Traumberuf: Produktionsleitung!

Am Wochenende des 30.11. und 01.12. findet unser zweitägiges Seminar Produktionsleitung statt, in dem die Teilnehmer einen professionellen Überblick in dieses vielschichtige Berufsfeld bekommen. Es beinhaltet die Einführung in Ablauf und Struktur einer Produktion, Grundzüge von Kalkulation und Drehplanung, Einblicke in das Personalwesen, die Vertragslage und Rechtesituation sowie das Krisenmanagement einer Produktion. Die Teilnehmer erhalten so die Möglichkeit, einzuschätzen, ob dieser Beruf für sie in der weiteren Karriereplanung in Frage kommt. Wer diese Frage bereits mit Ja beantwortet hat und auch schon erste Erfahrungen sammeln konnte, für den bietet sich unser langlaufender Weiterbildungslehrgang Produktionsleitung (IHK) an, der im Frühjahr 2020 starten wird. Dieser ist mit einer Meisterausbildung vergleichbar und vermittelt alle grundlegenden Voraussetzungen für den Beruf der Produktionsleitung. Durch die Zusammenarbeit an mehreren Wochenenden über mehrere Monate entsteht zudem ein in der Film-und Fernsehbranche immens wichtiges Netzwerk mit den anderen Teilnehmern und Dozenten. Die Leitung beider Seminare übernimmt Produktions- und Herstellungsleiter Marc O. Dreher, der im Interview mit uns das Berufsbild und die Voraussetzungen dafür beschreibt und weitere wichtige Fragen beantwortet.

Dozent und Kursleiter Marc O. Dreher

Marc, was zeichnet Deiner Meinung nach das Berufsbild der Produktionsleitung aus?
Die Produktionsleitung muss auf der einen Seite ein kaufmännisch-kreatives Doppelverständnis mitbringen. Auf der anderen Seite muss sie die vielen unterschiedlichen und komplexen Situationen einer Filmproduktion als Gesamtverantwortliche Stelle mit Wissen, Cleverness und Einfühlungsvermögen steuern.

Welche Funktionen hat die Produktionsleitung?
Die Produktionsleitung plant, organisiert und lenkt den kompletten Ablauf von Film- und Fernsehproduktionen. Von der Vorbereitung über die Dreharbeiten bis hin zur Endfertigung der Projekte. Klingt vielleicht einfach, ist aber meiner Meinung nach der komplexeste Beruf der ganzen Filmbranche, da man als einziger im ganzen Team wirklich alles aus allen Abteilungen wissen sollte.

Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es?
Die Ausbildung zur Produktionsleitung obliegt leider immer noch keiner festen Regelung. Früher konnte man diesen Beruf in der freien Wirtschaft großteils als „Learning by Doing“ erlernen, oder innerhalb von Sendeanstalten. Das bedeutete (mit Varianten) vom Fahrer über die Set-Aufnahmeleitung über die 1. Aufnahmeleitung hin zur Produktionsleitung. Gut war es auch, dazu eventuell ein betriebswirtschaftliches Studium oder eine kaufmännische Ausbildung zu machen. Später kamen an den Filmhochschulen die Produzenten-Lehrgänge dazu, die auch eine gute Basis sind. Und wieder später kam dann der professionalisierende Weiterbildungs-Lehrgang zur „Produktionsleitung IHK“.

Wie sind die Berufsaufstiegschancen?
In der Produktionshierarchie ist die Produktionsleitung im Rahmen einer Produktion schon sehr weit oben angesiedelt. Darüber kommen dann noch die Herstellungsleitung und die Produzenten. Im Bereich der Sendeanstalten ist diese Position als Inhouse-Produktionsleitung bzw. Produktionsmanagement ebenfalls sehr weit oben.

Wie war Dein Berufseinstieg?
Ich habe das Glück gehabt relativ zeitnah nach der Schule als Assistent eines unabhängigen Münchner Produzenten arbeiten zu können. Danach war ich klassisch Fahrer, Set Aufnahmeleiter und 1. Aufnahmeleiter, um so die notwendige Drehorterfahrung zu sammeln. Zu dieser Zeit fing ich auch schon an, Filmhochschul- und Werbefilmproduktionen als Produktionsleiter zu betreuen. Dann wurde ich Assistent in der Herstellungsleitung und schließlich, in derselben Firma, auch Film-Produktionsleiter. Parallel dazu habe ich eine Ausbildung als Werbe- und Kommunikationswirt absolviert, um zur Praxis auch eine solide kaufmännische Basis zu haben. Oben drauf kam noch eine systemisch-therapeutische Ausbildung, da es mir wichtig war, eine Zweitprofession als berufliche Absicherung zu haben.

Wie ist die Nachfrage am Markt bzw. wie sind die Berufsaussichten?
Durch die neuen Medien und auch durch die Streamingdienste ist das Programmvolumen gestiegen. Früher gab es nur Film, TV und Video – heute ist Filmemachen unendlich vielschichtig geworden. Daher haben wir aktuell, und das wird sich so schnell nicht ändern, in allen qualifizierten Filmberufen einen sehr hohen Bedarf an guten Fachkräften. Und das gilt natürlich auch für den Beruf der Produktionsleitung.

Wie hat sich das Berufsbild in den letzten 10 Jahren verändert, insbesondere durch Weiterbildungsangebote?
Gerade durch die Weiterbildungsangebote hat es sich professionalisiert und lebt nicht mehr nur von der jeweils eigenen Definition des Berufsbildes. Es nähert sich immer mehr klaren, allgemein verbindlichen Standards an, wie in jedem anderen Ausbildungsberuf auch. Diese Professionalisierung kommt einem selber, den Produktionen und letztendlich der ganzen Branche zugute.

Im Vergleich zur HFF – wie siehst Du unseren Lehrgang?
Der IHK-Lehrgang zur Produktionsleitung hat, basierend auf einem praxisorientierten Fundament, einen stärker am echten, praktischen Filmemachen ausgerichteten Fokus. Der erst einmal mehr filmtheoretische Lehr-Ansatz der Hochschulen ist natürlich speziell für Produzenten extrem wichtig, aber die Produktionsleitung erlernt und verfeinert man im besten Fall durch praktische Beispiele und durch Praxiserfahrung!

Was ist aus den Absolventen Deines letzten Kurses geworden?
Soweit ich die Absolventen der letzten Kurse beobachte, sind die meisten inzwischen sehr gut etabliert. Sie sind entweder fest in Produktionsfirmen, fest bei Sendern oder auf dem freien Markt gut positioniert, was mich sehr freut.

Wir danken Mark O. Dreher für das Interview und freuen uns auf das Seminar und den Lehrgang mit ihm!

Alles rund um den Lehrgang Produktionsleitung ist auf unserer Internetseite unter www.muenchner-filmwerkstatt.de zu finden. Ebenso alle Infos zu unseren anderen Lehrgängen sowie zum STOFF.lab und DOK.lab.

Fördermöglichkeiten für unsere Seminare und Lehrgänge

Seit fast einem Jahr, genauer gesagt seit 1. Januar 2019, gilt das Qualifizierungschancengesetz in Deutschland. Mit diesem Gesetz hat die Bunderegierung die bestehenden Fördermöglichkeiten der Bundesagentur für Arbeit erweitert, um Beschäftigten durch Weiterbildung die Möglichkeit zu geben, ihre Kompetenzen zu verbessern. Dies ist auch für Arbeitgeber besonders attraktiv, da Weiterbildungskosten für Beschäftigte mehr gefördert werden können – in Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern sogar bis zu 100 Prozent! Das war und ist ein wertvoller Schritt, denn wie wir in einem unserer letzten Newsletter geschrieben haben, ist Aus- und Weiterbildung gerade in der Film- und Fernsehbranche ein schwieriges Thema: Mangelnde geregelte Berufsbilder, kurzzeitige Arbeitsverhältnisse und kleine bis kleinste Produktionsfirmen machen es Arbeitnehmern sowie Arbeitgebern der Branche schwer, in qualifizierte Weiterbildung zu investieren. Um das dringend notwendige Umdenken in der Branche zu beschleunigen, bietet die Filmwerkstatt umfangreiche Angebote in Form von Wochenendseminaren sowie Workshops an und darüberhinaus auch langlaufende Lehrgänge, die unter bestimmten Vorraussetzungen förderbar sind. Einige Möglichkeiten, um Zuschüsse für unsere Kurse als Teilnehmer oder Arbeitgeber abzurufen, sind im folgenden aufgeführt:

Bildungsgutscheine für unsere Lehrgänge

Der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit sichert die Übernahme der Weiterbildungskosten und gegebenenfalls die Weiterzahlung des Arbeitslosengeldes. Die Seminare und Workshops in der Filmwerkstatt sind so konzipiert, dass sie das aktuell von der Branche geforderte Wissen nachhaltig und verständlich an die Teilnehmer vermitteln. Unsere Dozenten arbeiten selbst erfolgreich in ihrem Fachbereich und kennen die Anforderungen des jeweiligen Berufsbildes. Nur einige Vorraussetzungen, die zwingend notwendig sind um sich als Weiterbildungseinrichtung zur Förderung zu qualifizieren. Die Münchner Filmwerkstatt ist durch die von der Bundesagentur für Arbeit als Fachkundige Stelle anerkannte APV-Zertifizierungs GmbH nach der AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zugelassen und zertifiziert. Teilnehmer unserer Lehrgänge können daher von der Bundesagentur für Arbeit mit Bildungsgutscheinen gefördert werden, wenn beim Teilnehmer die notwendigen persönlichen Voraussetzungen vorliegen. Weitere Informationen gibt es unter www.arbeitsagentur.de.

