseren Sendern nicht gemacht werden. Das können z.B. Genrefilme sein oder auch politisch unkorrekteres, mutiges Kino.

Das komplette Interview mit Martin ist hier zu finden.

Das Seminar aus Sicht eines Teilnehmers

Tobias Stille ist Produzent, Regisseur und Drehbuchautor – ein erfolgreicher und erfahrener Fernseh- und Filmemacher also. Dennoch hat er sich dazu entschieden, am Seminar teilzunehmen. Warum, erklärt er im Interview:

Tobias, wie bist Du auf das Seminar „Filme machen ohne Geld“ aufmerksam geworden?

Im Frühjahr 2017 wollte ich „Alle in einem Boot“ als Kinofilm nach eigenem Buch produzieren und inszenieren. Martin kannte ich schon lange, und er hatte mir in der Produktion bei meinem Debütfilm „Ohnmacht“ geholfen. Danach waren wir zusammen im EAVE Producers Workshop mit „Die 36 Tage der St. Louis“. Ich hatte das Drehbuch geschrieben – und wir wollten einen Film mit Geld machen – was bei diesem historischen Stoff auch anders gar nicht gegangen wäre. Leider ist uns das nicht gelungen. Als 2015 die starke Migration aus Nordafrika nach Europa einsetzte, fand ich erstaunliche Parallelen in den Fluchtbiographien und wollte mein überarbeitetes und aktualisiertes Drehbuch vor allem schnell machen – da schied Filmförderung aus.
Ich hatte zwar Erfahrung als creative producer einer konzerneigenen TV-Produktionsfirma, doch da war die Trennung zwischen Development und Akquise auf der einen Seite und Produktionsdurchführung auf der anderen Seite sehr ausgeprägt. Also brauchte ich mehr Ausbildung in diesem Bereich, trotz meiner Kurzfilme. Martin war mit seinen Erfahrungen, nicht zuletzt als Produzent vom „Roten Punkt“, einfach sehr wertvoll, weil es ihm gelungen ist – ganz in der Tradition amerikanischer Independent-Handbücher – das Thema systematisch aufzubereiten und mit mutmachenden Anekdoten zu garnieren.

Produzent von „Alle in einem Boot“ Tobias Stille

Inwieweit hat Dir das Seminar geholfen, Dein damaliges Projekt umzusetzen?

Vielleicht war es nicht das Wissen, sondern eher: Meine Energie mit anderen ein Wochenende lang auf das Thema zu richten. Es waren ja sehr unterschiedliche Ansätze da – aber der Widerstand ist für alle gleich: Film ist ein absurd teures Unterfangen, eigentlich nicht zu machen ohne Geld.

Wie waren die anderen Teilnehmer des Seminars? Habt Ihr heute noch Kontakt? 

Tatsächlich bin ich mit Sascha El Waraki noch in Kontakt. Er hatte „Singles‘ Diaries“ als Filmvorhaben im Seminar dabei und wollte einen Film daraus machen. Er hat es dann tatsächlich geschafft, daraus eine erfolgreiche Serie für joyn zu machen, die jetzt in Fortsetzung geht. Im Moment versuche ich seinen Kinofilm „Brautschau“, eine deutsch-arabische Culture-Clash-Komödie, zu finanzieren.

Was rätst Du Filmemachern, die möglichst unabhängig produzieren wollen und wenig Kapital haben?

Machen! Aber dabei strategisch vorgehen. Und: Ein Netzwerk von motivierten Filmemacher-Kollegen, mit denen man sich ehrlich und auf Augenhöhe austauscht. Ich hatte das Vergnügen, nach „Alle in einem Boot“ von dem Regie-Kollegen Marco Gadge gelöchert zu werden und vielleicht den ein oder anderen Tipp zu geben. Sein No-Budget-Film „Julia muss sterben“ läuft gerade auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis.

Vielen Dank an Tobias Stille für das Interview! Der Kinofilm „Alle in einem Boot“ läuft ab 12. März 2020 im Kino.

Wer das „Seminar Filme machen ohne Geld“ mit Martin Blankemeyer besuchen will, findet hier Gelegenheit:

Weitere Seminare zu diesem Themenbereich sind unter www.filmseminare.de zu finden.