Aufstiegs-BAföG für unsere Lehrgänge

Das Aufstiegs-BAföG, vormals Meister-BAföG, ist dafür gedacht eine Weiterbildung, die einen beruflichen Aufstieg ermöglicht, finanziell zu unterstützen. Die Filmwerkstatt bietet eine Reihe von Lehrgängen an, die auf einen IHK-Abschluss vorbereiten und somit die Vorraussetzungen für das Aufstiegs-BAföG erfüllen. Interessierte müssen eine abgeschlossene erste Berufsausbildung und anschließende Berufspraxis vorweisen. Aber auch Absolventen eines Bachelor-Studiums, Studienabbrecher und unter bestimmten Vorraussetzungen auch Abiturienten, können eine Förderung erhalten. Im Frühjahr 2020 starten an der Münchner Filmwerkstatt die Lehränge Fiction-Producing (IHK), Produktionsleitung (IHK) und Regieassistenz (IHK), deren Anmeldungen gerade gestartet sind. Interessenten können sich bei ihrer zuständigen Arbeitsagentur und unter www.aufstiegs-bafoeg.de informieren.

Weitere Fördermöglichkeiten im Überblick

2019 wurde zum Jahr der Berufsbildung ausgerufen und dementspechend gibt es viele neue und alte Fördermöglichkeiten für die berufliche Weiterbildung. Allerdings sind die Vorraussetzungen und Namen oft nicht bundesweit einheitlich, sondern von Bundesland zu Bundesland und von Arbeitsagentur zu Arbeitsagentur unterschiedlich. Um die Möglichkeiten, Rechte und Ansprüche zu kennen und sich in dem „Dschungel der Fördermöglichkeiten“ besser zurechtzufinden, sind folgende Informationsquellen hilfreich:

Auf dem Buchungsportal der Münchner Filmwerkstatt sind nicht nur alle aktuellen Seminare und Workshops zu finden, sondern auch weitere Förderprogramme und -möglichkeiten unter www.filmseminare.de/finanzierung aufgeführt.

Produktionsleitung, Fiction Producing und Regieassistenz – jetzt anmelden für unsere Lehrgänge im neuen Jahr!

Der Fachkräftemangel in der deutschen Film- und Fernsehbranche ist in aller Munde. Neue Player wie Netflix und Amazon und der von ihnen ausgelöste Serienboom verursachen eine deutlich erhöhte Auslastung der qualifizierten Filmschaffen; das Mindestlohngesetz hat den laufenden Nachschub junger Menschen, die eine Karriere in den Medien erwägen, weitgehend zum erliegen gebracht; eine Branche aus lauter kleinen und kleinsten Unternehmen und die üblichen kurzzeitigen Beschäftigungsverhältnisse „auf Produktionsdauer“ lassen betriebliche Aus- und Fortbildungsmaßnahmen wenig ökomisch erscheinen und von staatlicher Seite werden zwar erstklassige Ausbildungen z.B. für Regisseure und Produzenten, aber nichts nachhaltiges für Regieassistenten, Produktionsassistenten usw. angeboten – Berufe, für die es ja leider nicht einmal geregelte Berufsbilder gibt. Die Münchner Filmwerkstatt versteht sich als Selbsthilfeeinrichtung der Filmschaffenden und der Filmbranche und steuert hier mit aller Kraft gegen: neben einem breitgefächterten Progamm von Wochenendseminaren und -workshops werden auch mehrmonatige Lehrgänge zur Weiterbildung von Filmschaffenden angeboten, die als Vorbereitungskurs für die Fortbildungsprüfungen der Industrie- und Handelskammer dienen, durch deren erfolgreichen Abschluß die Teilnehmer eine anerkannte Berufsausbildung auf dem Niveau eines Handwerksmeisters erlangen. Die Münchner Filmwerkstatt ist von der Bundesagentur für Arbeit als Fachkundige Stelle anerkannte APV-Zertifizierungs GmbH nach der AZAV zertifiziert. Teilnehmer unserer Lehrgänge können daher von der Bundesagentur für Arbeit mit Bildungsgutscheinen gefördert werden, wenn beim Teilnehmer die notwendigen persönlichen Voraussetzungen vorliegen. Für das Kursjahr 2020 nehmen wir ab sofort Anmeldungen entgegen.

PRODUKTIONSLEITER/IN (IHK)

Der Produktionsleiter ist in Film und Fernsehen für die Planung, Durchführung und Kontrolle der Produktion zuständig. Er begleitet alle Phasen des Produktionsprozesses und trifft Entscheidungen mit dem Ziel, beste künstlerische Ergebnisse unter Einhaltung ökonomischer Grenzen zu ermöglichen.

Die 26 Seminarwochenenden, in denen das komplette Fachwissen zur Produktionsleitung vermittelt wird, durchzieht eine Mischung aus theoretischem Unterricht und praktischem Training. Die Teilnehmer werden so während des Kurses unter Anleitung aktuelle Drehbücher kalkulieren und das entsprechende Sendergespräch bestreiten. Spartenübergreifend wird das grundsätzliche Handwerkszeug der Produktionsleitung erlernt bzw. vertieft. Weitere Lerneinheiten behandeln Problemstellungen, die den Bereichen Fiction, Entertainment und Werbung zugeordnet sind.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/produktionsleiter

Betreuender Dozent:

Marc-Oliver („Mo“) Dreher ist im Hauptberuf Herstellungsleiter der deutschen ZieglerFilm-Gruppe mit Standorten in Berlin, Köln und München. Zu den Projekten, die er in seiner über 20-jährigen Laufbahn betreut hat, gehören Kinofilme und Fernsehproduktionen wie „Türkisch für Anfänger“, „Lena Lorenz“ oder „Napola – Elite für den Führer“. Von 1997 bis 2004 war er Geschäftsführender Vorstand des „Bundesverband Produktion e.V.“

FICTION-PRODUCER/IN (IHK)

Fiction-Producer verantworten die Planung, Finanzierung und Umsetzung von Film- und Fernsehproduktionen; sie sind sozusagen angestellte Produzenten.

Während dieses Lehrgangs werden die Teilnehmer eingehend auf die Tätigkeiten als Fiction-Producer geschult – von der Drehbuchentwicklung bis zur Endabnahme eines Projektes. Konkret entwickelt jeder der Teilnehmer unter professioneller Anleitung ein eigenes Projekt, so dass dieses auch vor Sendern und Produktionsfirmen vorgestellt werden kann. Organisatorische und kalkulatorische Inhalte zählen daher genauso zu den Themen wie dramaturgische und produktionsbezogene Aspekte.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/fiction-producer

Betreuender Dozent:

Photo: Andre Poling

Nach seinem Produktionsstudium an der Hochschule für Fernsehen und Film München arbeitete Hamid Baroua von 2007 bis 2013 als Producer für die Bavaria Film. Seither ist er als freier Producer für Firmen wie Aspekt Telefilm und Wiedemann & Berg Television sowie als Produzent der eigenen Firmen Yalla Productions und Sappralot Fuim tätig und verantwortet dabei u.a. Filme unter der Regie von Peter Gersina und Dominik Graf.

REGIEASSISTENT/IN (IHK)

Die Regieassistenz ist die wichtigste kommunikative Schnittstelle bei den Dreharbeiten eines Films – hier kommen organisatorische und gestaltende Aufgaben zusammen. Regieassistenten übernehmen die organisatorische Umsetzung der Regieentscheidungen und haben dadurch größten Einfluss auf die Ausführung der gestalterischen Konzeption und somit auf das Gesamtergebnis. Dabei kommuniziert die Regieassistenz nicht nur die Entscheidungen der Regie an das Team, sondern verantwortet auch selbst z.B. die Inszenierung der Komparsen. Regieassistenz gehört daher schon seit jeher zu den Wegen auf den Regiestuhl. Neben originär (z.B. an staatlichen Filmhochschulen) ausgebildeten Regisseuren findet man unter den vielbeschäftigen der Branche ehemalige Kameraleute, Schauspieler, Autoren, Cutter, und eben… Regieassistenten!
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/regieassistent

Betreuende Dozentin:

Leslie Fritz, geboren 1967 in München, absolvierte eine Ausbildung zur Cutter-Assistentin und war danach als Continuity, Aufnahmeleitung, Locationscout sowie im Casting tätig. Seit 1990 arbeitet sie als Regieassistenz für Kino- und Fernsehproduktionen wie auch für Werbe- und Dokumentarfilme, darunter „Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch“ und „Mein vergessenes Leben“.

Fakten zu den Lehrgängen

Die Lehrgänge sind berufsbegleitend und finden an 26 Wochenenden verteilt über ca. ein Jahr statt. Wir planen den Start aller drei Kurse ab Januar 2020, so dass die Kurse voraussichtlich im Dezember 2020 abgeschlossen werden. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 6.300 Euro, 15% Rabatt bei frühzeitiger Anmeldung und Vorauszahlung = 5.355,- Euro. Eine Förderung u.a. durch Ausbildungs-BAFöG oder Bildungsgutschein ist möglich – weitere Informationen zu allen uns bekannten Förderprogrammen unter www.filmseminare.de/finanzierung.

Die Lehrinhalte orientieren sich an den einschlägigen Rahmenstoffplänen der Industrie- und Handelskammer. Es ist ein Abschluss durch eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer möglich (derzeit bei der IHK Köln und der IHK Berlin). Mit der erfolgreichen Teilnahme an dieser Prüfung, die die Kursteilnehmer auf Wunsch ablegen können, erlangen sie einen offiziell anerkannten Berufsabschluss mit der Wertigkeit eines Meistertitels. Die Prüfungszulassung sollte eigenständig im Vorfeld des Kurses mit der zuständigen IHK abgeklärt werden.

Beratung und Anmeldung

Beratung und Anmeldung zu jedem der Lehrgänge ab sofort unter Telefon 089 / 20 333 712 oder via eMail an lehrgaenge@muenchner-filmwerkstatt.de – wir freuen uns auf Euch!

Erfolgreicher Start des STOFF.lab 2019/20 mit Roland Zag und Jochen Strodthoff

„Die Gewinner erkennt man am Start“ sagt der Volksmund. Auf den Film übertragen deutet die Weisheit auf den filmischen Stoff, der das Gelingen eines Projektes voraussetzt. Von der ersten Idee bis zum fertigen Stoff liegt ein weiter Weg voller Gabelungen, Höhen und Tiefen. Mit dem STOFF.lab hat die Münchner Filmwerkstatt einen Navigator durch die erfolgreiche fiktionale Stoffentwicklung konzipiert. Die Projekte werden über einen Zeitraum von ca. zehn Monaten an sechs Wochenenden präsentiert und unter professioneller Anleitung ausführlich besprochen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen profitieren vom inspirierenden Austausch und von der Diskussion sämtlicher Projekte in der Gruppe. Dadurch lernen alle die unterschiedlichen Stadien der Stoffentwicklung auch jenseits des eigenen Projekts kennen. Unter professioneller Anleitung durch Roland Zag und Jochen Strodthoff finden die Teilnehmer individuelle Lösungen, die unmittelbar der Weiterentwicklung ihres Filmstoffs dienen.

v.l.n.r. Marie-Helene Lefevre, Jens Terrahe, Jeannine Hegelbach, Pina Kühr, Leiter Jochen Strodthoff, Laura Schlesinger, Ursula Gruber, Leiter Roland Zag, Tanja Schmitt, Tilly Miller, David Sarno, Alexander Riemann

Wir haben am Wochenende die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres neuen STOFF.lab herzlich willkommen geheißen. Die zwölf Autorinnen und Autoren haben sich nun gemeinsam mit Roland Zag und Jochen Strodthoff auf eine zehnmonatige Reise zum besseren Drehbuch begeben.

Wir sind auf die Entwicklungen gespannt, drücken alle Daumen und freuen uns auf die Ergebnisse!

Mehr Informationen zum STOFF.lab unter:
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/stoff-lab

Crew Call 2019: Seid dabei!

Am 28. Juni 2019 organisieren wir bereits zum viertel Mal gemeinsam mit Crew United und Schauspielervideos den Crew Call München in der Praterinsel: DER Auftakt des Filmfest München. Dort heißt es für alle Netzwerken, Tanz und Party bis in die frühen Morgenstunden! Crew United versendet heute auch in unserem Namen die Einladungen zu diesem einmaligen Event. Denkt also daran, euch dafür anzumelden und kommt auf uns zu, wenn ihr da seid, wir freuen uns auf euch! Hier ein paar Eindrücke vom letzten Jahr, u.a. unser Vorstand Martin Blankemeyer (2:04): www.facebook.com/crewunited/videos/10151094108769959

Netzwerken könnt ihr natürlich auch in der entspannten Atmosphäre unserer Seminare. Sie sind natürlich zum Wissenstransfer „von der Branche für die Branche“ gedacht, bieten aber die perfekte Gelegenheit, neue Leute zu treffen, unsere Dozenten persönlich auszufragen und neue Partnerschaften zu knüpfen. Wir haben hier eine Zusammenfassung der aufkommenden Seminare gemacht, viel Spaß beim Stöbern:

FILMFINANZIERUNG IN DEUTSCHLAND am 1. und 2. Juni 2019

Der Produzent Florian Deyle, dessen Film „Paradies“ letztes Jahr in Venedig mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnet wurde, gibt in diesem Seminar einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten der Filmfinanzierung in Deutschland. Dabei werden traditionelle Bausteine wie die Zusammenarbeit mit TV-Sendern und die verschiedenen Fördermöglichkeiten genauso behandelt wie neue Strategien – mit dem Ziel, den Teilnehmern aufzuzeigen, dass und wie sich auch anspruchsvolle Projekte finanzieren lassen. www.filmseminare.de/filmfinanzierung

LEKTORIEREN VON DREHBÜCHERN am 1. und 2. Juni 2019

Drehbuchlektorate dienen oft der Entscheidungsfindung von Produktionsfirmen und Förderstellen, gleichzeitig werden sie auch bei Einstiegspositionen in der Branche häufig von den Mitarbeitern verlangt. Frank Raki, Lektor, Script Doctor und Leiter des STOFF.labs 2016/17, zeigt an diesem Wochenende den Weg zur Erstellung eines professionellen Lektorats. Neben grundsätzlichen Begrifflichkeiten und der Besprechung der wichtigsten dramaturgischen Modelle bietet das Seminar unabdingbare Informationen zu Branche und Markt und wird mit praktischen Übungen abgerundet. Auch für Drehbuchautoren geeignet, die wissen wollen, worauf es ankommt. www.filmseminare.de/drehbuchlektorat

RECHERCHESEMINAR „SPANNENDE FIGUREN“ am 1. und 2. Juni 2019

Krimis und Thriller sind immer nur so spannend wie ihr Bösewicht. An seinem Antagonisten muss der Filmheld reifen, und mit dessen Glaubwürdigkeit steht und fällt die Geschichte. Dr. med. Pablo Hagemeyer führt an diesem Wochenende in die Welt der Persönlichkeitsstörungen ein und zeigt, wie sie sich für die Entwicklung fiktionaler Stoffe nutzen lässt. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie baut Brücken zwischen Medizin und Filmbranche – für Autoren, Produzenten, Redakteure und alle, die auf der Suche nach spannenden und glaubwürdigen Filmstoffen sind. www.filmseminare.de/persoenlichkeitsstoerungen

KURZFILM VON A BIS Z am 8. und 9. Juni 2019

„Zwei Tage = ein Film“ lautet die einfache Formel hinter dem genialen Zeitraffer, der den komplexen Prozess des Filmemachens von im Normalfall vielen Monaten, wenn nicht Jahren Dauer auf nur ein Wochenende verkürzt. Die Teilnehmer dieses Workshops erhalten so Gelegenheit, alle Stationen und Aufgaben einer Filmproduktion von der Drehbuchidee bis zur Premiere zu durchleben, wenn unter der Leitung des Filmemachers Uwe Wrobel in nur zwei Tagen ein szenischer Kurzfilm in Gemeinschaftsproduktion entsteht – auch als Geschenk geeignet! www.filmseminare.de/filmworkshop

DREHBUCHHANDWERK am 15. und 16. Juni 2019

Frank Raki und Christoph von Zastrow sind erfahrene Drehbuchautoren und Lektoren, die sich im Seminar „Drehbuchhandwerk“ im November in die Karten schauen lassen. Ihr Ansatz der Gegenüberstellung klassischer Modelle eignet sich nicht nur für Einsteiger, die professionelle Anleitung suchen, sondern auch für bereits Fortgeschrittene, die die Systematik hinter dem Theorienwirrwarr begreifen wollen. www.filmseminare.de/drehbuchhandwerk