Filmwerkstatt goes Snowdance Filmfestival

Endlich wieder ein Indie Film Festival! Vom 25. Januar bis 1. Februar 2020 findet seit nunmehr sechs Jahren das Snowdance Independent Film Festival in Landsberg am Lech statt und gilt inzwischen als das deutsche Festival für unabhängige, frei denkende Filmemacher. Statt Rotem Teppich, VIP-Gästen und Champagner-Aftershow-Partys wird hier vor allem darauf geachtet, Produktionen, die mit wenig oder keiner staatlicher Förderung hergestellt wurden, dem Publikum zu zeigen. Parallel zum Kinoprogramm bietet das Festival auch eine Reihe von Seminaren und Workshops an, um jungen Filmemachern die Möglichkeit zu geben, eigenständig und unabhängig ihre Filmprojekte umzusetzen. Da neben der Umsetzung der Filmprojekte die soziale Absicherung für Filmschaffende besonders wichtig ist – schließlich hängt daran die eigene Zukunft bei Krankheit, im Alter, bei einem Berufsunfall oder Berufsunfähigkeit – möchten wir auf das halbtägige Seminar „Soziale Absicherung für Filmschaffende“ am 1. Februar im Rahmen des Snowdance Festivals hinweisen. Künstleranwalt Steffen Schmidt-Hug führt hier die wichtigsten Punkte für freie Filmkünstler auf, um sich in der Branche sozial absichern zu können. Mehr zum Seminar ist unter snowdance.net zu finden.

DCP-Workshop am 1. und 2. Februar in Landsberg

Die Münchner Filmwerkstatt hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben der Arbeit als Weiterbildungseinrichtung ebenso die junge Independent-Filmszene zu unterstützen. Daher freuen wir uns sehr, auch in diesem Jahr wieder auf dem Festival für Independent Filmemacher mit einem Workshop vertreten zu sein. Und da seit der Digitalisierung des Kinos keiner mehr an Digital Cinema Package (DCP) vorbei kommt, haben wir dieses Mal unseren Workshop „Hands on DCP“ mit Dozent Paul Müller-Hahl im Gepäck. Bei der Erstellung eines kurzen DCPs werden praxisnah alle notwendigen Arbeitsschritte und Werkzeuge erläutert und eingeübt – für Cutter sowie interessierte Filmemacher mit ersten Erfahrungen im Bereich der Postproduktion absolut wichtig! Alle Infos zum Workshop und zur Anmeldung sind unter filmseminare.de/dcp zu finden.

Seminare für Filmemacher

Die eigenen Filmideen kreativ umsetzen und dabei unabhängig von kommerziellen Geldgebern sein – oftmals schwierig in unserer Branche. Deshalb veranstaltet die Münchner Filmwerkstatt darauf abgestimmte Seminare, die Filmemacher genau dort unterstützen, wo sie den notwendigen Input brauchen, um eigenständig und so unabhängig wie möglich ihre Ideen umsetzen zu können. Angefangen mit dem Seminar Filmverleih selber machen geht es in unserem Kalender gleich weiter mit dem Seminar Filme machen ohne Geld unseres Vorstands Martin Blankemeyer.

Best of der Indie-Filmseminare

Eigentlich sind alle unsere Seminare dafür entwickelt worden, Filmschaffende in ihrer Arbeit bestmöglich zu unterstützen und beruflich weiterzubringen. Insofern kann jedes Seminar auch ein Indie-Seminar sein – hier eine kleine Auswahl, die besonders zu Independent Produktionen passt:

LICHTGESTALTUNG FÜR FILM- UND VIDEOPROJEKTE am 16. und 17. Mai 2020

Achim Dunker, langjähriger Kameramann und Autor von Standardwerken zum Thema Licht und Kamera setzt in diesem Seminar im wahrsten Sinne des Wortes Highlights. Er gibt Einblicke in die Grundsätze des Lichtsetzens und erörtert physikalische und ästhetische Grundlagen der Lichtgestaltung sowohl für Dokumentarfilme als auch für szenische, emotionale Einstellungen. In Gruppenarbeiten erlangen die Teilnehmer Sicherheit im Umgang mit Lampentypen und entwickeln eigene Lösungsansätze für spezielle Lichtsituationen.
www.filmseminare.de/lichtsetzen