DRAMATURGIE DER SYSTEME MIT ‚THE HUMAN FACTOR‘ am 6. und 7. Juli 2019

In seinem Blog prognostiziert Roland Zag seit Jahren mit beängstigender Genauigkeit Tops und Flops des deutschen und internationalen Kinomarktes. An diesem Wochenende erläutert der studierte Philosoph und Musikwissenschaftler seinen Ansatz – und wie ihn sich Autoren schon frühzeitig zu Nutze machen können. Das Seminar richtet sich natürlich gleichermaßen auch an Produzenten, Verleiher und Redakteure – sie könnten mit dem hier vermittelten Wissen viel Geld sparen… www.filmseminare.de/the-human-factor

KREATIVES PRODUZIEREN am 13. und 14. Juli 2019

Der Erfolg eines Filmprojekts hängt entscheidend davon ab, dass man das richtige Thema zur richtigen Zeit aufgreift, Wünsche und Regularien von Sendern und Förderanstalten kennt und man das zum Projekt passende Netzwerk aufbaut, in dem Autor, Produzent, Dramaturg, Redakteur und/oder weitere Beteiligte effektiv zusammenarbeiten. Wie das abläuft, wie man konstruktiv Feedback gibt, wie man einen Rewrite angeht, wann man z.B. den Autoren wechselt (und wann nicht), wie man einen Script Doctor einbindet, kurz, wie man die Arbeit im Team konstruktiv voranbringt und Filmstoffe fit für den Markt macht zeigt der vielfach preisgekrönte Produzent Philipp Budweg (Amelie rennt, Rico-Oskar-Reihe, Rubinrot/Smaragdgrün/Saphirblau u.v.a.m.) an diesem Wochenende. www.filmseminare.de/creative-producer

AUFLÖSUNGSKURS am 20. und 21. Juli 2019

Lancelot von Naso ist der Shooting Star unter den jungen deutschen Regisseuren – für seinen Spielfilm „Waffenstillstand“ wurde er u.a. mit dem Prix Europa für den besten europäischen TV-Film 2010 ausgezeichnet, sein aktuelles Werk „Das Doppelte Lottchen“ feierte am 5. Juli 2018 seine Kinopremiere. In den beiden Tagen dieses Auflösungskurses vermittelt er Filmschaffenden das nötige Handwerkszeug, um die Beziehung zwischen der dreidimensionalen Realität und ihrem zweidimensionalen Abbild planvoll organisieren zu können und damit ganz absichtlich genau das zu erzählen, was sie erzählen wollen. www.filmseminare.de/aufloesungskurs

PRODUKTIONSLEITUNG vom 20. und 21. Juli 2019

Das Aufgabengebiet des Produktionsleiters hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter ausgeweitet. Welche Fäden wo zu ziehen und wie Wirtschaftlichkeit und Kreativität unter einen Hut zu bringen sind vermittelt der erfahrene Produktionsleiter Marc Oliver Dreher. Der Einblick in die Materie ist spannend für Aufnahmeleiter, Produktionsassistenten, angehende Produzenten und alle, die sich für den Beruf des Produktionsleiters interessieren. www.filmseminare.de/produktionsleitung

DOKUMENTARFILMPRODUKTION am 27. und 28. Juli 2019

Ingo Fliess produziert seit über 10 Jahren mit seiner eigenen Produktionsfirma preisgekörnte Dokumentarfilme – an diesem Wochenende erläutert er Themenwahl, Konzeptentwicklung und -präsentation, Umgang mit öffentlich-rechtlichen Fernsehredaktionen, Filmförderanstalten und Verleihern, die verschiedenen Finanzierungsmodelle für Dokumentarfilme und vieles andere mehr! www.filmseminare.de/dokumentarfilmproduktion

ERFOLGREICH FERNSEHKRIMIS SCHREIBEN am 27. und 28. Juli 2019

Der Krimi ist die Besonderheit der deutschen Fernsehlandschaft – kein anderes Genre wird so viel produziert, und kein Genre unterscheidet sich so stark von der klassischen Dramaturgie. Martin Thau, Mastermind der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film München, lüftet im Rahmen seines Wochenendseminars die Geheimnisse dieses Formats und gibt interessierten Autoren das nötige Wissen und geeignete Hilfsmittel an die Hand, um in diesem Markt zu reüssieren. www.filmseminare.de/fernsehkrimis-schreiben

Produktionsleiter/in (IHK), Fiction-Producer/in (IHK) und Regieassistent/in (IHK): Lehrgänge für mehr Berufserfolg in der Film- und TV-Branche

Die Filmbranche in Deutschland besteht zu großen Teilen aus Quereinsteigern und Ungelernten. Diese Studie aus 2003 ist zwar einige Jahre alt, spiegelt aber noch immer den Zustand der Branche ganz gut wieder: https://www.researchgate.net/publication/50876177_Arbeits-_und_Leistungsbedingungen_von_Film-_und_Fernsehschaffenden. Es wird zur Zeit allerdings häufig davon gesprochen, mehr Weiterbildungsmöglichkeiten auch für Quereinsteiger zu bieten, die nicht nur die Qualität der Arbeitskraft heben, sondern auch mehr Fachmitarbeiter schaffen, welche in vielen Produktionen zur Zeit bitter nötig sind. Wir engagieren uns seit über zehn Jahren in diesem Bereich und bieten in Zusammenarbeit mit Industrie- und Handelskammern ein zertifiziertes und anerkanntes Weiterbildungsangebot, das in kurzer Zeit mehr „Indianer“ schafft. Weiter unten findet ihr eine Übersicht unserer Lehrgänge:

PRODUKTIONSLEITER/IN (IHK)

Der Produktionsleiter ist in Film und Fernsehen für die Planung, Durchführung und Kontrolle der Produktion zuständig. Er begleitet alle Phasen des Produktionsprozesses und trifft Entscheidungen mit dem Ziel, beste künstlerische Ergebnisse unter Einhaltung ökonomischer Grenzen zu ermöglichen.

Die 26 Seminarwochenenden, in denen das komplette Fachwissen zur Produktionsleitung vermittelt wird, durchzieht eine Mischung aus theoretischem Unterricht und praktischem Training. Die Teilnehmer werden so während des Kurses unter Anleitung aktuelle Drehbücher kalkulieren und das entsprechende Sendergespräch bestreiten. Spartenübergreifend wird das grundsätzliche Handwerkszeug der Produktionsleitung erlernt bzw. vertieft. Weitere Lerneinheiten behandeln Problemstellungen, die den Bereichen Fiction, Entertainment und Werbung zugeordnet sind.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/produktionsleiter

Betreuender Dozent:


Marc-Oliver („Mo“) Dreher arbeitet seit über 20 Jahren als Produzent, Produktionsleiter sowie Systemischer und Change Management Berater. Zunächst für Werbe- und Filmhochschulfilme tätig, arbeitet er seit Mitte der 90er Jahre als Pre-Production Manager, Producer und Produktions- und Herstellungsleiter für Kinofilme und Fernsehproduktionen wie „Napola – Elite für den Führer“,„Türkisch für Anfänger“ oder „Lena Lorenz“. Von 1997 bis 2004 war er Geschäftsführender Vorstand des „Bundesverband Produktion e.V.“. Seit 2014 betreut er den Lehrgang „Produktionsleiter/in (IHK)“ bei der Münchner Filmwerkstatt.

FICTION-PRODUCER/IN (IHK)

Der Fiction-Producer nimmt eigenständig und eigenverantwortlich organisatorische Aufgaben während der Planungs-, Finanzierungs- und Umsetzungsphase einer Film- oder Fernsehproduktion wahr.

Während dieses Lehrgangs werden die Teilnehmer eingehend auf die Tätigkeiten als Fiction-Producer geschult – von der Drehbuchentwicklung bis zur Endabnahme eines Projektes. Konkret entwickelt jeder der Teilnehmer unter professioneller Anleitung ein eigenes Projekt, so dass dieses auch vor Sendern und Produktionsfirmen vorgestellt werden kann. Organisatorische und kalkulatorische Inhalte zählen daher genauso zu den Themen wie dramaturgische und produktionsbezogene Aspekte.
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/fiction-producer

Betreuender Dozent:

Nach seinem Produktionsstudium an der Hochschule für Fernsehen und Film München arbeitete Hamid Baroua von 2007 bis 2013 als Producer für die Bavaria Film. Seither ist er als freier Producer für Firmen wie Aspekt Telefilm und Wiedemann & Berg Television sowie als Produzent der eigenen Firmen Yalla Productions und Sappralot Fuim tätig und verantwortet dabei u.a. Filme unter der Regie von Peter Gersina und Dominik Graf.

REGIEASSISTENT/IN (IHK)

Die Regieassistenz ist eine, wenn nicht die wichtigste Schnittstelle bei den Dreharbeiten eines Film – hier kommen organisatorische und gestaltende Aufgaben zusammen. Regieassistenten übernehmen die organisatorische Umsetzung der Regieentscheidungen und haben dadurch größten Einfluss auf die Ausführung der gestalterischen Konzeption und somit auf das Gesamtergebnis. Dabei kommuniziert die Regieassistenz nicht nur die Entscheidungen der Regie an das Team sondern verantwortet auch selbst wie z.B. die Inszenierung der Komparsen. Die Regieassistenz eignet sich daher schon seit jeher auch als  Quereinstieg in eine Regielaufbahn. Neben originär (z.B. an staatlichen Filmhochschulen) ausgebildeten Regisseuren findet man unter den vielbeschäftigen der Branche ehemalige Kameraleute, Schauspieler, Autoren, Cutter, und eben… Regieassistenten!
www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/regieassistent

Betreuende Dozentin:

Leslie Fritz, geboren 1967 in München. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Cutter-Assistentin, danach war sie als Continuity, Aufnahmeleitung, Locationscout sowie im Casting tätig. Seit 1990 macht sie Regieassistenz für Kino- und Fernsehfilme sowie Werbe- und Dokumentarfilme, darunter „Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch“ und „Mein vergessenes Leben“ als die neuesten Produktionen.

Fakten zu den Lehrgängen

Die Lehrinhalte orientieren sich an den einschlägigen Rahmenstoffplänen der Industrie- und Handelskammer. Die Kurse enden rechtzeitig vor den entsprechenden Fortbildungsprüfungen der IHK Köln. Mit der erfolgreichen Teilnahme an dieser Prüfung, die die Kursteilnehmer auf Wunsch ablegen können, erlangen sie einen offiziell anerkannten Berufsabschluss in der Wertigkeit eines Meistertitels.

Die Lehrgänge sind berufsbegleitend und finden  an 26 Wochenenden statt, verteilt über ca. ein Jahr.
Es ist ein Abschluss durch eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer möglich (derzeit bei der IHK Köln und der IHK Berlin).
Der Teilnehmerbeitrag beträgt 6.300 Euro, 15% Rabatt bei frühzeitiger Anmeldung und Vorauszahlung = 5.355,- Euro.
Es ist ebenso eine Förderung u.a. durch Ausbildungs-BAFöG oder Bildungsgutschein möglich – weitere Informationen zu allen uns bekannten Förderprogrammen unter www.filmseminare.de/finanzierung

Beratung und Anmeldung

Für Beratung und die Anmeldung für einen der Lehrgänge, sowie Information zu Terminen setzt Euch bitte telefonisch mit uns in Verbindung.
Jochen Bentz
Lehrgangskoordinator
Tel.: 0174 / 9461274
lehrgaenge@muenchner-filmwerkstatt.de

Cutter/in Film und TV: Weiterbildung gegen den Fachkräftemangel

Am 4. Februar veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung einen Artikel zum Thema Fachkräftemangel im Bereich Filmproduktion: „Der Serien-Boom ist für die Branche ein Glücksfall und schafft Arbeit in Hülle und Fülle. Regisseure gibt es genug – Kameraleute, Requisiteure und Maskenbildner aber werden dringend gesucht“. Und auch beim CSU-Filmgespräch wurde das Thema aufgegriffen. Das Fazit war auch hier: Der Bedarf an Fachkräften wächst und natürlich wächst somit auch der Bedarf an gut strukturierter und praktisch ausgerichteter Aus- und Weiterbildung für die Branche. Hier könnt ihr die Artikel zu dem Thema selbst nachlesen: www.sueddeutsche.de/medien/film-und-serienproduktion-leerstelle-hinter-der-kamera-1.4316312 und www.mediennetzwerk-bayern.de/16119/ausgebildet-dynamisch-jung-sucht.

Wir bieten seit elf Jahren bereits Wochenendseminare und Lehrgänge an: von der Branche für die Branche. In diesem Sinne wollen wir Euch unseren diesjährigen Cutter-Lehrgang vorstellen. Er ist eine gute Gelegenheit, sich in 3,5 Monaten auf den aktuellen technischen Stand des Filmschnitts zu bringen.

Cutter/ Editoren von heute müssen auf vielen Ebenen kompetent sein. Neben Rhythmusgefühl, Verständnis für Dramaturgie und Bildgestaltung, wird heutzutage Know-How in Computertechnik, Animation und Soundediting erwartet. Je nachdem in welchem Bereich Cutter/ Editoren arbeiten, sind die Erwartungen an diese „neuen“ Fähigkeiten unterschiedlich hoch. Wenn Ihr euer Wissen vertiefen oder auffrischen möchtet, dann ist dieser kompakte Kurs eine der besten Möglichkeiten dafür. Weitere Informationen erhaltet Ihr hier: www.muenchner-filmwerkstatt.de/lehrgaenge/editor

Diese Inhalte erwarten Euch in unserem Vollzeit-Unterricht:

  • Montagetheorie und Premiere Pro CC
  • Formate für Sendungen, wie z. B. NIF, Magazin und Erklärstücke
  • Filmdramaturgie, die unterschiedlichen Genres und Erzählformen im Kino und TV
  • Arbeit an Praxisprojekten an speziell dafür vorgesehenen Schnittübungs- sowie Tutorentagen
  • After Effects und Photoshop: Wie gehe ich damit um, Tipps und Tricks
  • Ton und Audiogestaltung
  • Colorgrading mit DaVinci Resolve
  • Avid Media Composer

Es bestehen diverse Möglichkeiten, sich diesen Kurs als Weiterbildung finanzieren zu lassen, z.B. durch einen Bildungsgutschein. Wir haben die uns bekannten Möglichkeiten hier für Euch zusammengefasst: www.filmseminare.de/finanzierung.

Für Fragen und Anmeldungen stehen wir Euch gern per E-Mail zur Verfügung:
editor@muenchner-filmwerkstatt.de

Non-fiktionales Storytelling, DSLR-Workshop, Montage, mitreißende Drehbücher, Ton: Nikolaus in der Filmwerkstatt und unser Angebot für die Weihnachtszeit

Die Adventszeit ist da! Überall leuchten schöne Kerzen und Lichter, es wird dunkler und gleichzeitig gemütlicher auf den Straßen. Es ist eine Zeit der Besinnlichkeit und Retrospektive: Was ist dieses Jahr alles passiert, was möchte ich anders machen?

Wir versuchen unseren Freiwilligen Alex und Sascha nicht nur Film und TV als Themen näher bringen, wir wollen auch den kulturellen Austausch mit den zwei jungen Frauen anregen. Deshalb haben wir Nikolaus genutzt, um sie in die vorweihnachtliche Adventszeit einzuführen. Süßigkeiten, Musik hören, leckere heiße Schokolade oder Kinderpunsch trinken: all das gehört zum Tag dazu und wir haben es unseren Freiwilligen gezeigt.

Und für Euch haben wir auch einen sinnbildlichen Nikolausstiefel mit tollen Angeboten gefüllt, die bei uns in den kommenden Wochen stattfinden. Schaut mal hinein, es ist für jeden was dabei:

NONFIKTIONALES STORYTELLING am 8. und 9. Dezember 2018

Daniel Sponsel, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des DOK.fest München, führt an diesem Wochenende in die besondere Dramaturgie non-fiktionaler Formate ein. Die Teilnehmer lernen dabei, was es beim Storytelling zu beachten gibt und erlangen so die Fähigkeit, sich bereits bei den Recherchen auf das wirklich Wichtige zu konzentrieren, ihre Themen zu schärfen und sie natürlich auch packend zu erzählen.
www.filmseminare.de/dramaturgie-dokumentarfilm

DSLR-WORKSHOP am 15. und 16. Dezember 2018

Christoph Harrer, seit über 15 Jahren als freiberuflicher Kameramann u.a. für das ZDF und RTL tätig, erläutert hier alles Wissenswerte im Umgang mit digitalen Photokameras mit Videofunktion, die mit ihrem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis der perfekte Einstieg in die Profiliga in Sachen Bildqualität sind. Von der richtigen Konfiguration der Kamera über die sinnvolle Zusammenstellung der Ausrüstung bis zum Postproduktions-Workflow wird nicht nur das nötige theoretische Wissen vermittelt, sondern dieses im Rahmen kleiner Dreharbeiten auch in der Praxis angewendet.
www.filmseminare.de/dslr-workshop