KURZFILM VON A BIS Z am 4. und 5. Juli 2020

„Zwei Tage = ein Film“ lautet die einfache Formel hinter dem genialen Zeitraffer, der den komplexen Prozess des Filmemachens von normalerweise vielen Monaten, manchmal auch Jahren, auf nur ein Wochenende verkürzt. Die Teilnehmer dieses Workshops erhalten so die Gelegenheit, alle Stationen und Aufgaben einer Filmproduktion – von der Drehbuchidee bis zur Premiere – selbst zu erleben, wenn unter der Leitung von Filmemacher Uwe Wrobel in nur zwei Tagen ein szenischer Kurzfilm in Gemeinschaftsproduktion entsteht. Übrigens auch auch als Geschenk für interessierte der Filmbranche geeignet!
www.filmseminare.de/filmworkshop

FILMFINANZIERUNG IN DEUTSCHLAND am 11. und 12. Juli 2020

Produzent Florian Deyle, dessen Film „Paradies“ 2016 in Venedig mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnet wurde, gibt in diesem Seminar einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten der Filmfinanzierung in Deutschland. Dabei werden traditionelle Bausteine wie die Zusammenarbeit mit TV-Sendern und die verschiedenen Fördermöglichkeiten genauso behandelt wie neue Strategien – mit dem Ziel, den Teilnehmern aufzuzeigen, dass und wie sich auch anspruchsvolle Projekte finanzieren lassen.
www.filmseminare.de/filmfinanzierung

DSLR-WORKSHOP am 17. und 18. Oktober 2020

Christoph Harrer, seit über 15 Jahren als freiberuflicher Kameramann u.a. für das ZDF und RTL tätig, erläutert hier alles Wissenswerte im Umgang mit digitalen Photokameras mit Videofunktion, die mit ihrem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis der perfekte Einstieg in die Profiliga in Sachen Bildqualität sind. Von der richtigen Konfiguration der Kamera über die sinnvolle Zusammenstellung der Ausrüstung bis zum Postproduktions-Workflow wird nicht nur das nötige theoretische Wissen vermittelt, sondern dieses im Rahmen kleiner Dreharbeiten auch in der Praxis angewendet.
www.filmseminare.de/dslr-workshop

Weitere Seminare und Lehrgänge

Auch unsere anderen Seminare sowie unsere Lehrgänge, berufsbegleitend oder Vollzeit, sind von der Branche für die Branche konzipiert und unterstützen Filmschaffende und Interessierte in ihrer beruflichen (Weiter-)Entwicklung. Alle Seminare aus unserem Programm können zudem nicht nur selbst besucht werden, sondern sind auch zur Mitarbeitermotivation oder als Geschenk für Geschäftspartner, Kunden, Freunde oder Kinder einsetzbar. Eine laufend aktualisierte Übersicht über unsere angebotenen Seminare ist unter filmseminare.de zu finden. Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung z.B. mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

Oh Du Fröhliche: Unsere Weihnachtsaktion!

Weihnachten – die Zeit der Besinnlichkeit, der Familie, der Liebe… oder eben auch nicht. Wie man die Weihnachtszeit feiert, bleibt Jedem ganz selbst überlassen. Den weihnachtlichen Gedanken, Jemandem eine Freude mit einem Geschenk zu machen, möchten wir dennoch aufgreifen und mit unserer Weihnachtsaktion geht das Schenken ganz leicht! Ab sofort sind alle Angebote in 2020 Teil unserer Weihnachtsaktion. D.h. jede Seminarbuchung, die bis zum 25. Dezember 2019 für jemand anderen getätigt wird, kann in der Zeit bis zum 10. Januar 2020 kostenlos auf ein anderes Seminar aus unserem Programm umgebucht werden. Wenn der Beschenkte sich also mehr für ein anderes Seminar interessiert oder zu dem gebuchten Zeitpunkt nicht kann, ist das kein Problem und kann einfach geändert werden (im Falle eines Preisunterschiedes muss dieser natürlich ausgeglichen werden). Und warum sich auch nicht selbst mal etwas Gutes tun? Natürlich könnt Ihr die Seminare nicht nur als Geschenk einsetzen, sondern auch selbst besuchen! Einen Ausblick auf unsere Seminare im neuen Jahr gibt es hier im Newsletter und ständig aktualisiert unter www.filmseminare.de. Viel Freude beim Schenken!