FILMSCHNITT UND MONTAGE am 12. und 13. Januar 2019

Gewiefte Cutter behaupten gelegentlich, sie könnten aus ein und demselben Rohmaterial gleichermaßen Romantik, Spannung, Trauer, Action oder Comedy herstellen – inwiefern (und wie) das geht, wo die Grenzen liegen und was man bereits beim Drehen dafür beachten muss, erläutert der erfahrene Filmemacher Uwe Wrobel. Dazu macht er die Teilnehmer an diesem Wochenende mit den Grundzügen und Feinheiten der filmischen Montage vertraut.
www.filmseminare.de/montage

DAS GEHEIMNIS MITREISSENDER DREHBÜCHER am 19. und 20. Januar 2019

Martin Thau, der seit 20 Jahren die Studien der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film München leitet, führt an diesem Wochenende in das Geheimnis mitreißender Drehbücher ein. Dabei dreht sich alles um die beiden Komponenten „Spannung“ und „Konflikt“ – und wie man diese beiden Faktoren erreicht, erläutert Thau anhand vielfältiger Filmbeispiele in Theorie und Praxis.
www.filmseminare.de/spannung-konflikt

DER GUTE TON am 26. und 27. Januar 2019

Während oft alle Energie bei Dreharbeiten auf die Qualität des Bildes gerichtet wird, verzeiht der Zuschauer nichts so wenig wie einen schlechten Ton. Marc Parisotto, als Tonmeister u.a. ausgezeichnet mit dem Deutschen und dem Österreichischen Filmpreis, zeigt den Teilnehmern im Rahmen dieses Wochenendes von der Pike auf, wie man die richtige Equipmentauswahl trifft, einen guten O-Ton am Drehort aufnimmt und die Anforderungen der Postproduktion umsetzt. Dabei finden die Bedingungen von EB- und Low-Budget-Produktionen genauso Berücksichtigung wie die Anforderungen der Profis.
www.filmseminare.de/der-gute-ton

FILME MACHEN OHNE GELD am 26. und 27. Januar 2019 (beim Snowdance Independent Filmfestival)

Nie war es so einfach wie heute, den Traum vom eigenen (Spiel)Film Wirklichkeit werden zu lassen. Münchner Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer, der mit kleinsten Budgets eine ganze Reihe von Kurz- und Kinospielfilmen produziert hat, informiert an diesem Wochenende junge Produzenten wie auch Filmemacher, die ihre ersten Werke mangels Alternativen selbst produzieren, über Kalkulation, Finanzierung und Vertrieb von Low-Budget-Spielfilmen. Im Fokus stehen dabei Einsparpotentiale in der Kalkulation, Sinn und Unsinn von Rückstellungsverträgen in Zeiten des Mindestlohns, aber auch Finanzierungs- und (Selbst-)Vermarktungsmöglichkeiten für kurze und lange Spielfilme.
www.filmseminare.de/low-budget-spielfilm

FILMGESCHÄFTSFÜHRUNG am 2. und 3. Februar 2019

Buchhaltung, Kostenrechnung und Gagenabrechnung sind die Kernbereiche der Filmgeschäftsführung. Markus Yagapen stellt die Grundlagen systematisch dar und erläutert praxisnah die Spezialprobleme, die es zu bewältigen gilt – natürlich unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen. Dieses Seminar richtet sich nicht nur an Teilnehmer, deren eigene berufliche Tätigkeit oder Perspektive im Bereich Filmgeschäftsführung liegt, sondern auch an Produzenten, Controller, Herstellungs- und Produktionsleiter, die sich fundierte Kenntnisse in diesem Bereich aneignen wollen.
www.filmseminare.de/filmgeschaeftsfuehrung

FILMVERLEIH SELBER MACHEN am 2. und 3. Februar 2019 (beim Snowdance Independent Filmfestival)

Daniel Ó Dochartaigh, der seit vielen Jahren erfolgreich die Filmreihe „Cinespañol“ deutschlandweit in die Kinos bringt, vermittelt an diesem Wochenende das nötige Know-How, um ohne großen Apparat im Rücken eigene Filme im Kino und bei VOD-Anbietern platzieren zu können. Dabei werden grundlegende Branchenkenntnisse genauso abgesteckt wie gezielte Schritte, um auf dem hart umkämpften Markt Fuß zu fassen.
www.filmseminare.de/eigenverleih

DOKUMENTARFILMPRODUKTION am 23. und 24. Februar 2019

Ingo Fliess produziert seit über 10 Jahren mit seiner eigenen Produktionsfirma preisgekörnte Dokumentarfilme – an diesem Wochenende erläutert er Themenwahl, Konzeptentwicklung und -präsentation, Umgang mit öffentlich-rechtlichen Fernsehredaktionen, Filmförderanstalten und Verleihern, die verschiedenen Finanzierungsmodelle für Dokumentarfilme und vieles andere mehr!
www.filmseminare.de/dokumentarfilmproduktion

LICHTGESTALTUNG FÜR FILM- UND VIDEOPROJEKTE am 23. und 24. Februar 2019

Achim Dunker, langjähriger Kameramann und Autor von Standardwerken zum Thema Licht und Kamera setzt in diesem Seminar im wahrsten Sinne des Wortes Highlights. Er gibt Einblicke in die Grundsätze des Lichtsetzens, erörtert physikalische und ästhetische Grundlagen der Lichtgestaltung sowohl für Dokumentarfilme als auch für szenische, emotionale Einstellungen. In Gruppenarbeiten erlangen die Teilnehmer Sicherheit im Umgang mit Lampentypen und entwickeln eigene Lösungsansätze für spezielle Lichtsituationen.
www.filmseminare.de/lichtsetzen

SYNCHRONISATION FÜR FILM UND FERNSEHEN am 9. und 10. März 2019

Deutschland besitzt die größte Synchronindustrie der Welt, die auch für (Quer)Einsteiger attraktive Möglichkeiten bietet. Der Synchronautor und -regisseur Konrad Sattler zeigt an diesem Wochenende, wie man die ersten Schritte auf diesem Markt plant. Dabei erfahren die Teilnehmer nicht nur, wie die Arbeit im Studio abläuft, sondern lernen auch, ihr eigenes Potential zu beurteilen und zu vermarkten, damit sie schon bald ihren ersten Synchrontermin bekommen.
www.filmseminare.de/synchron

STORYBOARD ZEICHNEN am 16. und 17. März 2019

Seit es Filme gibt, gibt es Storyboards. Siegmar Warnecke, Storyboard-Artist für Filme wie „Die Wilden Hühner“ oder „Deutschland 09“, vermittelt an diesem Wochenende, was diese Zeichnungen und Grafiken eigentlich sind und wie sie helfen, die eigene filmische Vision zu stärken und umzusetzen. Durch Grundlagenvermittlung und vor allem mit vielen praktischen Übungen lernen die Teilnehmer elementare Darstellungsformen von Raum und Körper zeichnerisch umzusetzen und wichtige Informationen wie Kamerabewegungen sekundenschnell visualisieren und kommunizieren zu können.
www.filmseminare.de/storyboard

Diese und alle anderen Seminare aus unserem Programm könnt Ihr übrigens nicht nur selbst besuchen, sondern auch zur Mitarbeitermotivation oder als Geschenk einsetzen: beschenkt Euch selbst, Eure Geschäftspartner, Mitarbeiter, Kunden, Freunde oder Kinder doch einfach mit einer Seminarteilnahme! Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung z.B. mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen. Eine vollständige, laufend aktualisierte Übersicht des breiten Programms findet sich unter www.filmseminare.de.

 

Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot – jetzt im Kino!

Derzeit findet in München das 38. Festival der Filmhochschulen statt. Jury-Präsident Philip Gröning zeigt daher in einer Sondervorstellung seinen aktuellen Film „Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“ am Samstag, den 24. November ab 14:30 Uhr im Filmmuseum. Und auch sonst ist dieser Film seit gestern bundesweit im Kino zu finden – und als absolute Ausnahmeerscheinung in der deutschen Kinolandschaft definitiv eine Empfehlung wert (und zwar nicht nur, weil zu seiner Entstehung auch Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer einen bescheidenen Betrag leisten durfte). Mehr Informationen:

Und für alle, die noch daran arbeiten, ihren ersten (oder nächsten) Film im Kino, im Fernsehen, in Streamingportalen oder wo sie eben damit hinwollen zu sehen, haben wir auch in den kommenden Wochen wieder viele spannende Workshops und Seminare im Angebot:

DREHBUCHHANDWERK am 24. und 25. November 2018

Frank Raki und Christoph von Zastrow sind erfahrene Drehbuchautoren und Lektoren, die sich im Seminar „Drehbuchhandwerk“ im November in die Karten schauen lassen. Ihr Ansatz der Gegenüberstellung klassischer Modelle eignet sich nicht nur für Einsteiger, die professionelle Anleitung suchen, sondern auch für bereits Fortgeschrittene, die die Systematik hinter dem Theorienwirrwarr begreifen wollen.
www.filmseminare.de/drehbuchhandwerk

FILMHOCHSCHUL-BEWERBUNGSTRAINING am 24. und 25. November 2018

Das Studium an einer der großen Filmhochschulen vermittelt alles nötige Wissen, aber vor allem ein Netzwerk von unschätzbarem Wert, um in der Filmbranche als Regisseur, Autor, Produzent oder sonst erfolgreich zu sein. Wie eine Bewerbung für einen Studienplatz abläuft, wie man seine Chancen erhöht, aber auch, welche Alternativen es gibt, präsentiert Daniela Parr, die diesen Prozeß selbst erfolgreich durchlaufen hat, an diesem Wochenende.
www.filmseminare.de/filmhochschul-bewerbungstraining

FILM VERSTEHEN am 1. und 2. Dezember 2018

Michael Wolf, langjähriger Mitarbeiter der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Abteilung der Hochschule für Fernsehen und Film München, ist unser Mann für den klugen Blick. An diesem Wochenende eröffnet er neue Perspektiven auf ein Medium, das wir alltäglich und oft etwas gedankenlos konsumieren – von Grundlegendem bis zur Vorstellung der alleraktuellsten Theoretiker, anschaulich erklärt anhand vieler Filmausschnitte.
www.filmseminare.de/filmanalyse

SYSTEMISCHE DRAMATURGIE MIT ‚THE HUMAN FACTOR‘ am 1. und 2. Dezember 2018

In seinem Blog prognostiziert Roland Zag seit Jahren mit beängstigender Genauigkeit Tops und Flops des deutschen und internationalen Kinomarktes. An diesem Wochenende erläutert der studierte Philosoph und Musikwissenschaftler seinen Ansatz – und wie ihn sich Autoren schon frühzeitig zu Nutze machen können. Das Seminar richtet sich natürlich gleichermaßen auch an Produzenten, Verleiher und Redakteure – sie könnten mit dem hier vermittelten Wissen viel Geld sparen…
www.filmseminare.de/the-human-factor

NONFIKTIONALES STORYTELLING am 8. und 9. Dezember 2018

Daniel Sponsel, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des DOK.fest München, führt an diesem Wochenende in die besondere Dramaturgie non-fiktionaler Formate ein. Die Teilnehmer lernen dabei, was es beim Storytelling zu beachten gibt und erlangen so die Fähigkeit, sich bereits bei den Recherchen auf das wirklich Wichtige zu konzentrieren, ihre Themen zu schärfen und sie natürlich auch packend zu erzählen.
www.filmseminare.de/dramaturgie-dokumentarfilm

DSLR-WORKSHOP am 15. und 16. Dezember 2018

Christoph Harrer, seit über 15 Jahren als freiberuflicher Kameramann u.a. für das ZDF und RTL tätig, erläutert hier alles Wissenswerte im Umgang mit digitalen Photokameras mit Videofunktion, die mit ihrem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis der perfekte Einstieg in die Profiliga in Sachen Bildqualität sind. Von der richtigen Konfiguration der Kamera über die sinnvolle Zusammenstellung der Ausrüstung bis zum Postproduktions-Workflow wird nicht nur das nötige theoretische Wissen vermittelt, sondern dieses im Rahmen kleiner Dreharbeiten auch in der Praxis angewendet.
www.filmseminare.de/dslr-workshop

FILMSCHNITT UND MONTAGE am 12. und 13. Januar 2019

Gewiefte Cutter behaupten gelegentlich, sie könnten aus ein und demselben Rohmaterial gleichermaßen Romantik, Spannung, Trauer, Action oder Comedy herstellen – inwiefern (und wie) das geht, wo die Grenzen liegen und was man bereits beim Drehen dafür beachten muss, erläutert der erfahrene Filmemacher Uwe Wrobel. Dazu macht er die Teilnehmer an diesem Wochenende mit den Grundzügen und Feinheiten der filmischen Montage vertraut.
www.filmseminare.de/montage

DAS GEHEIMNIS MITREISSENDER DREHBÜCHER am 19. und 20. Januar 2019

Martin Thau, der seit 20 Jahren die Studien der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film München leitet, führt an diesem Wochenende in das Geheimnis mitreißender Drehbücher ein. Dabei dreht sich alles um die beiden Komponenten „Spannung“ und „Konflikt“ – und wie man diese beiden Faktoren erreicht, erläutert Thau anhand vielfältiger Filmbeispiele in Theorie und Praxis.
www.filmseminare.de/spannung-konflikt

DER GUTE TON am 26. und 27. Januar 2019

Während oft alle Energie bei Dreharbeiten auf die Qualität des Bildes gerichtet wird, verzeiht der Zuschauer nichts so wenig wie einen schlechten Ton. Marc Parisotto, als Tonmeister u.a. ausgezeichnet mit dem Deutschen und dem Österreichischen Filmpreis, zeigt den Teilnehmern im Rahmen dieses Wochenendes von der Pike auf, wie man die richtige Equipmentauswahl trifft, einen guten O-Ton am Drehort aufnimmt und die Anforderungen der Postproduktion umsetzt. Dabei finden die Bedingungen von EB- und Low-Budget-Produktionen genauso Berücksichtigung wie die Anforderungen der Profis.
www.filmseminare.de/der-gute-ton

FILME MACHEN OHNE GELD am 26. und 27. Januar 2019 (beim Snowdance Independent Filmfestival)

Nie war es so einfach wie heute, den Traum vom eigenen (Spiel)Film Wirklichkeit werden zu lassen. Münchner Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer, der mit kleinsten Budgets eine ganze Reihe von Kurz- und Kinospielfilmen produziert hat, informiert an diesem Wochenende junge Produzenten wie auch Filmemacher, die ihre ersten Werke mangels Alternativen selbst produzieren, über Kalkulation, Finanzierung und Vertrieb von Low-Budget-Spielfilmen. Im Fokus stehen dabei Einsparpotentiale in der Kalkulation, Sinn und Unsinn von Rückstellungsverträgen in Zeiten des Mindestlohns, aber auch Finanzierungs- und (Selbst-)Vermarktungsmöglichkeiten für kurze und lange Spielfilme.
www.filmseminare.de/low-budget-spielfilm

FILMGESCHÄFTSFÜHRUNG am 2. und 3. Februar 2019

Buchhaltung, Kostenrechnung und Gagenabrechnung sind die Kernbereiche der Filmgeschäftsführung. Markus Yagapen stellt die Grundlagen systematisch dar und erläutert praxisnah die Spezialprobleme, die es zu bewältigen gilt – natürlich unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen. Dieses Seminar richtet sich nicht nur an Teilnehmer, deren eigene berufliche Tätigkeit oder Perspektive im Bereich Filmgeschäftsführung liegt, sondern auch an Produzenten, Controller, Herstellungs- und Produktionsleiter, die sich fundierte Kenntnisse in diesem Bereich aneignen wollen.
www.filmseminare.de/filmgeschaeftsfuehrung

FILMVERLEIH SELBER MACHEN am 2. und 3. Februar 2019 (beim Snowdance Independent Filmfestival)

Daniel Ó Dochartaigh, der seit vielen Jahren erfolgreich die Filmreihe „Cinespañol“ deutschlandweit in die Kinos bringt, vermittelt an diesem Wochenende das nötige Know-How, um ohne großen Apparat im Rücken eigene Filme im Kino und bei VOD-Anbietern platzieren zu können. Dabei werden grundlegende Branchenkenntnisse genauso abgesteckt wie gezielte Schritte, um auf dem hart umkämpften Markt Fuß zu fassen.
www.filmseminare.de/eigenverleih

Diese und alle anderen Seminare aus unserem Programm könnt Ihr übrigens nicht nur selbst besuchen, sondern auch zur Mitarbeitermotivation oder als Geschenk einsetzen: beschenkt Euch selbst, Eure Geschäftspartner, Mitarbeiter, Kunden, Freunde oder Kinder doch einfach mit einer Seminarteilnahme! Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung z.B. mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen. Eine vollständige, laufend aktualisierte Übersicht des breiten Programms findet sich unter www.filmseminare.de.

DCP, Filmhochschul-Bewerbungstraining, Film verstehen, Non-fiktionales Storytelling, DSRL: unser Angebot für die Vorweihanchtszeit und Halbzeit für unser STOFF.lab

Unsere Autorenwerkstatt Fiction (STOFF.lab) startete am 28. Juli diesen Jahres und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nun auch das dritte Wochenende und somit die Hälfte des Lehrgangs hinter sich gebracht. Zu Gast war Brigitte Drodtloff, die im Vorstand des Verbands Deutscher Drehbuchautoren (VDD e.V.) aktiv tätig ist und seine Arbeit stark vorantreibt. Sie erzählte von ihrer Tätigkeit im Verband und brachte die Perspektive nahe, warum der VDD und ähnliche Organisationen wertvoll und wichtig für Autoren sind. In unserem Konzept bringen wir angehenden Drehbuchautoren nicht nur bei, wie sie ihren Stoff sinnvoll und erfolgreich entwickeln, sondern wir ermöglichen Kontakte mit Vertretern unterschiedlicher Bereiche der Branche und einen Einblick in die Maschinerie der Stoffentwicklung.