Januar 2020

11. und 12. Januar 2020 Tonseminar Der Gute Ton
25. und 26. Januar 2020 Comedy
25. und 26. Januar 2020 Das Geheimnis mitreißender Drehbücher

Februar 2020

01. und 02. Februar 2020 Filmgeschäftsführung
01. und 02. Februar 2020 Hands on DCP
08. und 09. Februar 2020 Filmverleih selber machen
08. und 09. Februar 2020 Werbefilmproduktion
15. und 16. Februar 2020 Filme machen ohne Geld

März 2020

07. und 08. März 2020 Dokumentarfilmproduktion
07. und 08. März 2020 Storyboard zeichnen
14. und 15. März 2020 Visual Effects (VFX)
21. und 22. März 2020 Adobe Premiere Pro
21. und 22. März 2020 Filme drehen mit Kindern und Jugendlichen
28. und 29. März 2020 Arbeits- und Vertragsrecht für Filmschaffende
28. und 29. März 2020 Schauspielführung

April 2020

04. und 05. April 2020 Adobe Premiere Pro – erweiterte Funktionen
04. und 05. April 2020 Grundlagen der Bildgestaltung
18. und 19. April 2020 Rechercheseminar „Spannende Figuren“
25. und 26. April 2020 Bairisch für Schauspieler
30. April bis 03. Mai 2020 Script Supervisor

Mai 2020

09. und 10. Mai 2020 Kreatives Produzieren
16. und 17. Mai 2020 Dramaturgie der Systeme mit ‚the human factor‘
16. und 17. Mai 2020 Lichtgestaltung für Film- und Videoprojekte
23. und 24. Mai 2020 DaVinci Resolve als Schnittprogramm

Juni 2020

11. bis 14. Juni 2020 Camera Acting
20. und 21. Juni 2020 Lektorieren von Drehbüchern

Juli 2020

04. und 05. Juli 2020 Filmworkshop Kurzfilm von A bis Z
04. und 05. Juli 2020 Nonfiktionales Storytelling
11. und 12. Juli 2020 Filmfinanzierung in Deutschland
18. und 19. Juli 2020 Drehbuchhandwerk

Oktober 2020

10. und 11. Oktober 2020 Color Grading
17. und 18. Oktober 2020 DSLR-Workshop
24. und 25. Oktober 2020 Erfolgreich Fernsehkrimis schreiben

November 2020

21. und 22. November 2020 Film verstehen
21. und 22. November 2020 Filmschnitt und Montage
28. und 29. November 2020 Filmhochschul-Bewerbungstraining

Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung z.B. mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.



Produktionsleitung, Kurzfilm A-Z, Ton-Seminar, Comedy und Das Geheimnis mitreißender Drehbücher- unsere Seminare bis Februar

Digitale Medien und Filmemachen gehören nicht nur in die Film- und Fernsehbranche, sondern sind in der Gesellschaft in nahezu allen Lebensbereichen vertreten. Im Freizeitbereich genauso wie im Familien- und Schulalltag, beispielsweise wenn Kinder und Jugendliche mit Smartphones Filme drehen. Fortbildungen in diesem Bereich sind daher für Medienpädagogen, Lehrer und Jugendbetreuer enorm wichtig und teilweise auch verpflichtend.
Am 4. Dezember 2019 veranstaltet die Regierung Oberbayern für Lehrer das Wahlpflichtmodul Filmbildung mit Einblicken in Filmanalyse, Grundlagen der Bildgestaltung, Ablauf und Voraussetzungen für ein Filmprojekt und Planen und umsetzen einer Filmproduktion im Unterricht, um den Teilnehmern einen Überblick für die verschiedenen Bereiche sowie Anregungen für den Unterricht zu vermitteln. Die Referenten der Module stellt die Münchner Filmwerkstatt; zudem bieten wir in Zusammenarbeit mit der LAG Jugend & Film Bayern, dem bayerischen Landesverband des Bundesverband Jugend & Film, regelmäßig Workshops und Seminare für Medienpädagogen, Lehrer und Jugendbetreuer zu diesen Themen an. Weitere Informationen sind in unserem Buchungsportal unter www.filmseminare.de/lehrerseminar zu finden. Unsere nächsten Seminare bis Februar 2020 stellen wir nachfolgend kurz vor:

PRODUKTIONSLEITUNG am 30. November und 1. Dezember 2019

Das Aufgabengebiet des Produktionsleiters hat sich in den vergangenen Jahren enorm ausgeweitet. Welche Fäden wo zu ziehen und wie Wirtschaftlichkeit und Kreativität unter einen Hut zu bringen sind, vermittelt an diesem Wochenende ZieglerFilm-Herstellungsleiter Marc Oliver Dreher. Der Einblick in die Materie ist spannend für Aufnahmeleiter, Produktionsassistenten, angehende Produzenten und alle, die sich für den Beruf des Produktionsleiters interessieren.
www.filmseminare.de/produktionsleitung

KURZFILM VON A BIS Z am 14. und 15. Dezember 2019

Filmemachen ist ein komplexer Prozess, der sich im Normalfall über Monate und oft auch Jahre hinzieht. Uwe Wrobel, Diplom-Film- und Fernsehregisseur der Hochschule für Fernsehen und Film in München, bietet den Teilnehmern einen grandiosen Zeitraffer, in nur einem Wochenende alle Stationen einer Filmproduktion selbst zu durchleben. Von der Drehbuchidee bis zur Premiere entsteht ein szenischer Kurzfilm in Gemeinschaftsproduktion. Dabei erfahren und erleben die Teilnehmer alles, was sie schon immer über Filmemachen wissen wollten, sich aber noch nie selbst zu machen getraut haben.
www.filmseminare.de/filmworkshop

Tonseminar DER GUTE TON am 11. und 12. Januar 2020

Der Film kann noch so gut sein – ist der Ton schlecht, ist alles für die Katz! Während oft alle Energie bei Dreharbeiten auf die Qualität des Bildes gerichtet wird, verzeiht der Zuschauer nichts so wenig wie einen schlechten Ton. Marc Parisotto, als Tonmeister u.a. ausgezeichnet mit dem Deutschen und dem Österreichischen Filmpreis, zeigt den Teilnehmern im Rahmen dieses Wochenendes von der Pike auf, wie man die richtige Equipmentauswahl trifft, einen guten O-Ton am Drehort aufnimmt und die Anforderungen der Postproduktion umsetzt. Dabei werden die unterschiedlichsten Bedingungen, von EB- und Low-Budget-Produktionen bis hin zu High-Class Produktionen berücksichtigt
www.filmseminare.de/der-gute-ton

COMEDY am 25. und 26. Januar 2020

Deutschlands meistbeschäftigter Comedy-Lehrer Dirk Stiller ist gleichzeitig auch einer der erfolgreichsten Comedy-Produzenten. In diesem Seminar zeigt er, warum Komik zu erzeugen als das Schwerste gilt, es aber nicht ist. Kennt man nämlich die Comedy-Techniken, ist es sogar ausgesprochen einfach. Den Teilnehmern wird an diesem Wochenende alles Wichtige vermittelt, um am Ende selbständig Comedy schreiben zu können.
www.filmseminare.de/comedy-schreiben

DAS GEHEIMNIS MITREISSENDER DREHBÜCHER am 25. und 26. Januar 2020

An diesem Wochenende werden die Teilnehmer des Seminars in das Geheimnis mitreißender Drehbücher eingeführt. Dabei dreht sich alles um die beiden Komponenten „Spannung“ und „Konflikt“ – wie man diese beiden Faktoren erreicht, erläutert Dozent Martin Thau anhand vielfältiger Filmbeispiele in Theorie und Praxis. Martin Thau war vor seinem Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) Unterhaltungsautor, hat Drehbücher für Film und Fernsehen geschrieben und leitet seit 20 Jahren die Studien der Drehbuchwerkstatt München an der HFF.
www.filmseminare.de/spannung-konflikt

Eine vollständige, laufend aktualisierte Übersicht unseres breiten Programms gibt es unter www.filmseminare.de.