Teilenehmer/innen des STOFF.lab C 2018 mit Leiter Frank Raki und tierischem Seelsorger Ginger

Darüber hinaus bieten wir eine Reihe von Wochenendseminaren an, die inhaltliche Erkenntnisse sowie wertvolle Kontakte unter den Teilnehmern ermöglichen und sich somit als mehr als nur Weiterbildung sehen lassen können. Hier haben wir eine Übersicht der aufkommenden Termine für Euch zusammengestellt:

HANDS ON DCP am 17. und 18. November 2018

Wer seinen Film im Kino zeigen will, kommt um die Erstellung eines DCPs nicht herum. Der Standard zur Anordnung von Bild-, Ton- und Metadaten wird meist von professionellen Dienstleistern erstellt. Paul Müller-Hahl, Gründer der Lichtbilder Filmproduktion und DCP-Unterstützer namhafter Festivals, zeigt den Teilnehmern dieses Seminars, wie sie mithilfe von Open Source Software selbst ein DCP erstellen können und was es dabei zu beachten gilt.
www.filmseminare.de/dcp

DREHBUCHHANDWERK am 24. und 25. November 2018

Frank Raki und Christoph von Zastrow sind erfahrene Drehbuchautoren und Lektoren, die sich im Seminar „Drehbuchhandwerk“ im November in die Karten schauen lassen. Ihr Ansatz der Gegenüberstellung klassischer Modelle eignet sich nicht nur für Einsteiger, die professionelle Anleitung suchen, sondern auch für bereits Fortgeschrittene, die die Systematik hinter dem Theorienwirrwarr begreifen wollen.
www.filmseminare.de/drehbuchhandwerk

FILMHOCHSCHUL-BEWERBUNGSTRAINING am 24. und 25. November 2018

Das Studium an einer der großen Filmhochschulen vermittelt alles nötige Wissen, aber vor allem ein Netzwerk von unschätzbarem Wert, um in der Filmbranche als Regisseur, Autor, Produzent oder sonst erfolgreich zu sein. Wie eine Bewerbung für einen Studienplatz abläuft, wie man seine Chancen erhöht, aber auch, welche Alternativen es gibt, präsentiert Daniela Parr, die diesen Prozeß selbst erfolgreich durchlaufen hat, an diesem Wochenende.
www.filmseminare.de/filmhochschul-bewerbungstraining

FILM VERSTEHEN am 1. und 2. Dezember 2018

Michael Wolf, langjähriger Mitarbeiter der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Abteilung der Hochschule für Fernsehen und Film München, ist unser Mann für den klugen Blick. An diesem Wochenende eröffnet er neue Perspektiven auf ein Medium, das wir alltäglich und oft etwas gedankenlos konsumieren – von Grundlegendem bis zur Vorstellung der alleraktuellsten Theoretiker, anschaulich erklärt anhand vieler Filmausschnitte.
www.filmseminare.de/filmanalyse

SYSTEMISCHE DRAMATURGIE MIT ‚THE HUMAN FACTOR‘ am 1. und 2. Dezember 2018

In seinem Blog prognostiziert Roland Zag seit Jahren mit beängstigender Genauigkeit Tops und Flops des deutschen und internationalen Kinomarktes. An diesem Wochenende erläutert der studierte Philosoph und Musikwissenschaftler seinen Ansatz – und wie ihn sich Autoren schon frühzeitig zu Nutze machen können. Das Seminar richtet sich natürlich gleichermaßen auch an Produzenten, Verleiher und Redakteure – sie könnten mit dem hier vermittelten Wissen viel Geld sparen…
www.filmseminare.de/the-human-factor

NONFIKTIONALES STORYTELLING am 8. und 9. Dezember 2018

Daniel Sponsel, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des DOK.fest München, führt an diesem Wochenende in die besondere Dramaturgie non-fiktionaler Formate ein. Die Teilnehmer lernen dabei, was es beim Storytelling zu beachten gibt und erlangen so die Fähigkeit, sich bereits bei den Recherchen auf das wirklich Wichtige zu konzentrieren, ihre Themen zu schärfen und sie natürlich auch packend zu erzählen.
www.filmseminare.de/dramaturgie-dokumentarfilm

DSLR-WORKSHOP am 15. und 16. Dezember 2018

Christoph Harrer, seit über 15 Jahren als freiberuflicher Kameramann u.a. für das ZDF und RTL tätig, erläutert hier alles Wissenswerte im Umgang mit digitalen Photokameras mit Videofunktion, die mit ihrem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis der perfekte Einstieg in die Profiliga in Sachen Bildqualität sind. Von der richtigen Konfiguration der Kamera über die sinnvolle Zusammenstellung der Ausrüstung bis zum Postproduktions-Workflow wird nicht nur das nötige theoretische Wissen vermittelt, sondern dieses im Rahmen kleiner Dreharbeiten auch in der Praxis angewendet.
www.filmseminare.de/dslr-workshop

FILMSCHNITT UND MONTAGE am 12. und 13. Januar 2019

Gewiefte Cutter behaupten gelegentlich, sie könnten aus ein und demselben Rohmaterial gleichermaßen Romantik, Spannung, Trauer, Action oder Comedy herstellen – inwiefern (und wie) das geht, wo die Grenzen liegen und was man bereits beim Drehen dafür beachten muss, erläutert der erfahrene Filmemacher Uwe Wrobel. Dazu macht er die Teilnehmer an diesem Wochenende mit den Grundzügen und Feinheiten der filmischen Montage vertraut.
www.filmseminare.de/montage

DAS GEHEIMNIS MITREISSENDER DREHBÜCHER am 19. und 20. Januar 2019

Martin Thau, der seit 20 Jahren die Studien der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film München leitet, führt an diesem Wochenende in das Geheimnis mitreißender Drehbücher ein. Dabei dreht sich alles um die beiden Komponenten „Spannung“ und „Konflikt“ – und wie man diese beiden Faktoren erreicht, erläutert Thau anhand vielfältiger Filmbeispiele in Theorie und Praxis.
www.filmseminare.de/spannung-konflikt

DER GUTE TON am 26. und 27. Januar 2019

Während oft alle Energie bei Dreharbeiten auf die Qualität des Bildes gerichtet wird, verzeiht der Zuschauer nichts so wenig wie einen schlechten Ton. Marc Parisotto, als Tonmeister u.a. ausgezeichnet mit dem Deutschen und dem Österreichischen Filmpreis, zeigt den Teilnehmern im Rahmen dieses Wochenendes von der Pike auf, wie man die richtige Equipmentauswahl trifft, einen guten O-Ton am Drehort aufnimmt und die Anforderungen der Postproduktion umsetzt. Dabei finden die Bedingungen von EB- und Low-Budget-Produktionen genauso Berücksichtigung wie die Anforderungen der Profis.
www.filmseminare.de/der-gute-ton

FILME MACHEN OHNE GELD am 26. und 27. Januar 2019

Nie war es so einfach wie heute, den Traum vom eigenen (Spiel)Film Wirklichkeit werden zu lassen. Münchner Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer, der mit kleinsten Budgets eine ganze Reihe von Kurz- und Kinospielfilmen produziert hat, informiert an diesem Wochenende junge Produzenten wie auch Filmemacher, die ihre ersten Werke mangels Alternativen selbst produzieren, über Kalkulation, Finanzierung und Vertrieb von Low-Budget-Spielfilmen. Im Fokus stehen dabei Einsparpotentiale in der Kalkulation, Sinn und Unsinn von Rückstellungsverträgen in Zeiten des Mindestlohns, aber auch Finanzierungs- und (Selbst-)Vermarktungsmöglichkeiten für kurze und lange Spielfilme.
www.filmseminare.de/low-budget-spielfilm

Diese und alle anderen Seminare aus unserem Programm könnt Ihr übrigens nicht nur selbst besuchen, sondern auch zur Mitarbeitermotivation oder als Geschenk einsetzen: beschenkt Euch selbst, Eure Geschäftspartner, Mitarbeiter, Kunden, Freunde oder Kinder doch einfach mit einer Seminarteilnahme! Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung z.B. mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) u.v.a.m. finden sich unter www.filmseminare.de/muenchen/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen. Eine vollständige, laufend aktualisierte Übersicht des breiten Programms findet sich unter www.filmseminare.de.